Braunschweig – 8. Braunschweig-Wolfenbüttel Marathon, Sonntag 12. Oktober 2008 – “Ein Hundertster – den gibbs nich alle Tage”

Montag, 13. Oktober 2008



links:   Ein passendes Plakat bei der Anfahrt – uaaaaaaa, das rechte Knie tut gleich viel mehr weh, kruzidürken.
rechts:   Hier muß es richtig sein.

Frank (die Zwei), dem Gesichtsdausdrugg und der Frizzur nach zu schließen, frisch aus dem Bett – oder seit dem gestrigen Broggen-Mara durchgemacht – Matthias (die Sieben) mit frisch verbrühten Fuß (vor zwei Tagen zu heißes Wasser drüber, aua).

links:   Dieter, die eine Hälfte des Orga-Duos, nennt nochmal alle Eumel und Knaggfrösche, die die acht Braunschweig Maras komplett haben, nicht mehr viele – und ruft speziell einen Treter auf, der heute seinen Hundertsten mache – nämlich Asphalthobbelchen Michael.
rechts:   Sigrid im XXL-Müllsagg und mit XXL-Ärmeln, HaJo und Asphalthopser.

Die drei nochmals in voller Pracht, Bäuche sind eingezogen.





Von der Tribüne aus, die geile wilde Meute – überschaubare Größe, die meisten sind Halblinge (ca. 300 im Ziel) und nur ein paar Mara-Treter (137 im Ziel).

links:
   Quälix Martin mit Hund, der es aber nur bis Halbmara schafft, und Detlev, ein lokaler Flizzer.
rechts:   Frank ist nu aufgewacht – Haare wild.


Alles strahlt, alle grinsen, alle lachen – die Brummi-Twins Iris und Claudia (Quälix drängt ins Foto), Otto in rot und Gerd-Rudi mit Bart – Iris gewinnt heute wieder, wieder mal.













Allgemeine Langeweile – und plözzlich, eklatante Frühstarts in der Mitte, sieht verdammich so aus.













In der feudalen Jasperallee, km 4 – der Flizzer ist der Halbmarasieger, schlabbe 1:13.

links:   Gerd-Rudi – jetzt in der M75, klagt über sein Alter und die vielen unnötigen Gebrechen, sinniert über die Glory Days von früher:  mit 60 noch sub-3, vor 4 Jahren noch sub-4 – dieses Jahr dreimal unter Fünf und dreimal über Fünf, heute Punktlandung mit 5:00.
rechts:   Sigrid, gestern noch beim Broggen-Mara, immer noch kabudd von den drei Wahnsinnsetabbenhämmern im August und September – und immer noch viel zu schräg, sabbalodd.

Aus der Stadt raus – der Kurs ist nicht so einfach, viel rauf und runter – und in die Parks.

links:   Idüllische Brüggen, gibbs einige davon.
rechts:   Rechts von HaJo noch ein Gelber, nämlich Karl-Heinz – links ein Erst-Mara-Treter, Claus, läuft viel zu schnell.

links:   Er laufe nur wegen dem Runner`s High, komme so ab km 25.
rechts:   Sehr konzentriert.

Spezieller Verpflegungsstand für den verschwitzten Jubilar – roter Tebbich, Sekt, Traubenzugger.

links:   Diskrete Kennzeichnung – aber auch ne blaue Linie aufm Boden und an wichtigen Stellen helfende Helfer – trotzdem läuft ein Halber am Südsee bei ca. km 13/14 nicht rechts mit den anderen Halben, trotz Schild und mündlichen Anweisungen, sondern links mit den Maras und merkts erst bei km 25, muhahahahaha.
rechts:   Der Junge zeigt seine Härte – üble Brustwarzen-Blutspuren auf beiden Seiten.

Otto und ein Sümpatikus aus dem heißen Mächigo sind zu schnell für den Focus-Matikus der Camera.

HaJo fällt bei ca. km 31 ein, dass er ja gestern den Broggen rauf und runter düste und beschließt ein paar Gehminuten.

Der Spielmannsteich und gegenüber das Schloß Richmond – die meisten sehen das nicht, is bei km 39-40, nur-durch-Durchbeißen-Zeit für die meisten Knaggfrösche.

Der schönste Teil, der Südsee – und da isser ja wieder, der Claus, der Frischling, ein Füsio – Schneggi gabelt ihn bei km 34 auf – Claus: “Ich kann nicht mehr, ich weiß, daß Du heute morgen sagtest, mach langsamer und dat Ding fängt bei km 30 an, ich will jetzt aufhören und hinsitzen und gehen, und überhaupt alles Scheiße, das ist ja viel schlimmer als was ich mir je vorgestellt habe, warum musste ich das bloß machen, quak quak quak blah blah blah” – Schneggi: “Was wolltest Du denn für ne Zeit laufen, Flizzer?” – Claus: “Den Anderen habe ich gesagt 5 Stunden, aber ich wollte ne 4:30, das schaff ich nicht mehr in 5 Stunden, wie soll das ein normaler Mensch bloß schaffen, jammer jammer heul heul!” – Schneggi: “Jetzt halt mal den Rand! Wenn Du willst, dass ich Dich begleite und volllabern darf, dann verspreche ich Dir, daß wir unter vierdreißig reinkommen – wenn Du ab jetzt machst, was ich sage!” – Claus:  “Vierdreißig, wow, Du bist ein Engel! Was muß ich machen? Gehen? Hinsitzen? Hinliegen?” – Schneggi: “Nix da, Du fliegender Knallfrosch! Du wirst keinen Meter gehen, sondern in dem Tempo durchlaufen, an den Verpflegungen die Becher im Fluge ergreifen und weitertraben! Hai capito?” – macht er glatt, ist brav wie ein Lamm, muggt nich mehr auf - bei km 38, Claus: “Ich bin total fertisch, ich bin quasi schon tot, lass mich einfach hier liegen, es wird mich schon jemand finden! Das schaffen wir nicht in fünf Stunden!” – Schneggi: “Hör auf mit dem Zeux und Gelaber! Sonst muß ich andere Zeiten hier aufziehen, wir sind jetzt auf Kurs Vierzwanzig. Wenn ich sage, jetzt los, dann wirste endbeschleunigen und nicht rumjammern und kein Muggs mehr rummaulen, Du bist den ganzen Mara keinen Meter gegangen, behauptest Du zumindest, also wirst Du das jetzt durchziehen und nicht zum Schluß Deine Bombenzeit kabuddmachen – so jetzt noch 1 km, avanti forza, gib Gas, es wird noch unter Vierzwanzig!”

links:   Wieder individuelle Markierung, sehr schön, das gewisse Flär – noch ca. 400 Meter - hier gehts unter ner Straße durch.
rechts:   Claus im Ziel, ne satte 4:17, kruzidürken – die heutige gute Schneggen-Tat – neue schneggige Jobbaussichten:  Träner, Schleifer, Antreiber, Betreuer, Mänatscher (äh, ja, 60% der Einnahmen sind der Preis – ach nee, lieber 70%).


Die beiden Hübschen “machen” den Braunschweig Mara:  Manuela und Dieter – natürlich nicht allein - Wohin bloß mit der Brille beim Küssen?












links:   Unter Konfetti kommt die heutige Hauptperson ins Ziel.
rechts:   Es wurde gut auf Michael aufgepasst, damit er nicht abkaggt, äh es zu Zeitverzögerungen kommen könnte – der Begleittrubb von Ganz-Mara-Tretern und später-Hinzugestossenen sorgte bravurös optimal galant eklatant dafür, daß er dat Ding auch sauber durchzieht.

Der heutige König vom Kohlmarkt (so heißt der Start- und Zielplatz) und seine Bestrafung durch den 100MC – auf der Rüggseite steht im Kleingedruggten: “Es jibbt nu kein Zurügg mehr bis zu den näxten 200 Maras, Deine Seele haste an uns verkauft, die geben wir nicht mehr her, einmal verrüggt immer verrüggt, nach dem Mara ist vor dem Mara, muhahahahaha!”.

Das Ziel wird etwas leerer – da kommt Sigrid dahergeschossen – Schneggi: “Ey, Sigrid, biste die Letzte?” – “Ach woher, ich habe gerade noch drei Männer versägt!” – stimmt in der Tat, der männermordende, äh -zersägende Vämp.

Auf dem Banner steht der Name des Laufs und die Medaille passt hundertprozentig genial dazu.

Aber so 55 kms (mit Anfahrt und Rüggfahrt) auf nem Fahrrad ist auch so ne Sache:  Hintern tut weh, Oberschenkel tun weh, Knie tun weh – dann lieber doch laufen schleichen schlurfen. Wat kann der Tübb eigentlich? kann nich loofen, kann nich radeln! Zeit für die Rente und fürs Altersheim, äh Pflegeheim, jawohl.
Grüzi
Schneggi


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