Bad Arolsen - 27. Wald-Advent-Marathon, 1. Dezember 2007 – „Viel Matsch, aber kein Quatsch“

Donnerstag, 6. Dezember 2007


Advänt Advänt
ein dunkles Lichtlein brennt
Schneggi im Wald rum rennt
jede Wildsau ihn dort kennt
Zum siebten Mal in Arolsen, die Serie hält.  Der Arolsen-Mara ist jedes Jahr gleich. „Zurügg zu den Wurzeln“ verkündigt Heinrich Kuhaupt in seiner Predigt, äh Ansprache.  Er ist bekennender Altgestriger – nen Tschibb am Fuß will er an den Füßen seiner Läufer nicht – okay, geht klar, braucht man nicht unbedingt – aber ne Online-Anmeldung wäre nich schlecht, müßte man nicht Bargeld in den Briefschlag legen und ihm schiggen, oder nen Schegg! wer hat eigentlich noch Scheggs? – und ne Teilnehmerliste, auf der man guggen könnte, ob man druff ist, wäre auch nich schlecht, dann wüßte man nämlich dämlich, ob das verdammte Bargeld in dem Brief angekommen ist.  Aber so isser der knorrige Heinrich – Vorname passt hier wunderbar.  Und es funktioniert jedes Jahr - nur das Wetter ist jedes Jahr anders – dieses Mal wieder.

links:   Zum ersten Mal in Arolsen übernachtet – in diesem Schloß, muhahahahaha – der Weihnachtsmarkt ist in 5 Minuten durchwandert, in 10 Minuten von allem gekostet – außerdem kalter Wind und Nieselregen, Arolsen-Mara-Wetter.
rechts:   Diesen Alexander aus Hamburg vom Hotel zur Halle mitgenommen – sein erster Arolsen Mara: „Junge, langsam anfangen, es isch hügelig und matschig!“

links:   Die ehrwürdige Twisteseehalle.
rechts:   Halle ist noch leer – aber dieser Kerl lungert schon rum – Karl Duwe, grinst schelmisch.

links:   Marianne Dahl zieht heute ihren Sohn über die Hügel.
rechts:   Volker Berka – heute ohne Sohn, der Faulpelz liegt im Bett.

Heinrich Kuhaupt – will nicht fofofiert werden, der Knaggfrosch.

links:   Freund Dirk Schwonburg ist dagegen immer zu nem Foto bereit – prächtiger Kerl.
rechts:   HaWe Rehers – der Bursche wird immer schneller – wurde das schwarz-rot-goldene Halstuch seit dem letzten Jahr mal gewaschen?

links:   Der Ränä der Wallesch – nicht wie viele 100MCler aus dem Norden heute nach Dänemark.
rechts:   Noch zwei Halunken in der gelben Uniform – Heiner Schütte und Wolfgang Schwabe – guggen müde und grimmig.

links:   Die Halle ist voll, etwa 10 Uhr – gleich fängt Heinrich an zu predigen, nix wie raus.
rechts:   Auf der Flucht diese Beiden getroffen – rechts Jürgen Haschen, der Tübb hat Schneggi beim Rom Mara im März angequatscht - und daneben sein Spezi Manfred Stronczyk.

links:   Stefan Weigelt vor dem Eingang – scharfe Mütze.
rechts:   Der Weg runter zum See, s`ìsch rutschig – wer geht denn da mit ner roten Angeberjagge und macht digge Baggen?

links:   Uaaaaaaa, auf dem Staudamm bläst ein sakrisch kalter Wind, wie jedes Jahr, einem die Soggen, die Handschuhe, die Mütze weg – brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, lustiger Tag heute wieder.
rechts:   Hier wird der Start sein – keine Lust zum Einlaufen, bäh ScheißWetter bäh.

links:   Harald Heyde – „is es kalt, Junge?“
rechts:   Dietrich Eberle schnattert – Marianne daneben ebenso.

Die Vögel hatten wir schon – okay, nochmal, HaWe und Heiner.

links:   Er lief auch beim DL07 ne Etabbe mit.
rechts:   Unter dem Startbanner – dann noch ne Rede und Heinrich auch noch – Heinrich warnt vor den Wildsäuen.

Im Wald, irgendwo zwischen km 5 und km 7 – so matschig wie noch nie, vermutlich der Regen (ach was? tatsächlich?) plus die Waldarbeiterfahrzeuge – der Wald wurde kräftigst gelichtet, wie man sieht, kaum wiederzuerkennen.

links:   Dezente Hinweise – einfach der Meute hinterher – außerdem immer die gleiche Stregge (außer in 2005, uaaaaaaaaa, was für ein grusliger Lauf damals - bei Interesse Du guggen hier: 25. Advent-Wald-Mara 2005.
rechts:   Mehr Matsch und hoch auch noch.

Erste Verpflegung bei km 7 – die Sonne kommt raus.

links:   Heinrich hilft mit – erklärt sogar dem Naseweiß, was wo drin ist.
rechts:   Hinten im Feld alles gemütlich, kein Sträss, keine Hegtig, aber die Tagtig stimmt, geht voll auf – heutige Tagtig:  vor dem Dunkelwerden zurügg sein.

links:   Auf dem Weg zum km 10 – ab jetzt nur noch blauer Himmel und Sonnenschein, aber Sonnencreme nicht nötig.
rechts:   Die ersten drei und die letzten 6 kms sind einzeln markiert, ansonsten im Fünfer-Abstand.

links:   Bei km 16 sitzt einer und liest die Startnummer und den Namen dazu per Lautsprecher runter – ist das die Videokontrolle? – derselbe Tübb oder sein Bruder sitzt bei km 33 und ruft Schneggi zu: „Mach Deine Jagge weiter auf, dann sehe ich Deine Nummer und sage Dir wie Du heißt!“ – einfach genial.
rechts:   Waggere Anhänger, warten bestimmt auf jemanden – kühler Hut, ganz links.

Um die Mühle rum und dann kurz auf die Straße.

links:   Ja ja, in der Tat, viel rauf und in der zweiten Hälfte mehr runter.
rechts:   Beim Watscheln im 10er-Schnitt hat man Zeit für Landschaft und Fotos.

links:   Ein Inder aus Wien – Anil Kumar.
rechts:   Nach dem Halbmara-Schild auf ne Wendeschleife – auch um Seen rum.

links:
   Am tiefsten Punkt der Wendeschleife noch ein Kontrollör, ihm ist es nicht zu schwör.
rechts:   Nach der Schleife auf die schlabben restlichen 15 kms – zuerst noch Kuchen futtern – erstaunlich wie wenige Bäume gegenüber letztem Jahr auch hier übrig geblieben sind, ganz ungewohnt.

Werner Sonntag – gewinnt logger-vom-Hogger-wie-ein-junger-Jogger die M80.

links:   Ab km 34 nur noch runter oder flach – den Rest mit Christof Otto als Bodiegard.
rechts:   Klaus ist irgendwo bei km 15 entwischt, der Schlingel – aber im Ziel wiedergefunden – diesen Spiedie Gonzales kann man nicht so einfach überholen.



Heinrich auch am letzten Stand beim Ausschenken:  „Na endlich kommt der Duwe auch schon!“ brüllt er – Klaus kontert: „Dieses Jahr hätte ich gerne nen Apfel ohne Würmer, nicht wie letztes Jahr!“ – Heinrich:  „Du trinkst und isst, was auf`n Tisch kommt, hai capito?“









Nach der wunderbaren subbakalten Dusche trifft man sich in der Halle, wo es fast kuhnacht ist – macht nix, sieht man die Falten nicht so sehr – Klaus denkt drüber nach, ob Mannheemer wie dieser Dromeus eigentlich richtige oder falsche Badensianer sind – Heiner und Wolfgang müssen aufbrechen, damit sie noch die Bundesliga-Radioübertragungen im Auto mitkriegen können – „Heiner, sei nicht so frech, näxtes Mal versäg ich Dich wieder! Du besser anfangen tränieren, für Elbtunnel, haste genau 8 Wochen Zeit, willste nen Tränenplan für ne 6:00-Stunden-Endzeit, muhahahahaha?“


Die Beute von heute – es gibt keine Beute – das ist die Urkunde vom letzten Jahr, muß man sich wie immer im darauffolgenden Jahr am Halleneingang grabschen, wichtiger Grund um wiederzukommen – Medaille gabs vor Jahren ein einziges Mal.

Arolsen bleibt Arolsen – dieses Jahr viel Matsch, aber kein Quatsch – quatschen kann man prima, weil rasen kann man eh nicht.

Grüzi
Schneggi


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