Bernau – Die 24 Stunden von Bernau, 12. September 2009 – „Praktisch, kann man sich gleich beim Friedhof fallen lassen“

Mittwoch, 16. September 2009


Hoppelchen loggt in ner Meil:  “Kommt doch nach Bernau, zu den 24 Stunden!” – hmmm, nö, 24 Stunden, nee nix für die MMS-Banditos – aber 6 Stunden, das halten diese Luschen gerade noch aus und können sich so lange zusammenreissen.  Schon 2006 sind sie die verdammich Rampe runtergebrettert (Flizzelaus MM) oder geschlichen (Pänner Lahmsogge) – also die Stregge ist bekannt, die Überraschungen sind überschaubar begrenzt im Griff – zur Not kann man sich bei km 1.0 km (ungefähr) vom Fußweg (dort ein Damm) aus links runterkullern lassen und auf dem Friedhof liegen bleiben – ampopo Friedhof: Achtung ein Witz ein Scherz, also Lachen vorbereiten! – Arzt: “Ich verschreibe Ihnen Moorbäder!” – Patient: “Hilft das gegen meine Krankheit?” – Arzt: “Nein, nicht direkt, aber da können Sie sich schon mal an die feuchte Erde gewöhnen!”.

Vor dem Gerenne


links:   Start soll um 14 Uhr sein – gegen Mittag Eintreffen auf ner Wiese und lauter Zelte – sieht aus wie auf nem Cämpingplatz der Ausgebrochenen – MM: “Sind wir hier richtig? lauter komische Gestalten!” – Schneggi: “Je komischer die Tübben, desto richtiger sind wir hier!”.
rechts:   Ah, ein Auto mit verdächtigen Bäbbern druff:  Biel, muhahahahaha – und Baltische Rennerei, boaaaaaah, ein total Beklobbter – da gehören wir hin, da fühlen wir uns wohl.

links:   Eingang zum Parkur – kleine Zelte, große Zelte, Partiezelte, Zeltdächer, organisiertes Chaos.
rechts:   Gleich ein alter Strolch am Eingang:  Peter Schmidt, das Original.

links:   Tom Fedler, die Digge Wade – der Junge hat noch diggere Oberarme – irgendwannundwo mal gehört, er sei Gewichtheber – wahrlich wahrlich, was für Arme, boaaaaaa, wie Popeye-der-Spinatfutterer.
rechts:   Der General Jörg – natürlich beim Futtern – frisch meniskusbefreit (“wozu braucht man auch so was Unnützes Lästiges Überflüssiges?”) gibt er nen prima Lautsprecher – falls das mit der Schule nicht mehr so klabbt, hat er ne einsB Karriere als Mann-am-Mikrofon vor sich.

Matthias Muhmuh mit der schnellen Brille und dem vom-Baltischem-Gerenne-geschädigten Haxen und sein Kumpel beim BR Günter Janiszewski.

links:   Die halbe Berliner Ultra-Szene versammelt:  Abel`s Detlev.
rechts:   Eggi Broy, Berlins schärfster und schnellster Straßenbahnfahrer – sein Kommtzurügg zum Ultra – murmelt 6 Stunden lang vor sich hin “Eggi und Schneggi – Schneggi und Eggi” – rennt los wie in jungen Jahren (damals als die Warteschlange der Frauen vor seiner Wohnung noch 100 Meter lang war), kaggt dann aber ab, äh passt das Tempo seinem biologischen Alter an – allerdings in der letzten Runde kommt die Schneggsche Totalbrutalendbeschleunigung (übersetzt:  vom 12er Schnitt auf 11er Schnitt) und n paar Hundert Meter vor dem Ziel mit noch eenzwee Minutos Zeit versäggt Schneggi den Eggi – der ruft: “Halt halt Schneggi, warte auf den Eggi!” – “Nee geht nicht, wenn ich stehenbleibe, falle ich um und bleibe liegen, häng Dich dran!” – und so haben beide dieselbe km-Zahl und stehen dann später bei Altersklasse UHU-mit-zwei-Sternchen auf dem obersten Tritt (UHU = Unter Hundert -  mit zwei Sternchen = sehen aus wie über Hundert, sind aber tatsächlich noch knabb unter Hundert).

links:   Grit-Beibie – natürlich mit dem Radl hier – muß noch schnell die Stregge mit den Pfeilen markieren.
rechts:   Julia an der Anmeldung – eine Hand auf der Kasse (aus ihr wird noch was, sie weiß was für Frauen wichtig ist:  die Kontrolle über die Moneten – *duggschnellwech*).

links:   Rümax grinst schon wieder – oder immer noch.
rechts:   Heide-mit-den-Zöpfchen Hoppelchen testet die luftige Matratze.

links:   Petra Rösler – freut sich (angeblich) auf den Bericht – brav, sie ist gut erzogen und höflich.
rechts:   Heike Paffzigge – wieder unter den Laufenden – gleich mit geilem Nudelsalat, die Nudel.

Schild in Heikes Auto – und MMchen fragt sich, in welcher Schuhfarbe sie am schiggsten als Skelett flizzen soll – natürlich als Skeletto mit Stilletos.


Ein paar der wilden Tiems und Ihre Fahnen.




Dieses Tiem hat die beste Bestuhlung – übrigens die drei Schlabbohren in blau in der ersten Reihe (Numeros 11, 12 und 26) sind die Schmidtchen Schleichers – die watscheln nur auf der Stregge, jedenfalls die ersten 6 Stunden.

Die Bronxer aus Berlin haben Profi-Fotozeux aufgebaut.





Temposünder und Haie – Tiemwörker und Panketaler.

links:   Im Hintergrund zwei Conteiner als Toiletten und Duschen (aber separiert).
rechts:   Optimale Betreuung der Atläten.

links:   Allseitiges Entspannen – wer hat nur alle diese Riesenzelte aufgebaut, schenial.
rechts:   Frank Stein – ebenfalls ein Überlebender des Baltischen Gerennes.

Prä-Lauf-Inspektion der Verpflegungshütte – optimal spezial legal instrumental – alles prima Ballerina – sogar Cola en masse, klasse.

links:   Piggnigg und Idülle.
rechts:   Flizzer (Streber!) unter sich.

Diese zwee Eliteläufer testen noch schnell die Zeitohren – die Zeit zeigt 1350, also schlußmitgammeln und sammeln und konzentrieren und urinieren.

Die Veteranen unter den Platanen:  Hagen Brumlich und Manfred Ludwig.




Spezies Elgeh Mordultras in der Überzahl - ungehemmte Vermehrung.

Eggi faselt:  “Igge war extra noch bei de Frizzör, wegen der Windschnittigkeit!”.

Das Gerenne und die Stregge


Nach den Ohren gleich scharf rechts – auf den Turm zu – sofort scharf links in eine Art Tunnel, aber ohne Gefummel.




Zwischen ein paar Häusern auf schmalem Fußweg hindurch – vorne in grau mit Künstlerbart und Denkerstirn, der heutige 24-Stunden-Meister, Wolfgang Schwerk mit 220 km schlabben Kilosmetros.

Über ne Straße – Richtung Park mit Stadtmauer – linkerhand etwas von und für Kaiser Jörg I.




Rümax im eleganten Fuchstrott – entlang der Mauer – Schneggi:  “Biste ein Schlabbohr!” – er: “Nö, bin ich nicht!” – “Doch biste schon!” – “Nö, bin ich nicht” .........

links:   Die Schleicher-Jungs – hautnah an der Mauer entlangdrüggen.
rechts:   Die berühmte Rampe – wieder die Knaben ganz am Rande, brav, immer schön Platz machen.

Huch, welch ein Schregg an diesem Flegg, Frau Mieze Flizzelaus schon beim Überrunden – zu schnell für das erste Foto und schon weit weg fürs zweite, Donnerschitt was kann die kleene scheene Mausie mit ihre zwee Beene sausen.

Um nen Teich herum – und es jibbt ganz spezielle Spezialisten Übeltäter Galgenvögel, die müssen hier schneiden und nicht auf dem Weg, sondern schräg übers Gras wetzen – pfui schämteuch einerundeextra!

Der Teich schön gemacht und wie er lacht in voller Pracht.

Ab km 0.7 Angriff des Berges – Numero 6 is Petra – Numeros 119 und 127 sind die Knaggfrösche Jörg Hiecke und Lutz Lange – zum Schluß die alten Knaben im Erdinger-blau Hagen und in orange Peter (39).

Rechts und links vom Weg auf dem Bergkamm tiefste Gräben mit total naßem Wasser.

links:   Nach dem ersten Anstieg flaches Gefälle.
rechts:   In den Bäumen hängen die Leuchtröhren für die Nacht – für die armen Irren, die durch die Nacht hindurch hier rumkrebsen.

Der schon erwähnte verloggende Friedhof.

links:   Grit-Beibie im Ansturm auf den zweiten Berggipfel.
rechts:   Die letzten brutalen Metros bis zum orgiastischen Höhepunkt.



links:   Nach dem Berg natürlich wieder runter – über ne Straße und die letzten 400 Metros der Runde kommen.
rechts:   An nem Drahtzaun entlang und wieder zurügg unter die Cämpertiere.

Immer unter den unbarmherzigen kritischen spöttischen Augen der Betreuer Einlauf ins Zeltdorf.

links:   Die letzte und auch noch verdammich scharfe Kurve und ...
rechts:   ... auf der Zielgeraden, geschätzte 100-150 Metros.

Nach dem Gerenne


Zur Siegerehrung taucht Simone Stegmaier auf – nee, sie kam schon zuvor und hat schlabbe 20 Runden durchgetigert, so zum Träning – für den Spatzenathlon.

Das ist pure Zensur:  “Keine komischen Fotos hier machen, haste kapiert, hai capito?” – links oben:   MM als erste Mieze und Grit-Beibie als zweite Mieze erfreuen sich ob des knaggigen Hinterns des Generalissimus – rechts oben:   aha, das ist der Beweis, diese roten Äuglein verraten sie, das sind doch zwei Vämpirinnen – links unten:   Grit-Beibie flüstert zu MMchen:  “Den Knaggfrosch da drüben schnabben wir uns nachher und saugen ihn aus, Du die rechte, ich die linke Halsschlagader, uaaaaaaaaaaa, *schlürfschlegg* - rechts unten:  die beiden Vämps freuen sich schon diebisch auf die Beute.

links:   Auf dem sich-Hinausschleichen-Weg, äh ja Hinaushumpeln noch diese Fahne per Foto mitgenommen.
rechts:   Überall werden Feuer angezündet und die Ersparnisse verbrannt.

Die massive Beute des Gerennes


links:   Ne Startnummer mit Riesennadeln.
rechts:   Ein dunkelgrünes Tieschört zur Erinnerung.

links:   Noch ein Pokal auf den Schrank raufstemmen.
rechts:   Urkunde für den 6 Stunden Lauf während des 24 Stunden Gehobses.


Wieder ein gelungener Samstag - anstrengend (die vielen Kurven und Eggen, und dazu noch die elende Rampe die Schlampe), aber mit viel Spaß und vielen netten Irren – dazu noch grandiose unglaubliche 700 metros mehr als vor 3 Jahren, holyschitt, in dem Alter.

Grüzi
Schneggi


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Kommentare ...

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Sir Löffel am 22.09.2009 um 13:39 Uhr
Wenn du die Ultras "laufen" willst, wieso kommste dann zeitgleich mit Schneggi ins Ziel?
Ecky am 21.09.2009 um 08:36 Uhr
Hallo Schneggi,

wenn ich jetzt wieder öfter Ultras laufe, dann auch wegen Deiner super Laufberichte !

Schöne Woche wünscht der beste und attraktivste Deutsche Straßenbahnfahrer!

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