Bottrop – 10. Bottroper Ultramarathon Adler-Langlauf Bottrop, 08. November 2009 –„Wo die Adler fliegen lernen“
Vor genau fünf Jahren rannte Schneggi schon mal durch die Wälder um dieses Bergwerk herum – es sind aber keine Spuren mehr zu erkennen. Das war damals extrem positiv informativ konstruktiv. Ergo folglich konsequenterweise wird`s Zeit, da mal wieder aufzukreuzen und denen zeigen, wie man schlurfschlabbig läuft.
Prä-Lauf

links: Nach einem kurzem Verfahrer sieht das hier doch prima aus, s`passt.
rechts: Das Wahrzeichen des Laufes, der förderale Turm des Bergwerkes, auf dem Start, Ziel, Orga und sonstiges Zeux sind.

Oje, schon wieder dieselben pabbnasigen Ganoven – Porsche, Anne und Andrä.

Jörg traut der Sache noch nicht, Günther nimmt`s gelassen – diese beiden Wahnsinnigen wollen in 2010 noch mal quer durch Deutschland schleichen.

links: Jawohl, die Bestätigung: hier sind wir richtig.
rechts: Eines der läuferischen Aushängeschilder der Bottrop Adler, Roland – hier in der Gegend zuhause, kommt mit dem Radl daher, vorgestern nochmals zaggig den 25-km-Kurs abgelaufen (wahrscheinlich in der Mittagspause).

links: Old Siggie, noch older HaJo und Porsche beratschlagen, wie sie heute diesen Schneggenmann am Versägen von allen drei abhalten können – “Du machst dies, Du das und ich jenes! scheniale Strateschie, das klabbt!”.
rechts: “Norbert, haste Deine Brille vergessen? oder haste Dich dusselig im Auto druffgesetzt? muss ich Dich heute mit nem Strigg führen?” – “Du mich führen? nee, da laufe ich lieber blind! außerdem so langsam kann ich gar nich loofen! ich habe die ganz neuen ultrascharfen linsigen Kontakte drin!”.

links: Die üppige Kuchen-Futter-Theke.
rechts: “Ey, Ihr zwei Miezen, darf ich mal Eure schönen Tie-Schörts fotofieren? die sind toll!” – “Was! nur unsere Brüste? sonst nix?” – “Okay, wenn`s sein muß: dann die Birnen dazu!”.


Die Stuttgarter Hardcore-Gäng vom Eierclub-im- Schweigenden-Heim stürmt herein – Starreporter Popelschneggo erkennt die Schance und hüpft aus dem Gebüsch: “Wir sind live auf Sendung! Sind Sie nicht die berühmte Mieze Mikoll?” – “Nein, ich bin die berüchtigte Tigerin Anschela Makel!” – “Aha, sehr schön, glaub ich auf`s Wort! Neulich kam in der Tagesschau und auf n-TV, CNN und BBC, dass Sie diesen verwahrlosten Gesellen hier rechts mit der blauen Kappe und dem Grinsen, äh diesen überaus charmanten Knaggfrosch, geheiratet haben! Mussten Sie heiraten?” – “Eine Frechheit diese Frage! Nein, er kam mit einem Satz neuer Autoreifen und ich benötigte dringend neue Reifen!” – “Aha! Hätten Sie keinen besseren finden können?” – “Wie gesagt es war ein tolles Sonderangebot – dazu noch mit Sportfelgen!” – “Haben Sie die Heirat schon bereut?” – “Nein, er ist meistens sehr brav und sogar nützlich – außerdem habe ich eine 100-Tage-Rückgabefrist! Die Reifen kann ich auf jeden Fall behalten” – “Na wenn Sie die Reifen behalten dürfen, brauchen Sie ihn ja nicht mehr, oder? Möchten Sie übrigens hier den Fuffziger gewinnen?” – “Eigentlich schon, aber ich muß ja meinen Alten und auch noch diesen alten Mann mit der roten Jagge hier ziehen!” – “Herzlichen Dank für dieses spontane aufschlußreiche Exklusiv-Interview. Übrigens diesen alten Mann würde ich eher in den Graben schubsen, nur unnötiger Ballast. Zurügg ins Studio!”.

Auf dem Parkplatz randaliert das Höschele schon wieder herum – eigentlich wie immer. Keulenmann in rot kann gar nich mehr richtig aufrecht stehen, man beachte die gekrümmte Grundhaltung.

links: Yogi hat auch ein Heimspiel, oder beinahe.
rechts: Lieber den Zieleinlauf jetzt schon mal fotofieren – nachher im Halbkoma wird das immer so waggelig und schäbs.

links: Bis aus Leibzisch ist der Sprecher hergekommen, dieser Bernd.
rechts: Exzellenter Name, Rapid Ramirez, sehr schön – aber warum nicht Rapido Ramirez oder Rabbit Ramirez? muhahahahaha.

Schneggi macht den Fehler und sucht das angezeigte WC auf, booooa, so ein Gestank ist wahrlich überirdisch, sozusagen galaktisch, dazu weder Klopapier noch Toilettenbrille druff – Andrä wird in die Dixxies geschiggt, mit der Auflage, hinterher Bericht zu erstatten – er meint, erste Klasse, absolut empfehlenswert, kommt eigentlich nur noch ungern raus.

Zeit sich umzuziehen und die Tasche zu deponieren – Harald kennt man, war das nicht beim DL08? vielleicht auch sonstwo! das Gedächtnis, das Alter – urig, den Krempel in Käfigen an die Degge hochziehen, wie in Sondershausen - übrigens ampopo Sondershausen: die Anmeldeliste ist voll, hat da jemand nen Startplatz übrig?

links: Keule, zum ersten Mal hier, fragt, ob man die Hügel rauf und runter flizzen müsse – “Ich nicht, aber Du schon! brüllwieherunterntischschmeiß”.
rechts: Nochmals den Turm aus der Nähe, eindruggsvoll – der blaue Himmel verspricht auch einiges (und hält es auch), aber noch um 9 Uhr ein bis zwee Grad nur.

Die Fuffziger sind bereit, laut Liste insgesamto 226 Vollender - davon hat Lahmsogge 50 versägt, tut ihm leid, quatschnee tut ihm überhaupt nicht leid.
Der Lauf

Zuerst mal ganz hinten alle Treter vorbeilassen – ah, Jutta (ganz rechts neben Barbara) ist auch hier, steigt aber nach 500 Metern aus (kann wohl nicht mehr) – seltersamerweise läuft sie zu Beginn der zweeten Runde wieder nur 500 Meter - komisch seltsam ungewöhnlich extravagant!

links: Leider waggelig, die Jungs sind einfach zu flott – aber Borbecker Raketen ist auch sehr schön, bravo! – wieder einige prima Namen dabei jewesen, z.B. LG Atemnot Horst Emscher oder die Total Chaos Runners – auch bemerkenswert der LT Lustige Schleicher und die Endorphinjunkies Dortmund, absolute Spitzenklasse.
rechts: Nach drei kms schon mittendrin im Wald – hinten die erste Station in Sicht.

Nach dem Stand nach links in die absolute Wildnis für die große 19 km-Runde bis man wieder an dieser Station zurüggkommt, für die restllichen 3 Kilosmetros.

Herbstlauf im Herbstwald – Markierung spitzenmäßig, Verlaufen unmöglich.

links: Jeder km angezeigt, hauen auch ziemlich gut hin.
rechts: Dunst und Nebel liegen noch in der ersten Runde auf freien Flächen.

Da muß wohl noch ein Fleißiger die Pfeile freigekehrt haben.

Zauberwald-Atmosfäre – Autos jibbs ooch keene – es stehen ein paar rote Kreuz-Kisten herum, sonst nix.

Die Sonne kommt durch den Nebel – die meisten in lang oben und lang unten gestartet, die müssen in der zweiten Runde bestimmt ganz schön schwitzen, die Schwitztiere.

Hier sind Läufer vorbeigekommen – ey ey ey, Plastikbecher im Naturschutzgebiet.

Weder Hunde noch Geballere mitbekommen, alles total ruhig.

links: Zwei Seen sorgen für Abwechslung.
rechts: Ein Knallfrosch hat an verschiedenen Stellen Flaschen auf dem Boden deponiert, in der zweiten Runde liegt dann die Verpaggung lose verwahrlost einsam auf dem Boden, kann dieser Eumel dies nicht an den Stationen hinstellen? alle 4-5 kms jibs schließlich nen Stand.

Die größte Tankstelle bei km 12/13.


Der Mafia-Capo persönlich empfängt die Treter – wenn sie das gewusst hätte, hätte sie sich geschminkt – die wichtigste und leggerste Nahrung heute: Cola und Malz, gemixt oder einzeln.

links: Die zwei Miezen wurden mitten im Wald abgesetzt – zur Aufmunterung - zur Kontrolle – zum Wegweisen (obwohl die weißen Striche und Pfeile perfetto sind).
rechts: In der Erinnerung an 2004 jibbs irgendwo noch nen damischen Berg zu erklimmen – ah, das isser, bei km 18 in etwa.

Von der Brügge sind`s noch schlabbe 1.3 Kilosmetros bis ins Ziel bzw. dem Start der zweeten Runde (wie hier).
Post-Lauf

links: Der Erdinger-Mann wundert sich, warum der Japaner mit der großen Tasse zum Biertrinken kommt.
rechts: Porsche im Ziel – er musste leider noch bei km 48 versägt werden – er ruft hinterher: “Das wird allmählich zur Gewohnheit, mich immer abzukochen – Du sollst mich aufbauen, nicht niedermachen!”.

links: Das Höschele schon längst im Ziel, Stunden über Stunden, die Liebste hat ihm ganz schön Dampf gemacht und sie hat natürlich gewonnen, saubere Leistung, jibs nix zu Mäggern - die zwei sind a subba Tiem, selbst wenn diese Autoreifen Billigware sind, das Höschele is der liebste netteste bravste aller Jungs nördlich des Äquators, den sie finden kann, nen besseren hätte sie nicht kriegen können - Alles Gute Ihr zwei Knaggfrösche.
rechts: Wolfgang mit kessen Sprüchen wieder, wie Kölner eben sind oder glauben sein zu müssen: “Hätte nicht gedacht, dass Du das schaffst, so wie Du auf der Wendestregge beim Entgegentorkeln ausgesehen hast!” – Granatenheini, keinen Räschpäkt mehr haben die Bullen vor der Elite nicht mehr nie – aber selber in der zweiten Runde abkaggen wie früher Schneggi, das verheimlicht er, aber die Zeitmessung offenbart`s, muhahahahaha zefix.

links: Der Sümpaticus chronicus (der Dauersümpad) Roland gewinnt dat Ding heute, muß ein wahrer Adler gewesen sein, über die Stregge geflogen.
rechts: HaJo fragt sich, wie ein Ultra kilometrostechnisch definiert ist? alles länger als Mara? – oder ab 45 oder ab 50 kms? – keiner weiß Bescheid, wie immer, ne Ahnung hat sowieso niemand – auch DUV-Wolfgang hat keine Definition zur Hand – sicher kann Sör Löffel was dazu labern.

Die Duschen sind spitze, die Körbe werden nicht mehr gebraucht, keine Leiche hing an der Degge.
Wie vor 5 Jahren schon – Erbsensubbe mit boggiger Wurst – vielleicht die Reste von damals?
Die lustische Beute für lustische Leute

links: Ne Tasse für das Bier.
rechts: Die Startnummer zur Erinnerung.

Die subba gelungene Medaille für die Kanalratte.
Urkunde für einen der allerbesten Waldläufe – weite Anfahrt, aber hat sich ehrlisch gelohnt – die gelöhnten Moneten, 29 Mäuse, waren sehr gut investiert – die Bottroper Adler sind ne bombige Truppe, klasse Leute und klasse Lauf, bravo bravissimo!
Grüzi
Schneggi
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danke für die schönen Bilder,
aber sag, wie willste mich wieder aufbauen, ich möchte auch mal wieder vor Dir im Ziel sein, nächstes Mal ein bisschen langsamer, bitte!!
schöner Bericht. Hätte ich gewusst, dass du die Rundenzeiten kontrollierst, hätte ich sicher die Klappe gehalten! :-)
LG
Wolfgang
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