Bad Arolsen - 29. Wald-Advent-Marathon, 27. November 2009 – „Heinrich for President – ansonsten: rainy-stormy-muddy wie immer“
Wieso “Heinrich for President”? – alldieweil Meister Schneggi innerhalb von drei Tagen in den Genuss (oder Verdruss?) von zwei Reden von zwei überdimensionalen Persönlichkeiten kam, also direkter Vergleich one-on-one, und ganz klar Heinrich kann da logger mithalten und daher ist er completto definitivo absoluto geeignet für höxte, allerhöxte Ämter, holyschitt.
Der andere Knabe gibt sich am Donnerstag die “Ehre” – zuerst den ganzen Morgen über wuseln Spürhunde und Männchen mit Knopf im Ohr (von wo total nicht unfällig weiße Kabel spirallig Richtung Naggen abgehen – wunderbar perfetto den unauffälligen Eumeln in den üblichen Filmen nachgemacht) durch das ganze Hotel, andere haben subba Lederjaggen an, steht allerdings blöderweise hinten “Polizei” druff, alle hamm se Monsterknarren und diesen durchdringenden schlechtes-Gewissen-machenden-Röntgenbligg (zumindest denken sie, sie hätten ihn, muhahahaha).
Um 1345 die ganze Leibniz-Kekse-Affenbande rein in nen langen Raum, Türen zu, keiner darf mehr raus, kruzidürken – punto 1400 reißt ein Wichtigtuer die Türen auf (hinten im Saal) und brüllt: “Meine Damen und Herren, der Herr Bundespräsident!” – es fehlt noch ein langer Stab mit dem er auf den Boden donnern und schreien könnte: “Steht auf Ihr Pänner, aber zaggig!” – da kommt er schon unser Präse, ziemlich klein, Grinsekater, die Hand zum präsidialen Gruß wedelnd – Grinsekater am Rednerpult: “Liebe versammelten Knaggfröschinnen und Knaggfrösche, es ist mir eine große Ehre und Genugtuung, vor diesem Riesenrudel der versammelten Schlabbohren der Leibniz-Kekse was labern zu dürfen – erstens, um das mal vorweg klar zu stellen, ich bin der Bundes-Horst und Ihr nicht, muhahahahaha .....”.
Der Ministerpräse von MäggPommes lässt sich nicht lumpen und gibt auch seinen Senf noch dazu, wie toll MäggPommes is undsoweiter (ach ja, wie heißt der Bursche? selbst politisch Interessierte kennen den nicht – einfach an Gemüse denken, also Sellerie, heißt Sellering) – er ist der Knabe links mit der hellblauen Krawatte.
Foto von www.ostsee-zeitung.de von dieser Veranstaltung – Schneggenmänner durften keine Fotos machen, holyschitt aber auch. 

Nach zwei Stunden wird die Luft verdammich stiggig und warm und eigentlich hat jeder schon lange genug – endlich die Türen auf und erst mal raus an die frische Luft – Schneggi stürmt durch die Eingangsdrehtür und rumpelt beinahe auf nen schwarzen 7er-BäÄmWä, keine fünf Meter direkt vor der Tür hingestellt – kruzidürken, jeder kennt die Spezialisten, die trotz eines großen Parkplatzes immer gleich neben oder noch besser vor der Tür des Subbamarktes parken müssen – genauso der da, so ein Skandal, wo doch der Bundes-Horst gleich wieder rauskommt, soll der auch um das Auto drumherum rumlatschen? – und die versammelte Bullen-Horde vor dem Eingang sagt och nix – aber Schneggi hat sich das Kennzeichen gemerkt, sowat kann man nicht dulden – Kennzeichen war “0-1”, ehrlisch.
Nun, am Samstag in der vertwisteten Halle gibt Heinrich sein Bestes, die Zuhörerschaft ist gebannt gefesselt totalohroffenermund, er reißt alle mit – grandioser Beginn: “Hallo Ihr Rotzlöffel, ich bin der Heinrich Kuhaupt und Ihr natürlich nicht, wäre ja nochmal schöner ....” - also Heinrich kann das doch etwas besser als Bundes-Horst und sollte sich mal Gedanken machen, ob er nicht vielleicht doch sich aufstellen lassen sollte.
Vorspiel

Hier der Beweis: vor der vertwisteten Halle parkt keener doof oder unverschämt.

Die Halle um 920 noch fast leer – da hoggen nur so Ganoven wie Ränä und der Dieter rum.

Die Leibzischer Andrä und Dirk hängen auch schon rum – man setzt sich alle an nen Tisch – plötzlich sitzt Dirk naggt aufm Stuhl, halt, een Tie-Schört hat er noch an – zieht ne Unterhose aus der Tasche, legt sie aufn Tisch – meint die Dame von gegenüber am Tisch, die ooch aus Leibzisch (die können kein “auch” sagen, genetischer Sprachfehler): “Der ist aber zu groß!” – guggt Dirk verwundert: “Was, meiner ist zu groß?” – “Nee, der Schlüpfer ist zu groß!” – Andrä: “Das heißt doch auch Schlibb!” – jaja, die Saxxen sind schon komisch, und erst noch die Leibzischer, meine Fresse.

links: Old Siggie und Hajo wieder dabei – Kolibri schon lange nicht mehr gesehen, hatte ja das Baltische Gerenne dieses Jahr ganz komplett total geschwänzt.
rechts: Heiner schon da, also Tiem Blägg Boys damit schon komplett – will wieder wie jedes Jahr seine 42 pro Jahr voll kriegen, muß aber noch ranschaffen – daher morgen entweder nach Bertlich oder ins Tal der Lilien.

links: Heinrich nach Ende der ersten Rede – aber so schnell kann man dem Mann nicht den Mund stopfen, äh verbieten, er ist noch nicht fertisch.
rechts: Klaus-Peter (ein Schneider aus Ulm) und Lothar fragen sich, ob es reinregnet, weil der Linke ne Mütze hier drinnen uff hat.

Old Siggie schleift Rolf herbei und befiehlt: “Mach mal ein Foto von dem da! und zwar sofort!” – sie beklagt sich, dass die Fotos von ihr immer ein oder zwei Falten zeigen – “Aber Old Siggie, die retuschieren wir doch immer ganz mühsam rein! um Dich zu ärgern!”.

links: Der kuschlige TomTom wird auch immer schneller, zefix.
rechts: Sabine wird bei km 30 versägt werden, uaaaaaaaaaaaaaa.

MM fragt sich, woher denn dieser kalte stürmische oagnäme Wind herkommt – wer hat den denn wieder bestellt, verdammich.

Hobbla, drei Käsetreter unterhalten sich auf käsetreterisch – den mit der Leuchtjagge versägt Schneggi später, muhahahahaha, Strafe muß sein, *brüllwieheruntertischschmeiß*.

Es soll Leute geben, die trotz striktem Verbotes die Startnummer am Hintern tragen müssen – der Fummelverein hat doch ganz klare Regeln aufgestellt, dass das nicht geht nicht erlaubt ist einfach Mist ist, denn sonst kann man nicht die Popos der Damen richtig begutachten und eventuell falls nötig abtasten.

links: Die Profis mischen mit den Amatören mit.
rechts: Das ist wie jedes Jahr die brutalste Egge, Sturm Orkan Sauerei, den ganzen See entlang – unten läuft Antje Krause, kann man nicht erkennen, gell! einfach glauben, sie isses, ehrlisch!

links: Tja, ganz klar, hier kommt die zweite Rede – Heinrich im Element, der näxte Präsident.
rechts: Hier sein Volk, die Affenbande unterm Startbanner.

Carmen und MM fachsimpeln über die Qualität der Hinterteile der zwei Piraten – erwischt in flagranti.

Dirk der säxxy Saxxe zeigt noch seine zweitbesten Teile – Mann, der hat ja den Schlüpfer doch weggelassen.
Dietrich der Kassler am Ende des Feldes – brettert dann aber bald los.
Mittendrin

Der Charakterkopf von Dirk, ein Wuschelkopf oder ein einziges Stobbelfeld, vorne unten oben hinten – verfolgt von Harald.

links: Die ersten Anstiege – Gert-Rudi in roter Hose, ältester Treter des Tages, zwei Jahre älter als der immer erwähnte Horst Preisler.
rechts: Harald links und Heiner Blägg Boy rechts – letzterer in ersten Anwandlungen für die sechs Hunderter an sechs Wochenenden im Frühjahr, Hundert Meilen jeweils.

Erste Verpflegung, frugal aber egal, es reicht vollkommen aus – mal zurüggdenken, wat et jab: lauwarmes Wasser, lauwarmes Iso, nicht-süßer-lauwarmer Tee, manchmal Bananenstüggchen, dreimal zum Schluß hin subbaleggeren Advents-Leberkuchen – völlig okay olè.

Gegend ist ganz klar prima wie in Lima – aber nu kommt zum kalten Wind auch noch Regen dazu – im Wald wird dann die Triade komplettiert durch den Matsch – also, wie angekündigt (und erwartet): voll stormy, krass rainy, total muddy.

Wilder Wald – lädt zum sich-Entleeren ein – “Haste Deinen Gutschein dabei?” – [Anmerkung: an der Pinnwand von MM hängt ein Gutschein: 2x Scheißen im Wald] – was das mit den Affen zu tun hat, weiß auch niemand.

An den Stationen sind alle lustig – der bemützte Mann meint, als Schneggi seine Fotomaschine aus der Tasche fummelt: “Brauchste nix bezahlen, kriegste umsonst!”.





Im Zielkanal ein paar der zuletzt versägten Eumel: Dietrich die Assel aus Kassel (324) – eine Marion (721) – ein Klaus (320) – Klaus-Peter (76) – schließlich wird MM grantig: “Komm jetzt endlich, genug fotofiert, es ist scheußlich kalt, ich will hier nicht rumstehen und dööfer guggen als ich bin!”.
HaJo giesst sich nach – entweder hat es alles verschüttet oder der Tisch ist vom Regen total nass.
Nachspiel

HaWe (mit der Sonnenbrille) guggt ganz genau, ob sich Schneggi auch brutal total fänomänal Arolsen-kalt geduscht hat: “Ja, HaWe – mindestens 4 Sekunden lang!”.

Die Halle is warm und kuschelig – Kartoffelsubbe und Kuchen sind so gut wie nie.
Beute

links: Die Schuhe sind nicht die Beute, sondern der Drägg – sah feucht matschig frisch noch besser aus als am näxten Morgen.
rechts: Wie hat neulich so ein Schreiberling geschrieben? die schlichte Eleganz einer bellissima Startnummer.
Der achte schneggsche Mara in Arolsen – alle geschafft – bis auf einmal immer die gleiche Stregge, schwer schwer schwer – trotzdem kein Problem.
Grüzi
Schneggi
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Hans-Uwe
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