Kevelaer – 5. „Der Honigkuchenmann“-Marathon, 7. Januar 2007 – „Gurke, Porsche, Keule, Professor, Digge Bagge und mehr Tübben“
Den Kevelaer Mara darf man nicht verpassen – zum Glügg rettet Christel Kunze den faulen Hintern von Schneggi, der zu lahm war, sich rechtzeitig anzumelden (333 Teilnehmerlimit und ziemlich bald im Nov oder Dez completto): Christel erwähnt beim Neujahrs-Mara im Plänter-Urwald, dass sie nicht laufen werde – „Uh! Äh! Oh! Ja! Gibste die Startnummer her?“ – die Honigkuchenmänner erlauben und stiften zum Nummerntausch an, nobel! – strenger Bligg der Tränerin (steht neben Christel) – Christel: „Na klar!“ - Schneggi: „Also, ich muß das erst noch mit der Tränerin diskutieren erörtern irgendwie mänätschen!“ – Christel gibt die Nummer her, die Honigmänner akzeptieren das und die Tränerin hat ja so ein gutes Herz !!!
Allerdings zu früh gefreut: Aufstehen um 4 Uhr – nachts! Das erinnert ganz fatal banal original an den DL06 – und auch was dann im Spiegel zu sehen ist: „zerzauste Haare, zerknautsches Gesicht“ (wie MM sagen würde). Und dann noch fast 400 kms durch die Nacht rattern – da kommt das folgende Ereignis zum Aufwachen Aufmuntern in-die-Spur-Bringen gerade richtig: kurz vor der Abfahrt nach Kevelaer, auf der A57, fährt ein Tübb mit nem Klabbfahrrad auf dem Autobahn-Standstreifen entgegen, holySchitt – des Rätsels Lösung: 500 Meter weiter steht auf dem Standstreifen ein Warnkreuz und davor ein Auto mit offenem Kofferraum – kruzidürken, offenbar ist diese faule Sogge einfach zu oberfaul und fährt mit dem Fahrrad zum Telefon – und da heißt es immer, die 100MCler sind die Beklobbtesten!

links: Hauptquartier ist die Juhe – im Foyer steht einer, der kommt bekannt vor, er guggt auch, als ob er Schneggi kennt, aber nicht weiß, wohin mit ihm – erst Mal Startnummer holen – „Laufen mit Biss, Zahnärzte am Niederrhein“, muhahahaha, sehr gut.
rechts: Der nicht sofort Identifizierte steht immer noch da – ach ja, es dämmert, es ist der Yogi (Jörg Schranz), zuletzt getroffen beim Swiss Gehupfe in Davos, er hat sich mit ner Brille verkleidet.

links: Draußen steht Digge Bagge (Ralph Dietz) – er hat in der Juhe geschlafen, allein im 8-Bett-Zimmer – hört sich gut an, Alternative für näxtes Mal - Digge Bagge wird immer mehr zu Schnelle Bagge, ne 315 heute, bravissimo!
rechts: Neben ihm Frank Dams – er outet sich als DL2007-Anmelder – hmmm, gleich mal tief in die Augen schauen, aber er scheint bei Sinnen zu sein und weiß, was er tut – zuletzt beim Georgs-und-Marie-in-der-Hütte gesehen.

links: Jetzt geht es Schlag-auf-Schlag: Porsche (Günter Meinhold) kommt dahergewatschelt – die Schramme am Kopf soll angeblich vom Kopf-gegen-Auto stammen, muhahahaha, seltsame Erklärung – auf jeden Fall soll MM keinen Boxster, sondern einen 911 4S (oder S4?, weiß der Geier) sich kaufen, äh wünschen, meint er gleich.
rechts: Bernhard Sesterheim – Porsche erwähnt gleich den Kommentar von Bernhard zu seinem Foto im 7-Zwerge-Bericht – Porsche: „Was kann denn der Fotograf dafür, dass Du so ne Gurke im Gesicht hast!“ – Gurke will daraufhin von der Seite im Profil abgelichtet werden, voilà.

links: Alldieweil will sich Sabine Schneider vorbeischleichen – notorisch renitent, sich nicht fotographieren zu lassen – nix da, stehengeblieben!
rechts: Gurke ergreift die Gelegenheit und fordert ein neues Foto von ihm (unter Verwerfen des ersteren).

Willem ohne Mütze ist da viel pflegeleichter – was ist denn das für ein Angeber-Schört? - gleich mal aus der Nähe anguggen – sabbalott aber auch!
Gurke: „Hier hier hier! Das Mont Blanc-Dingsums auch fotographieren!“ – Porsche bietet an, das TCM-Label seiner Unterhose fotographiert zu haben (TCM ist die Tchibo-Firma, wo die Senioren ihre langen, Feinribb-Unterhosen günstig kaufen können).

Die Troisdorfer-Fraktion hat sich vom 6-Stunden-Lauf-Organisieren erholt: Andrè Williams (links) und Michael Irrgang (rechts), Michael auch ein ganz flotter Flizzer (308).

War nicht gerade von „Zerzaust und zerknautscht“ die Rede gewesen? – äh ja, hier Sigggi (der macht doch tatsächlich Fotos während des Rennens von Schneggi: „Du entkommst mir nicht!“) – weder zerzaust noch zerknautscht dagegen Conny, sie läuft mit.

links: Zeit für den Start (um 10 Uhr), 300 Meter von der Juhe – übrigens Rundkurs mit genau 6 kms, alle kms sind einzeln markiert, für die schlecht-im-Rechnen-Eumels stehen dann untereinander auf den Pfosten z.B. km 3, km 9, km 15, km 21, km 27, km 33, km 39 – jaja, hätte fotographiert gehört, geschenkt – hier der Parkplatz mit Willem dem Käsetreter, Porsche wendet sich mit Grausen von dem NL-Auto ab.
rechts: Manfred Ludwig, heute wieder subbagut drauf – der Schlingel hat immer dieselbe Taktig, zuerst ganz hinten rumtrödeln und dann (wars in der dritten Runde?) fegt der an einem vorbei, gleich hinter dem Fahrrad mit dem führenden Mann dahinter, mein lieber Schollie-Ollie.

links: Startbogen und Ende-der-Runde-Bogen.
rechts: Karl-Ernst Rösner vom 100MC – ca. 2 Minuten vor dem Start, wie man sieht ist alles total logger und reläxed.

links: Sabine vor dem Start – entweder tut ihr die Mitgliedschaft beim 100MC oder Matthias (daneben) lauftechnisch gut, vermutlich letzteres, sie läuft wieder flotter – heute aber versägt von Schneggi, aber nur knäbbli, na ja 17 min macht so 3 kms Vorsprung.
rechts: Paul Engels, einer der Macher vom austragenden Verein: „Schneggi, wer hat Dich denn reingelassen? Ah, seh schon, Nachmelder, ne Vierhunderter-Nummer!“ – beim Nummerntausch kriegt man ne neue Nummer.

Schneggi spottet Keule (Klaus Neumann) und Karl-Heinz Kobus in der Menge – Keule, unrasiert aber sehr schlagfertig: „Du siehst doch wieder total Sch… aus!“ – Schneggi: „Keule, rasier Dich und wasch Dich, dann kriegste nen Job!“ – Keule: „Ich will aber gar keinen Job, deshalb rasiere mich mich auch nicht!“ – aber Keule kann nicht nur schwäbisch maulen ("bruddeln"), sondern sogar lächeln (Vergleich Mund linkes und rechtes Foto).
20 Sekunden vor Start kommt die Sonne raus – ungefähr 10 Grad, troggen (es soll am Tag zuvor ziemlich gegossen haben), etwas böiger Wind (man kriegt ihn aber auch von hinten, nicht nur von vorne, von rechts und von links) – es ist quasi ein Rechtegg abzulaufen, ca. 4 kms, plus ein 1 km Gegenlaufstügg jeweils zu Anfang und zum Schluss, so in etwa.

Horst Preisler mit neuer Mütze (Weihnachtsgeschenk?).

Hans-Werner Rehers – viermal probiert, aber der Kerl ist so schnell und hält nicht still, dann eben zwei verwaggelte, selber schuld – Schneggi bei km 41, Hans-Werner bei km 37: „Das sieht ja ganz logger aus, da wird MM aber stolz auf Dich sein!“ – ein anderer Läufer (Name ist der Polizei bekannt) meint: „Du sahst aus, wie gerade vom Kreuz heruntergenommen!“.

Nach dem Lauf im Ziel – die Troisdorfer Flizzer Michael und André – Sigggi kann auch lächeln, wenn er will (siehe rechtes Foto!), der Knaggfrosch.

links: Unbekannter Herumtreiber, unrasiert ungekämmt wahrscheinlich ungewaschen – hat nen Honigkuchen offensichtlich gestohlen – den bekommen die rechtmässig und korrekt ins Ziel gelaufenen richtigen Marathonläufer von jungen Damen ausgehändigt.
rechts: Yogi im Ziel, sehr zufrieden, neue Bestzeit, molti auguri!

links: Tasso (Martin Schröer), gut zu fotographieren, prima Lachen und hält still, bravo! endlich ihn auch mal auf die Platte gebannt, nie Gelegenheit dazu gehabt.
rechts: Das Ziel – ChämpionTschibb braucht man hier nicht, die haben das auch so im Griff.

links: Heinrich Seegenschmiedt, im km-Spiel bekannt als „Professor“ – flotter Junge, heute ne 305 („Ist das in dem Alter gesund, Herr Professor?“) – Tischdegge in der Juhe gemobst und auf den Kopf gesetzt? – Professor Heinrich ist Radiologe: „logos“ aus dem Griechischen heißt Lehre, Wissen und „Radio“ kennt ja jeder, also ist Professor Heinrich ein Kenner von Radios (wahrscheinlich kennt er sich mit Fernsehern auch aus) – neben ihmein Peter (Peter Ludden aus Essen?).
rechts: Professor Heinrich (ohne Tischtuch) mit Jutta Jöhring, auch von TUSEM Essen – Jutta kennt auch Schneggi, juhu!

Gurke fragt in der Umkleide, ob heute auch Naggtfotos gemacht werden? – leider streikt just in diesem Augenbligg die Kamera-Mechanik, so ein Päch!

Ah, ein Auto mit nem 100MC-Stigger auf dem Parkplatz – dazu gehören Gottfried Schäfer und Heinrich von Nahmen.

links: Gurke und Porsche nach dem Lauf (gewaschen und gekämmt) – Porsche hält die „Lift“-Flasche von Schneggi, er trinkt sowas nicht (soll betont werden!), meint aber, dass seine Frau das auf dem Foto gerne sehen würde (ätsch verpätzt!).
rechts: Paule mit einer der Sofort-Urkunden – subba Sörvice! à la Bonör!

Die letzten Bilder gehören dem Lieblings-Käsetreter Willem – auf dem Weg von den Duschen, den Schnauzer frisch gekämmt.

Die Beute – der Honigkuchen, Urkunde und langärmeliges Tie-Schört.
Der Kevelaer Honig-Mara (Kuchen und Männer sind zu lang zum Schreiben) ist ein wahres Aushängeschild für eins-A Maras – und wenn die das hinkriegen, dass wie in 2006 und in 2007 weder Schnee noch Eis noch Kälte vorherrschen und dass Lahmsogge wie in diesen beiden Jahren auch mal wieder eine einigermaßen brauchbare Zeit läuft, ist das einfach ein Muss (*Wink-mit-Zaunpfahl-an …*). Klasse, Leute! Danke!
Grüzi
Schneggi
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