Biel – 48. Bieler 100-km-Lauf, 9-10. Juni 2006 – „Neues Shört, neue Medaille, dieselbe Affenhitze“

Mittwoch, 14. Juni 2006


MM möchte auch mal nach Biel - kein Problem, komm mit, aber „erst laufen, dann lachen!“.
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links:   Ganz schön weit bis Biel – von Pozzblizz immerhin schlabbe 900 kms.
rechts:   Auch hier gibbs MMs.
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links:   Ah, ein auf Babbdeggel gebäbbtes selbstgebasteltes Schild im Bieler Zentrum.
rechts:   Oha, sind wir doch falsch gefahren?
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links:   Die Zielstraße so gegen 13 Uhr am Freitag Nachmittag.
rechts:   Gleich daneben die Startstraße, voll in der Mittagssonne.
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links:   Gerhard Pensel, nach Monaten aus Nordafrika wieder in heimischeren Gefilden, dunkel wie ein halber Schwarzer, läuft auch wieder wesentlich besser – in der Dusche: „Es ist mir heute eine besondere Genugtuung, den Schneggenmann versägt zu haben, nachdem der mich vor 2 Jahren nach der Brügge in Büren hat stehen lassen!“ - Mann, was für ein Gedächtnis hat der olle Knagger!
rechts:   Ebenso wie Gerhard ist auch Joachim Barthelmann schon seit Mittwoch da und bevölkert die Wiese hintern Eisstadion – heute leider Pech und das Knie macht wohl nicht so wie es soll.
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links:   Jürgen Köllner aus Berlin: „Nee, heute mal ganz langsam, es gibt keinen Plan – ich bringe meine Schwester ins Ziel!“.
rechts:   Das ist die Schwester Bärbel (nicht die Person mit der Sonnenbrille, das ist Bernhard Sesterheim): Babsie hat Schneggi gemeinerweise in der letzter Runde beim Berliner Tiem-Marathon (Schande damals im Januar, Schneggi schämt sich immer noch vor MM und Löffel, siehe www.100marathon-club.depowerschnecke.php?&i=1140&s=2) versägt und gejubelt „so ein Tag, der sollte nie …“ – und bluadige Hennakepf, dieses Mal schon wieder – bei km 2 noch in Biel wird Schneggi beim Versuch des Vorbeisegelns von Jürgen zurügggepfiffen: „Schneggi, nicht heimlich vorbeischleichen, Du läufst zu schnell, bleib schön bei uns, besser hinter uns!“ – „Jawohl zu Befehl, Herr Köllner!“ – bei der ersten Verpflegung, immer noch in Biel, schlurft die Köllner-Bande glatt an den Tischen vorbei, absichtlich, kruzidürken, ganz üble Dagdig – Schneggi weicht nach ganz links aus und im Dunkeln der ersten ohne-Lampen-Wege prescht er unerkannt vorbei – schnell einen Vorsprung herausarbeiten – aber irgendwann in der Nacht müssen diese Eumel doch vorbeigelaufen sein, vielleicht bei einer der in-den-Büschen-Sitzungen – auf jeden Fall, sub-12, allabonör, Babsie verdammich!
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links:   Edgar Kluge hat noch gut lachen – wird ihm in der Nacht schon noch vergehen.
rechts:   Da kommt Konrad Schwarz dahergewatschelt – auch so ein Billigflieger aus Hamburg vom 100MC, ein Biel-Erstling – heutiges Ziel: Schneggi-Versägen – Stratägie: wenn-er-geht-zuschnabben-und-vorbeibrettern – wo passiert? Schneggi geht, um die vollendete 50 kms zu feiern, 100 Meter nach dem Schild in die Büsche und gönnt sich eine bequeme Sitzung – beim Davonwatscheln und sich wieder-in-die-armselige-Läufergemeinde-Einreihen ziehen Martin Dinter (Bild kommt noch - vielleicht) und dieser Konrad vorbei – heho, so nicht – nach paar Minuten Zurechtrüggen von dem ganzen Zeuxs, was man so anhat und mitschläbbt, in den Turbo-Laufschritt und gleich zurüggsägen – gelingt ohne große Gegenwehr – dann auf dem Hatschi-Minze-Pfad probieren die zwei es wieder – ach sollen sie, laß sie ziehen – genauso wars und alles andere ist schnöde Legende.
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Herr Affenzahn (Thomas Radzuweit) bei seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen: Futtern und Rauchen – in 2004 beim Laufen eingeschlafen und in ne Hegge gerannt, will er es dieses Mal wissen – plant zuerst in der Nacht eine Stunde irgendwo zu pännen, sitzt aber lieber an nem Verpflegungsstand irgendwo zwischen kms 40 und 50 , mapft sich voll und qualmt ein paar – dann großer Endspurt, versägt Schneggi noch vor km 70 – und kommt sogar ins Ziel.
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links:   Marianne Dahl und Heinz Behrmann, saugut drauf.
rechts:    Heiner Schütte guggt zwar hier etwas grimmig (wahrscheinlich angesichts des gleich beginnenden WM-Spiels), ist aber munter dabei: „Oh oh, es wird morgen heiß werden, unter 15 ist nix drin“ – Lügner, ne 14 steht da in der Liste.
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SubbaMario (Mario Sagasser) - zum zweiten Mal hier – letztes Jahr hat er schon den ganzen Nachmittag lang gepännt, dieses Mal wieder, kein Wunder ist der so schnell geworden, das ist das Geheimnis: Pännen-bis-zur-letzten-Minute – grandiose 905, verdammich.
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An der Egge vor dem COOP-Subbamarkt (der Laden macht immer das Geschäft des Jahres an diesem Wochenende) steht ein Märcädäs mit BS drauf – holySchitt – es ist Frank Reintjes, Verzeihung Doktor Frank Reintjes natürlich, auch Ersttäter – mit Sonnenbrille noch schneller – gugg mal das Hemd an, hat wohl den Elbtunnelmarathon gemacht, na so was aber auch - wird MMchen in der dunklen Nacht begleiten, kann aber nur 30 kms mithalten.
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links:   Noch zwei Braunschweiger, beide zum ersten Mal, gekommen im M-Klasse Märcädäs: Michael Richter, das Asphalthobserchen und …
rechts:   Martin Dinter, der Quälix – hey, das ist ne Angeberjagge vom Roma Mara.
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links:   Isarläufer Bill Nickl.
rechts:   Ex-Isarläufer Norbert Rössler.
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links:   Auf der Zeltwiese, Isarläufer Bill Nickl, Bernhard Sesterheim und Wolfgang Wolf.
rechts:   100MC-Zeltler Affenzahn und Konrad.
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Gibt nix zu tun, also rumhoggen, quatschen, Milch trinken, mit Händie fummeln.









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Die Militärtiems pännen lieber - irgendwann wachen sie auf (das müssten Deutsche sein) – uaaaaaa, in diesen Latschen die 100 kms, pfui, der ganz rechts ist klüger.









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links:   Ein paar Eumel müssen auch unbedingt deutsche Fahnen schwenken und flattern lassen
rechts:   Die Schweizer stellen in die Eishalle eine Leinwand für das WM-Eröffnungsspiel Germany – Costa Dingsbums.
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Einfachere und bessere Begleitfahrräder für die "Coaches" (richtige Coaches, nix sowas wie Dromeus).
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links:   Es wird abends und dunkler, alle aufwachen, alle vorbereiten, man sammelt sich – noch ein Gruppenfoto der Oberschlabbohren vor dem Start: Martin, Michael, Konrad, Bernhard, Affenzahn – Affenzahn hat schon ganz gebeugte Schultern.
rechts:   Der auch schon wieder: Klaus Neumann (auch noch in seinem Kamaraden-Shört).
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links:   Karlheinz Kobus, gerade stand noch Joey Kelly daneben – man muß Berühmte nicht fotographieren, wir sind selbst berühmt.
rechts:   Isarläufer Johann Delp – kriegen die Isarläufer nie genug? – Johann denkt sich wohl auch: „Der schon wieder!“.
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links:   Robert Wimmer in voller Pracht.
rechts:   Ryan Shakal darf nicht fehlen.
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links:   Eberhard Ostertag („einmal Biel immer Biel“) und Angelika aus Stuagärd.
rechts:   Noch mehr Isarläufer: Bernd Seitz, Iris Reindl, Wolfgang Wolf.
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links:   Die Emme vom Emmendamm aus – irgendwo vor oder nach km 60, im Tran linker-Fuß-rechter-Fuß auf dem Hatschi-Minze-Pfad („aua, verdammte Wurzel, Scheiß Stein …..“).
rechts:   Die Coaches dürfen ab km 65 wieder ihre Schäfchen betreuen – zuerst spenden sie allen Daherschlurfenden (eine traurige Gesellschaft) Beifall, tut gut – tut auch gut, diese wesentlich fitter aussehenden Menschen um sich zu haben, obwohl der eine oder andere sieht auch nach durchgemachter Nacht aus, muhahahaha.
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Nach der Station bei km 67 gehts über diese Emmebrügge und dann Emme-linksseitig weiter, müsste so gegen 7 Uhr sein.
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Dieser brave Schweizer Bub hat liebevoll seinen Stuhl mit Wasserbechern an den Streggenrand gestellt und fragt schüchtern, ob man was trinken wolle (so sind se diese Schwiezer!) – ächt ein Foto wert – weiß der Geier in welchem Ort, um welche Zeit, bei welchem km?- es gibt später noch mehr Kinder mit solchen fabelhaften Ideen, zum Beispiel jedes Jahr in Büren.





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links:   Das typische 100km-Biel-Schild, nachts mit ner Funzel beleuchtet.
rechts:   km 70-Schild, alle 5 kms ein Schild – Spezialbetreuung ab diesem Schild: es wird angezeigt wieviele kms noch zu laufen sind (für die Doofen und die nicht mehr Rechenfähigen).
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links:   Diese vier Läufer sitzen an der Station bei km 73 - alle vier hat Schneggi brutalo versägt.
rechts:   „Ach mein geliebter Coach! wie sehr mag ich Dich! wie sehr brauche ich Dich!“ – jetzt sind sie nötiger denn je, die Betreuer auf den Velos, so gegen 8 Uhr, die absolute tote Zeit, uaaaaaaaa – selbst todmüde fixx-und-färtisch, aber immer da sein, ein Ohr haben, aufmuntern, anspornen – bei km 74.
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Biel ist nicht flach, verdammich, wird immer wieder behauptet - rauf und runter zwischen Bibern km 76 und Arch km 81.
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links:   Immer wieder diese wunderbaren Brunnen, köstlich, hier bei km 79 in Arch - inzwischen sakrisch heiß und die kms von km 85 bis zum Schluß meistens voll in der Affenhitze direkt in der Sonne,uaaaaaaaa - tja, wer zu lahm ist, um rechtzeitig reinzukommen, ist sälber schuldig ........
rechts:   Eine Brügge über die Aare bei Büren, ca. km 89.
unten:   Lieber baden jetzt als laufen bzw. dahinschlurfen.






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links:   Nach Büren, so kurz vor km 90, gehts durch ne Gärtnerei – die Knaggfrösche spornen zum Endspurt an - „wo doch jeder weiß, dass der Endspurt bei km 45 anfängt“ (Geschwafel von Dromeus).
rechts:   Schneggi steht nur dumm da und guggt doof, da kommt ein unbekannter Fahrrad-Coach und brüllt: „Stellt Dich hin, ich mache ein Foto“ – alles klar, zu Befehl.
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links:   Das schönste Schild des Tages – links und rechts fallen Läufer weinend in den Sand und kriegen Kinder (oder so ähnlich).
rechts:   Der gute Werner Sonntag hat was am Herzen und läuft dieses Jahr nicht mit – aber er steht stundenlang im Zielbereich und gratuliert und feuert an – wäre dieses Jahr in der M80 (und hätte so manchen Schwätzer todsicher zersägt).
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Die letzten 100 Meter – die Frau davor wird nicht mehr abgefangen, wozu auch?










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Diese junge Frau (eine Läuferin?) wird abends in flagranti erwischt, wie sie rüggwärts ne Träbbe runterstöhnt: „nie wieder“ – näxter Tag: „ach vielleicht doch!“.









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„Mach mal so, als ob Du läufst, so mit den Armen!“ – ay ay, zu Befehl – also neuerdings gelbes Shört.










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Auch noch neue Medaille, von vorne und von hinten – zum Vergleich die alte Variante.

Alle Frischlinge, die Schneggi kennt, haben es gepaggt, und die Veteranen sowieso. Irgendjemand streute das Gerücht, dass die Bieler Jungs mit der 50. Ausgabe aufhören wollen – keine Ahnung, ob das stimmt, hiermit wird das Gerücht weiter verbreitet (dies war die 48. Ausgabe).

Grüzi
Schneggi.


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