Georgsmarienhütte – 39. GMHütter Null am 9. Dezember 2006 – „Nuller geworden!“
Etliche Eumels (wie zum Beispiel Ultrajörg oder Christian) zeigten sich entsetzt -sicherauf jeden Fall gespielt -, dass Schneggi noch nie die Null gelaufen sei – is aber so, war so. MM bringt diesen Lauf als Vorschlag für die Dezember-Abenteuer ein – klar, machen wir – und dann gleich Dobbeldegger, wenn man schon in der Gegend ist.

links: Freitag Abend, die Halle ist fast leer, da steht einer rum, den man kennt: Smokey, im Pass steht Michael Larsen aus Dänemark, Überlebender des DL2006 – guggt a bisserl kritisch, aber das macht nix.
rechts: Gleich danach tauchen diese Berliner, genauer Spandauer auf – sie versteggt sich, er heißt Jürgen.

links: Aber dann sind sie alle vier zusammen: MM, Jürgen, Simone Stegmaier, Smokey.
rechts: Einsam sitzt Horst Preisler auf den leeren Bänken – was schreibt er denn da? seine Memoiren?

Zwei Gelblinge: links Kalle Wiegand, rechts Lothar Preißler

Der Schäffe: Georg Rollfing unter seinen auf der Wäscheleine aufgehängten Urkunden.

Noch nix los um 18 Uhr, Abendessen gegen 20 Uhr– also gehen wir erst mal was trinken – unterwegs findet MM einen neuen Träner und Simone eine neue Beschäftigung als Weihnachtsfrau.

Wieder zurügg in der Halle finden sich neue Foto-Opfer – Bill Nickl (links) und Jörg Koenig (rechts).

Leibchen für die Anführer und die, die sich auskennen – die ganze Pracht der Wäscheleine.

Jügen Kuhlmey und Lothar Preißler – Dagmar Liszewitz und Otto („der schnelle Otto“) Liedtke.

Streggenprofil und Streggenbeschreibung an der Wand.




Zweite alte Haudegen beim Diskutieren - oder was gibbs da zu bequatschen? Frauen? Autos? Fußball?

Die Bulligs tauchen auf – Sigggi tun schon die Augen weh, Jürgen sprint gleich auf (zur Ersten Hilfe? Sigggi ist nicht mehr zu helfen!).

Man sieht nur noch gelb – Hajo Meyer und Sigrid Eichner kommen.


Sigrid begrüßt alle per Handschlag – und dann endlich das Abendessen für sie.

Conny ist schon am Einschlafen – Georg hält ne Rede.

Jürgen Kuhlmey gibt nen Vortrag über seinen Baikalsee Mara – Sigrid ist ganz Ohr.

Samstag Morgen, noch früh, gegen 8 Uhr – es gibt Starts um 8:30 und um 9 Uhr – Neuankömmlinge: Konrad Schwarz (links) und Gerhard Penzel (rechts).

links: Hans-Werner Rehers ist enzüggt, MM kennenzulernen.
rechts: Christian Hottas hat sich überraschenderweise gegen den Untertage-Mara in Sondershausen entschieden, der zurselben Stunde stattfindet.

links: Helmut Schlitzohr Rosieka – aber irgendwie kann Schneggi heute kaum jemanden versägen – Erklärungen: entweder ist er noch lahmer als sonst (trotz Häsin MM) oder die sind alle durch die Bank früher gestartet und haben sich ins Ziel gerettet, bevor die Säge kommen konnte – so wie auch Helmut.
rechts: Jürgen Kuhlmey am Morgen.

links: Da taucht einer aus dem Dunkel der hintersten Egge hervor und gibt sich als „blonder Bursche“ zu erkennen – Mann, mußte mal wieder zum Frisör, da erkennt man Dich ja nie mehr – es ist Niels Grimpe, jetzt Wahlschweizer, mit dem Nachtzug hergedüst.
rechts: … und dieser Käsetreter, the Big Män,darf natürlich nicht fehlen: good old Willem die Mütze.

links: Heiner Schütte, immer noch mit kurzen Haaren - kaum zu erkennen, heute ein zäher Hund zum Abschütteln.
rechts: Smokey ist auch schon wach – im Angeber-DL2006-Finischer-Schört – er wird als erster Däne unter den Teilnehmern begrüßt (quatscht ihn auch gleich ein asiatisch aussehender Treter auf dänisch von der Seite an).

links: Torsten „RedBull“ (oder bessser „LilaBull“) Themm – der muß schon öfters hier gewesen sein, soviel hat Schneggi schon kapiert – die mit den gelben Leibchen wissen fast nix und die mit den lila Hemdchen wissen auch nix, waren aber schon öfters hier.
rechts: Ein ächter oder ein falscher Schotte? in der Eile nicht rauszukriegen, egal – dürfte aber nicht so einfach zum Laufen sein, bei der Rogglänge.

Noch zwei Bligge in die Halle – letzte Knaggfrösche wälzen sich aus Schlafsäggen - andere nehmen letzte Reste des Frühstüggs zu sich.

links: Der Schäffe Georg.
rechts: Otto braucht dringend etwas Kaffee.

Fünf vor Neun wird die Meute hinausgejagt.

links: Georg hält noch ne Ansprache.
rechts: Der Herr Baron (Jobst von Palombini) kommt zu spät, darf aber mit.

Drei Damen und ein Berliner: MM, Jürgen, Simone, Conny – fehlen noch Smokey, Schneggi und Sigggi – das ist die heutige verschworene Trubbe - Simone ist die Anführerin (muhahahahahaha), Jürgen läuft die letzten 13 kms mit, Sigggi ist die moralische Instanz (muhahahahahaha) und zuständig für Logistik (uaaaaaaaaaa).

Los gehts so gegen neun, die Turmuhr scheint zu stehen, wurscht – die Meute zieht aus dem Dorf raus („Hilfe die Nuller kommen, holt Frauen und Kinder rein, verrammelt Türen und Fenster!“).

links: So sieht das dann aus: Georg predigte x-mal: „Die ovale Null, nicht die runde Null!“
rechts: Die Affenbande unterwegs, ohne den Fotografen.

links: Schöne Häuser im Teutoburger Wald.
rechts: Mal nen Bligg nach hinten – wunderbar, es kommen noch welche nach uns, mal ausnahmsweise nicht die Letzten sein.

Die (Leucht)Käfer MM, Conny, und Simone.

links: Verpflegungsstation, alle dampfen und leuchten – Schneggi in kurzer Hose und dooferweise langärmeliges Hemd (hat sich zum langen Hemd bequatschen lassen, schwitzt natürlich wie die Sau).
rechts: Alle keuchen den Berg hoch – das müßte Heiner da hinten in lila sein.
Aussichtsturm auf dem Berggipfel – Conny und MM guggen hoch und fragen sich, ob sie hochlatschen – Schneggi versuchts, wird aber zurügggepfiffen - Smokey läßt sich nix sagen (im Zweifelsfall versteht er dann eben kein Deutsch).


links: Heiner muß das versprochene Tänzchen mit Brigitte auf dem höxten Punkt durchziehen.
rechts: Huch, ne gelbe Welle im Anmarsch, nix wie weg hier- die sagen einem bestimmt den falschen Weg.

links: Den Berg rasant runter – so einer flotten Häsin zu folgen ist nicht leicht.
rechts: … und zwischendurch immer die Bäume im Augenwinkel behalten, wos langgeht – erste Regel: nie nie und nochmals nie jemanden hinterlaufen (hat Schneggi in 3 Isarläufen, 1 Spreelauf, 1 Deutschlandlauf und in ein paar Landschaftsultras gelernt).

links: Hier ein Beispiel für die ovale Null und die runde Null – die Faxen der Dame in rot werden ausnahmsweise ignoriert -oben kämpfen Conny und Smokey mit der Rampe.
rechts: Ganz elegante Markierung.

links: MM versägt Horst Preisler (mit Mühe, zäher Bursche).
rechts: Heiner alias Heinrich der III. an ner Verpflegung - danach abgeschüttelt, der Herr Schütte.



Jetzt sind wir an der Rennbahn – vorne weg MM und Simone – nach hinten absichern tun Smokey und Conny – wie man sieht, kommt die Sonne raus, Glügg gehabt (“ach wir sind doch Glüggskinder!“, sagt Frau MM immer).

Näxte Station bei km 37 - Treffpunkt mit den Anhängseln von Conny und Simone – Sigggi mit den verbotenen Negerküssen und Jürgen mit der verbotenen Alpenmilchschokolade (nur die von Ritter Sport) – MMchen beim Mohrenkopf-Küssen.


Das ist die offizielle Station – im Hintergrund das Sigggomobil – und die Sonne scheint jetzt kompletto.

links: Die letzten 10 kms paggen wir noch – Smokey paggt der Rabbel und er brettert wild los, irgendwas jagt oder zieht ihn.
rechts: Unbekannter Läufer in schwarz, gehört nicht dazu, muß sich beim Hamburg Mara im April irgendwie verlaufen haben, wird seitdem vermisst.



Ungewöhnlicher Baum – und noch ein paar hübsche Häuser so bei km 44 (und hübsche Läuferin).

Wurde nicht soeben gepredigt: immer auf die Zeichen aufpassen !!! kruzidürken– am Gasthof Zillertal (letztes Foto zuvor) hätten wir rein sollen, stattdessen die Straße weiter hoch und plötzlich – nix mehr – glügglicherweise sieht MM wie da drüben auf der Anhöhe gegenüber welche laufen, zweites Glügg es ist der Riese Willem mit der Mütze, den man nicht so leicht übersieht – also quer über diesen Agger rüber (sieht nur auf dem Foto so sauber und nicht knöcheltief matschig aus) – und Dankesfoto an die scharfäugige Späherin: „Haste gut gemacht, prima aufgepasst! verdammich!“ – also nur nen Umweg von etwa 300 Metern.


An solchen Gehöften und durch diese Landschaft rennen wir durch – sieht alles gut aus.

links: Eine der letzten Nullen als Wegweiser, hier an einer Leitplanke – so wie beim DL, wenn man erst mal dran gewöhnt ist, klabbts einigermaßen (mit dem Weg finden) – oder auch nicht.
rechts: Start und Ziel in Kloster Oesede, sowas wie ein Stadtteil von GeorgundMariainder Hütte.

links: Aha, deshalb ist Smokey davongebraust – hat es nicht mehr ausgehalten – auf frischer Tat ertabbt - sieht nach ganz tiefem Lungenzug aus.
rechts: Wir derweil erst mal duschen, trinken und futtern gehen.

links: Allgemeines Chaos in der Halle, alle quatschen – hier HaJo, Sigrid und Jörg.
rechts: Nach erfolgter Stärkung mit Stollen, Käsebrot, Wurstbrot und sonstigem, noch ein letztes Foto von diesen beiden Galgenvögeln (Konrad und Gerhard, zur Fahndung hiermit ausgeschrieben) und ab ins Auto Richtung Siebenzwergeland.
Die Beute: HaJo bringt die Ernennungsurkunde zum Nuller und die „Anwesenheitsbestätigung“ mit nach Aegidienberg am näxten Tag.
Ist schon ne irre Sache, genau richtig für uns Verrüggte. Aber schwerer Kurs und bestimmt in Hitze im Sommer oder bei Schnee im Winter ganz schön habbig. Trotzdem toller Lauf, hochgradig empfehlenswert.
Grüzi
Schneggi
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