Hamburg - 22. Conergy Hamburg Marathon, 29. April 2007 – „Alte Liebe rostet nicht – oder doch?“
Der Hamburg-Mara ist gesetzt, Jahr-für-Jahr, im Kalender immer ein Platz frei – nu schon zum sechsten Mal. Aber die Jungs sollten könnten dürften sich doch a bisserl mehr anstrengen (siehe weiter unten).
Wie gewohnt 5 Uhr los, 7 Uhr am allernäxten Parkplatz, 300 Meter zu den Hallen, muhahahaha, angekommen – alles klabbt wunderbar. Die Hitze der Vortage soll sich auf 15-18 Grad je nach Wetterfrosch abkühlen, immer noch ziemlich hot heiß caldo, na schau mer mal.

links: Die Karolinenstraße – um 9 Uhr zuerst raufwärts Startstraße der Flizzer (Schneggi heute in Straße zwo, den Horch-Pflock-Wall, Blogg G) und später nach knäbbli zwei bis weit über 6 Stunden Zieleinlaufstraße runterwärts für alle Treter, im Hintergrund das Zielbanner – jetzt um 7 Uhr noch still und sauber – im Hintergrund der Fernsehturm, der auf den langen 30er kms oft als Orientierung dienen kann muß soll darf.
rechts: Die kms sind alle per blauem Schild am Straßenrand und mit gelber Farbe auf dem Boden angezeigt – hier zufällig das 42,0 - ob die km-Abstände der Schilder immer total hinhauen, manchmal komische km-Zeiten, aber das Gemalte aufm Boden müsste eigentlich immer stimmen (oder hams se uns beschissen? hams jetzt ein schlechtes Gewissen?) – eine Läuferin, die Schneggi hinterher beim Entkrampfen hilft, hat das Ding mit Garmin Forerunner gemessen und kommt auf 42,5 km Gesamtstregge.

Auf der Messe entdeggt Schneggi das Schlabbohr Klaus Duwe von Marathon-vier-Dich, der gerade zwei arme Unschuldige an die Wand stellt und ablichtet: „Hey, sind die beiden berühmt?“ – „Noch nicht, aber jetzt schon!“, meint Meister Duwe – ey, das sind ja Thomas Zwirbelbart Wenning und Claudia – die beiden laufen seit gestern an 16 konsekutiven Tagen 16 Maras in 16 Bundesländer (haben wir soviele?), wohl 3 offizielle Maras (HaHa, Hannover, Dortmund) und die restlichen Maras auf den Originalstreggen aber ohne Veranstaltung – was da so leuchtet sind Bär-Latschen, ungeheuer teuer – Zwirbelbart überzeugt Schneggi von den Vorzügen der Kommunionsstrümpfe, gleich mal welche an Land ziehen und ausprobieren (hoffentlich juggen und kratzen die Dinger nicht).

Auf der Messe dann weitere Treter in der Postlerjagge: Günter Heyer mit Brasilienkäbbi und Leuchturm Heinzi immer am lachen – Heinz hat alle HaHa-Maras komplett, allerdings einen unter falschem Namen, *ts ts ts mit-Finger-waggel*.

links: Christoph Randt (nee, er kommt nicht von der Waterkant – „huhu, sind wir heute wieder wizzisch“, würde Ex-Träner Dromeus labern), also er versucht heute wieder nen Flotten hinzulegen: „So ne 310!“ – stabbelt er aber gewaltig tief, wird ne 254 nämlich.
rechts: Siggi Schmitz is heute als Tourist dabei.

links: Karl-Heinz Jost (na denn Prost) – bereit für das Isargehobse in 2 Wochen – bedankt sich nochmals für den ämämschen Kuchen an Ostern im Plantaschenwald, sozusagen ein ächter MMKuchenFän.
rechts: Der gute alte Affenzahn Thomas (wie war nochmal sein Nachname, ach was, brauchen wir nicht): „Hey, rauchste nicht mehr?“ – „Ey, biste verrüggt, gerade die Kibbe weggeworfen, darf so nicht in die Halle rein!“.

links: Manfred Hopp (er kommt im Galobb) – hat der HaÄsFau mal wieder, zufällig, gewonnen, oder warum strahlt er so?
rechts: Sigrid Sturmvogel – es geht aufwärts mit den Mara-Zeiten, bald wird sie alle die jungen Hüpfer versägen.

Um 8 Uhr noch ruhiges Getümmel in der dritten Startstraße.

Martina Ramtamtam plus Nichte – schöne Mara-Jaggen.

links: Die Zeitautos vorneweg – Sieger kriegt 30.000 Mäuse plus 20.000 extra für sub-208 und Siegerin kriegt auch noch mal 30.000 Mäuse – hmmmmmmm, ewige Diskussion, ob „wir“ (also die Lahmsoggen hinten) das wollen brauchen möchten, ob doch lieber billigere Startgebühren und vielleicht auch was anderes zum Trinken und Futtern besser wäre (siehe später) – Startgebühr für Frühmelder Schneggi schlabbe 63 Eier, davon 5 wieder zurügg mit ihrer komischen Anmeldeprozedur.
rechts: Er ist gut drauf und erwartet ne Geschwindigkeit von 30 kmh, gewinnen wird er wohl nicht, meint er.

links: St. Pauli – runtergekommen wie das Schild? – Egge Karolinenstraße-Feldstraße.
rechts: Mehr dieser HeiTech-Flizzer.

links: Der beste Parkplatz für den HaHa-Mara, muhahahaha.
rechts: Da ruft einer: Ey, Handräd Marafon Clabb!“ – er erkennt die gelbe Jagge wieder und deutet mit dem Finger auf seinen Rüggen – Mike aus Portsmith in England.

links: Neu, die Art der Beutelaufbewahrung – aber sehr effizient dieses Mal, ausgezeichnet, Extra-Lob von diesem Schwob.
rechts: Dieser übrig gebliebene Osterhase namens Jan muß noch in die Kamera – läuft immerhin 444, bei der Hitze, Verein „Running Gägs“.

links: Große Umbauten auf dem Messegelände, aber nachdem zum-Turm-rüberguggen weiß man meist Bescheid, wo man gerade rumstochert.
rechts: Kurz vor dem Zel, wenn man noch Luft hat und aus den Augen guggen kann und Kraft und Saft genug, den Hals nach rechts zu drehen, sieht man diese Szenerie – dann noch ca. 500 läbrige Meterchen.

links: Den Gosrch-Fogg-Wall hoch – jawohl es geht da ca. 1 km oder mehr gemeinerweise noch hoch, mittendrin das km 41-Schild – an dieser vorletzten Kurve nach rechts (da wo all die Leutchen hinguggen).
rechts: Nach dieser vorletzten Kurve noch das Verbindungsstügg (Straße heißt Sievekingplatz) zur Karolinenstraße, die letzte Kurve ist am Ende der Straße zu erahnen – hier nur noch flach.

links: Die letzte Kurve – der junge Mann namens Eberhard ohne Hemd fixiert schon das Ziel in der Distanz, noch 300 Meter – Eberhard (M70) schafft es noch in 546.
rechts: …. und das sieht Eberhard von hinten: die große Banane, das Zielbanner in der Distanz und über dem Kopf des Tübbes im gelben Hemd das 42-Schild, kruzidürken, also noch ca. 300 Meter.

links: Der Bulle mit der kühlen, äh coolen Sonnenbrille und dem großen Hammer (am Gürtel) und seine schigge blonde Begleiterin haben alles im Bligg und im Griff – noch netter wäre, wenn sie Schneggi nicht dem Platz im Zielbereich zum Fotofieren wegnehmen würden – okay, Bolitsei geht vor.
rechts: Wer kommt denn da auf dem Gehsteig entgegen? – Schneggis Lieblingskäseroller, der Willem mit der Mütze – heute als Walker unterwegs (siehe Startnummer mit WM für „Weltmeister“) – man sieht sich in 2 Wochen wieder, dann aber Kampf um die Sekunden.

Das Ziel – zu der Zeit begrüsst der Konferenzier jeden persönlich – zu Schneggis Einlauf flörtet er mehr mit der Mieze hinter ihm als seine Arbeit zu machen, der Bazi.


links: Gabi kommt just im Moment des Fotos um die letzte Kurve, umarmt ihre Fängemeinde und schaffts noch sub-6.
rechts: Noch ein letzter Bligg die Karolinenstraße hinunter – vielleicht näxtes Jahr wieder.
Dieser Kämpfer wartet auf dem Parkplatz auf seine Eltern – nicht dass die noch laufen, nee die wollen noch zuguggen – okay, er nimmts gelassen, ist mit seinem 338 zufrieden, Papa wird ihn nachhause fahren, Mama wird ihn pflegen, er muß nix mehr tun, genug für heute.

Die Beute – die Beute ist mager – die diesjährige Medaille und die Medaillen aller HaHa-Maras zusammen.

Eine Dauerleihgabe des HaHa-Maras – Ehrenplatz im Büro vor dem Boston-Poster und vor dem Medaillen-Kleiderständer.

Startnummer und Urkunde (ausgedruggt aus dem Internät) – die runden fehlenden Teile am unteren Rand sind einmal für den DoggieBäg und für einen Becher Bier, kniggrig.
Am Anfang ist es prima kühl - die Treter mit Handschuhen und langen Hosen werden sich später wohl ziemlich gewundert haben, was sie da wieder geritten hat – läuft sich prima heute, schön kühler Wind noch dazu – der HaHa-Mara ist verführerisch, so zwischen kms 7 und 11 gehts ja meistens, mal weniger, mal mehr, abwärts – zum Fischmarkt steil runter – und dann diese Menschenmassen entlang Landebrüggen, alter Elbtunnelbau, unverschämt gut drauf und peitschen arme Läufer nach vorne.
Bei km 3 sieht Schneggi eine Treterin im gelben kurz-Dräss, die er nicht kennt, und schleicht sich ran: „Sag mal, hast Du auch Hundert Maras?“ – „Aber klar, ich bin keine Anfängerin!“ und saust davon, will wohl nicht reden – neuer Versuch bei km 5: „Wie heißt Du denn, ich kenne die meisten vom 100 MC!“ – „Patricia, ich bin erst seit Januar im 100MC! Die Leute finden das Trikot gut, da denken Sie, dass sie an mir bleiben können, die wird sicher ins Ziel kommen und weiß was sie tut – schönen Lauf noch und tschüß!“ – okay, dann eben nicht.
Helmut Jung, der alte Flizzer giesst sich bei km 5 zwei Becher Wasser übern Dätz, sieht schon kabudd aus – von wegen, er hängt sich an Schneggi dran und versägt denselben bei km 11 gnadenlos: „Dankeschön für den Windschatten!“ ruft er noch – Peter Wienecke läuft da gerade neben Schneggi: „Der will wieder unter Vier!“ – ja, aber wie, nämlich 347, dieser Raser.
Im Tunnel bei km 15, Binnenalster, Außenalster – subbaTempo, wenig Sonne, etwas Wind, Schatten – so kanns bleiben – Birne sagt: „Tempo viel zu hoch“ - aber schau mer mal, vielleicht kommt was Gutes raus.
So ab km 25 wirds heute zäh, einfach zu warm, die Sonne knallt dann doch, lange Streggen ohne Schatten – City Nord, Ohlsdorf und Alsterdorf sind eher ohne Pläsier für dieses Getier – heut gibbs nur Wasser (und von den Feuerwehrschläuchen und den Badewannen, aus denen geschöpft wird, raus zu schließen, Leitungswasser – oder Elbewasser?) – alle 2.5 kms sind Stationen, haben wohl Schiss gekriegt wegen der Vorkommnisse in Rotterdam, wo wegen Hitze der Mara nach 3einhalb Stunden abgebrochen wurde und die Treter sich gehend ins Ziel bewegen sollten, muhahahaha – also viel Wasser, unheimlich viel Wasser, und zwischendurch lauwarmes Iso, was ja kein normales Tier anrühren würde, das Gesöff – die Bananen wollte bei der Hitze auch fast keiner – Schneggi erbettelt sich am Straßenrand an der Alsterkrug Schossä, so in den niedrigen 30er kms, von einem Campingtisch runter einen Becher Cola.
Tja, wird nix mit der Subbazeit heute, Schnitt nicht mehr zu halten, Schweiß tropft, Beine werden schwer und immer mehr – auch Eppendorf war schon lustiger, die Mauern aus Menschen wurden zurügggedrängt, nicht mehr so wie bis zum letzten Jahr: 3 Meter breit nur, Spalier, links und rechts Leute, Tour-de-France-auf-den-Pass-hochschnaufen-Fieling – aber man muss sagen, diese verteilten Plastikhände, die man gegeneinander klabbert, die machen schon einen Höllenlärm, das ist irre, an einer Stelle genial fatal phänomenal ultraspezial.
Also, wo waren wir? ach ja, in Eppendorf – irgendwie kommt dann die Lust, sich für die sub4 noch zu bemühen (geht da ja etwas rauf und nochmal rauf) nicht mehr auf – hey, auf dem großen Werbeplakat links steht doch sowas wie: „Ne 40X ist auch ne feine Zeit – geh doch ein Stüggchen!“ – Schneggi denkt, dass man sich Werbung nicht künstlich widersetzen soll, da taucht just rechterhand ein Plakat auf – Schneggi könnte wetten, dass die Mieze da drauf wie die Tränerin aussieht – was steht da drauf?: „Untersteh Dich jetzt zu gehen! – reiß Dich zusammen! – trödel hier nicht rum!“ – verdammich, holySchitt, nix wie weg hier, sonst gibbs nen Riesenanschiss, und wer will das schon, außerdem „Rumtrödeln“ ist definitiv ne Todsünde.
Schnell mal in der Birne kalkulieren, wieviel der km-Schnitt jetzt sein muß, um die sub4 noch zu retten - ab km 36 dann nen Schnitt von 630, iesie logger vom Hogger, da ist ja noch ne schöne Gehpause drin („sich für den Endspurt Kräfte sammeln“).
Bei km 37 noch mal auf die Uhr geguggt und gerechnet – hey, das kann gar nicht sein, ab jetzt muß der Schnitt ne 621 sein, Betrug Polizei, das gibbs doch gar nicht – okay, dann den näxten km voll durchwatscheln – blöderweise gehts hier etwas aufwärts und trotz Megaanstrengung diesen km langsamer als der gewünschte Schnitt – „stimmen hier die kms? das Schild steht bestimmt falsch!“ – kruzidürken, ab km 38 also nu jetzt nen 608er-Schnitt – jetzt aber Pfeffer in die Hose and-move-your-sorry-äss-a-bit-faster.
Ah, leicht abwärts, so geht das schon besser, Schatten gibbs auch – was sagt die Uhr bei km 39? – wieder zu langsam, Schnitt runter auf 604 für die restlichen 3 kms – „verdammich, hier stimmen die Kilometer ja überhaupt nicht mehr, jetzt wird ich aber langsam sauer“ – Schneggi verärgert treibt den Puls in die 160er, weil er an den letzten km, den rauf aufm Gorch-Dingsbums-Wall denkt, wo ja auch noch Zeit verloren geht – die Verführerin im linken Ohr meint: „Schaffste nicht mehr, nimm ne wunderschöne 402 Endzeit und komm lächelnd ins Ziel! Du weißt, wie Scheiße Du mit offenen Mund, zerzausten Haaren und komischen Bein-Arm-Bewegungen beim Kamikaze-Endspurt auf den Fotos immer aussiehst!“ – Tränerin im rechten Ohr sagt gar nichts, pfeift nur vor sich hin, ei ei ei, lieber noch mal Gas geben – „okay, wer sagts denn? endlich mal einen km, der metertechnisch stimmt – 530 für den letzten, macht Restschnitt von 620 pro km!“ – unter der S-Bahn durch und jetzt den verdammten Wall hoch – Schneggi klemmt sich an ein Päärchen, er sagt: „Und jetzt noch mal das letzte Mal, was ich Dir beigebracht habe“. Schneggi will sich erkundigen, was er ihr denn beigebracht hat, fürchtet aber, eine aufs freche Maul zu kriegen (kostet ja nur unnötige Zeit), also lieber versägen.
Mitten am Wall das blaue 41-Schild, kurzer Bligg, müsste hinhauen, lieber nochmal schneller – in der letzten Kurve „oben“ dann noch 300 Meter, wo ist das 42-Schild? – nicht zu finden, aber Schneggi läuft zufällig über das gelbe „42,0“ auf dem Boden – die Brille voller Scheiß-Schweiß-Tropfen, die Augen brennen vom Salz im Schweiß, gerade noch die 358 und ne Null zu erkennen – „wow wow wow, jetzt will ich die 358 aber stehen haben!“ – Verführerin im linken Ohr: „Das reicht noch gemütlich ins Ziel zu marschieren!“ – Tränerin schreit, tobt im rechten Ohr, brüllt, kriegt nen Anfall: „Los, Du lahmer Sagg, Vollgas, Endspurt, hau rein!“.
Augen zu und durch, Puls 176, auf der zweiten Matte auf die Uhr drüggen, vor der Ohnmacht noch schnell drauf schauen: 35855 – „unglaublich unglaublich!“ – Liste sagt 35852 (war wohl der Sensor unter der ersten Matte) – „Wieso drehen die sich hier alle im Kreis?“ – lieber an das Käfiggitter hinter dem Ziel sitzen – da sitzt einer, die Frau und Kinder füttern ihn durch das Gitter, er niggt oder schüttelt nur den Kopf, völlig färtisch – auch Schneggi kriegt kein Wort mehr raus, deutet nur mit dem Finger auf die Flasche, die endlich kein Wasser zu sein scheint, ah köstlicher Birnensaft.
Nach 15 Minuten dann weitertorkeln zu den Medaillen und gleich rechts rein aufs Messegelände auf der Suche nach Trinkbarem – Wasser, Wasser, überall nur Wasser – an einer Egge gibbs nen kleinen Plastikbeutel mit Apfel, Banane (Bananen !!!), etwas Grapefruitsaft und ne Flasche Wasser – lieber hier gleich auf den Boden in der Sonne sitzen und Herz-Kreislauf beruhigen – daneben eine Mieze in Jeans und Normaljagge – „Bist du nicht gelaufen! oder bist Du so schnell und schon ewig färtisch?“ – „Doch ich bin gelaufen, in 345, aber ich geh gleich duschen und umziehen und trödel nicht lange rum“ – das Rumtrödeln ist heute Thema des Tages – und es kommt wies mit nur-Wasser-Trinken kommen muß: Krämpfe in den Haxen, jetzt müssen Elektrolüte her – ah, die Flasche Wasser in die Tüte, was? wie? wer? natriumarm! sind wir hier auf der Herzkranken-Intensivstation? – da watschelt gerade Konrad Bläggie Schwarz vorbei und hört sogar das Brüllen von Schneggi: „Konrad, Du siehst noch so fit aus, kannste mir bitte ein Bier holen?“ – „Dazu brauche ich Deine Startnummer!“ – „Wieso das denn? – „Da muß was abgerissen werden!“ – verdammich, bis letztes Jahr konnte man soviel trinken wie nötig war, die werden auch immer kniggriger, als ob sich hier jemand am Erdinger Alkoholfrei besaufen möchte – Bläggie war Tempoläufer für 415 und hat seine Zielzeit eklatant frappant mit 413 verfehlt, man sollte ihn verklagen.
Die Duschen sind auch noch erwähnenswert: zwar warm, aber der Pinkelstrahl eines 100-Jährigen is ne Fontäne dagegen – so alle paar Sekunden mal nen Tropfen, in etwa.
Schnell raus hier und zum Auto, ist ja gleich nebenan - zuerst im ersten Schlugg den Rest-halben-Liter Milch vom Morgen, im zweiten und dritten Schlugg den zweiten Liter – uaaaaaa, dann gehts besser und nochmal zurüggwaggeln, um ein paar Fotos zu fotofieren.
Okay, war wieder prima in HaHa, doch echt klasse – aber optimal wars nicht – mal guggen, ob näxtes Jahr die Liebe zum HaHa-Mara noch heiß genug ist, wieder zu starten.
Grüzi
Schneggi
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