Biel – 52. Bieler Lauftage 100 km, 11.-12. Juni 2010 – “Monster-Schwüle aber keine Killer-Sonne”
Biel ist heilig, aber nicht scheinheilig, man kriegt wie die Yänkies es sagen: “You get as advertised!” (Du kriegst genau das, Du Pfeiffe, was in der Werbung steht, nicht mehr und nicht weniger) – “die Nacht der Nächte” sagt die Werbung und genau das kriegt man, ne dunkle Nacht, die verdammt lang ist – Einteilung, Strateschie und Tagdig is wie immer alles, dann geht das flutscht das.
Freitag, der (anfangs) freie Tag
Am besten früh am Freitag kommen, noch besser ist am Donnertag aufschlagen, dann is da Ruhe und Erholung mit dabei.

links: Ey, wat denn da los? alle Parkplätze gesperrt, ne Dampfwalze macht schon die ersten Läufer platt.
rechts: Aber Knaggfrosch Gerhard is subbaschlau – quatscht die Arbeiter an, macht ihnen klar, dass sie verduften sollen und sichert sich gleich den nähesten Parkplatz – und einen für Lahmsogge dazu.

Zuerst mal den Wohncämper vom weißen Kenianer Gerhard suchen (zu hell für einen richtigen Nescher, zu dunkel für nen Hamburger) – da isser, wie immer an demselben Platz – Gerhard hat ja bekanntlich die beim Passatore in Firenze gewonnenen drei Flaschen Wein (für Gesamtsieg, Altersklassensieg und schönster Läufer) für Schneggi von Italia in die Schwiez reingeschmuggelt, äh transportiert – und die Flaschen nicht selber ausgesoffen, braver Junge – also, Proviant für die Rüggfahrt gesichert bzw. wird die Tränerin sicherlich 2,9 der 3 Flaschen Wein konfiszieren und eigenhändig aufopferungsvoll vernichten wollen, mit der fadenscheinigen Begründung, dass soviel Alkohol nur schnell mache und wer will schon ne schnelle Lahmsogge ertragen wollen.

Die Wiese ist weiserweise noch da, Zelte sprießen überall in die Höhe – Kolleschen aus Wolfenbüttel, der Trabantenstadt des Braunen Schweigs, helfen beim Zeltaufbauen (keiner kann sich so recht dran erinnern wie es letztes Jahr funktioniert hat) – Fazit: “einmal pro Jahr musste nach Biel, um Dein Zelt aufzubauen”.

Zwei Pfeiffen aus Hamburg nach dem Einkaufen (nur ans Fressen denken), Dieter der Kleinere und Affenzahn der Dünnere – kluge Kommentare zum Zeltaufbauen, aber eigentlich keine Ahnung haben, logo.

links: Johann, der uralt-Flizzer, saust immer noch den Jungen, Kleinen, Dünnen und Diggen davon, natürlich M-sub-100-Alterklassensieger.
rechts: Raffael – Raffas erster Hunderter, wird bei km 30 eingefangen, 3-4 Kilosmetros zusammen strammt marschiert, aber er geht zu schnell für Klein-Schneggi, also muß Letzterer losrennen.

Heiner-ihn-versägt-keiner macht kein so glüggliches Gesicht, als er von seinen Erfahrungen und Abenteuern bei den sechs Hundert-Meilern spricht, die als Angeberhemd vorne und hinten notiert sind – die geschafften mit einem Haken versehen – das hat den Jungen so platt gemacht, ab km 30-35 kann er heute Nacht nur noch schlurfen.

Affenzahn raucht noch soviel wie er schaffen kann - der Rummel kann ihn nicht aus der Ruhe bringen – er bereitet sich jetzt ganz gewissenhaft und wissenschaftlich vor.

Zeit, sich für die Zeit nach dem Lauf vorzubereiten – hey, die fahrende Kiste steht an diesem Platz jedes Jahr und sieht jedes Jahr genauso aus – der Subbamarkt ist zum Glügg auch noch da, macht wie immer das Geschäft des Jahres.

Die Bande aus Essen hat das 50-Mann-Zelt aufgebaut – Peter Bigfoot und Tasso brauchen ja auch viel Platz.

Roland kann über die Tortur entlang der Ruhr mit Läuferuhr berichten – Angeberhemd ist wichtig.

Ab frühem Nachmittag heißt es: Kräfte sammeln, die Konzentration nicht vergammeln – Gerhard der Rentner hat das perfetto drauf.

Schlafen oder Futtern? – die Qual der Wahl, am besten beides, mehrmals hintereinander und übereinander.


Andererseits könnte man auch die Anlage inspizieren, den Zieleinlauf eruieren und dazwischen auch mal urinieren – aha, neuer Strumpfbogen, aber derselbe schöne himmelblaue noch nicht eingelaufene Einlaufteppich.

Die Berliner kommen und berlinern – Michael, der Drei-Sterne-Läufer (3 Sterne beim ThüringenUltra sich erschlichen, äh erlaufen).

Der einäuige Blinde HaWe beim Nudeltöten erwischt – neben ihm Lars, der Flizzer beim BroggenUltra – Bernhard Wüstenrenner will auch n paar Nudeln, kriegt aber nix – also HaWe, der Meister des digge-Baggen-Machens, hat dann doch versagt – anstelle von 3 Stunden Vorsprung auf Lahmsogge im Ziel hat er nur schlabbe 1,5 Stunden, was für eine Lusche unter der Dusche, meine Güte, echt peinlich, ehrlisch.


Die Annehmlichkeiten auf unser Heimwiese sind nicht mehr zu überbieten, mehr brauchen wir nicht, schenial.


Mit Armin Härle über alte Zeiten und ehemalige Läufer (wie Dromeus) lästern – und sich fragen, ob dat Ding an der Startnummer nicht doch unterwegs verloren gehen wird.

Die Meenzer (Mainzer) sind aus dem Dauerrausch aufgewacht und sind vorbereitet: Wolfgang mit roter Vuvuzela und Thomas mit rotem Taschentuch auf der Birne – Olaf mit den schmalen Füßen fragt sich, ob er sich schlafen legen soll und haut tatsächlich ab (legt sich aber nicht schlafen).

HaWe drängelt vor im Startgetümmel der Lümmel – “Die Maria muß auch mit aufs Bild” (war doch Maria? – oder Monika? oder Gudrun?).

links: Die Legende steht herum, wird begafft, fotofiert, macht sich keinen Sträss, geht in Bibern nach 16 Stunden raus, muß nix mehr beweisen, mit 84 Jahren, als Werner Sonntag an diesem Samstag.
rechts: Seiji will ein Händie-Foto von sich – sieht japanisch aus, Lahmsogge quatscht ihn japanisch an, okay funktioniert – noch 5 Minuten bis zum Start, da kann man noch rumlabern – sein erster Hunderter, kriegt in 3 Minuten alles in die Ohren, was er wissen muß, was er lassen oder machen soll, mit seinen 3:40 h vor kurzem beim Genf Mara wird eine 13-14 Stunden-Zeit prognostiziert, wohnt seit 14 Jahren in Genf und arbeitet bei der UN, jetzt aber los, “Arigato gozaimasu” und “Sayonara”.
Das Gerenne geht los
die Worte sind noch zu finden
die Fotos noch zu schinden
aber wirklich keine nasse Bange
niemand zieht an die Hose mit der beißenden Zange
heut erst mal adrett wieder ins Bett
morgen Du guggen wieder ins Internett


Zuerst muß man sich gegen diese Fußballer mit dem länglichen Ei durchkämpfen – einige Soldaten unterwegs (subba getarnt, muhahahahahaha), Schweizer, Deutsche und andere - ne Ansage sagte zuvor, dass es besser sei, dass die deutschen Soldaten hier mitmarschieren als in den Krieg zu ziehen (wo die Schwiezer Recht haben haben sie Recht) – es ergeben sich gute Gelegenheiten, ne Schlägerei zu provozieren, so als Kriegsdienstverweigerer hat man die dazu nötigen schlagenden Argumente voll drauf, aber das nach der Pozzblizz-Schlägerei vor einer Woche für nötig erachtete Boxträning hat ja noch nicht stattgefunden, außerdem treten die Jungs immer mindestens im Paar, wenn nicht im Rudel auf.

Wolfgang vom Roter Stern Meenz rennt, das verrüggte Huhn, tatsächlich mit der Vuvuzela, einer Schwiezer Furzela erkenntlich am rot-weiß-rot, und bläst kräftig bei jeder günstigen und ungünstigen Gelegenheit – die Wagners, Walter und zweifache 100-Kilosmetros-Siegerin Constanze, lungern am Wegrand mit 12 Kameras um jeden Hals – alles fliegt bei der anfänglichen Schneggenturbogeschwindigkeit verschwommen vorbei.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als ziemlich tote Hose war, ist dieses Mal sowohl in Biel als auch in Aaberg ziemlich viel los, so wie es sich gehört
.


Die Nacht ist duster und zu fotofieren jibs nicht viel – irgendwann und irgendwo Kontrolle mit Stempel auf die Brust, äh auf die Startnummer gehämmert – ab Oberramsern wirds einsamer, die Mara-Treter treten raus, mancher Hunderter-Probierer streicht die Segel ebenfalls.

Laut Kamerauhr sitzt dieses einsame Bündel an Müdigkeit um 4:55 Uhr auf der Lauer auf der Mauer und fragt sich, ob ......, aber is nur ne Pause, macht weiter und kommt in Biel ins Ziel – kann nicht weit vom Fuffziger-Schild sein, da dieses um 5:13 Uhr fotofiert wird – tja, is nich einfach, der Bieler Hunderter, hat sicher noch niemand behauptet, der einigermaßen seine Kugeln beisammen hat.


Die Hälfte geschafft, es wird hell, die Welt ist gerettet – Kirchberg bei km 56 nicht mehr weit – die große Station zum Verschnaufen und sich Besaufen – und da hoggen Affenzahn und Thomas und der Jurist Purist Klaus-Dingsbums Ulmi – “Was hoggt Ihr denn hier herum?” – “Wir geniessen das Leben!” - der Affe ist nicht zu halten, saust ziemlich bald auf dem Hatschi-Pfad vorbei, nicht ohne seine übliches “Viel Spaß, Power” zuzurufen – Thomas wird doch brutal versägt, kommt fast ne Stunde später rein, okay, sind nur 53 Minuten – Klaus-Ulmi hört auf seine große Liebe Achilles, die ihm zusäuselt: “Lass uns ein bequemes weiches Bettchen suchen und finden!”.



Dieses neue Schild auf Grasnabenhöhe (oder war es letztes Jahr auch schon da? weiß der Geier!) kündigt den Hatschi-Pfad, äh Emmendamm an – zuerst als Gras-Dregg-Trampelpfad – dann als Kieselsteine-Felsbroggen-Wurzelstolper-Stregge – die berüchtigten Halogen-Strahler, die letztes Jahr den Flizzern, die hier bei Dunkelheit durchbretterten und jedem in der Art von Auto-voll-in-die-Fresse-Blendlicht zu temporärer aber dafür totaler Blindheit-auf-dem-Weg-Rumstochern verhalfen, sind dieses Jahr entweder nicht präsent oder schon abgebaut, vermutlich eher von vorneherein gar nicht vorhanden, überhaupt scheint dieses Jahr im Vergleich zu früher an Taschenlampen und Lichtern und Zeux gespart worden zu sein, trotzdem immer noch genügend.
Eines der schneggschen Lieblingsstügge im Mittelteil – der dritte Teil des Emmendammes, als entlang-der-Mauer-Schleichen und bloß-nicht-von-der-blauen-Linie-Weichen (weil rechts ist ein tiefer Graben) – aber keine Bange: wie der Marburger Nobby schon sagte: "Der Weg kennt mich!"- ungefähr km 62.

Nach endlosen 10 Kilosmetros ohne Ende dürfen die Fahrräder wieder zustoßen – Lahmsogge hat zwar keins dabei, aber die müden Radler bringen etwas zum Beobachten hinzu (wie gehen sie mit sich und dem Schützling um, wahre Dramen mit den Damen spielen sich ab) – bei km 67 das näxte Teil abzuhaken: bei dieser Brügge sind plötzlich zagg Zweidrittel im Sagg – Knaggfrosch Gerhard wird eingeholt, ein guter Läufer, brettert nen km oder so, aber wirklich flott und Ferse-hoch und so, watschelt dann bis Hasehumpel ihn einholt, brettert wieder los, quasi mit Hasi ein Intervallträning – bei km 72 lässt er nen Zyklus aus: “Hey, hab ich Dich wieder, kannste wieder losrennen!” – “Nee, dieses Mal noch nicht, muß erst mal regenerien!” – danach nich mehr gesehen.

Auch schönes Stügg, am Ende des kleinen Waldes rechter Hand, steht das 70-noch-30-Schild – Kamerauhr sagt 7:59 Uhr, juhu Tränerin muß endlich ausm Bett, die müde Laus!

Ein Barfußläufer – “Läufste alles barfuß?” – etwas mürrisch: “Ja logisch, was denkst Du denn?” – wird dafür grußlos bei km 88 gehend versägt massakriert volteschiert vertikuliert.

Auf der geraden gesperrten Straße ruft Bibern – jetzt jibs kein Halten mehr.



Eins von Willem die Reisenmütze gelernt: aus der Hüfte die Fotos fotofieren – bloß nicht mehr unnötig anhalten und gehen – im Fluge die Fotos machen und dabei grunzend lachen – doch nochmal in Bibern zum Tanken anhalten und stehenbleeiben und dann eben den Hügel hochtigern.

Das lange Tal da unten und die müden Krieger hinter einem – die Stimmung steigt, der letzte Anstieg (Mist, da kommen ja noch welche bei km 92 und km 95).

links: Viele Schwiezer rufen: “Hopp Schwiez!” – und wir haben geschwietzt, das Hemd fast immer durchgeschwietzt – is nämlich verdammich schwül, die ganze Nacht, ein wahres Schwietzfestival in der Schwiez.
rechts: Diese Pfeiffen haben nix anderes zu tun als morgens in aller Frühe um 9:40 Uhr schlurfschlabbende Schleicher mit Anfeuerungsrufen zu nerven: “Danke, Ihr seid alle Pänner!” – da lachen sie auch noch, diese Schlabbohren.

Die Brügge über die Aare – normalerweise ab hier auf dem Feldweg entlang der Aare die Hölle: Sonne voll von links, brutal reflektiert im hellen Sand, die Luft und Hitze stehen, rechts das verloggende, vermeintlich kühlende Naß des Flußes, aber nix wird gekühlt, sondern gefühlt werden Baggofenhitze mit Ganzkörper-Föhn-auf-max – aber nicht heute, einer der seltenen Jahre, wann es mal bewölkt ist und sogar ein leichtes liebliches allerliebstes geliebtes Lüftchen weht, herrlich, danke danke danke.

Die Aare und Schlurfies, die alle Opfer werden – des Versägens.

Ach noch ne Kontrolle für die Olle, dieses Mal bei km 85 – Carmen im weißen Hemd (Name steht auf der Startnummer – Schneggi quatscht ja nie nicht keine fremden Miezen an, wie etwa: “Du hast von hinten ja einen süßen, äh Laufstil! wie heißt Du denn? ich bin Ivan der Schreggliche!”) überholt seit dem Hatschi-Pfad mindestens 6 Mal, hat aber trotz richtig gutem und loggerem Laufstil keine Schance gegen die Urgewalt des Hasehumpel-Dauertretens, tja Gehen kostet halt doch viel Zeit.

links: Ah, der Herr Weißer Kenianer – “Heute musste dran glauben! keine Gnade, zwar schade, aber ...!” – Gerhard ruft hinterher: “Es steht 1:1!” – er meint Passatore habe er gewonnen und Biel nunmehr Lahmsogge (allerdings er nur mit 1 Minute Vorsprung und heute mit 23 Minuten Differenz, kleiner Unterschied - aber bitte, wolla ma näd so sei).
rechts: Jedes Jahr am Eingang zu Büren jibs von Kindern was zu trinken – seit letztem Jahr sind sie wieder gewachsen und haben noch ihre Freunde und Freundinnen herbeigepfiffen, brav!

Zwei Brüggen in Büren, eigentlich sind es drei – die Station an alter Stelle, nicht wie letztes Jahr hinter Büren, dat war heiß und zu weit.

Dank fehlender Gluthitze zwischen km 82 und km 95 geht`s heute flott voran – schon der Hinuntersturz-Hügel zur vorletzten Station im Ziegelwerk.

Noch zwei Fotos aus der Hüfte geschossen – das Schild muß einfach fotofiert werden, da beißt die Laus keiner Maus was ab – und die Begeisterung vom Berliner Michael gehört auch in die Kamera mit rein.

Auf dem blauen Tebbich – in Schräglage? oder nur die Kamera schäbbs? hugivesaschitt?


Medaille um den fast sauberen Hals – nochmals zurüggguggen und emotional zusammenzuggen - ha, sogar Seiji steht im Ziel in Biel, mit 13:50 h reingesegelt, gute Prognose gestern Abend – “How was it?” (wie war`s Knaggfrosch?) – “Oh oh, very difficult!” (sauschwer!).
Danach

links: Stand das Auto vor dem Start auch schon hier vor dem Zelteingang?
rechts: Ulli aus Berlin ist um die Persönlichkeitsrechte seines Bauches besorgt.

links: Schneggi hört italienisches Geschnatter, muß sich gleich einmischen – habt Ihr den Passatore gelatscht? – ja, ham se, vor 2 Wochen – Oscar und Perin aus Piemont (bei Turin), zwar ganz ganz hinten (18plus), aber in bocca al lupo.
rechts: Laufender saufender Arzt oder Arzt für Läufer und Säufer?


Nach 20 Stunden noch ins Ziel gekommen – schon ne irre Leistung, egal was die Schnellen sagen und wie hoch sie ihre Nase rümpfen, erstmal selber machen!

Diese Nacht wird bequemer aber ist doch viel zu kurz, egal schnurz, man muß nach Hause.


Die Meenzer Roter Stern-Trubbe bricht zusammen und auf – Thomas zieht sich mit unglaublicher Eleganz ins Auto – Wolfgang hat die ganze Nacht während des Laufes Vuvuzela-getutet und hat die Anschaffung (Eur 3.95) des “Musikinstumentes” durch Auftritte in den Festzelten entlang der Stregge amortisiert: “Wer spendiert mir ein Bier, wenn ich tute?” und habe 4-5 Biere gekriegt.

Rainer aus Hamburg hat ein antikes, aber schiekes und hoch angesehenes Schört an und sucht die Ordnung in seinem Auto.

Die Essener schnarchen und furzen noch in ihrem Monsterzelt – Gerhard stellt die Blümchen in den Regen.

Digg und Doof, äh Affenzahn und Dieter sehen ganz schön behämmert und belämmert aus – na, in so einem Minizelt zu zweit? – Affe arbeitet gleich diszipliniert an der Regeneration.

Noch das Plakat wenigstens virtuell mitgenommen – nach nem Frühstügg im Zentrum auf nachhause, Ende dieser wilden Sause.
Die üppige Beute für arme Leute


Dieses Mal viel Praktisches – ne Tasche zum Einkaufen, Zahnpaste zum endlich mal wieder Zähne schrubben und Waschmittel zum Waschen (Wink mit dem Zahnpfahl wohl, das Letztere).

Nach dem letztjährigen Hemd in türkis jibs dieses Jahr etwas in dunkelblau wie schlau - nach den Beschwerden in 2009, dass 100-km-Finischer nur Hemden bekamen, auf denen “Bieler Lauftage” und nicht “100 km” draufstand, kann man es dieses Jahr im roten Feld vorne und hinten und auch noch vorne als “Vollender 100 km” digg und fätt sehen und sehen lassen.

Urige Kunde im Großformat anstelle der bisherigen Zettelchen, aber immer noch schön mit Zwischenzeiten, Ränkings usw. – die Nummer dreifach abgestempelt, alles in Ordnung und Ordnung muß in der Schwiez sein, jawohl.


Die Medaille groß und schwer – die kleinen “alten” Medaillen von 2003 bis 2005 sind elegant, aber natürlich Geschmaggsache, unten die letzten 4 Jahre.
Wie geht`s weiter mit Biel?

Sogleich wird beim Abholen des Schörts und der urigen Kunde Werbung für näxtes Jahr gemacht – erster Satz: stimmt – zweiter Satz: gebongt – dritter Satz: naja, man könnte schreiben “Es ist einer der schönsten und attraktivsten .....” – vierter Satz: haut rein. Was aber wird aus dem, was Biel auch so viel ausmacht: auf der Wiese zelten, rumhängen abhängen – es wird nämlich die Eissporthalle abgerissen und jemand meinte, dass die Wiese für Luise auch wegkommt und Start in der Innenstadt sein wird – tja, wird sich zeigen.
Grüezi
Hase Hansi
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HaWe aus OS
Jörg
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