Kassel - E.ON Mitte Kassel Marathon, 16. Mai 2010 – “Die lahme Assel in Kassel, Massel mit Wetter”

Dienstag, 18. Mai 2010


Eigentlich wäre ne Pause dringend nötig, sonst verliert der digge Ranzen womöglich noch Gewicht, was zur fatalen spinalen Folge hätte, dass Leichtgewicht Porsche und Subbaleichtgewicht Frechdax HaWe-der-Einäugige versägt werden könnten und dann müssten die beiden ja wieder weinen – und das will ja keiner.  Also wo kann geschlurft werden? – am näxten sind Dingsbums im Süden und das schwarze Bägg bei Hamburg.  Aber in letzteren würde man schon wieder auf Old Män treffen und in seiner Dobbelfunktion als Diktator des Hundert Motorräder Clubs und als Renndiktator wäre er ja nicht auszuhalten.  

Nun denn nach Kassel mit der lahmen Assel, zuletzt in 2007 dort geflizzt und viel geschwitzt, weil heiß mit viel Schweiß ohne Scheiß.  Dieses Mal Glügg und Massel mit dem Wetter, sowohl nach oben (also nicht so heiß) als auch nach unten (nicht so kalt oder naß wie die Tage zuvor).


links:   Der Bleistift zeigt`s deutlich, wo man hin muß, zu den Messehallen hinter den heißen Quallen.
rechts:   Vergiß den Mara, hier jibb`s was zum Austoben, viel scheener.


links:   Schon lungern die üblichen Schlabbohren herum – Friedhelm mahnt gleich zur Teilnahme am Dobbeldegger in Stüde im Juni – “Ja, Frieder mit dem Helm, wenn Ihr das am Biel Termin macht, dann müsst Ihr Euch nicht wundern ....”.
rechts/unten:   Auf dem Parkplatz schleicht Fast Härry herum und sucht unschuldige Opfer, loggt sie in seinen Bus – Fast Härry ist so fit wie nie – nebendran parkt ein Dottore – Fast Härry:  “Herr Doktor, sind Fische eigentlich gesund?” – Arzt:  “Ich denke schon, bei mir war noch keiner in der Praxis!” – Fast Härry:  “Herr Doktor, mir tut der digge Bauch hier immer so weh, können Sie das mal untersuchen?” – Arzt untersucht, sagt:  “Ich kann nix finden, das muß der Alkohol sein!” – Fast Härry:  “Okay, macht nix, dann komme ich wieder, wenn Sie nüchtern sind!”.


In der Messehalle zum Nachmeldetisch – da liegen ein paar Ohnmächtige auf dem Boden – die hat`s hart umgehauen, als sie 50 Euronen plus 10 Euronen Nachmeldegebühr (= Strafgebühr) bezahlen sollten – Helmut WilderBart drängelt sich vor – wenigstens weiß er, dass da hinten links nur eine 1,5 Meter Schlange aufm Klo ist und nicht diese 700 Meter Schlange wie vor der Halle.

Wieder so ein Multi-Ävent, Skater, Walker, Halbmara, Staffel, Maras, weiß-der-Geier-was-alles.

Die Mieze hat nen Prügel in der Hand (für alle Fälle auf die Schnelle), also eine Staffel-Mieze – gleichzeitiger Start mit den Volltretern – vier Staffler pro Tiem – auf dem Rüggen steht:  “... bevor es dunkel wird!” – was genau bitte (bevor es dunkel wird)? ist nicht klar!

WilderBart Helmut frühstüggt noch 1 Minute vor dem Start, rennt noch mit Milchtüte und Semmel los, kühler Tübb.




links:   Ein paar Gegenlauf-Stügge, Gelegenheit die kapudden Treter zu begutachten.
rechts:   Jochen ist Brems-Zug-Läufer mit dem 429-Ballon, viel zu schnell für lahme Asseln zu Beginn, aber macht ne fast-Punktlandung am Schluß.

Erste Hälfte, äh etwas sparsam mit den sinnlichen Reizen, zumeist Vororte oder Industriegebiete – hier blühende Landschaften in und um Kassel.

Originelle originale Werbung, legale und illegitime - "Tralalalala, Ihr habt alle Hasenohren, könnt nur in den Nasen bohren!".

links:   Mal nen Bligg Richtung Downtown.
rechts:   Eine lange, länger, ganz lange Geradeausstregge, äh a bisserl öde schnöde.

Der zweite 429-Läufer namens Peter saust hin und her, macht Tausend Fotos, verliert seinen Ballon in den Ästen der Dussel Schussel - und lässt Jochen die harte Arbeit machen, man sieht wie Jochen sich voll brutal krass fett reinhängt, die Knaggfrösche zieht (von Bremsen war nie die Rede - Bremsen bei 429?).

links:   Fast Härry möchte mal sehen, wie wenig er sich anstrengen muß, um sub-Vier zu latschen – macht er glänzend, aber einmal reicht, zu langweilig.
rechts:
   Ansprechende Zuschauerin, keine Zeit die Inschrift zu lesen – erinnert an den berühmten Spanier in Frankreich.

Alles Mara-Staffeln – fantastico Möpse, das Schweinchen ganz links - die vier Jungs stehen außerhalb der Halle und inhalieren etwas, wollen aber nicht mit den Kibben fotofiert werden, riecht wie in alten Zeiten (“am Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund”, muahahaha).

links:   Bei Marathon-vier-Dich steht immer so ein Foto drin, also muß endlich auch mal eins hier rein.
rechts:   Alle warten noch auf den letzten Heuler Schlurfer Schlabber Daherdabber – psst, diese Mal isses nicht die Lahme Assel, die schon knäbbli zuvor unter dem Gehämmer von “Hau ab!” (Michaels “Beat It”) reingetrudelt ist.

Die lustige Beute für die räudige Meute


Urige Kunde und startende Nummer – schlichte Eleganz oder pragmatischer Realismus?

Die Medaille – auf der Rüggseite Erinnerung an 2500 Jahre Marathon – 490 PC (wie “Pefore Christ?”) bis 2010 AD.

links:   Brauchbarer nutzbarer Sagg.
rechts:   Neuartiger Tschibb aus Pabbe, die nennen es iesi-Tschibb,  aber nur einmal verwendbar.

Kulinarische Erlebnisse:  keine - Verpflegung quantitativ gefühlt fast jeden, wenn nicht sogar jeden zweiten Kilometro, qualitativ unterirdisch, Wasser und gelbes Elektro-Gesöff, hier und dort nen Apfelschnitz oder ne tolle Banana-Rolle - aber das Wasser, ein Mineralwasser (Name schon vergessen, Werbung hat nix genützt, muhahahaha) war spitzenmäßig, totalemente süffig.

Erinnerung:  ganz schön hügelig, nicht hoch, aber immer wieder und lange, dafür auch lange lange keine Bange runter – nach einigen ruhigen eher einsamen Landschaftsultra wie zuletzt überwältigt einen Remmidemmi und Hektik Sträss Panik auf der Titanic.

Grüzi
Schneggi


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Kommentare ...

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Elisabeth am 19.05.2010 um 21:34 Uhr
Die eigenartige Zuschauerin ist Rapunzel ("Rapunzel, Rapunzel, lasse Dein Haar herunter".
Irgendwie wählen die Veranstalter in Kassel die Straßen nach Verkehrsgesichtspunkten und nach Flachheit aus und nicht nach Schönheit. Schade.
Hase Hansi am 18.05.2010 um 18:21 Uhr
Da kann ja jeder kommen und behaupten: "Ich heiße Jürgen und kann Gold aus Kokusnüssen machen!"- wo ist der Beweis, na na na? So einfach geht das hier nicht! - Okay, nehmen wir mal benevolent an, Du bist nicht ein Hochstapler, sondern ein Normalstapler oder sogar ein Tiefstapler, wo bleibt hier die Wahrheit-nix-als-die-Wahrheit, sie wird mit Füssen getreten, mit müden wunden blasigen quadratischen aber trotzdem sümbadischen Füssen. Außerdem, gerade heute morgen kam im Radio: Jürgen is out finito passé - sei froh, dass Du ab jetzt Jochen heißen darfst, ohne Umschulung, ohne Nachgeburt, ohne Bürokratie, so einfach geht das hier - hast Dich ja schon dran gewöhnt, sehr gut! Keine Sorge, Du machst das Du paggst das, das sieht gut aus, nicht mehr weit!
Jürgen am 18.05.2010 um 15:03 Uhr
Hallo Powerschneggi

Vielen Dank für die Dokumentation meiner harten Laufarbeit.
Aber ich heiße Jürgen nicht Jochen (der 429 )

Bis bald in Davos beim K78

Viele Grüße

Jochen äh Jürgen!

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