Essen – 44. TUSEM Essen Marathon „Rund um den Baldeneysee, 15. Oktober 2006 – „Der Essen ist eine der Mara-Delikatässen!“
Nicht lange rumgelabert, gleich zu den Fotos – zweimal schon dort gewesen, zweimal sehr gut pirma klasse subba toll undsoweiter.

links: Der Aufbäbber für den Essen-Mara – kriegt Ehrenplatz irgendwo ihm Büro.
rechts: Chaotische Autobahnführungen im Ruhrgebiet – ah, endlich mal richtig – ein rettendes Schildchen an ner Ampel, MM entdeggts.

links: Am Samstag Startnummern abholen – an den „Südtiroler Stuben“ vorbei – ab hier sinds morgen dann noch schlabbe 500 oder 600 Tretermeter.
rechts: Rest des 42. kms dann an den Strandpromenade – wer Zeit hat, sich morgen umzudrehen, also nach hinten, Richtung Osten, der sieht so wat.

links: Bligg nach Westen von der Strandpromenade – noch 300 Meter ins Ziel – hoffentlich morgen nicht dieses Bild, Start ist nämlich morgen um 10 Uhr und jetzt isses 17 Uhr.
rechts: Startnummern hier.

links: Morgen bis zu dem Sprungturm-Aussichtsturm-oder-wat-dat-is, 180-Grad-Kehre und dann noch 100 Meter auf ner Sandbahn - färtisch.
rechts: Herzige Scheißhäuser – und für die, die es noch nicht wissen, extra noch nen OO draufgebäbbt.
In nem Auto aufm Parkplatz.

links: Wettkampftag – einziges, fast einziges, Negativum beim Essen-Mara, dat Parken – entweder Stunden vorher kommen – oder entlang der Hauptstraße parken mit Anmarsch von ca. 30 Minuten oder länger – hinterher nicht so lustig, mit de kabudde Haxen, auch noch nen Hügel rauf.
rechts: Dat is doch Peter Wieneke, das Wiesel – gestern noch den Broggen im Hartz rauf und offensichtlich wieder runter – und heute schon wieder um nen See rum, zusammen mit Horst Preisler – Horst ist so schnell diese Tage, dat er Schneggi bei km 33 oder so wie eine Tiramasu-Welle (oder wie dat heißt) überrollt hat, keine Zeit die Kamära in räddie zu bringen, zu schnell der Knabe – also kein Horst-Foto.

links: Hektik im Umkleide-Duschen-Taschen-liegen-lassen-Haus – Bernd Gaemlich stolpert die Träbbe runter – „Ach ne, Du willste ja keine Fotos mehr im Internät!“ – „Doch, doch mach, eins, aber schnell!“.
rechts: Beim Anpilgern zur Startstraße trifft man sich: MM und die Glimmer-Twins Brummi Iris und Brummi Claudia – alle drei Görls in derselben Liga heute (327 bis 338, kruzidürken, subbaflotte Miezen).

links: Engpass zur Startaufstellung.
rechts: MM: „Weiter vor, weiter vor!“ – Schneggi: „Hier ist der 345-Blogg, die werden mich nach dem Start lünchen!“.

links: MM: „Noch weiter, noch weiter“ – jetzt im 330-Blogg – Schneggi beschließt nach dem Startschuß erst mal sich zwischen den Autos am Straßenrand zu versteggen bis die 500-Ballons kommen.
rechts: MM: „Noch weiter“ – jetzt stehen wir quasi hinter den Negern, aber heute sind gar keine da.

links: Stattdessen stehen Sportjournalisten im Weg – Klaus Duwe vom Marathon-vier-Dich.
rechts: Und schon wird man von diesen hektischen Rentnern überholt, die nie keine Zeit haben – Johann Spieker, M65, 338 sabbalot.

links: Auch Martina Ramthun in Eile – später gibts noch ein nicht verwaggeltes Foto – wenn die alle nicht stillhalten können.
rechts: Das kann doch nur Häuptling Grüne Handschuhe sein – isses auch – heute auch in Hektik, menno – hier km 2-3.

links: Um die Westspitze des Sees herum und dann am Südufer entlang – Stauwerk für die Ruhr, so km 5.
rechts: Ja genau, km 5 – alles subbaprofessionell gemacht hier – von den km-Schildern (mit Markierung auf dem Boden) bis zu den Ständen und zu der allgemeinen Atomsphäre – ein ächter Läggerbissen, dieser Essen-Mara, kann man nur empfehlen.

Nicht nur, aber meistens am See entlang – kms 5-10 hier.

links: Die 400-Ballonfahrer, Schneggi gesellt sich dazu bzw. läuft vorne weg, zumindest die erste Runde – zwei nicht ganz identische Runden sind zu latschen.
rechts: Das offizielle Rennshört – aber wer hat nicht schon genau davon?

Abstecher in der ersten Runde auf einer gesperrten Straße – 3 kms hoch und wieder runter (kms 12-18) – einige Trommlergrubben – hier die beste (schon letztes Jahr Schneggis Lieblingsbänd) – Santanas Bruder hat sich in den einem Jahr kein bizzchen verändert.

Ja, wer lungert denn da hinten an der Egge vor der Rechtskurve (gleich km 19) – ja, sind wir denn beim DL06? – Conny und Sigggi Bullig – hatten schon MM zuvor angelabbert: „Läuft Schneggi heute auch?“.

links: „Na, wo bleibt die Äktschen?“.
rechts: So km 20.
Die erste Runde endet nicht auf der Strandpromenade – die Zweitrundler biegen nach links ab, wir Erstrundler trampeln gerade aus weiter – plötzlich tatü-tata, Geschrei, Gefuchtel von Ordnern und Rumgeschubse der Sonntagsspaziergänger – der Führende kommt zur Abbiegung – zu schnell für die Kamera – er bei km 41, Schneggi bei km 24 (kein Kommentar hierzu bitte, sie werden automatisch gelöscht werden) – Sieger siegt in 2:16 h, kruzidürken.

links: Mit dem hinteren Auge nimmt Schneggi dieses Transparänt gerade so vage wahr – schleicht noch mal zurügg und knibst es – Christoph war beim Isarlauf 2006 dazu – gleich kommt km 25 und ne Frau am Wegesrand meint: „Jetzt kommen zumeist die, die ihren ersten Marathon laufen!“.
rechts: Schneggi liebt bekanntermaßen die Zuschauersprüche: „nicht mehr weit“ – „gleich da“ – „Du siehst gut aus!“ – wir kennen sie alle, uaaaaaaaaaaaa – hier bei km 26.

links: Dieser „lustige Schleicher“ läuft so vor, neben, mit und hinter Schneggi für 30 kms – auch sehr sehr lustig bis km 25, aber dann nur noch Kopf-hängen-lassen-und-keinen-Biebs-mehr-sagen – kabudd?
rechts: Bei km 5 und km 29 steht ein Ansager, der Startnummern mit Namen per Lautsprecher verbindet, es ist der "Vänmän" Jan Herringhausen, ein alter Haudegen– und zweimal nennt er Schneggi, das ist doch ein Foto wert.

links: Bei km 28 Bligg rüber zur Zielstrandpromenade am Nordufer – gemeinerweise kann man den Lautsprecher prima mithören.
rechts: Bei km 31 kommt Sigggi entgegen – er fällt vom Fleisch und muß sich dringend stärken, er kann dieses Elend der vorbeirasenden Bleistifte nicht mehr mit ansehen.

Das Bild des Tages – gleich hinter der Brügge über den Restfurz des Ostzipfels des Baldeneysees (km 35-36) – Schneggi denkt, dass beide eigentlich keine Lust mehr haben oder Lust auf anderes – beim Umdrehen fällt auf, das nur er eine Startnummer dran hat – echt süß, sie tröstet ihn? ermuntert ihn? hilft mit ner Überbrüggungspause? – leider Nummer nicht gemerkt (zum Nachguggen in der Ergebnisliste).

links: Dann Kamera aber weg für den Rest, nur noch trampeln –die schnelle Mieze MM wartet im Ziel schon ungeduldig.
rechts: Das sind die 415-Ballons im Zielauslauf.

links: Die Angehörigen krallen sich an den Absperrgittern fest.
rechts: Helmut heute-ohne-grüne-Handschuhe im Ziel: „Wieder eine Stunde zu schnell gelaufen!“.

links: Christoph Vögelin feiert seinen 100. Marathon mit Säkt.
rechts: Das versprochene nicht-verwaggelte Foto von Martina Ramthun.

links: Ein klasse Mara, eine Delikatässe – kein Grund, die Startnummer wegzuschmeißen.
rechts: Der lange Marsch zurügg zum Auto – Rosen im Ziel für die Läuferinnen.

Die Medaille – hmmmmm, fehlt da vielleicht ein „r“ bei Margareten-Magareten – komisch, selbstsam – hat es einer geklaut? war nicht genug Platz in der Zeile? aufklärende Kommentare?
Grüzi
Schneggi
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