Braunschweig - 4. Braunschweiger Marathon am 24. Oktober 2004 - "Powerschnecke beim Heimgalopp"
Marathonsonntagmorgen, Schlafzimmer, 6 Uhr: Blick auf den Wecker, nochmals umdrehen - 7 Uhr: Blick auf den Wecker, nochmals umdrehen - 8 Uhr: jetzt aber raus. So viel rumdösen macht total belämmert - zum Glück, wie es sich für einen Routinier gehört, am Abend schon alles vorbereitet - jetzt am Morgen nur im Autopilotmodus. Um 10 Uhr Start, da reicht es noch um 8:45 Uhr loszufahren. Die Strecke führt 300 Meter vom Haus entfernt im Stadtteil Mascherode vorbei - jawohl es ist der Heimmarathon - ein dicker Kreidestrich (oder Schleimspur von Schnecken) markiert dort eine Kreuzungsüberquerung - das ist das Wachsignal - der Marathonkick setzt ein - Autoradio auf volle Pulle und Fenster auf zum Aufwachen, äh was für eine Hitze! - 16 Grad schon früh am Morgen.
Und alles fing schon so prima am Freitag an: Traumlaufwetter zum letzten “Langen”, wie immer übertrieben lang und übertrieben schnell (“schnell” ist relativ, sagt Michael Dromedar immer). Nach 12 km meint ein Rentner-artiger Fußgänger: “Sieht gut aus”. Zeit für ein Päuschen. “Danke - aber nee, sieht nicht gut aus, fehlt Technik und Laufstil”. Stellt sich raus, der 76-Jährige ist jahrzehntelanger Turner gewesen. Beweist seine Agilität, indem er die Stange eines Verkehrschildes mit beiden Händen umgreift, sich in ca. 1,50 Meter in die Höhe schwingt und dann waagrecht vom Pfosten weg so 3 Minuten als “Fahne” in der Luft baumelt. Holy Shit! Zum Schluß noch tänzelt und singt er ein paar 100 Meter mit: “Tralala - ist doch besser wir sind hier auf der Piste, als später in der ollen Kiste- tralala”. Dieser fidele Bursche kann kein Braunschweiger sein - ist nämlich ein Berliner. Wird für den Sonntag als Zuschauer-und-Klatscher-und-Anfeuerer beim Vorbeirattern in Mascherode engagiert, ein Glücksbringer - sollte eigentllich mitlaufen, solche Charaktere brauchen wir.
Unnötigerweise noch mit Freund Wolf-Peter Sollmann (Neurochirurg, der die Knallbirnen wieder hinbiegen soll) auf ein Sprintduell eingelassen: er (3:01 h in Berlin im September) kommt kaum ins Schnaufen, während Schneggi fast explodiert - zum Glück, sowieso Ende des Laufes. Will nur 3:20 laufen, da mit Husky-Hund, den er immer ziehen muß (“schneller jetzt, Wolf”). Selbst im Supermarkt wird noch ein Kollege zum Cola-bitte-reichen-bei-km30 verdonnert - schon taucht noch Freund Michael auf: “Du dienst mir als Vorbild?”. Für was? dass auch komplett Untalentierte sich verbessern können? Michael packts wie immer blendend.
Dies wird der 4. Braunschweig-Marathon - es gibt nur noch eine Handvoll, oder zwei, an Bekloppten, die alle komplett haben. Der erste war 2001 und er war auch der erste Powerschneggi-Marathon. Es gibt ein Foto (versteckt natürlich) vom ersten Zieleinlauf: riesiges XXL weißes Baumwoll-T-Shirt, blaue Fußballer Adidas-Hosen, markenlose “Turnschuhe”, eine ganz normale Uhr. Damals meinte die Freundin, bei Halbmarathon hätte Powerman completto-totale-fix-und-fertig ausgesehen - wenigstens etwas, das sich nicht geändert hat in den drei Jahren seitdem. Die Strecke hat sich leicht geändert, aber eher schwerer. Und mit Fußballersporthosen wird auch nicht mehr rumgetigert - eigentlich mag Schneggi vom-Fußballer-zum-Läufer-mutierte-Typen sowieso überhaupt nicht (“weil die alle schneller sind als Du”, meint wie immer einfühlsam Herr Dromedar - leider hat er Recht, das Mathematikgenie, dieser Affe).
Okay, zurück zur Action. Versammlung auf dem Bäckerklimt, so heißt der Miniplatz mit dem Eulenspiegelbrunnen mitten in der Stadt vor dem Sportteam Augath Laufshop, dem Veranstalter. Start aus zwei Straßen, woa fast wie in Hamburg, die vor dem Brunnen in eine Straße münden. Ein Typ mit so einem komischen gelben Hemd mit roten Streifen lungert am Brunnen rum: ein richtiger Norddeutscher, also von fast ganz oben, hat hergefunden - es ist Supermario Sagasser plus sein Freund Hiren aus Hamburg - also heute zwei 100 MCler am Start. Gerd Penzel aus Hamburg hängt auch rum, nicht bekannt ob im Club. Ein blonder Bursche aus Hamburg Blankenese steht dabei, man mäggert über den Blankenese-Marathon, er guggt ganz verdattert, als er sowohl von Supermario als auch Powerente die Antwort auf die heutige Zielzeit wie folgt bekommt: “Unter fünf”.
Der Teamchef der “grünen Handschuhe” wandelt herbei. Jeder wundert sich, warum er bei dieser Hitze (schon 18 ̊C) immer noch sein kariertes Hemd an hat. Wobei man sich fragt, ob Helmut Braun ein neues Hemd hat, beziehungsweise eins, das Caritas nicht gut für Afrika befand und es ihm schenkte - nö, nur gewaschen. Die Toiletten sind wie überall die gleichen und zu wenig (daher Schlange) - aber wozu kennt man die Veranstalter? - man kann deshalb aufs private Dienstklo sich zurückziehen.
Supermario gesellt sich zu Powerschneggi in der Aufstellung. Eigentlich nicht so günstig, mit einem 40-Jahre-jüngeren Grünschnabel, der sich ein halbes Jahr ausgeruht hat, loszuwetzen - außerdem wird er von Woche zu Woche um 5 Minuten schneller (Tatsache, dieses Mal wieder - unverschämt!). Wenigstens hat er seine total daneben gelaufene Karriere als Läuferbetreuer aufgegeben - eine wandelnde Katastrophe war das. Plötzlich fangen alle bei vier an zu zählen und scheinen die zwei zu überspringen. Hektik an der Polaruhr - Mario stört wie immer mit seinen komischen Frequenzen - Puls 288, uuuaa.
Als Einheimischer kennt man alle Trottoirs und in der zweiten Kurve nach links-rechts wird geschnitten und Mario hängt im Pulk fest - so wird ausgebremst hier in Braunschweig, Junge, hier kannste noch was lernen. Aber Supermario brettert wie ein-vom-Ehrgeiz-zerfressener-alter-Filzhut heran und schließt wieder auf. Dann 3-km-Touristenführer spielen: da das Cinemax, dort eine Kirche mit zwei verschiedenen Kirchtürmen, geradeaus das Staatstheater, jetzt über den Fluss Oker, dort die teuersten Wohnhäuser - Mario nickt nur, nicht weil er auf dem vorletzten Loch schon pfeift, sondern jetzt erst anfängt, aufzuwachen. Da bietet sich die dringende Pinkelpause günstig an: “Mario, lauf mal zu, ich krieg Dich später in den Hügeln zwischen den Feldern”. Vor dem Start hatten die Auswärtigen, die Reigschmeckte (schwäbisch für nicht-erwünschte-sich-selbst-Einladende), sich über das Streckenprofil amüsiert und einer wusste eine Strecke mit noch mehr Höhenmeter als der andere - na wartet nur Ihr Klugscheißer, wir sprechen uns hinterher nochmal.
Bei km 3 dann öffentlich einen Baum begossen. Hier sollte angemerkt werden, dass, seitdem sich Braunschweig einen politischen Rechtsaußen als Mini-Diktator-Bürgermeister angeschafft hat, öffentliches Urinieren unter Höchstgeldstrafe verboten ist. Aber wir Marathonverrückten dürfen das, wir stehen außerhalb von Raum, Zeit, Vernunft und Gesetz. Als Martin Dinter, ein Braunschweiger, dahergezottelt kommt und fragt “Wie gehts?”, sticht etwas ziemlich unerwünscht in die linke Kniekehle innen - muß irgendwas nervliches sein. Ei verdammich, das wird ein Mistlauf werden. Schon die zweite Ausrede zur Hand. Wichtigste Regel vom Trainer: “Ein erfahrerener Läufer streut vor dem Lauf schon die passenden Ausreden”. Erfahrungsgemäß ist die häufigste prä-Lauf-Ausrede: “Ach heute wird das nur ein Trainingslauf” - richtig, ausgezeichnete Idee, Ausrede Nummer eins schon gefunden: Trainingslauf für Frankfurt. Wundersamerweise geht Martin zum Pinkeln und der Schmerz läßt nach und geht fast weg - der Mann ist Heilpraktiker, ein Lob auf ihn.
Die ersten 3 kms durch die Stadt, dann 2 kms durch städtische Grünanlagen (schon mal 300 Meter am Ziel vorbei) und raus in die Pampa. Die angeblich berühmte Bundesstraße 1 vom Ruhrgebiet bis Berlin gehend, wird von der Polizei für das Überqueren gesperrt - es zeichnen sich kilometerlange Staus ab, mancher Autofahrer wird fluchen, wenn er die lahmen Krücken im Schneckenfeld sieht. Bei km 9 dann wieder ein Dorf, jetzt Stadtteil Rautheim. In Rautheim wohnt oben erwähnte Ex-Freundin, die mit Kreide auf den Boden malte: “Hallo Hans - viel Spaß”. Juhu, das erste Mal, dass jemand was auf den Boden eines Marathons für Powerschnecke schreibt.
So jetzt fangen die Hügel an, alle schön gegen den stürmischen Wind. Bei km 12 dann Einflug ins heimische Mascherode, extra-Gas-und-4:30er-Schnitt für die Nachbarn, Cola wie bestellt angeboten, keine 50 Leute in den drei Kurven. Schon der nächste Anstieg bei km 13 und jetzt über die Felder auf sehr sehr groben Schotterwegen. Bei km 14 wieder aufwärts, immer noch Schotter, dafür noch mehr Wind. Dann zwei, drei kms flach oder leicht abwärts - aber ab km 18 bis 20 wieder steil hoch und dann lange hoch, jetzt absolut frontal in den Wind. Mario meint im Ziel: “Ich werde mich an den Braunschweig-Marathon erinnern: immer aufwärts, immer gegen den Wind”.
Jetzt sind wir in der zweiten Stadt namens Wolfenbüttel (ein zwei-Städte-Marathon). Endlich mal länger runter und sich erholen - aber keine Zeit, soviel Zeit mit Hügeln und Windspielen verloren, muß wieder reingebrettert werden. Aber schon bald wieder hoch, am sogenannten Galgenberg hinter dem Krankenhaus km 26-28, wo laut Hinweistafel früher die Galgen standen, wo man die Bösewichter wie zum Beispiel .... aufknüpfte. Zur Belohnung dann 600 Meter absolut steil einen Fahrradweg runter, die Autobahn unterquert - und sieheda auf der anderen Seite dieselben 600 Meter wieder hoch. Oben steht der Kollege, der tatsächlich die Cola anbietet. So jetzt einen km bis km 30 runterrollen lassen, Puls beruhigen und dann endlich mal 6 km (fast) flach.
Zurück in die Stadt Braunschweig, theoretisch jetzt mit Rückenwind - gibts aber keinen. Dafür knallt hier die Sonne wie im Sommer, über 20 ̊C, der Schweiß rinnt - heute ist alles drin. Ab km 31 dann entlang dem Flüßchen Oker, der in den künstlichen Südsee mündet. Heute ist es hart, schon beißen ab Halbmarathon gegen den Wind, die Hügel rauf - und jetzt in der Hitze am Südsee. Ein Läufer, der bei einer Rechtskurve geradeaus läuft, wird verzweifelt zurückgepfiffen - reagiert nicht, Zuschauer meint, muß wohl ein “Dschogger” sein, hat sich also heimlich reingeschummelt und uns verunsichern wollen.
Zum Glück gibts weitere sanfte Anstiege bei km 36 und km 38, alles auf Fußgänger- und Fahrradwegen. Die Zuschauerzahlen sind wie jedes Jahr miserabel - zudem neigt der Braunschweiger als Spezies nicht zum Extrovertierten. Es gibt Kurven und Ecken, wo sich ein Dutzend oder so Leutchen ansammeln - scheinen aber eher bestellte Klatscher zu sein. Etliche Fahrräder sind als Begleitfahrzeuge hier unterwegs - stört nicht, da es genug Platz gibt und das Feld nur so 450 Treter umfasst - nur 374 in Ergebnisliste, woa was für eine Ausfallquote! muß ein harter Lauf sein.
Braunschweig ist die Stadt von “Squeezy” (wird von hier aus vertrieben) und es wird zuhauf meistens 100 Meter vor den Stationen angeboten, ist auch nötig, da das Zeug so klebrig und pampig ist, dass man mindestens zwei Becher zum Runterspülen benötigt. Im Stadion gibts die neue heiße Squeezy-Tomatensuppe - und Erdinger Alkoholfrei, die steigen jetzt groß überall ein, leider nur für die sub-4:15-Menschen, schade, schon Schnecke und auch da noch bestraft. So grob aus dem Gedächtnis gibts Stationen bei km 5 - km 9 - km 16 - km 21 - km 26 - km 30 - km 35 und km 40 - aber nur Wasser und Tee und Bananen.
Wo sind wir gerade? Ach ja, jetzt der einsamste Teil von km 38 - 40 zwischen veralteten Industrieanlagen hinter dem Güterbahnhof - wild verwucherte Bäume und Sträucher, stillgelegte Eisenbahnschienen quer über den Fußweg, kein normaler Mensch streicht hier rum, nur Läufer, richtig romantisch - noch mal Zeit, um sich zu sammeln und das Letzte vom Boden des Energiefasses rauszukratzen - jetzt kommt nämlich nochmal eine langgezogene, ja was wohl?, Steigung rauf zum Stand bei km 40 - für die Wissenden: “Jetzt isses gelaufen” - nochmals die B1 mit Hilfe der Bullen überqueren und dann fast 2 km abwärts (links der Zentralfriedhof, Marathon der kurzen Wege, haha) bis zu den Eisenbahnschienen (die 10 km-Läufer müssen regelmäßig hier stoppen, wenn um ihre Zeit ein Zug durchkommt - abenteuerlich - es steht jemand da und nimmt die Zeit). Dann noch links rum zweihundert Meter und rechts ins Polizeistadion und zweihundert Meter auf einer roten Sandbahn. Wer hier seinen ersten und seinen 110-ten Marathon (Ultras nicht gezählt) innerhalb von drei Jahren läuft, muß schon “eine an der Waffel” haben (Originalton Trainer).
Zielzeit spielt keine Rolle - ist robust im gewünschten Zeitfenster der angepeilten sechs Oktober-Marathons (Monat ist ja noch nicht rum). Den Fehler, eine Dame nach der anzustrebenden Zeit vorher zu fragen, wurde dieses Mal nicht begangen. Trotzdem mußten Victoria eine neue Bestzeit und Topolina sogar eine Bestzeit-minus-drei-Minuten verlangen. Dort drüben ist für Euch die “Highway-to-Hell”. Braunschweig-Bestzeit wird es - das reicht. Prinzessin wünschte “superviel Spaß und Superzeit” - so einigermaßen in Erfüllung gegangen. Ach übrigens, dritte Ausrede: stürmischer Gegenwind; vierte Ausrede: Hügel Hügel Hügel; fünfte Ausrede: Hitze wie im Sommer.
Und nun zu den Duschen. Eigentlich dappig, hier zu duschen, wenn die eigene Dusche keine 3 Minuten (mit dem Auto) weg ist. Aber Affenzahn will nie mehr zum Braunschweig-Marathon kommen, weil sie ihm hier die Latschen in der Dusche gemopst haben - das muß investigativ untersucht werden (vielleich liegen die Gamaschen ja noch in einer Kloschüssel). Also solche Duschen wurden vorher noch nie gesehen. Öffentliche Scheißhausanlagen in den Nachkiegsjahren (so bis 70er Jahre) waren so ähnlich appetitlich - wer denkt, Arolsen hat kaltes Duschwasser (direkt aus dem See), der sollte mal hier duschen. Nee, einmal drunter und dann beschlossen, nochmals zuhause duschen zu gehen.
Volker Krajenski (immerhin vor zwei/drei Jahren Deutscher Meister im 100 km-Straßenlauf und mehrmaliger Gewinner des Helgoland-Marathons - so ein 2:30-Typ im Flachen) ist der Stadionsprecher und holt Schneggi zum Interview (zwei Mal in zwei Wochen - das wird langsam verdächtig oder peinlich) anläßlich seines 50. Marathons des Jahres. Will auch wissen, warum nur zwei vom 100 MC hier seien. Tja, wenn die Holzköpfe in Magdeburg nur 100 km weg an demselben Tag wie ihre Partnerstadt ihren ersten Marathon austragen müssen, dann zieht das beiden Städten die Läufer weg.
Oberschlaumeier und Mathe-Genie Dromeus schreibt: “Ich bin dieses Wochenende genauso schnell gelaufen wie Du, nämlich 4:08 - ein bißchen schneller (ein paar Sekunden)”. Tollpatsch Michael guggt in die 2003-Ergebnisliste, Mann-oh-Mann - allerdings hat er noch schlappe 8 kms extra beim Schäbige-Alpen-Marathon runtergerissen. Laufen kann er (manchmal), aber alles andere .... Das bringt zurück zu obiger Ex-Freundin: sie hatte auch Trainerqualitäten à la Coach Dromedar. Auf das ewige schwäbische Rumgenöhle “Ich-werde-nicht-schneller-heul-zeter-jammer” brachte sie nur die geniale ostwestfälische Stammesweisheit: “Jammer nicht - lauf schneller”.
Nun meldet sich auch noch Affenzahn und mault wegen der Zeit rum: “He Power, was war denn das? mit Heimvorteil gestartet und nur eine ......! kriegst bald mal so nen über Buchenholz gegrillten Adler um die Ohren gehauen - nimm dir mal ein Beispiel an Super Duper Mario, so geht das, hä hä. Grüße Rattenzahn”. Mann, die Braunschweiger Zeitung titelt: “Der Gegenwind plagte die Läufer” ... im Text: “Der Braunschweiger Marathon ist eine außergewöhnliche Herausforderung selbst für geübte Läufer”. Jawohl, wenns in der Zeitung steht, muß es wahr sein. Und heißester 24. Oktober seit Julius Cäsar die Cleopatra vernaschen wollte (“igitt, die sieht ja aus wie Elizabeth Taylor”).
Da nicht ausgelastet, am Nachmittag noch eine 10 km-Runde im heimischen Wald - da rennen immer noch Leute rum, kriegen die nie genug? Abends zum traditionellen Marathon-Nachbesprechung-rumfrozzeln-sichhalbtotlachen mit altem Lauftreff und Veranstalter bei “Bolle” (Typ Kneipe-Spelunke-Jazzlokal). Ah, vielleicht doch mal wieder beim alten Lauftreff donnerstags vorbeischauen und eine lockere Runde runter zum Südsee und zurück mittreten.
Es gibt schönere und abenteuerlichere, größere und schnellere, besser organisierte und wildere und und und ... aber es gibt immer nur einen Heimmarathon und einen “ersten Marathon” - drum gibt es hier die Höchstnote und jetzt schon den Eintrag im Laufplaner 2005.
Grüzi
Powerschneggi
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