DL2006 - Etabben 6 und 7: „Das war`s, keinen Schritt weiter“
Tag 6: Schönebeck nach Eisleben (66 kms)
Um 4 Uhr, kruzidürken, irgend ein Knallfrosch macht das Licht in der Halle an, die meisten Eumel sausen schon geschäftig durch die Gegend, alles Beklobbte. Okay, erst mal anguggen, ob die Beine noch dran sind – sind noch dran, sie sind etwas abgekühlt, und pulsieren nicht mehr, schön – aber wie aufstehen? die Füße lassen sich am Scharnier zum Unterschenkel nicht mehr abkniggen – nach etlichem Getue endlich stehend und jetzt zum Bad watscheln, leichter gesagt als getan – nee, so geht das nicht mehr, Schluß aus finito! wie soll man da 66 kms durch die Gegend brettern? – MM ist erleichert: „Gute Entscheidung! das geht so nicht mehr!“ – zum Frühstügg dann in Zivil, betroffene Gesichter im ganzen Rund – aber alle denken vermutlich: „Lieber der als ich, muahahaha!“.
Auf dem Rüggweg zum Lager, um die Klamotten zuaammenzupaggen, sieht Rudolf die zivile Kleidung und kriegt nen Anfall, nen richtigen Koller, stürzt herbei: „Nein nein und nochmals nein! Du nimmst meine Stögge, ich habe ein extra Paar dabei, Peter bring bitte die Stögge! und ich will die erst in Lörrach wiederhaben! jetzt zieh Dich um, es ist noch genügend Zeit, 15 Minuten reichen!“ – unter Androhung einer Tracht Prügel (oder so ähnlich) gibt Schneggi nach.
MM kommt vom Frühstügg und ist entsetzt, kriegt ihrerseits nen Koller: „Du wolltest doch blah blah blah und hast gesagt mägger mägger mägger …“ – „Ich wills noch mal probieren, wenns nicht geht, höre ich auf, versprochen!“ – okay, wieder Frieden.
Beim Nasen-Aufzählen lacht Ingo nur: „Jaja, das Hinschmeissen hatte ich gestern abend schon gehört, aber ich habs ignoriert – immer dasselbe mit Euch Knallköppen!“.

Das Sonder-Exklusiv-Designer-Modell von Mütze, das Türken-Mike auf dem Kopp trägt, ist einer Dokumentation würdig.
Das ist Hartmut, der Announcer-Conferencier-MasterofCeremony und vor allem der Hüter-Verkäufer des Biers, sieht das alles sehr gelassen – ganz besonders um diese Uhrzeit, so kurz vor 6 Uhr.
Zuerst sind die Stögge bombig, richtig, gut, zum Abstossen und spielen, mal was Neues – aber so nach 5 kms ist klar, daß so ziemlich bald der Rüggen saumäßig weh tun wird, daß die Oberarme saumäßig weh tun werden, und das die Hände saumäßig viele Blasen haben werden. Sigggi kommt mit seinem Cämpermobil vorbei, man diskutiert das Prozädäre, er meint: „Gib die Stögge her, mir in den Wagen, lauf doch lieber ohne, probiers mal!“ – ohne geht auch, also Sigggi darf mit den Stöggen autofahren.
Bis zum ersten VP der Wild Wild Görls gehts gut, MM ist erleichert, aber sehr skeptisch, sie verspricht zum zweiten VP gleich zu kommen.

links: Über ne Autobahn drüber, eine Hektik auf den Straßen, richtig abstossend, bäh.
rechts: Ganz genau, da müssen wir rüber und dann entlang diesen Bäumen laufen – Michael überholt ziemlich bald und meint, daß das von hinten ganz gut aussehe (nette Notlüge, aber zu durchsichtig, Compadre).

links: Dann wieder viele viele kms auf Plattenwegen – da vorne in der Distanz läuft ein Treter, nicht mehr zu erinnern oder zu erkennen, wer das ist.
rechts: Am 2. VP holen Elke und Jochen Schneggi ein, Elke fängt an, große Probleme zu bekommen – Sigrid guggt sich das interessiert an.

links: MM hat Trauben besorgt – äußerst köstlich.
rechts: Über die Brügge, bis zur näxten Oase - VP 3 ist Conny-Sigggi, weitere 10 kms, eine Unendlichkeit.

Hohenerxleben, wieder ein Kuhdorf, macht nix, wir waren alle gerne hier, hihihihihi.
Hey, das sieht doch ganz passabel aus – MM fährt vorbei und ist zufrieden.
Kurz danach wirds dringend, aber kein Wald oder Büsche in Sicht – dann eben 2 Meter neben der Straße hinter Erdhaufen, in der Hogge ist nix zu sehen – als sich Schneggi aufrichtet, um die Hose über das naggte Hinterteil zu ziehen, fährt genau in diesem Moment ein Polizei-VW-Bus vorbei und die 3 oder 4 Bullen drin guggen ziemlich entsetzt auf den naggten Hintern – beim näxten VP, bei Conny-Sigggi, berichten sie, daß Läufer Nummer 7 Magen-Darm-Probleme habe – aber Sigggi wäre nicht die rheinische Frohnatur Sigggi, wenn er nicht schlagfertig sagen würde: „Läufer müssen auch mal scheißen!“.

links: Ah, das DriemTiem – der erfahrene Beobachter erkennt sofort die Wüsten-Erfahrung der Treter und sieht die Garmin Forerunner 305-Wotsch an Manuels Handgelenk – auffällig auch die verdammt gute Laune, macht wohl Spaß, hä?
rechts: Ah, das Hermännsche – Hermann Böhm, ein ganz Ruhiger und Stiller – nuschelt irgend etwas Bayrisches (oder Fränkisches?) und kümmert sich um seinen Kram – letzten Jahr auf der 14. Etabbe ausgestiegen, gehört Mut dazu – oder er so was färtisch, dass es nicht anders ging – Hermann hat seine Art des SchlurfSchlabb perfetto drauf, eine Art Enten-SchlurfSchlabb, genial.

links: Der Roschee – eigentlich Roger Warenghem, aus der Nähe von Grenobäll – au Bagge, wenn er da schon wüsste, wie sehr er später leiden muß.
rechts: … und Grinsebagge MichaelK, 7-Uhr-Flizzer, Angeber muß noch schön das Bein hinten anheben.

links: Simone – guten Morgen, auch schon aufgewacht, Frau Stegmaier! – sie hat bestimmt nen guten Spruch auf den Libben – aber bei MM, die diese Fotos aus dem Auto raus fotofiert, aus Pozzblizz ist sie was „Schnauze“ angeht sicher in guten Händen, *duggweg aua aua*.
rechts: Treffen der Nix-tuer, wa? Tibor fährt vor – es ist der Conny-Sigggi-VP, man sieht das Kreide-Männchen auf dem Gehsteig.

links: Gegenüber, die Kirche …
rechts: … und hier die Spinner bei km 33,2.
Jetzt wollen wir mal beobachten, was sich so an einem VP alles abspielt – courtesy of photos teiken by MM.



oben links: Diethard am VP – er sieht unentschlossen aus – was trinken? was essen? – Jan, der Sani, nimmt den ganzen rechten Rand des Bildes ein.
oben rechts: Rudolf nimmt sich Zeit, erst mal hinsitzen – Onkel Rudi ist immer bepaggt mit irre viel Zeux, 2 Trinkflaschen, 35 Beutel am Gürtel, 2 Fahnen, 1 Vollbart, 1 Armband, 1 Kopftuch.
unten links: Der Kenner erkennt: Rudi trinkt Apfelsaft – Sigggi (hat wohl Herzschmerzen? oder weshalb kratzt er sich in Herzhöhe?), Conny (bereit, die blaue Flasche über seinen Dätz zu klopfen), Jan (wildes Tatu am Haxen, hilft das gegen SchinnerSplinter?) guggen anerkennend zu.
unten rechts: Hier schön die Fahnen und der Ruggsagg des Herrn Rudi – Silke und Sigrid stehen auch noch rum – der Tisch ist vorbildlich beladen und alles steht bereit, extraLob – Sör Rudi gibt den Apfelsaft nimmer her („den mach ich leer!“).



oben links: Ah, der Meister Krüger – er drüggt auf die Garmin und registriert nur seine gelaufenen Minuten (und nicht die an den VPs vertrödelten) – man beachte, der Flizzer hat ne zweite, eine Polar, am linken Handgelenk, Overkill – dahinter Ultrajörg, mit routiniertem Griff zur Wasserflasche am Rüggen schon 10 Meter vor dem Tisch, nur keine Zeit verlieren.
oben rechts: Auch Drohmäuserich greift zur Flasche, der Mann trinkt Eistee – dahinter Tibor, er tut ihm nicht den Boden abwischen, sondern Tibor liebt Aufnahmen aus Bodennähe.
unten links: Ultrajörg greift nach der stilles-Wasser-Flasche – im gebührendem Abstand zum 7-Uhr-Flizzer („die schnellen Leute darf man nicht behindern, die können jähzornig sein!“).
unten rechts: Ha, wieder richtig gewusst: Michael kriegt Eistee – Conny giesst aus der grünen Eisteeflasche Eistee in die völlig versiffte verdräggte Dromeus-Trinkflasche – Simone hat alles unter Sichtkontrolle.

links: Roschee am VP – er will sicherlich „Wasser mit Gas“ wie er sagt, er meint Sprudel oder Wasser mit Bubbels (= CO2) – richtig, Conny reicht die blaue Flasche, das ist die Wasser-mit-Gas-Boddel.
rechts: Was trinkt das Hermännsche? sieht aus wie Eistee oder Cola – und vermutlich füllt Conny stilles Wasser (grüne klare Flasche) in seine Trinkflasche – wir haben das perfetto im Griff, yippie.



oben links: Der näxte Galgenvogel ist eingeflogen – Michael Larsen aus Dänemark, er nimmt sich immer Zeit an den VPs, richtig so – derweil guggt Sigggi etwas komisch zu seinen Schnittchen (sehen schon ein bisschen alt und vertroggnet aus – „Will keiner meine Schnittchen haben? ganz läggere Schnittchen“) – Michael ist etwas wortkarg, Schneggi fragt mal, wo er herkomme – „Aus Dänemark“ (ach was, ganz neue Neuigkeiten, rennt in dem roten-weißen Hemd rum, wo hinten vorne und an den Ärmeln Danmark draufsteht – hat er eigentlich nur ein Hemd von der Sorte, hat er nämlich jeden Tag an? wird das auch mal gewaschen? Fragen über Fragen) – okay, Schneggi dann auf Englisch: „Where in Denmark?“ – „Na, aus Dänemark“ – okay, alles klar.
oben rechts/unten: Eine der tübbischen Handbewegungen des DL-Läufers: ich-schneide-meine-Soggen-auf – der Kenner erkennt New Balance 1221-Schuhe, muhahahaha.

links: So sieht das dann färtisch aus – die weißen Streifen am Unterhaxen dienen nicht zum Abhalten der Ameisen oder der Gräzze, sondern sollen dem SchinterSplinter entgegenwirken (obs was bringt?).
rechts: Der Manfred Huget trudelt ein – Sigggi erspäht ein Opfer, da Manfred über Rüggenprobleme klagt.



Diese Sequenz der Fotos bleibt unkommentiert, muhahahaha – aber Manfred hats überlebt, er ist allerdings seitdem in intensiver psychologischer Betreuung und Beratung.

Im Hintergrund scheint Manfred noch ziemlich mitgenommen und belämmert zu sein, er hat übrigens die Streifen an beiden Haxen, also ein schon Fortgeschrittener – Michael zündet sich erst mal ne Kibbe an, macht er an jedem VP, daher sein Name „Smokie“ – und wers nicht glaubt, auch noch in Nahaufnahme – und dann watschelt er immer gemächlich los – ah, den Streggenplan (gelber Zeddel) oben an die Schulter geklemmt, vorbildlich.


Der Näxte kommt daher – Ewald, hat immer ein Weizenbier deponiert, manchmal trinkt ers, manchmal nicht, heute ja.

links: Jochen und Elke – Elke immer in Eile, Jochen gemütlicher und rennt dann fluggs hinterher.
rechts: Karin – au weia, der Gehsteig ist schon verdammt hoch gelegt – Karin, das Laufwunder, kaum träniert in der Vorbereitung – am zweiten Tag, als sie Schneggi versägt, meint sie: „Wäre schön, wenn wir in Lörrach ankommen könnten“, lacht und troddet weiter, grrrrrrrrrrrrrrrr.

Ja, einer fehlt noch – um diese Kurve müsste er bald kommen, die Lahmsogge – na, dann halt bis dahin noch mal die Kirche und den Gehsteig fotofieren.

… und da kommt er endlich, gehend, lachend, schon von weitem sieht MM wie er abwinkt – aus vorbei Schluß jetzt definitivo.
Es geht gut, na einigermaßen, bis Güsten – so bis 10:30 Uhr – dann in Güsten ne lange Hauptstraße runter, die Sonne knallt wahnsinnig, kein Lüftchen weht, die Haxen sind nicht mehr anzuheben, sie tun einfach nur noch weh – dann in ne schattige Straße, erst mal hinsitzen, daneben eine Beiker-Bar, Läd Zäppelin dröhnt raus – aber keine Zeit, weiter weiter weiter – am Ortsende, dann ein herrlich großer Stein, ein Findling, er läd zum Draufsitzen ein - es ist genau 11:05 Uhr, Schneggi denkt noch: „Prima, 9 Minuten Vorsprung aufs Zeitlimit – das Zeitlimit ist zu jeder Zeit sogar von schwäbischen Minderbegabten subbaeinfach auszurechnen – wo ist man kilometermäßig? siehe Streggenplan, zum Beispiel steht da „Linke Seite blau-angemaltes Bordell, km 38,7“ – also dann ist das Zeitlimit: kms mal 10 = 387 Minuten = 6 Stunden 27 Minuten, im Falle eines 6-Uhr-Schleichers also 12 Uhr 27.
Nu, Schneggi setzt sich auf den Stein und nach 2 Sekunden weiß er, dass er hier so schnell nicht mehr aufsteht und dass er auf gar keinen Fall heute mehr laufen wird, und morgen auch nicht, und übermorgen erst recht nicht – die Füße glühen, alles im Körper scheint weh zu tun, aber so in der Sonne sitzend, ist es angenehm, ein leises Lüftchen weht, fehlt nur noch MM und wir machen ein Piggnigg – das wars Schluß aus vorbei – nach 10 Minuten kommt der Gedanke: „Wie komme ich jetzt zu Sigggi? der Mistkerl ist noch 1,8 kms weit weg!“ – okay, hochgerappelt und auf die andere Straßenseite, Daumen raus, kein Aas hält natürlich in den näxten 5-10 Minuten an, wer will schon so eine Gestalt mitnehmen – da kommt Simone mit dem Fahrrad, man macht sich Sorgen am näxten VP.
Simone möchte gleich ein Auto mit Gewalt anhalten – „Ach nee, lass mal, so weit müsste ich gehen können“ – man unterhält sich entspannt, Simone hat im Jahr zuvor an diesem 6. Tag aufgehört.



Am Conny-Sigggi-VP geht’s nun noch entspannter zu, erst mal den Pänner versorgen, mit Bier und Kuchen und anderem Futter – Sigggi baut schon mal ab.

Simone und Jürgen ziehen zum näxten VP und machen an jedem Cafe Halt – ey, ziemlich loggeres Leben, wa?
Lauffreundin verabschiedet sich, sie fährt nach Hause – MM und Schneggi dann im Bullig-Cämper zur näxten Halle. Abreisen oder Dabeibleiben? MM möchte bleiben und mehr Etabben laufen - Schneggi ist im Moment einfach nur erleichert, nicht mehr laufen zu müssen, aber das große Loch, die tiefe leere Leere wird kommen, die Depression, die Selbstvorwürfe, die schlechte Laune, das ganze Programm – okay, sie bleiben, MM soll laufen und Schneggi soll irgendwie irgendwo mithelfen – man muß ja auch der Lahmsogge Michael unter die Arme greifen, ohne wird der das ja nie schaffen, genau so ist es.



Eine weitere tübbische Handbewegung des DL-Läufers: Bierflasche ansetzen, hier ein paar Beispiele – Dromeus nach Zieleinlauf in der Halle in Eisleben – Ralph „Digge Bagge“ Dietz als Etabbenläufer (gewinnt gleich ne Etabbe, der Bazi) – Rudi nach Einlauf und noch ein Glas Spreewaldgurken dazu – Ultrajörg scheint kabudd zu sein.

links: Michael erkennt zielsicher, dass Unmengen an Kuchen mitgebracht wurden.
rechts: … und zwar von Familie Vieler – Jens im Kreise seiner 4 Frauen (und der Hund ist auch noch weiblich).
unten: Dieser Knabe gesellt sich auch für ein paar Tage dazu – Steppenhühnchen (oder so ähnlich) heißt er.

links: Unentbehrliche Leute im Hintergrund, die die Arbeit machen – Helmut und Sigrid am Gebägglaster.
rechts: Sigrid sagt dem Doc, dass er mal seine Klamotten waschen solle – und wie und was – scheint er auch zu machen - als MM mitten in der Nacht auf die Toilette sich vortastet, sitzt Doc auf der Toilette und wiggelt seine grünen Binden auf, vielleicht hat er auch Wäsche gemacht, krass.

Man kann gar nicht soviel Zeux mitnehmen, irgendwann muss man mal anfangen zu waschen, zumindest die meisten Treter machen das so – so sieht das dann aus.
Simone und Jürgen – exzellente gute-Laune-Verbreiter – steht da etwa ne offene Flasche Bier im Laster zwischen den beiden?

links: Karin kommt an, zumeist als Letzte – wurde nicht schon geschrieben, dass sie immer lacht und gut drauf ist?
rechts: Das sind die krummen Zehen des Herrn Dromeus – wunderbar wie er durch falsches Wiggeln die Venen an den Füssen abstaut – Rauchen tut er jetzt auch schon, nix als Kibben um ihn rum.

Und hier die wunderschönen Schneggi-Haxen – sehen doch blendend aus, was hat er denn der Kleine? Weichei, hä!

Die Veteranen wissens, wie mans machen muß – Ultrajörg mit Füssen gegen die Wand, Türken-Mike und Rudi die Fast-Mumie.

Abendliches Zusammensitzen im Hof der Halle – Ingo macht ein Lagerfeuer, Uli und Steppenhahn singen zur Klampfe, nee nicht ganz so – Karin zeigt ihr personalized Tie-Shört.
Tag 7: Eisleben nach Sömmerda-Frohndorf (70 kms)

links: Da hoggen sie wie die Hühner auf der Stange beim Ingo-wer-läuft-heute-mit-Appäll: zu erkennen sind Doc, Manfred, Walter, Ultrajörg, Onkel Tom, dahinter Smokie, in der Tür Gérard-il-Ronflör (zu deutsch: Gerhard-der-Schnarcher), stehend in der Mitte Peter-der-Käsetreter, Reinhold, Hans Damm – „Wo zum Teufel ist der Rest?“ könnte Ingo brüllen.
rechts: Schneggi ist Tibor für den 2. VP zugeteilt – da müssen sie durch mit dem Toyota, muhahahaha – kurzerhand außenherum übers Feld – noch schnell nen roten Pfeil in die Erde plazziert – danach schön den Hügel hoch, wo oben der VP 2 sein wird.

links: Tagebau in der Distanz – stört uns nicht die Bohne.
rechts: Schön die Oase mit der Fahne ankündigen.

links: Jan links und Tibor rechts sind schon gut drauf.
rechts: Huch, da kommen sie schon hochgerattet, angeführt von MM und Türken-Mike – irgendwie scheint der Kniehub links besser zu funktionieren als rechts – „Mike, wo bleibt die Technik? näxtes Mal mehr Lauf-ABC!“.

links: Elke dicht dahinter – heute gehts wieder besser – gestern fragt sie Schneggi abends in der Halle: „Arg enttäuscht?“ – sie ahnt vielleicht, was auf sie selbst zukommen wird, leidet auch schon gehörig mit ihren Haxen, wird noch viel viel viel schlimmer.
rechts: Hans Damm – immer noch äußerst flott, wird sich in den näxten Tagen auch quälen, und langsamer werden.

links: Smokie – er kommt aus Dänemark (falls es jemand nicht weiß).
rechts: Onkel Tom und Papa Jens – guggen a bisserl angestrengt – hey, aufloggern Jungs - „alles freiwillig, Ihr solltet glügggggglich sein!“, muhahahaha.

links: Ränä – hat keine Probleme und wird auch keine bekommen, sabberlott – läuft von Tag zu Tag schneller und schneller und schneller, kruzidürken – wahrscheinlich hat ers vergessen, aber Schneggi hat ihn beim Spreelauf 2004 dazu überredet, sich für den DL2005 einzutragen – in der Tat, die Wahrheit, nix als die Wahrheit auf diesen Seiten.
rechts: Michael M hat sich gefangen – nach dem Tiefpunkt am 3. Tag gehts stetig aufwärts – in den näxten Tagen wird er in der 6-Uhr-Lahmengrubbe vorne weglaufen und alsbald zusammen mit Ränä als der „rote Expräss“ (beide in rot meistens) in die 7-Uhr-Flizzer-Elitebande strafversetzt werden.

rechts: Gérard – kämpft sich hoch, sieht a bisserl müde aus – hat wohl jemand ihn beim Schnarchen gestört.
links: Diethard – schläft er? träumt er?

links: Reinhold – er schwätzt perfäktes Schwäbisch, sehr sümbadischer Knabe.
rechts: Walter – zäh wie Leder, er ist Postbote in der wirklichen Welt - dieses Jahr läufts bisher ausgezeichnet, er hat die Sache voll unter Kontrolle.

links: Hermann – auch er, bis jetzt alles in der Spur – zweimal scheitern müßte bitter sein.
rechts: Manfred gefolgt von Peter – irgendwie sind die heute alle nicht so lustig - Peters letzter Tag, er tritt am näxten Morgen nicht mehr, sieht aus, als ob auch er irre digge Füße hat, schade um ihn, ruhiger stiller sümbadischer Käseroller, er reist sofort ab.

links: Ultrajörg – in seinem Element, ihn kann nix erschüttern.
rechts: Der junge Attila – läuft nicht auf dem Kopfsteinpflaster den Hügel hoch– hat große Knieprobleme – nach Abbauen des VPs und Weiterfahren, um die Helfer beim näxten VP zu ärgern (tägliche Routine) kommt der Händie-Anruf: Attila gibt auf, Tibor soll ihn abholen – am näxten Tag fährt Attila nach hause nach Ungarn, Tibor bleibt.
Nach Attilas Foto sagt die Cänon-Batterie: „Aufladen, Döskopf“ (oder so ähnlich) - Mist, schade, ist so ein guter Spot, um die raufkommenden Treter einzeln abzulichten – okay, ein andermal die letzten der 6-Uhr-Gäng und das gesamte 7-Uhr-Gesindel.

links: Nach der Ankunft in Sömmerda-Frohndorf legt Elke brav die Steggen hoch, so wie es Jan daneben befiehlt, äh empfiehlt.
rechts: Jochen – immer gut drauf – hat auch nicht die Spur von einem Problemchen und kriegt auch keins - zwischendurch bei der einen oder anderen Etabbe zeigt er mal, was er wirklich drauf hat (kommt später noch).
Michael K hat sich auch ins Ziel geschläbbt – alles läuft wunderbar nach Plan, er läuft nie ohne Plan.

Presse und TV haben in Türken-Mike ein Opfer gefunden - mit der Müzze !!! - man sollte ne Spendenaktion für Türken-mikes neue Müzze anfangen.
Uh oh ah – auch Frau MM muß die grünen Binden anlegen – Schneggi „klaut“ das Fahrrad von Joachim und fährt äußerst mühsam entgegen, um die letzten kms noch zu begleiten – etwas an ihrem rechten Knie macht viel auaaua, morgen Pause.

links: Martina ist heute sehr zufrieden, es lief ganz gut.
rechts: Thomas zieht seinen Sohn Samuel in ner Pappkiste durch den Hof der Sporthalle.
Es ist heute Sonntag, die Frohndorfer haben Bänke aufgebaut, Bratwürste werden gegrillt und Bier wird frisch gezapft – eine Bänd, na eher ne Kapelle bläst Humdada-Musi – Janne und Hiroko greifen bei Bratwürsten und deutschem Bier voll zu, sind begeistert – MM, Dromeus und Schneggi sind von der Ankunft des ambulanten Eiswagens begeistert, endlich frisches Eis Eis Eis mit viel Sahne.
Fortsetzung folgt – wie gehts nu weiter mit Schneggi?
Grüezi
Schneggi
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