Baltic Run 2010 Teil 2 – Etabbenlauf von Berlin an die Ostsee, 25.-29. Juli 2010 – “Zeitlimit, Hitze, Schwüle, Endspurt”
Dienstag, Tag 3 – “Die Königsetabbe – standesgemäß bullig heiß”



Die Meute und ihr Gebägg versammelt sich zum Start für die dritte Etabbe vor der Turnhalle in Prenzlige Sau – Leah kam mit den Seckers aus Austin, Texas rüber und fährt mit dem Fahrrad mit.

Morgendlicher Anbrüll-Appell von und mit Lutz – Jörg Häuptling greift sich seltsam an den eigenen Rüggen, tja Junge, das ist das Alter.

“Da hinten hat einer ganz laut gefurzt, jeder hat`s gehört!” – der Läuferrat beantragt ne Untersuchungskommission und eine Sondersitzung.

Da geht`s lang – und immer länger – heute die längste Tour, aber keine Tortur, das machen wir alle links mit der Oma unterm Arm.

Wieder durch`s Hinterland schleichen, heute nochmals die Uggermark bis nach Ueggermünde – Häuser in Orten mit manchmal nur 6 Häusern günstig zu erwerben, äh näxter Subbamarkt circa 20 km weg, Elektrizität und fließendes Wasser nicht unbedingt vorhanden, aber verkehrsgünstig am Usedom-Fahrrad gelegen.

Die Spätstarter hauen heute gewaltig rein – schon bei der Station Zwee rattern sie daher – vorneweg wieder Dirk, dicht dran Axel Knaxel the Big Män.

Norwegen-Henry und Berlin-Christian relativ weit weg, aber die näxten.

Wieder ein liebes, aber doch arg arg ruhiges, äh total verschlafenes Nest – Laden, wo “Lebensmittel” drüber steht: “Haben Sie Frischmilch?” – “Nee, nur Tetrapagg!” – “Tetrapagg heißt die Verpaggung, haben Sie denn nun Frischmilch?” – “Nee, nur dieses Tetrapagg!” – grrrrrrrrrrrrrrrr – “Okay, nehme ich das Tetrapagg!”.





Weitere Versäger tauchen unangemeldet von hinten her sich anschleichend auf – Mister French Bean, Johann, Berlin-Michael, Marburg-Nobbie, Bad Kotzingen-Ollie, Münster-Norbert, Pozzblizz-Äberhard.

links: MM fährt Old Horst im Schneggomobil zum Bahnhof – sie kann jetzt ne diggvolumige Biografie über ihn schreiben.
rechts: Unschuldige Uggermark-Anaconda kommt unter die Latschen von Axel Knaxel.



Unromantische Halbzeit auf ner miesen Brügge über die laute Autobahn – Arpad isses egal, Hauptsache heute zieht ihn einer, da er Durchhalte-Probleme hat (“das wird heute ne Viecherei und mein Knie mag auch nicht mehr!”) – aber Arpad paggt`s schenial brilliant mit Stamina.

Die Hitze ist gewaltig – die Nümphe im Planschbeggen loggt gar arg – nee keine Zeit, das Zeitlimit sitzt im Naggen, will uns paggen, zwar 19 Minuten heute mehr als der rein rechnerische 9er-Schnitt, trotzdem es ist noch weit und ziemlich breit.

Pasewalk bietet alles: moderne blühende “Kreis-Poliklinik” und extra billiges, äh günstiges Eis, aber lägger.

Dass dies kein Ort zum Verdursten ist, denkt auch Mieze Eva und funktioniert als improv-Wasserstand, wartet sogar auf diese beiden letzten Blindschleicher – “Ey Liebling, das Wasser ist ja mehr als warm!” – Eva, schlagfertig: “Du weißt doch Darling, dass kaltes Wasser nicht gut für den Magen ist!” – zefix! diese Schnalle, äh diese subbaliebe Zauberfrau.


Zehn Kilosmetros entlang “Militärischem Dingsums”, boah, das zieht sich und zieht sich – Fotofierverbot, was soll es da schon zum Fotofieren geben? stinkelangweilig - letztes Jahr haben da wenigstens noch Clowns in Tarnverkleidung mit Blättern und Zweigen uffm Stahlhelm rumgeturnt, muhahaha, aber dieses Jahr nix los, zu heiß zum Kämpfen - eine Station jibbs entlang diesem Death Valley, leider ein Aussteiger, jemand hat seine gesamte Oberschenkelmuskulatur geklaut, äh steinhart jemacht, sollte rechtzeitig vorher zu den Füsio-Tanten gehen, die reparieren sowat, absolut schenial die Görls, ehrlisch!

links: Am Stand von Hartmut, heute mit neuer Mieze Old Siggi, jibbs ne Überraschung für Lahmsogge, Generosität einer Füsio-Tante, da setzt kräftige Reserven frei.
rechts: Im Flüsschen Randow wär`s jetzt subbaschön.

Yepp Yepp Yepp, am Eingang nach Eggesin jibb`s immer noch diese einmalige Werbung - nur zur Kontrolle fotofiert, und für den Rennsteighunnen Holger und Spezi Uli, seid gegrüßt Ihr Pfeifffen, Schneggi hat aufgepasst, alles noch wie`s war und sein soll!

Die Perle am Haff, Ueggermünde, heißt willkommen – logo immer noch im Zeitlimit, massig, aber knäbblier als gestern, Scheffe Jörg ist begeistert, er will die Uhren abschaffen und Lahmsprotte als Lebenduhr einstellen (3 Tage Jahresurlaub, Sozialbeiträge selber zu zahlen, kein Kündigungsschutz, kein Schutz vor Mißbrauch durch Arbeitgeber, tübbisch).
Mittwoch, Tag 4 – “Zu heiß zu alt zu fätt!”

Jörg Häuptling ist sprachlos, entsetzt (rechts) - den Spätstartern, den Strebern, fällt die Kinnlade runter (rechts) – Lutz weiß nicht, was machen (links): “Was sollen wir mit diesem Sauhaufen anstellen?” – was ist passiert? beim Aufrufen jedes einzelnen Namens kommt nur ein Rülpser oder ein Pfurz als Antwort – muhahahahaha, Aufstand des Volkes, der Zwerge, der Luschen, die Elite und die Da-oben wissen nicht, wie reagieren *brüllerwiehernocheinenziehenlass*.
Zauberlaus und Mitfüsio-Mieze Antje arbeiten jetzt quasi hasi tag-und-nacht – vor dem Start die letzten Heuler noch zusammenkleben, mit Tape – nach dem Lauf ab 14 Uhr bis spät in den Abend, 22 Uhr oder später, sowieso alle mal auf die Bahre, äh Liege und das Schlimmste beheben – aber jetzt auch morgens am Stand 2, zum Glügg hilft Mieze Eva zum Teil mit Aufschreiben, Eingießen der Gesöffe undsoweiter aus – Eggie ruft vom VP1 aus an und kündigt schon die Krüggen an, die am VP2 dann von MM und Antje zusammengefliggt werden müssen – die schlebben sich also vom VP1 zum VP2, kriegen dort sozusagen ne Not-OP, schlurfen und schlabben dann weiter – laut MM kriegen sie alle “ihre Problemfälle durch”, bis ins Ziel – zum Beispiel Old Siggie und Berlin-Christian kommen auf allen Vieren zu den Füsio-Miezen und springen danach wie die Hasen davon, zwar dreibeinige lahme Hasen, aber immerhin.
Diese beiden Pfeifffen bezeichnen sich als “die Zukunft des deutschen Ultralaufes” (es sind die jüngsten Treter im ganzen Feld) – außerdem bilden Stefan und Bernd der Bayer die unglaublichen Bestandteile der unerträglichen Gesangsgrubbe “Goldene Stimme”.

Dirk rennt heute wieder wie ein Derwisch vorneweg – die drei Verfolger rennen blindlings in die Sümpfe und wurden nie mehr gefunden, nee diese drei Blinden rennen, wo die Pfeile rechts sagen, lieber geradeaus: “Ach was gehen uns diese albernen Pfeile an?”.







Der Weg durch das Haff – zwar a bisserl Wind heute, aber trotzdem brüllend heiß – Flobbie-Nobbie behauptet beim Versägen, da hinten sei ein Geier, äh Adler zu sehen gewesen, aber vermutlich war das nur ne Fliege auf seiner Brille - Abkagg-Zeit für Lahmsogge, der Untergang, das Ende, die Krise, nix geht mehr *schlurf-schlurf-schlurf-steh-bleib*, nur noch hinlegen und einschlafen, vorher noch n Eis schlabben – der Streggenplan sagt vollmundig: “Rosenhäger Beek – Einmalig! Nimm dir Zeit!” – joh, Hasihumpel nimmt sich Zeit, die miggrigen 15 Kilosmetros zwischen VP2 und VP4 in Stunden, ach was in Tagen – aber jeschafft, 2 Minuten vor dem Zeitlimit an der Station 4, Jörg springt gerade aus seinem heranbrausendem, mit quietschenden Reifen hingeschmissenen Scheffemobil, mit dem Henkersbeil in der Hand, muhahahahahaha, rauft sich die Haare, wieder nix.

Ach und plötzlich geht`s wieder, sogar hoppeln ohn Hoppelchen funktioniert halbwegs – Anklam ruft, die blühende Weltstadt, von der keiner weiß.

Zum dritten Mal in Folge strömt Lahmsogge magnetisch und magisch angezogen in diese, äh Eisbar – der Kellner will zwar mit vollem Tablett gerade raussausen, nimmt sich aber zuerst Zeit für den Schneggi-Eisbecher, 5 Kugeln, am besten sind Zitrone und Ananas, für 3 Euronen – falls es ein näxtes Mal jibbt, dann 5x Zitrone, erfrischt am besten – “Sind Sie der Erste!” – “Ja, beinahe!” – “Dobbelte Sahne druff?” – “Nee, das hat vielleicht neulich die Schei ...erei, äh die beschleunigte Verdauung gemacht, nee heute nicht!” – “Hau rein, Junge!”.

Ferienwohnung wäre jetzt nicht schlecht – nee, der Weg führt zur Insel Usedom – auf zur Hebebrügge, zur Zechneriner Brügge, los jetzt olle Krügge!

Nicht schlechte Hütten, diese Häuser – bestimmt Berliner Großkopfete, die mit der Schnauze.

Grit-Maus warnt vor den bösen Autos – die Straße ist zu überqueren – die Insel Usedom heißt Willkommen, aber noch auf der Festlandseite - Schneggi schwankt schon mal, torkelt quasi hasi.



Die Hebebrügge und die See des Ostens - wat kann jetzt noch schiefgehen?

Hartmut hat den Allerletzten, joh heut ist jemand sogar noch hinter Schneggenmann (alle Achtung, tolle Leistung, so leicht ist es nich hinter Schneggi zu sein) versorgt und fährt ins Lager – “Kann ich was für Dich tun?” – “Yepp Yepp Yepp, geh aus dem Bild, Du stehst vor dem Leuchtturm!” – der Leuchtturm steht in Karnin, wo es eine riesige, quasi hasi antike Eisenbahnhubbrügge gibt, ist einen Besuch wert, die meisten vorbeistürmenden Pfeifffen werden es heute wohl gar nicht mitbekommen haben.
Heute bemannt der Scheffe selber ne improviso-Wasserstation 4 km vor dem Ziel – Jörg kommt entgegengewandert und will die 300 m bis zur Wasserstelle mitrennen (macht aber nach 200 m schlabb) – “Ey Scheffe, heut schaff ich das Zeitlimit aber nicht mehr!” - Ey Du Pfeifffe, woran liegt`s?” – “Zu heiß, zu alt, zu fätt!” – “Muß der Läuferrat ran, schau dass Du so nah wie möglich ans Zeitlimit ran kommst!”.



Fotos aus der Hüfte geschossen, keine Zeit mehr zum fotofieren, 4-km-Durchlaufen, uff pfuh – Flobbie-Nobbie kommt auf dem Rad am Usedom Stadttor entgegen – Schneggi haut jetzt voll rein, noch eineinhalb kms, Nobbie kommt mit dem Rad nicht mehr hinterher, der Tachometer explodiert – Münster-Norbert und Schwieez-Christian vor der Schule sind vom Endspurt schwer beeindruggt, ihre Kiefer müssen wieder manuell eingerenkt werden (kräftige Watschen bzw. Kinnhaken).
Die Läuferschläfer beraten, äh die Läuferräte schlafen erst einmal und kommen zu folgender Entscheidung – guggen total grimmig und blutlüstern: “Schneggi, Du bist für schuldig befunden worden, das Zeitlimit eklatant frappant exorbitant und uncharmant überschritten zu haben! und zwar um 12 Minuten und 38 Sekunden! gestehst Du?” – “Ja, Ihr Knallbirnen, ich gestehe alles! aber nur unter Folter!” – “Angesichts Deiner geistigen und körperlichen Unzulänglichheiten wollen wir die Strafe zur Bewährung aussetzen und disqualifizieren Dich hiermit nicht – wenigstens nicht jetzt und heute, eigentlich wäre gestern besser gewesen – aber es gibt Auflagen – erstens, keinen Säxx für mindestens 4 Stunden, und wenn dann nur unter Aufsicht, damit nicht zuviel Energie für morgen verbraucht wird – zweitens, heute Abend musste bei Frau Natzke mindestens zweimal Nachschlag holen – drittens, wirst Du uns ab jetzt mit dem Ehrentitel “Lieblingspfeifffen” ansprechen und dabei nicht so blöd wie sonst grinsen – viertens, morgens wirste einen raushauen und zwar zaggig, sonst werfen wir Dich den alte-Schachteln-auf-der-Strandpromenade-Damen zum Begrabschen vor die Füße – hai capito?” – “Ich könnte den Meister Löffel als meinen Rechtsverdreher herbeizaubern, der wird Euch Pfeifffengurken Mores lehren undsoweiter, der wird als erstes fünf Gutachten zur Streggenlänge einfordern, der ....” – “Ui ui ui, nur nicht den Löffel, Hilfe Hilfe Hilfe!” – “Ok, alles klar, Ihr Lieblingspfeifffen, Diel gilt, Ihr seid brav und ich akzeptiere Eure vier Bedingungen!”.

Abendessen, äh eigentlich ist es ein Gelage, ne Fress-Orgie für ne römische Legion bei Frau Natzke – die Visitenkarte des Hauses Natzke für die nichtschleichende Werbung, unbedingt mal sonst auch besuchen, es lohnt sich immer !!!! – keine Ahnung, was uns Axel Rüschlaggsel mit dem Sonnenbrand uffm vorderen Scheitel da sagen will – Elchohren an Old Siggie dranmachen? - (Ihr Pfeifffen wisst natürlich nicht oder nicht mehr, wieviele Nasen ne Legion hatte, also so circa 6.000 Stügg – die wären auch satt geworden, ehrlisch).
Donnerstag, Tag 5 – “Der never-ending Endspurt”
MM findet ne Unterkunft, wo sie die drei Amis, Füsio-Mieze Antje und den vor Müdigkeit beim Essen einschlafenden Hasihumpel einquartiert – endlich mal ne halbwegs “normale Nacht” mit ein paar Stunden Schlaf? das Schnarchen der Frauen in der Halle macht einen ja meschugge *schnellduggwech* – wäre gut für den morgigen versprochenen Hau-einen-raus-Versuch und wenn es dann vielleicht nicht mehr so affig heiß wäre, wäre subba – vielleicht einfach mal hoffen. Wow wow wow, am näxten Morgen keine Sonne, Wolken, Wind, sogar a bisserl Regen – Scheffe Jörg greift mit beiden Händen den Schneggi-Hals und schüttelt 5 Minuten lang: “Du – heute – laufen – zaggig – Du – haben – versprochen – Hau – einen – raus – hau jetzt ab!”.

Juhu, und wie es heute läuft, fantastico – auf den Plattenwegen wird geflogen – Äberhard wird versägt, nein massakriert, okay, er ist verletzt, also keine große Kunst – trotzdem, bis zur großen Eggie-Station Numero Uno ganze 12 Treter versägt – Eggie hält auf, muß noch den Witz erzählen: Eggie kommt in nen Park, sitzt ne Frau mit ner Katze aufm Schoß auf ner Bank – fragt die Frau: “Eggie, willst Du meine Muschi streicheln?” – Eggie: “Aber ja, gern!” – Frau: “Dann muß erst noch die Katze abhauen!” – Schneggi kontert mit Ärztewitz: Herr Müller ruft beim Tierarzt an: “Herr Doktor, gleich kommt meine Frau mit unserer Katze vorbei. Können Sie sie bitte einschläfern?” – Tierarzt: “Ja klar! Aber findet denn die Katze alleine nach Hause?” – jetzt aber schnell weiter, einen raushauen, der 59-Kilosmetros-Endspurt.

“Baltic Hills”, muhahahaha, kurz vor Ahlbeck – feudaler Golfplatz im Regen.
Nur noch dieses Foto von der Stregge, auf der man wohl nich jerne verregge – Sascha Pascha und der Wilde Michael werden sich an 2008 erinnern (siehe Bericht von damals) – muhahahahaha, diese Oberpfeifffen waren der Brüller damals – heute glatt durchsegeln – die Urlauber sind alle auf der Promenade, auf dem Waldweg und vor allem auf dem Dammweg, aber dieses Jahr wird dagegengehalten, wer nicht ausweicht oder quer schräg blöd doof dumm entgegenkommt, wird überrannt niedergewalzt – die Flizzer der Viererbande vorne kämpfen es heute nochmals aus und brettern, was das Zeux hält – Axel Haxel mit gehörig Wut im Bauch, wegen dem Verlaufer, rettet seine krummen Haxen auf Platz 2, bravo – ganz klar, wer gewinnen muß, muß erst an Lahmsogge vorbei (hamm se jemacht) – Old Siggie ist heute wechselweise der Ohnmacht oder den Tränen nahe, an jeder Station fragt sie nach dem Vorsprung von Lahmsogge und der wird immer größer und immer größer, von anfangs 5 Minuten über 30 Minuten zu fast ner Stunde, so muß es sein.

Im Ziel – juhu – da sitzen schon die Pfeifffen und strahlen – Ollie Schollie und Matthias, beide mit Angeber-Sonnenbrille am Regen-Wolken-Tag, einfach schenial.

Grit-Maus kann es nicht fassen, dass sogar Berlin-Christian noch einen rausgehauen hat.

Grit-Maus lacht sich schäbbs, dass Hasihumpel dem starken Daniel heute keine Schance gelassen hat.

Petra und Kirsten haben`s ohne Probleme gepaggt, logger mit Loggen.
Petra, Kirsten und HaJo Palm waggeln zur Halle – Schneggi auch schnell dorthin, nur duschen, keine Siegerfeier, keine Übernachtung, es sind über 1100 Kilosmetros bis Davos zum Schwiss Alpenschoko, das ist nur am Freitag allein nicht zu schaffen – und am Samstag ist für die Luschen der Start schon um 6 Uhr, vorgezogenworden, kruzidürken.

Noch Fotos von den drei stattlichen Männeken Eggie, Lutz und Jörg – nach der Ankunft bohrt Schneggi seinen Zeigefinger in die Brust vom Scheffe (zwischen 4. und 5. Rippe): “Ey, Junge, 103 Minuten unter dem Zeitlimit, da staunste, wa?”.

Johann, zwar mit Krämpfen heute, aber der alte Vogel lässt sich nicht rupfen, huscht an der sich anbietenden Mieze vorbei.


Die Füsio-Miezen sind noch am werkeln – einer ihrer Lieblinge ist der Franzose Guy aus Marseille - in der Teilnehmerliste auf baltic-run.de ist er noch mit ganz oberverwegenem Drei-Musketiere-Bart zu besichtigen – sie nennen ihn den französischen Mister Bien – seine Spezialität: wenn er an den Haxen gequält, äh therapiert wird, dann steigt er mit dem Oberkörper wie ein Ballon hoch – Beispiel: oben links bereden die Damen noch, was sie ihm heute antun – oben rechts merkt Mister Bien langsam was hier Sache ist – unten links liebt er ganz besonders les demoiselles allemandes (die deutschen Miezen) – ein exquisiter Läufer, hat bei den Schluchties, den Ösis, in Graz deutsch gelernt.

Nochmals zurügg zum Ziel – da kommen die Sieger schon entgegen - die Kaltwassers, Cornelia und Jörg – die Amis Claire und Russell zusammen mit dem Schwieez-Christian – die Amis werden sich ihren Teil denken, sind aber begeistert.

Schnelle und Langsame, alle zusammen: Jan O und Jörg Z.



Big John brüllt beim Einlauf halb Karlshagen wach – Äberhard tut sich schwer, die Tapes heute wieder an Station 2 appliziert retten ihn – Äberhard büggt sich noch 20 Meter vor der Zielllinie – findet das 2-Euro-Stügg, das Eggie dort hingelegt hat, um zu guggen, wer es denn wohl finden wird. 

Für Michael Asphaltmann mit der richtigen schinnigen-Splint-Haxen-Süstematik isses ein langer Tag.

Jürgen mit seiner Futterkiste wurde noch nicht fotofiert.

Nee, heute keine Nacht mehr in ner Turnhalle.

Die Schuhe im Müll haben ausgedient, oder waren nicht gut? – das Fahrrad muß für die Reise nach Amerika wieder in den Koffer, schenial.
Tom darf nochmal versuchen zu grinsen und kriegt das letzte Foto – “Tschüss Ihr versammelten Lieblingspfeifffen!” – und ab Richtung Schwieez.
Die listige Beute

Die malträtierte startende Nummer – die Tasse, die die Eberswälder Lauffreunde am Abend des Tages Uno ausgehändigt haben.

Das Vollender-Hemd – die Urkunde muß noch ausgehändigt werden, man wird sich finden.
Mal zusammenrechnen: viermal Isar-Lauf, einmal Spree-Lauf, einmal Deutschland-Lauf (meine Fresse), einmal abgebrochener DL (aber immerhin 7 Etabben), dreimal Baltic-Lauf – macht 10 Etabbengerenne und 65 Tage auf der Straße, sabbalott – die letzten 5 Tage waren sicherlich nicht die schlechtesten – andersherum gesagt: fünf interessante, anstrengende, abenteuerliche Tage, rundherum subbatolle und einfach klasse Tage, "wonderful indeed" wie Russell sagte würde.
Grüzi
Schneggi
Nachtrag:

Der Rest der Beute kommt mit der Post - subba Medaille für die lahme Kanaille und urige Kunde mit beiden 2009 und 2010 Medaillen.
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Kommentare ...
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Junge Junge Junge
gaaanz prima Dein toller Laufbericht!!! Ich sitze nun davor- und in Gedanken kommt sofort alles wieder...
Es war ne echt gelungene Verantstaltung auch Dank der vielen gemeinsamen (seeehr helfenden) Kilometer
Grüße aus Wolfen
Arpi
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