Berlin – Erster 100 MC Neujahrs-Marathon, 1. Januar 2007 – „Im Plänterwald isses heut nicht kalt“
„Wie wärs mit nem Ausflug in den Plänterwald und guggen, ob Sigrid wieder flizzen kann?“ Gedacht gemacht. Allerdings ist es nicht so kalt und schneeig und matschig wie beim letzten Mal dort, nämlich dämlich im Januar 2006 beim Tiem Mara.

Nach dem Parken vor dem Schwimmbad wird Marcel (Heinig) von weitem schon entdeggt, wie er um die Kurve (wo beim Tiem Mara die Verpflegung steht) herumschleicht, jawohl gehen tut er, die faule Sogge. Tja, wo ist die Station? - „Dort drüben ist eine Parkbank voll mit Tüten und Zeux“, meint MM – und Recht hat sie. Am Dampferanleger steht aber nix wie Sigrid rum, sondern Christel (Kunze) hält die Stellung: „Nee, Sigrid ist noch im Krankenhaus, ihre OP wurde verschoben, sie ist nicht hier!“.

Heute sind es vier Starter, gestern beim Silvester-Mara waren es elf. Christoph Wenzel ist schon färtisch heute – Ränä der Wallesch kommt gerade an die Station – was der Kerl an Cola trinkt, schon beim DL06, unglaublich - und mault irgendwas rum, dass beim DL06 er nicht da und da fotographiert wurde – egal, heute erster Tag im neuen Jahr, mal keinen Tritt in den Hintern, außerdem war er verletzt, der arme Ränä und erst sein dritter Mara seit dem DL06.


Hier isser, der heutige Sieger: Christoph mit und ohne Medaille.
Der vierte Platz geht an Hans-Jürgen Lange – eigentlich ein Berliner, aber jetzt in Hamburg – wird auch den Elbtunnel Mara organisieren, er rekrutiert gerade Helfer.

Jetzt noch auf den vierten Kameraden warten, dann haben wir sie komplettoperfetto– da hinten in gelb eiert er daher: Marcel.

Hier beim Nachtanken, der Marcel – auch sieben Wochen lang faul gewesen, nach seinem 10fach Dingsbums.

Aber es geht schon wieder einigermaßen – Tiem Mara-Kenner werden auf dem rechten Foto erkennen, dass der Weg zum Ziel (die letzten 200 Meter) jetzt breit und asphaltiert ist, und drüber hinaus auch noch.

Tja, Sigrid is nich da – dann sie eben im Krankenhaus aufsuchen und dort nerven – Klinikum in Friedrichshain, Christoph im Schläbbtau, er will ne Unterschrift unter die Sieger-Urkunde – Sigrid is schon operiert, 2 Meter langer Schnitt (in etwa), geht mault lacht und erzählt schon wieder.

Unterschrift unter die Urkunde von Christoph – wie bei Staatsmännern, äh Frauen, perfekt fotolich festgehalten.

Das war der Ausflug – jetzt muß Sigrid wieder in ihre Zelle (Nummer 3) – noch ein letztes Beweisfoto: „Miezen, aufstellen bitte!“ – ah, die jüngere Mieze macht die Augen zu, also noch eins – „Tschüss Sigrid und gute Besserung! im Elbtunnel dann aber eine sub-4, lass es krachen!“.
Grüzi
Schneggi
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