Burg – 6. Rundschau Spreewald Marathon, 20. April 2008 – “Gurken, Gurken, überall Gurken”

Donnerstag, 24. April 2008


Den Gurkenlauf im Spreewald muß man ja auch mal mitgurken – MM war dort in 2004 schon mal rumgegurkt.  Also, da nicht weit von Pozzblizz, ist das der diesjährige Pozzblizzer Affenbande-Jahresausflug.

links:   Der Kirchturm in Burg zeigt kurz vor Zehn, um 10:30 Uhr ist der Mara-Start.
rechts:   Äh, nun ja, oho – wohin mit der Bananenschale? – Zauberlaus heute als Zauberhäschen unterwegs, einen Novizen sub330 zu scheuchen.

links:   Wow wow wow – Biosphärendingsbums, hört sich wichtig und bedeutend an – darf man da überhaupt pinkeln und auf den Boden spuggen und rozzen?
rechts:   Schön renovierte Häuser – hier ist Geld, weil hier gibbs Turismus.

links:   Das antike Feuerwehrhaus, direkt am Marktplatz, wo die Show abgeht.
rechts:   In dem Festzelt – wo sonst vermutlich drin heftig gesoffen wird – gibbs die Startnummern und den Transponder – kleine Überraschung: erst nochmal 22 Euros blechen, 20 als Pfand und 2 wohl fürs Aufbewahren des Pfandes – hmmmm, grrrrrrrr, schon 40 Eur Startgebühr, nur nicht allzu gierig werden, ihr lieben Gurkenhändler.

Die Pozzblizzer Affenbande – MM in hellblau, als Edelhase.

links:   Peter Zigarre Hunold aus Nürnberg – läuft auch ganz schön oft, der Junge – Ansage:  “315 heute, Zigarre hinterher”.
rechts:   Robert Wimmer, voll in der DL08-Vorbereitung, läuft schon 250 Eumel pro Woche, soll noch gesteigert werden – Ansage heute:  250 – wird ne 251, sabbalodd.

Tschiergörls und Start-Ziel-Bogen.

links:   Bernd Seitz – barfuß in seinen Sandalen.
rechts:   Der Start verzögert sich um sechs Minuten, am Mikrophon wird gelabert – besser wäre es mitzuteilen, warums nicht losgeht – genug Zeit, noch ein paar Fotos zu fotofieren – zur Zeit beliebtes Tieschört.

links:   Schleicht sich einer von hinten an, würgt Schneggi bis er ein Bild macht – der schon wieder: Carsten Niemann, gestern noch 200 kms aufm Fahrrad, daher das Angeber-Fahrrad-Outfitt.
rechts:   Nachdem einer aus der Meute brüllt: “Wir wollen laufen”, gehts auch gleich los – bei km 1 Bernd Seitz eingeholt und nochmals abgebildet – “Ich kann nicht schneller!” – “Macht nix Bernd, ich auch nicht, muhahaha!”

links:   Auf der Landstraße durchs Gurkenreservat.
rechts:   Lustig oder nicht lustig? - egal, heute genug Zeit und daher mit der Kamera im Beutel, ein paar Bilder sollens schon werden.

links:   Massenstart heute – neben den Voll-Mara-Tretern auch die für den Halb-Mara und die Zehner auch noch – und die Stöggeschwinger (kriegen einige lustige Bemerkungen zu hören und böse Bligge zugeworfen), aber sie können ja nix dafür, sind schon gestraft genug – hier der Abzweig für die Zehner.
rechts:   Wenig bis nullminushalb Zuschauer, aber ein paar Fanatiker sind dabei – Cottbus ist nur 10 kms wech.

links:   Wetten das dies die Miezen von Läufern sind? – “Dalli Dalli” steht aufm Bettlaken.
rechts:   Heißt die Pension “Bier” oder gibbs hier Bier? – weiß wieder nur der Geier.

links:
   Die vermehren sich rüggsichtslos.
rechts:   Zwei einsame Flaschen auf ner Brügge – sind bestimt hier total heimlich für die zweite Runde deponiert – für den Mara zweimal die fast gleiche Runde.

links:
   Man scheucht uns über die Kurortrunde, aha – in der zweiten Runde scheuchen uns die Autos über die Landstraßen, aber nullo problemo, man ist ja DL-erprobt, schlimmer kanns in diesem Läbä nicht mehr kommen.
rechts:   Also, wos nix zu maulen gibt, ist die Verpflegung – anscheinend alle 2 kms, und lägger dazu noch.

links:   Ah, hier gibbs was zum Mäggern:  alle kms schön einzeln ausgeschildert – aber sehr seltsame Kilometer, für den einen 5 Minuten, für den näxten dann 7 Minuten – Schilder wohl aufgestellt nach dem Prinzip oh-diese-Stelle-sieht-doch-wie-ne-Schildhinstell-Stelle-aus – Gesamtdistanz soll nach Aussage der TschiPiÄssler doch genau stimmen.
rechts:   Geniale Weganweisungen.

links:   Dieses Profi-Fotomännchen staunt nicht schlecht – in der zweiten Runde liegt er im Gras und gähnt.
rechts:   Landschaftslauf auf Landstraße – schöne Alleen.

SCC Running-Schört – ohne Inhalt.

links:   Gepflegte Langeweile und Gemütlichkeit – “Ihr habts so als Zuschauer ganz schön schwer!” – “Ey, Du weißt nicht, was wir gestern gemacht haben!”
rechts:   Man kann sich gemütlich von Station zu Station entlanghangeln.

links:   Was sagt uns das Schild? – erstens, nach Burg kommt nix mehr – und zweitens, die sprechen hier noch eine fremde Fremdsprache, nämlich dämlich Sorbisch – die Sorben, sollen so 60.000 Gurken, äh Nasen sein, tummeln sich im Spreewald und in der Lausitz.
rechts:   Ey, die Werbung sagt:  der flachste Mara der Welt – Bullenscheiße, das ist doch ganz klar ein Anstieg auf ne Brügge.


Viel Wasser, viele Flüße, viele Kanäle und ähnliches Zeux – Idülle.













Oha, ein gelbes Hemdchen – eine gewisse Renate Merz – heute nicht gut drauf, erkältet, Kopfweh, will nur eine Runde machen, läßt sich nicht umstimmen:  “Nee nee, heute nicht - ich krieg meine 40 Maras dieses Jahr schon noch zusammen!”.

Auch ein kleines Stügg Treil – einer hinter dem anderem.

Links und rechts Bioreservat – ist soviel Natur noch gesund?


Bei kms 9, 10 und 11 stehen diese Musikusse.














Bei km 10 schleicht sich dieser Genosse von hinten an – Marcellus Heinig, aus Cottbus, also um die Egge – heute mal langsamer, Achilleusius schonend – die Stregge war sein erster Mara, heute sein sechster hier, hat alle completto.

Noch ne exquisite Station – die Besonderheit:  Gurken im Gurkenland – in der Tat:  lägger lägger.




links:   Fahrradwege en masse.
rechts:   Pozzblizzer Nichtläufer, quasi Faultiere:  Frank, Anne, Bettina.

Diese Jungs spendieren in der zweiten Runde wie versprochen ein Bier – allerdings das Spreewalder Riesenkaninchen ist dann schon alle und manche der Jungs lallen a bisserl.

links:   Zum Schluß der Runde wieder aufm weißen Strich lang, auf der Landstraße.
rechts:   Ganz passable kleine Hütten.

links:   Die Knaggfrösche von der Feuerwehr langweilen sich.
rechts:   So `n Boot aufm Wasser wär jetzt auch nicht schlecht.

Noch mehr Kanäle und Wasser, nimmt kein Ende.


Muß wohl die zweite Kolonie sein.














links:   Das war die erste Runde – ab jetzt wirds einsamer.
rechts:   Ach ja, immer diese schlauen Sprüche.

links:   Auf der zweiten Runde wird man selten versägt – wenn, dann aber heftig, muhahahahaha.
rechts:   Wenigstens die Bäume sind nicht schneller.




Urlaubsgebiet, zweifelsohne.

Freundliche Wegweiser – entusiastische orgastische Klatscher.

links:   Soviele Idülle färbt aufs Gemüt ab - wir werden alle ganz idüllisch.
rechts:   Also am Stand bei km 35 (oder so) ist defintiv der allerbeste Kuchen aufgetischt – eine Frau meint:  “Haben Sie denn in der ersten Runde keinen bekommen?” – “Nöö, wieso, ich bin noch in der ersten Runde!”

links:   Zigarre hats wieder glänzend geschafft – “Ne 320 - vierzig Minuten besser als vor einem Jahr!” – ey, Zigarre, wo soll das nur hinführen?
rechts:   Die Gurken-Medaillen – irre schwer die Dinger, ist sicher Gold oder Uran drin.

links:   Der Schiclub aus Cottbus sorgt für die Nachbetreuung – zwischen zwei Erdbeer-Häuschen.
rechts:   Ach ja, der wertvolle SubbaTransponder.

links:   Carsten hats auch geschafft, wird auch immer schneller, der Obereumel.
rechts:   Sofort-Urkunde – und noch ne Überraschung:  keine Netto-Zeit druff, nur die Brutto-Zeit.

Die Beute:



Die schwere Gurke – die Urkunde – die Startnummer – schöner Lauf, prima Wetter, man ist sein Geld adäquat losgeworden.

Grüzi
Schneggi







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