Humfeld – 27. Lipperland Volksmarathon 2006, 18. November 2006 – „Regen, Wind und Matsch gehören zum Humfeld Mara – und genauso war`s“
„Mußt Du nochmal in Humfeld laufen, da warste doch schon 4 mal?“ – „Müssen nicht, aber können, außerdem gibbs da Teller! und drittens müssen nur schnelle Läufer sich ausruhen und da ich keiner bin, brauche ich mich auch nicht auszuruhen, muhahaha, und viertens sind aller verrüggten Dinge fünf!“

Schon die Anfahrt zeigt, warum man vor allem in Humfeld läuft – einfach klasse Natur, Wald, Hügel, hinterpfuiTeufel, keine Hektig kein Sträss, nur 80 Treter am Start.

links: Da isses, das Humfeld, in 2 Minuten durchgefahren.
rechts: Sehr zaghafte Hinweise - wie immer am SubbaMarkt, nach der Ampel, der einzigen.

links: Ach, noch mehr Pfeile (man muß wissen, wo man hinguggen muß, aber als alter Etabbenschleicher ist man konditioniert) – und die neue Streggenmarkierung für die Läufer, bello prima.
rechts: Ein Parkplatz, Autos – und wo Leute solche Dinger aufs Auto bäbben, da sind wir allemal richtig.

links: Das Prachtstügg: die Turnhalle von Humfeld, mit links dem neuen Anbau – in rot an nem Fenster bäbbt etwas, was Ziel heißen soll – jawoll, im Hof ist das Ziel, Start auf der Straße davor, mit Pistolenschuß so gegen 12 Uhr.
rechts: Aah, inzwischen noch einer mit vielen Bäbbern aufm Auto neben Schneggis, ebenso ein schöner Corsa übrigens – wo diese Eumels überall laufen, ts ts ts.

links: Als erstes Schlabbohr kommt gleich einer in gelb entgegen: Wolfgang Schwabe, wohnt hier um die Egge, fast - letzte Woche in Monaco und näxte Woche in Florenz, holySchitt.
rechts: Der näxte Gelbe: Karl Wolfgang Baumgarten – wie sich herausstellt, ein wahrer Kenner dieser Powerschnecken-Berichte, er scheint sie in der Tat zu lesen (wenigstens einen mal gefunden) – was hat der denn da für ein Angeber-Schört an? ist das dieses, das man nach erfolgreichem Gerenne bei Rennziege, Beil und Schäbige Alb kriegt?

links: Wir dürfen nicht mehr in die Halle, neuer Fußboden und so – also einen Stogg höher in die Cafeteria – am Berliner Tisch schlummert Simone (Stegmaier) –am Start zwitschert Simone: „Mein erster Marathon, mein erster Marathon!“ – ihr erster seit dem kompletten Knieersatzteileaustausch-Rest-wegwerf.
rechts: Klaus-Dieter Hartmann, ebenfalls aus Spandau wie Simone – die beiden können sich wenigstens verstehen, mit ihrem Kauderwelsch.

links: 100MC-Prominenz aus dem 60er-und-mehr-Bereich: Gerhard Penzel und Karl-Ernst Rösner.
rechts: Weil er so einen ausdruggsstarken Kiefer hat, kriegt er noch ein Einzelfoto, der Gerhard – ah, mit personalisiertem Swättschört, da schau her, ganz nobel!

links: Der Herr Vorsitzende Hajo Meyer – morgen läuft er in Werdau - auch schon 67.
rechts: Noch nicht ganz 60, der Häuptling Grüne Handschuhe Helmut Braun.

links: Dazwischen auch mal jemand mit XX: Dagmar Liszewitz, bis aus Köln hergekommen – hat sogar Loggenwiggler dabei.
rechts: Das wie immer köstliche und höchst einladende Büffä.

links: Gerold Gierse – auch jedes Jahr dabei.
rechts: Interessante Jagge - gehört Karl-Ernst Rösner.

links: Diskussion der Senioren HaJo, Gerhard und das Ohr gehört Rösner.
rechts: Dietrich Eberle – auch jedes Wochenende unterwegs.

links: Heiner Clochard Schütte darf nicht fehlen, tut er auch nicht.
rechts: Elisabeth Herms-Lübbe: „Du bist ja gnadenlos mit Deinen Fotos!“

links: Konrad Bläggie Schwarz: „Dich darf ich ja zuparken, Schneggi, Du wirst sowieso Letzter werden!“
rechts: Die beiden Herren (Häuptling und Karl Wolfgang) betrachten den subbaSchneggiCorsa und fragen sich, wieviel sie bieten sollen – übrigens zwei Generationen 100MC-Jaggen.


links: Otto Liedtke: „Otto willste aufs Foto!“ – „Klar, mach ein Foto!"
rechts: … und Thomas aus Goslar, drei Jahre in Folge, er ist und bleibt unerschroggen – übrigens immer das gleiche Outfit, schiiiiiiiic.


links: Das ist der Renndirektor, der Axel Offel.
rechts: Der x-malige Schämpion des Humfeld Maras, Jobst von Palombini – aber er wird auch nicht jünger, daher schon länger nicht mehr gewonnen, heut auch nicht.

links: Die beiden Nordstemmer Ganoven Wolfgang und Clochard – dieselbe Kappenhaltung – Clochard könnte zum Frisör zum Haareschneiden und Rasieren!
rechts: Jobst, offensichtlich mit Ambitionen, läuft sich ein – anscheinend der Einzige.

links: Michael aus Krefeld, auch jedes Jahr hier.
rechts: Thomas und Häuptling besprechen die Tagtig: „Dieses Jahr mal unter Fünf!“

links: Los gehts – erst mal durchs Dorf – in gelb links der Dietrich Eberle.
rechts: Hier ein paar der Galgenvögel, quasi die Verfolger von Schneggi, ca. km 2-3.

Er läßt sich vom Hund ziehen, aber nur die Hälfte, die andere Hälfte muß er ziehen, muhahahaha.

Nach 3 kms dann in die Natur, von der Straße runter, in die Wälder, gleich rauf und runter und rauf und runter ….

links: Das Höhenprofil von der Webseite gibt nur grob die Hubbel und Hügel wieder – die ganzen Millionen an Wellen und Hüpfer usw. sind da nicht drauf – die ersten und die letzten 4 kms sind identisch hin und zurügg, der Rest wird in zwei gleichen Runden gelaufen
rechts: Dezente Hinweise an Bäumen, sehr dezent.

links: Viel Laub noch auf den Bäumen – und ganze Massen aufm Boden.
rechts: Näxter Anstieg so vor km 5.

links: Mal nen Bligg ins Nachbartal runter – da gehen wir aber nicht hin.
rechts: Hier wohnen auch Leute, in Baumhäusern zumeist.

Lange und steil gehts runter, von km 6 bis 8 – Clochard (mit der orangen Kappe) nützt schamlos eine Pinkelpause aus und segelt an Schneggi vorbei: „Nur Fliegen ist schöner!“ krächzt er – na warte, der bricht immer später ein – und in der Tat, in Runde zwei bei ca. km 32 nach dem langen steilen Ansteig geht er nur noch, der alte Mann, und Schneggi rast vorbei – Clochard wieder vorbei bei km 35 und wiederum selbst versägt am Anstieg bei km 37 – letzte Gemeinheit: als Schneggi am Stand bei km 38 anhält, läuft Clochard weiter und wird nicht mehr eingefangen.

Auch der Häuptling nützt die Schwerkraft aus und donnert gegen Tal, kommt aber nicht an Schneggi hier vorbei.

links: Wieder saftig hoch, km 8.
rechts: Alle 5 kms ein Schild - im Ziel meinte eine Läuferin: "Ich hätte gerne jeden km ein Schild!" - muhahaha, nicht im Humfeld, lauf mal lieber in Berlin - es gibt allerdings ab-und-zu auch markierte Bäume mit uralt-Zahlen draufgemalt, stimmen so halbwegs.

links: Waren die Pfeile schon immer so groß?
rechts: Nicht ganz klar hier wohin - aber in Humfeld ist es am besten, man kennt den Weg (fragen kann man niemanden, weil sehr selten jemand da ist) oder man läuft jemandem hinterher (was, siehe Deutschlandlauf, wo viele Treter dem Falschen tagaus-tagein hinterhertrotteten, fatal sein kann) – letztes Jahr soll eine Läuferin nach km 40 auf der Straße nicht nach rechts nach Humfeld sondern 4 kms geradeaus nach weiß-der-Guggugg gelaufen sein, äh nun ja.

links: Definitiv ungewöhnlich plazziertes Schild: da gehts nämlich gar nicht rein, sondern 20 Meter weiter – ha, die Erfahrung eines Streggenmarkiererhilfsassistenten (so genannter Hilfsstricher) zahlt sich aus.
rechts: Herrlicher Wald, ziemlich matschige Wege, hier ein besseres Stügg.

links: Nochmal Wald – gibt aber noch viel mehr als hier Platz dafür ist.
rechts: Verpflegung 1 in nem Kuhdorf, wos fürchterlich stinkt (wir sind auf dem Land, hallo), km 10.

links: Sogleich nach Stand 1 wieder hoch, oben in Wald rein.
rechts: Ausm Wald raus - entlang der Allee dann wieder abwärts – die Windräder pfeifen – der Regen beginnt, der Wind peitscht.

links: 2 kms nun sakrisch hoch ….
rechts: … am Ende dann, keuch keuch sabber sabber, die zwei Damen vom Matschloch, dieses Jahr vor dem Matsch postiert, Verpflegung 2.

links: Ganz oben links steht ein helles Auto (Rotes Kreuz), da kommen wir raus, machen einen grandiosen Boden und sausen dann von 9 Uhr quer durchs Foto Richtung 2 Uhr, wo die 2 Häuser stehen, und daraufhin wieder hoch zum Auto.
rechts: Letzter Anstieg der Runde, ab hier nur noch zum Ende der Runde leicht abwärts rollen.

links: Rollen bis zu den zwei Jungs, Verpflegung 3 – km 21 und km 38.
rechts: Hmmmmm, überall vorbereitete Mandarinenstüggchen – dazu Bananen, Wasser, Tee und Iso – gibbs noch was anderes? nee, reicht auch.

links: Nach 16 Uhr fängts an dunkel zu werden, man ist dann besser schon auf den letzten 3 kms, also auf der Straße nach Humfeld.
rechts: Ansonsten kann man sich wie der Häüptling sogar noch vor den letzten 200 Metern verlaufen, trotzdem dieses Jahr sub-5, bravo!

links: Die Nordstemmenfraktion beim Würstetöten.
rechts: Den hatten wir noch nicht vor dem Start, also eben danach: Johann Spieker – ist das ein Swiss-Alpine-Angeberschört da drunter?

links: Nanu, den hatten wir am Start gar nicht gesehen, Harald Heyde – lief aber nur den Halben.
rechts: Simone mit Lieblingsmüzze.

Oskar bewacht den Trebbenaufgang zur Cafeteria: „Komische Gestalten kommen da hoch“, denkt er wohl, „da stehen einem ja die Haare zu Berge!“

links: Bläggie sieht ziemlich färtisch aus - Schneggi: „Heute haste mich nicht versägt!“ – „Wollte ich gar nicht!“ – „Hätte ich jetzt auch gesagt!“
rechts: Noch nen Bligg in die Kantine – Urkunden gibbs heute keine, weil das Papier ausgegangen ist, uaaaaaaaaaa.
Die Beute, der fünfte Teller.
Hochgradig zu empfehlen – auch die Duschen, dieses Mal lauwarm. „Was ist da dran schwer (an diesem Mara)?“, meinte einer hinterher, der da gar nicht gelaufen ist – Antwort: „Nix! Aber erst mal laufen, dann schwätza!“ – für 14 EUR inklusive Teller und kostenlos Natur Matsch Regen Wind wie immer, so wollen wir es in Humfeld haben! und schließlich sind aller guten Dinge sechs.
Grüzi
Schneggi
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