Berlin - 30. Berlin Team Marathon, 19. Januar 2008 – „Regen, Matsch, Pfützen, Regen“
Sieben Wochen lang seit Arolsen keinen Mara mehr – diese „langen Tränen-Läufe“ am Wochenende, sinnlos durch die Gegend, sind nix für Schneggenmann, einfach langweilig, außerdem kann sowieso niemand so langsam laufen, also muß er sie auch noch alleine machen, abgesehen davon, dass ihn niemand so lange ertragen kann, muhahahahahahaha. Na, da kommt doch eine Woche vor dem Elbtunnel-Gehobse der Berliner Tiem-Dingsbums gerade richtig – so ein schön langer Träiningslauf, perfetto, ideal.
Nunmehr das fünfte Mal im Plänterwald, das heißt beim Tiem-Mara – dazu kommen noch drei von Sigrids Plänterwald-Maras an gleicher Stelle und auf gleicher Stregge vom letzten Ostern – daher bisher schon 56 Runden geschrubbt. Also gutes Wetter gabs beim Tiem Mara bisher noch nie, zumeist Regen, das letzte Mal in 2006 auch Schnee, Matsch und Schlitterrutsch. Heute soviel Regen wie noch nie, dafür satte 12 Grad und Matsch in Massen.

links: Eingang zur Gesamtschule Treptow mit Org-Büro, Umkleiden und Halle für später – aha, das sieht doch schon mal viel besser aus als früher – früher war das nur ein wüstes übles unglaubliches Graffiti-Geschmiere.
rechts: Ja, genauso sah das früher an der ganzen Schule aus – innen und außen, boaaaaaa – übrigens die Duschen sind tatsächlich wieder in der Halle benützbar, also im ersten Stogg, nämlich dämlich renoviert – früher absolute vierte Welt, außerirdisch sozusagen diese alten Duschen – jetzt hüpermodernes Duschen und immer noch bisexuell.


Dann mal rein in den Vorraum und in die Kantine – auch hier frische Farbe – und da lungern schon die Schwaben, Äberhard Ostertag in blau und Angelika in rot, und in der Egge hinten der badensianische Ausländer Klausi Duwe herum.

links: Bernd Sehmisch fungiert als Sprecher und quatscht wieder sein olles Gequatsche.
rechts: Klausi fragt Türken-Mike Friedl, warum er in Dubai nicht die Million für den neuen Weltrekord geknaggt habe, die Lusche.

links: Plan auswendig lernen und dann kann nix mehr passieren – eine Runde mit 5 km, nach 8 Runden (keine Sorge für nicht-Zähler: andere zählen mit und passen genau uff) noch ne fast halbe Runde extra.
rechts: Anmeldetisch mit den extragroßen Startnummern am Seitentisch.

links: HaJo Meyer zupft sich das linke Ohr ab, vor lauter Freude.
rechts: Ute Wollenberg aus Potsdam.

Eberhard Bergner, der Liebling der Bienen, guggt, ob der Verkäufer am Honigstand Ahnung hat oder nicht: „Doch doch, der Mann weiß was, der ist gut!“

links: Sigrid Eichner und Äberhard.
rechts: Horst Preisler bei seinem achtmillionsten siebenhundertfünfundvierzigtausend …. Mara – offiziell sein 1535. Mara.

links: Peter Schmidt aus Berlin, immer dabei.
rechts: Jürgen Kuhlmey, jetzt in der M70, der Jungspund.

links: Türken-Mike auf dem Weg von der Schule zum Plänterwald rüber, nur schlabbe 500 Meter.
rechts: Heike Pawzik hinter Gittern beim Umziehen im Regen – eisenhart die Frau.

links: Das Tiem Jelly Bears mit Grit Seidel (weiße Mütze).
rechts: Start- und Ziellinie – da steht schon Ulli Etzrodt, gelbe Jagge und schwarze Mütze, zu dessen Tiem „Last Minute“ Schneggi als dritter Mann hinzukommt – wir sind zuerst ein Vierertiem: besagter Ulli, Rafael Penalba, Tom Fiedler und Lahmsogge.

Es regnet unablässig – und wird auch nicht aufhören, bääääää – allerdings irre warm, man sieht manche kurze Hosen an den Stampferbeinen und kurze Schörts an den Spindelarmen.

Immer die gleichen Pappnasen – die Freunde aus Nordstemmen, man wird sie einfach nicht los: Wolfgang Schwabe und Heiner Schütte – um`s vorweg zunehmen: wieder einen Tigg schneller, diese Eumel, echt ärgerlich allmählich.

links: Klausimausi hat alles fest im Bligg und denkt schon an den Titel für seine marathon4dich-Story.
rechts: Jürgen – daneben Rafael aus dem „Last Minute“-Tiem.

links: Müllfrau Marianne Dahl.
rechts: Hajo und Sigrid – zusammen im Tiem 36.

Nochmal Tiem Jelly Bears – Hoppelchen Silke Stutzke kommt dazu, schon nassgelaufen im Regen – Hoppelchen-Tiem „ICE Berlin-Hamburg" gewinnt die Frauenwertung.

links: Lothar Preißler – guggt mürrisch, bei dem Dauerregen.
rechts: Horst beim Schmunzeln erwischt – gute Mütze.

links: Es wird Zeit sich zu sammeln – 52 Dreiertiems am Start, 47 kommen geschlossen als Tiem ins Ziel.
rechts: Diese Galgenvögel wollen auch noch ein Foto.

Roland Winkler begrüßt die Bande, läuft wieder selbst mit, der Einzige der alle 30 Berliner Tiem-Dinger komplett hat – neben ihm der Sprecher Bernd Sehmisch.

Peter Schmidt – von hinten und von vorne, ganz matscho.
Die Leute guggen und guggen – und verpassen den Start.

links: Das Riesenrad des toten Vergnügungsparkes – kurz nach km 1.
rechts: Nach Durchqueren des Plänterwaldes und der Matschstregge nun das „Kap der guten Hoffnung“ – kurz nach km 2.

Am Ende des Parkplatzes, auf dem 3. km, kommt dann die Spree, an der es 2.5 kms entlang geht.

Kurz vor Ende der Runde steht alles unter Wasser – entweder voll durchgebrettern oder sich am Rand entlanghangeln, macht aber auch nasse Füsse.

links: Die Verpflegungsstelle, ca. km 4.8 – warmes Wasser, warmer Tee, Schleim, Äpfelschnitze, Kekse.
rechts: Das gute-Laune-Tiem bevor es auf den Waldweg geht, ca. km 1.5 – mit Musik, aber auch Kontrollzettel („hier wird nicht beschissen“).

Der Wald-totalMatsch-Abschnitt – zwischen km 1.5 und km 2 – es gibt kein Entkommen, außer den Umweg durch die Büsche.

links: Das Resttiem „Last Minute“ – Ulli macht ab Runde 1 sein eigenes Tiem auf, bleiben noch Rafael (in der besten Hose des Wettbewerbes), Tom (ganz in schwarz) und Schneggi übrig.
rechts: Rainer Schädlich läuft heute 6 Runden gegen den Verkehr.

links: An der Spree entlang – Bligg nach links aufs Wasser.
rechts: Bligg nach rechts – ganz nahe am Start-Ziel vorbei, aber der Bogen dahin sind noch ein halber km.

links: Die Mädels haben die Riesenpfütze weggekehrt – aber sie kommt nach Dauerregen mit Heftigregeneinlagen wieder, die Pfütze, und schlimmer als zuvor.
rechts: Es wird langsam duster – hier kommt das Siegertiem auf der 9. Runde, also der kleinen extraRunde, daher - noch 1 km to go – Tiem Pro Sport Berlin mit Ryan Shakal (rote Mütze), Carsten Schulz und Ralf Milke.

links: Die Rot-Kreuz-Frau harrt bis zum Schluß aus – warmen Tee hat sie im Angebot.
rechts: Rafael im Ziel – harte Nummer.

links: Eckie Broy bei der Siegerehrung in der Schulhalle.
rechts: Rafael, gewaschen, geputzt und gekämmt – die schönen braunen Augen kommen vom spanischen Vater.

links: Horst bekommt eine extra-Ehrung – Tiem „Schneggenpost“.
rechts: Sigrid und Jürgen sind in einem „über-150-Tiem“.

links: Peter Schmidt strahlt.
rechts: Hoppelchen zufrieden.

links: Heiner - mit neuer Punk-Frisur.
rechts: Felix Kainz und Rainer Schädlich.

Hinterkopf von Eckie Broy, Heike Pawik und Sigrid.

Der Meister nach der Siegerehrung – erst mal nen großen Schlugg, nach der Aufregung wieder - "Roland, haste wieder subba gemacht!".
Die Beute – die einmalige einzigartige Startnummer.
Genialer Lauf, immer krasse Verhältnisse.
Grüzi
Schneggi
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