Hannover - 22. Spielbanken Marathon Niedersachsen, 6. Mai 2007 – „Neue Stregge – selbe Affenhitze“

Freitag, 11. Mai 2007


Zum fünften Mal beim Hannover-Mara – immer ein schnelles Pflaster – die zwei identischen Runden schmeggen dem Schneggerich prima prima – dieses Jahr allerdings neue Stregge („mal guggen, wo ich genau verregge und die Beine von mir stregge?“), eine Runde nur – Wettervorhersage verheißt nix Gutes nicht, nämlich dämlich satte 25 Gräder – alternativ kämen Mainz (wie es singt und schwitzt und direkt am Rhein dran sitzt) und Dussseldooof, aber Hannover (da braucht man auch nie nen Pullover, weil es ist immer heiß und es fließt der Schweiß) ist fast unschlagbar alldiewegen der Nähe, Start um Zehn.

Foto Powerschnecke


Das Träningstiem gibt letzte Befehle, äh Empfehlungen: „Lauf schön und nix erzwingen“ – das Tränentiem ist sich der schneggschen Hitzeproblematik bewusst – noch zwei Liter Milch in die Mara-Tasche gepaggt und … „jetzt ab die Post, sei brav und lieb und und versuch mal, nich so viel Blödsinn wie sonst zu machen!“.






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links:   Ah, Leuchtturm-Heinzi, erwischt im Messezelt – und erwischt im Angeberhemd, dem Elbtunnel-Finischer-Schört – nach dem subbaschnellem Geflizze letzten Sonntag in HaHa ist heute ein Geher-Mara dran.
rechts:   Noch mehr dieser Norddeutschen auf einem Haufen – Hämburgerin Martina Ramtamtam steht am Stand der HaHa-Laufveranstaltungen – Brämer Helmut Rosieka nimmt sogar ne Hämburgerin in Arm – Helmut ist heut verdammt gut drauf und versägt Schneggi bei km 22 oder 23 (Rache ist süß, Helmut, das gibt eine Revansche!).
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links:
   Der Löwenmann war letztes Jahr auch dabei – seltsamer Bursche, hält die Videokamera oft gegen sich gerichtet und quatscht dazu wirres Zeux – kommt aber ins Ziel (müsste so um die 5 Stunden sein – oder weniger).
rechts:   Draußen vor dem Orga-Zelt kommt Wolfgang Stoppel Weitkämper daher und macht gleich digge Baggen zu Schneggi : „Was war denn mit Dir in HaHa los? Als Du ins Ziel kamst, war ich schon unter der Dusche!“ – mein lieber Schollie! Würgen oder nicht Würgen? am Besten gleich Erwürgen – Helmut lacht sich schäbbs.
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links:   Zwei Braunschweiger: Erika Staebe und Michael Asphaltie Richter.
rechts:   Erst mal ne Toilette suchen – das Rathaus noch im Nebel, halbe Stunde vor Start kommt die heiße Sonne welche Wonne voll raus.
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Das ist nach dem Zieleinlauf der Auslaufbereich bzw. das sich-Betrinken-Areal – fest in der Hand von Erdinger Alllololfrei – leider muß dann später rationiert werden – dieser Riesenwurm wird ein Triumpfschlumpfbogen.
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Ne ganz einsame Toilette, ganz einsam die Arme – Schneggi erbarmt sich und besucht sie – unter der Augen des herrschaftlichen Hannoverschen Wabbens, ja genau: „Honi soit qui mal y pense“ - kann man gar wohl angesichts des Dixxies sagen.
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Cola beim Hannover-Mara en masse – dies ist nach dem Ziel – aber es gibt Cola schon bei km 10, holySchitt – auch sonst im Gegensatz zu den kniggrigen Hämburgern letzte Woche, Verpflegung prima und ausreichend, Schwämme auch noch, alles im Lot – bei km 31 quatscht Schneggi ne feuchte singende Eumel-Bande am Straßenrand zweggs Bier an – wird ihm auch gerne gereicht, allerdings unter der Bedingung, dass er nun auch wirklich finische – „Keine Angst, geht klar, versprochen!“





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Die Vorderfront des bombastischen Rathauses und die Meute davor, das sind zu dem Zeitpunkt hauptsächlich Halbtreter, da der Halbe um 9 Uhr startet.
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links:   Die Blues Brothers aufm Weg zum Halbmara-Start – “way to go, boys, swiet home Schigago!“
rechts:   Wir Vollmara-Treter haben noch ne Stunde Zeit zum vertrödeln, sozusagen erlaubtes “Rumtrödeln”, muhahahaha - und zurügg in die Mara-Messe und dann auf die schöne Mara-Wiese.
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links:   Ohne Otto läuft hier nix und Otto ist überall – „schneller Otto“ lautet das Motto morgen spielen wir Lotto (welch ein Reim, da pisst sich das Schwein selbst ans Bein, uaaaaaaa).
rechts:   Die Dauer-Mara-Treter Zwirbelbart und Claudia – heute der 9. Tag der 16 Läufe – gerade noch Zeit zum Handreichen und kurze Begrüßung, da ist die Aufmerksamkeit schon beim Sponsor - na denn eben nur ein Foto von hinten.
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links:   Hey, zwei Postler: links Wolfgang Wolle Schwabe, zur Zeit auf dem Dauer-Schnelllauf-Striek – und rechts Johann Spieker, sowieso immer schnell.
rechts:   Ah, heute die Deutschlandlaufsoggen (die mit den Flaggen) rausgekramt – die kann man nicht kaufen, die muß man erlaufen und sich dabei die Haare raufen und a bisserl Cola saufen, muhahahaha – das muß ja dann wie geölt heute laufen, die bringen Glügg, da gibbs nu kein Zurügg.
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links:   Die besinnliche Stunde zwischen Halbmara- und Mara-Start in Hannover ist, äh ja nun, eben besinnlich und eine wahre klare wunderbare idüllische Idülle.
rechts:   Die Versicherungs-Gäng – links Peter Hippler, mitte der olle Wolle mit der scharfen Tolle, rechts Ingo Albrecht – fehlt noch Holger (man wird ihn an der Isar fotofieren).
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links:   Die Wiese neben dem Rathaus: Aufenthaltsplatz, Treffpunkt, Herumliegen-und-Herumlungern-Wiese, gemütlich – im Hintergrund das Orga-und-Messe-Zelt, überschaubar wunderbar alles klar.
rechts: A  m Rande der Wiese die Zelte für die Gebäggaufbewahrung, hier die Zelte für die Halbmara-Treter – Erika, Asphaltie und noch ein Freund stehen da und guggen doof, äh interessiert.
unten:   Dieses Trio nochmal etwas näher – Erika als schnelle Maus, Asphaltie wird auch immer schneller und Andreas Ruhe (im Müllsagg) wohnen alle in einem Umkreis von 5 kms von Schneggis Höhle entfernt.

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Wow, so große Luftballons der Tempoläufer gabs ja noch nirgends nie nicht – allerdings die 4:00-Läufer haben ganz schön losgelegt: Schneggi beim Start neben den 415-Ballons, na a bisserl schneller kanns ruhig sein – also mal aufschließen zu den beiden 400-Ballons – erster km in genau 541, es passt, dann hinter der 400-Meute von zehn bis zwanzig Eumeln hintergedaggelt, zweiter km in 535, naja müssen sich erst noch einspielen, die beiden – dritter km in 525, die ersten Treter rechts und links guggen schon irritiert, allgemeines Gemaule und Gemurre und Gemägger folgen bald– vierter km und fünfter km in jeweils 527 (ach ja, sollte vielleicht noch angemerkt werden, dass ein 4 h-Mara einen Schnitt von 5:41 min pro km braucht, für die Unwissssenden angemerkt) – vorne und hinten und rechts und links fluchen die Läufer und versichern sich gegenseitig, dass da was nicht stimmen kann und sie genau für die 400 träniert hätten blahblahblah muhmuhmuh – säxter km dann in 520, die werden immer schneller die beiden Luftballonheinis, bald gibbs hier ne blutige Revolte, also lieber alle überholen und sich nach vorne abseilen, uaaaaaaaaa.
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links:   Aus der Serie wie-sahen-sie-danach-aus: Heinz nach dem Geher-Mara – sieht doch fit aus, der Junge – letztes Jhr war er laufend und nicht gehend unterwegs und versägte Schneggi noch bei km 39, der Lump!
rechts:   Die Duschen – im Zelt – klein, aber fein, sehr fein – die meisten Treter kommen wohl aus der Umgebung und düsen ohne Duschen ab, daher genügt hier so ein Zelt – gemütlich, heimelich, fürwahr.
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So frisch geduscht und Flüssiglävel wieder aufgefüllt, nochmal zurügg an die Stregge – kann man noch was fotofieren? – dieser grüne Herr, könnte Hermes sein? hatte wohl nen subbaknaggigen Po, der Herr Hermes (würde man vermuten) – nix mehr los auf der Zielgeraden – aber es sollten noch ein paar Treter kommen, meint der Sprecher – etwa 90 Minuten vorher hatte er gesagt, als die Nummer 118 ins Ziel lief, wie man nach 42 kms noch so logger laufen und gut aussehen kann – echt wahr, hat er gesagt!
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Die beiden hier (Harald in rot und Stephan in grün) gehen bis genau km 42 und dann noch laufend ins Ziel, complimenti, bravi! Forza pforza!
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oben:    Die letzte Frau und vorletzte gesamt – eine Maya – der Sprecher versucht noch mit ihr zu flörten, aber sie ist nur mürrisch, will ihre Ruhe haben (wer kennt das nicht?), macht aber noch nen Endspurt, weil nämlich …
unten: . … keine 50 Meter hinter ihr ein Rudolf dahergeschossen kommt und sich denkt: „ha, die Mieze krieg ich noch!“ – fast beinahe, noch 500 Meter länger und Du hättest sie klar erwischt – hinter Rudolf dann die Besenmeute, gleich vier Autos.





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links:   So dat wars wieder für dieses Jahr – Bolitsei versperrt das Ziel, auf dem WOB-Transporter steht das Motto drauf: ENDE.
rechts:   Schneggi trollt sich auf der Zielgerade rüggwärts zum Auto, löst nochmal bei km 42 ein Biebs-Signal auf der roten Matte aus, muhahahahaha – da kommt doch noch jemand um die letzte Kurve gewieselt, im blauen (englischen) 100 Mara Club-Schört, mit ner weiblichen Startnummer (F) – es ist Christian Hottas: „Hey, Leute, da kommt noch einer – lasst ihn noch rein!“ – er wird reingelassen, brav!
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Zum Schluß noch die heute eingeheimste Beute: die Medaille von 2007 – die Medaillen aller Teilnahmen von 2003-2007, müssten fünfe sein, soll mal jemand nachzählen – die Startnummer.
Was sagt die Schnegge zur neuen Stregge? Der Schnegge gefiel die alte, zweirundige Stregge besser – aber die neue ist auch okay – nach 6 kms überraschenderweise plötzlich in freier Natur, keine Häuser, nur Felder Wiesen Pferde, sind wohl die Maschwiesen, für 10 Minuten ein Landschaftslauf – die 6 kms die Hildesheimerstraße runter, von km 9 bis km 15, schnurgeradeaus auf gesperrter Hauptstraße sind öde (und verdammich heiß) – nach km 20 bis km 25 isses auch auf breiter Straße bzw. in nichtssagenden Wohnstraßen eher langweilig (und verdammich noch heißer) – die ca. 4 kms am Mittellandkanal entlang sind subba (auch wegen dem leichten Lüftchen, das hier weht), schön das um-die-Wette-laufen mit nem Lastschiff – kms 29-33 auch nich so dolle, aber Schneggi kriegt da ja Bier spendiert – das auf-und-ab in den Herrenhäuser Gärten (kms 35-39) ist lustig – der Rest ist die alte Schlussstregge, genial dass es ab km 41 abwärts geht, die letzten 400 Meter sind ja schnurgerade flach aufs breite Ziel zu.

Die offizielle Pressemitteilung spricht von 100.000 Zuschaurn – da ham se wohl nicht die Anzahl der Nasen, sondern die Anzahl der Nasenlöcher gezählt und mit 3,729 multipliziert.

Also, Hannover-Mara ist prima trotz heißem Klima, aber irgendwann sind auch mal Mainz und Dussseldooof dran – vielleicht können sie den Hannover-Mara auf nen Samstag verlegen, das wär schenial spezial liberal diagnonal und fänomänal.

Grüzi
Schneggi


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