Humfeld - 26. Lipperland Volksmarathon am 19. November 2005 - “We Love Humfeld - no November Rain”
Warum "we-love-Humfeld"? weil die meisten, die heute hier laufen, es zum wiederholten Male tun und sogar freiwillig - und es mögen. Beim ersten Mal in 2002 die ganze Stregge mit Christian Hottas, uii, zum Schluß hat der noch zugelegt und gezogen, was es zum ziehen gab - in 2003 mit Heiner Schütte die ersten zwei Drittel zusammen, dann absoluter Einbruch - in 2004 ganz allein, aber Humfeld-Bestzeit.
Warum "no-November-Rain"? bei der Siegerehrung in der Halle ruft der Ober-Mufti alle Läufer auf - dazwischen wieselt er zurügg ins Büro und holt die nächste Ladung an fertig gedruggten Urkunden - dazwischen läuft Musik - und heute mehrmals "November Rain" (von Ganns-änd-Rosen) - dabei denkt Schneggi an die letzten drei Jahre: uaaaaaa, nur Regen und/oder Schnee und Wind oder Sturm, Matsch sowieso, und überhaupt das was die Nicht-Läufer als "Sauwetter" bezeichnen - und heute eben kein Regen, kein "November Rain", sondern troggen (zumindest von oben) und zuerst Nebel, dann Hochnebel, dann eine bis eineinhalb Stunden Spätherbstsonne - trotzdem geschwitzt wie die Sau, weil es im Wald und auf den Feldern feucht ohne Ende war und die Sonne das zum Dampfen brachte - aber nix mit Jammern, war wettertechnisch so gut wie noch nie.
Dieses Mal nur Bilder - aber mit langen Bildbeschreibungen, hähähähähä.

links: Anfahrt nach Humfeld - genau dahinter muß doch laut Kompass Humfeld liegen, also hinter Pfui-und-Teufel - heftiger Nebel, Null Grad, brrrrrrr.
rechts: man stürzt sich ahnungslos in die Tiefe, in den Wald hinein. 

links: den ersten Wald überlebt, aber immer noch kein Humfeld.
rechts: noch mehr Zauberwald - Licht am Ende?

links: kein Nebel in Humfeld - Weg ist einfach zu finden: am Supermarkt (gibt nur einen) links rein, hinter der Fußgängerampel (gibt nur eine) - auf der Verkehrsinsel ein weißes Schild mit zaghaften Andeutungen von roten Mini-Pfeilen.
rechts: aber gleich hinter’m Supermarkt solche komischen Pfeile aus Sand - genau hier ist man richtig - steht da im Hintergrund nicht ein schnuggeliger giftgrüner Mini-Ferrari? - diese Sandpfeile sind dieses Jahr voll okay, letztes Jahr weggewaschen und weggeblasen von Regen, Wind und Sturm.

links: einer ist schon da, nämlich Wolfgang Schwabe, schon ausgeschlafen? - übrigens Ausschlafen angesagt, Start um 12 Uhr.
rechts: da kommt schon das nächste Schlabbohr - "Hände hoch, zeig Deine Handschuhe!" - Häuptling Grüne Handschuhe Helmut Braun - seine rechte Hand kann er nicht aufmachen, weil da das Startgeld drin ist - letztes Jahr war er auch da, ist aber wegen dem Wetter nicht gestartet - trägt sich dieses Jahr zum ersten Mal unter "100 Marathon Club" ein - "Hat der HaJo nun meine Aufnahme schon bearbeitet oder nicht?".

links: die ehrwürdige Humfelder Turnhalle, wo die gesamte Äktschen ist - im Hof, vor dem weißen Party-Zelt ist die Ziellinie.
rechts: Axel Offel, der Oberschäffe von dem Ganzen.

links: selbstgemachtes Superläggeres - Foto zu früh geschossen, zweite Ladung kommt noch, danach doppelt so viel auf den Tischen.
rechts: noch mehr Galgenvögel trudeln ein: Heiner Schütte - was grinst der so? links hinter ihm, Martina Schütte, flirtet vermutlich hinter seinem Rüggen mit ... wem?

links: wie jedes Jahr auch jetzt dabei, Gerold Giese von seiner Wiese in Wildhausen, schon ausgerüstet mit Musikzubehör.
rechts: man sieht sich zweimal im Jahr, aber dank Schneggis, äh superGedächtnis, immer die gleiche Frage: "Du bist doch der, äh, Hugo, nicht wahr?" - "Nee, Du bist der Eugen?" - "Ganz klar, der Dagobert ..." - es ist Thomas aus Goslar.

links: Jobst von Palombini, beim Ausfüllen des Meldezettels - im Hintergrund ist die hochmoderne Einrichtung der Humfelder Turnhalle zu erkennen.
rechts: weil Jobst zum 10. Mal hier startet und schon zweimal gewonnen hat (und etliche zweite Plätze), kriegt er ein zweites Foto - heute immerhin Platz 12, jajaja, das Alter, mein Lieber.

links: eisenharte Marathonläufer kommen auch bei Null Grad mit dem Mofa.
rechts: noch ein Eisenharter, läuft wie im Sommer - kennen tut ihn trotz 100MC-Uniform keiner, also fragen - es ist Johann Spieker, M65, heute schnellster 100MCler mit 3:56 h - Szene ist auf der Straße vor der Turnhalle - etwas hinter dem Golf links mit Kennzeichen LIP (für große Lippe - oder digge Libbe?) ist die Startlinie, weiße Striche sind zu erahnen.

links: Startaufstellung - laut Ergebnisliste sind es 70 Finisher, letztes Jahr nur 46 Zelllinientreter - links im grünen Hemd und roten Handschuhen mit No. 132 steht Jobst - daneben mit No. 87 die erste Frau mit 311 h, ziemlich dünne Beinchen, gell - rechts am Gartenzaun noch mehr harte Jungs mit kurzen Hosen - der Tübb in kurzer roter Hose hinter dem Männchen mit der No. 115 und dem grün-fluoreszierenden Bauarbeiter-Leibchen könnte der Sieger sein, mit 2:53 h - im Volk dahinter überhört Schneggi: "Ich habe einen Bericht bei Steppenhahn über Humfeld 2004 gelesen, muß ja letztes Jahr ziemlich übel gewesen sein" - Schneggi nähert sich: "Wer hat denn den Bericht geschrieben?" - "Weiß ich nicht mehr, irgend so ein Schwätzer!" - äh, ja, hmm, soso, Schneggi entfernt sich dezent - Thomas, blonder Wuschelkopf, ganz links, überlegt gerade "bin ich zu warm angezogen?"
rechts: ganz hinten, wo wir auch hingehören, die Nordstemmen-Gäng mit Heiner (warum grinst der denn immer noch?), Martina und Wolfgang - fehlt nur noch Janina, uaaaaaa - Startnummer 94 (rechts in gelb) tanzt gerade nen Rumba.

links: die ersten 2-3 kms auf Straße und dann wie hier bei kms 3-4 gleich voll in den Wald - vorne in weiß trampelt Wolfgang Schwabe dahin.
rechts: erste von insgesamt drei Verpflegungsstationen, bei ca. km 4.5 - hier fängt die erste Runde an, man läuft geradeaus hoch - und hier hört die erste Runde auf, man kommt von links und fängt die zweite Runde durch Hochlaufen an - eine Runde also etwa circa ungefähr knäbbli 16 kms - man kommt also dreimal hier vorbei, tutto capito? - hierher von Humfeld und von hier zurügg nach Humfeld ist die gleiche Stregge - wer sich letztes Jahr die Abzweigmöglichkeiten und Eggen und Kurven nicht genau merkte, konnte ziemlich blöd und alt und obermies dastehen, vor allem die Langsameren mit 5 oder mehr Stunden, da ist es nämlich kuhnacht - dieses Jahr mangels Sturm und Regen alles prima markiert geblieben - in roter Jagge schleicht Michael, auch Stammkunde hier, davon - weiter vorne kräbselt Wolfgang in weißer Jagge die Straße hoch.

links: bei ca. km 6 - oben Wolfgang und Michael - links vor den Tannen zweigt die 10 km-Stregge ab - die Fotographierei kostet ächt Zeit - die Jungs laufen einfach davon.
rechts: mitten im Wald, ein geheimnisvolles Schild - so dunkel wie im Hintergrund ist’s aber nicht, das macht der Blizz.

links: zwei kms volle Kanne runter, in Serpentinen - das da vorne müßte Michael sein.
rechts: raus aus dem Wald, rein in die Felder - jawohl es geht von rechts unten nach links oben rauf, aber olálá der Hang ist steil - man sieht einige Männchen, die sich auf dem völlig vermatschten "Privatweg" vergnügen, etwa km 8.

links: Gerold nützt gnadenlos die Foto-machen-Pausen aus und versägt - hier tigert er den steilen Hang hoch, ca. km 9.
rechts: Schneggi hinterher - wieder im Wald - könnte km 9 sein.

links: raus aus’m Wald, am Wald entlang, aber natürlich aufwärts - hier kommen die Monster-Windräder - in der ersten Runde immer noch Nebel - der Laufweg führt rechts runter.
rechts: mindestens 30 Meter hoch - Giganten.

links: nen Halbmarathon-Lauf gibt’s auch.
rechts: noch ein Big Monster - ist das hier Flachland oder Lipperland? - in der Distanz auf dem Weg brettert Gerold davon - ein Bauer beobachtet von seinem Riesenmisthaufen aus diese Fotographierei: "Was ist hier los?" - "Marathon!" - "Wohin?" - "Nach Humfeld!" - "Aber das geht doch in die andere Richtung!" und wedelt mit der Mistgabel in die "richtige" Richtung.

links: das sind die "offiziellen" Markierungen - alle 5 kms ein Schild - wer aufgepasst hat, weiß, dass man hier zweimal vorbeikommt - und Schneggi hat clävererweise dieses Schild schon in Runde Uno aufgenommen, einfach genial, muß schon mal gesagt werden.
rechts: das ist der größte Hammer, ca. 2 kms hoch, aber hallo - oben dann km 15 - keine Ahnung, wer da oben am Ende des Weges rumturnt, könnte ein Spaziergänger sein - inzwischen sind alle Versägbaren entwischt.

links: antike ehrwürdige km-Angaben - man muß ein Auge dafür haben, um sie rechts oder links zu entdeggen - scheinen nicht genau zu stimmen, aber so in etwa, wer will das bei dem ewigen rauf-und-runter beim Zeitvergleich-pro-km schon wissen - ist auch wurscht.
rechts: nach km 17 gibt es eine Extraschleife - ein fast flaches Stügg, "fast" aber nur - Bescheißer laufen geradeaus und sparen ca. 2 kms, - Wolfgang hat einen erwischt, nicht hier, aber in der Nähe ein bißchen weiter - er hat dann freiwillig die "gesparte" Stregge nochmals gemacht, nicht Wolfgang, sondern der Andere.

links: eine weitere Baummarkierung - aber wir sind in der ersten Runde, also ignorieren, jedoch schon mal merken.
rechts: a uch das ist Humfeld Marathon - "Wir schießen auf alles, was sich bewegt, uaaaaa!" - ein Jäger zu den Anderen: "Habt Ihr noch ne Flasche Bier? dem müssen wir was einflössen, der sieht so färtisch aus!" - "Nein, danke, später dann!" - "Jetzt ab los, die anderen sind schon alle weg!"

links: nach den Jägern, die bei km 18 oder so rumstehen, noch 1 km leicht hoch und dann eineinhalb runter, mit Volldampf - beim km 20-Schildchen dieses Foto quer rüber zum Weg, der hoch führt, jetzt kommt die Sonne raus- sieht ziemlich harmlos aus, aber nix für Oma und Opa - die meisten sind hier gegangen - Schneggi hat alles gelaufen, jawohl, Indianerdingsbumswort - am Ende des Hangs oben steht ne Rot-Kreuz-Kiste, da kommen wir raus, machen aber eine große Schleife - in der Mitte des Weges nach oben fängt der Wald an, kurz danach trampeln wir rechts rein - und nicht mehr weit bis zum Stand No. Eins, wo für uns Halbmarathon ist.
rechts: am Stand No. Eins angekommen - hier fängt die zweite Runde an - Schneggi nimmt sich vor, keine Fotos mehr zu machen, kostet verdammt viel Zeit - zuvor noch ein Foto von den hmm-prima-Schüsseln mit geschälten und gestüggelten Mandarinen (gibts sonst nirgends) - sieht aus wie Tapeziertisch - kann er noch den einen oder anderen Eumel wieder einfangen? - holy Shit, Bligg auf die Uhr, zehn Minuten mehr als 2004 bei Halbmarathon.

links: nach wilder Rennerei wird Wolfgang endlich bei km 25 gesichtet - aber der Bursche ist zäh, gibt Pädäs - aber am Hügel, so merkt Schneggi, ist bei ihm weniger drin als downhill - also hochpusten und Tempo halten - am MonsterHill über 2 kms bei ca. km 31/32 ist es dann soweit: Michael und Wolfgang zusammen versägt - Rüggfall: doch noch ein Foto (zum Beweis des Versägens).
rechts: noch ein Foto in Runde zwei - Stand No. 3: hier ist jedes Jahr das größte Matschloch, aber dieses Jahr nur halb so schlimm, ehrlich - übrigens Stand No. 2 ist kurz nach km 10/km 26 - die Beine der tapferen Damen sind abgeschnitten, den Campingtisch kann man erahnen.

links: insgesamt sieben Zwerge und kein Schneewittchen auf der zweiten Runde versägt, waren auch nur 8 Frauen und alle außer einer vor Schneggi im Ziel - hier Wolfgang in der Umkleide, Objektiv vom Duschen-Dampf von nebenan beschlagen - zeigt sein Westfalen-Halstuch, hat ihm heute gut genützt, er ist zufrieden - "Wenn jetzt noch Bielefeld gegen die Bayern gewinnt!", war aber nix.
rechts: alles ist hier in Humfeld selbstgemacht, kein Kommerz, keine Abzogge- hier die leggeren Würste und den ersten Glühwein dieses Winters (zweiter Becher war umsonst) vor dem Eingang zur Humfeld-Halle.
Diese beiden Landstreicher haben’s auch noch geschafft, es ist schon dunkel draußen - "Aus dem tiefen Walde kommen wir her, wir sind Rübezahl und Knecht Ruprecht und arbeiten für die Drüggerkolonne "Abonnier-ne-Zeitschrift-oder-laß-es-sein!"

links: diese "Auszeichnung" gibt’s.
rechts: vier Teilnahmen, also vier Teller - aber nicht an die Wand, sondern zum Drauf-Futtern. - sind gute Teller.

links: (zum Beweis): die "Lipperland Volksmarathon Urkunde" ...
rechts: ... und gratis dazu Etwas zum Ausschneiden und an den Schlafanzug nähen.
Humfeld, we love you !!!! - trotz dieser Höhenmeter, nur die ersten und die letzten 2 kms sind flach, ährlich.
Grüzi
Schneggi
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