Kienbaum – XXIX. Internationaler 100 km-Lauf von Grünheide, 28. März 2009 – “Mara als Beiwerk beim Hunderter”
Eine ganz neue Erfahrung: innerhalb eines Hundertes nen Mara rennen, später anfangen und früher aufhören, dazwischen die kabudden Hunderterlinge versägen. 100 km-Start wie immer um 6:30 Uhr – Mara Start um 11 Uhr – in Ruhe ab 9 Uhr durch die Gegend bummeln, ein paar Treter fotofieren, dumme, äh kompetente Sprüche loslassen, die Hunderterlinge nerven, muhahahaha.

links: Hier muß es richtig sein – im Hintergrund schon die rot-weißen Hütchen auf der Straße, zum Absperren eines Teils der Fahrbahn.
rechts: Ja, und wo er ist, ist man immer richtig: Ekki Broy, heute Ansager und Sprecher – “Ich hab jetzt dieses Jahr schon Säxx gehabt”, ist seine Begrüßung.

Schon kommen die ersten wieder am Ziel vorbei – immerhin schon fast 3 Stunden unterwegs – 145 ist Uwe Kretschmar, eingetragen unter Verein als “Sportfreak Berlin” – mit der 112 Rolf Simon, immer guter Laune.

Man ist willkommen – Wolfgang Ziegler, der gute Helfer allerortens – Gert Schlarbaum führt ein strenges Regiment, assistiert von einer Sabine – Nachmeldung kein Problem.

Im Moment nix los im Zielbereich – Helmut Schieke betreut Wolfgang Schwerk – die Sonne scheint, später wirds grauer, noch später tröpfelts, bei der Heimfahrt dann ein Unwetter, Glügg gehabt.

links: Es ist 9:26 Uhr und der Hunderter ist schon 2:56 Stunden unterwegs.
rechts: Ronald Pöhlmann (143) und Bernd Friedrich (111) auf den letzten Metern der Runde.

Daniela Dilling (109) und Anne Wendler als Staffelläuferin (daher nur zweistellige Nummer) – Hunderterlinge mit dreistelliger Einser-Nummer und später die Mara-Treter mit dreistelliger Zweier-Nummer, einfach genial ausgedacht.

links: Bligg auf`s Bettenhaus, äh Athletenunterkunft, so genanntes Kienbaum II – auch schon dreimal dort übernachtet (2004, 2007, 2008), dieses Mal nicht.
rechts: Dietrich Klaasen, voll konzentriert.

Silvio Adam (135) kriegt volle Anfeuerung – “Wir feuern alle an”.

links: Ha, wenn dieser Freund kommt, gleich n Foto aus der Knie-Perspektive: Jürgen Baumann (104) – tolle Leistung heute, 100-km-Bestzeit um halbe Stunde verbessert – er meint, dank dem Selbstvertrauen seit dem Deutschlandlauf, “ihm könne jetzt nix mehr passieren!”.
rechts: Timo Krämer (129) und Gerhard Läpple (164) am Parkplatz vorbei, bei ca. km 4,5.

Jan Prochaska (175), hat schon wieder zugenommen, zieht Jörg Stutzke (keine Nummer, der Schelm – dazu noch Startnummernband, der Ganove) – unter den strengen Augen von Volkmar Mühl (läuft für Deutschland) und Helmut Schieke (läuft für Peace Run`s adidas).

Mal zur Verpflegung rüberschauen – alles wie gehabt, nur etwas kleiner – “Wir haben ja dieses Jahr keine DM, also viel weniger los!” sagt Gert Schlarbaum.



In der Boxengasse mit den Boxenludern lassen sich die Treter gut fotofieren: Ralf Weis (171), Hermann Böhm (167), Thomas Greshake (162) – Angeber-Zelt der Big LG Berlin Nord.

In der Boxengasse ist die Lustlosigkeit am größten und der Wiederantritt am schwierigsten: “Aber los jetzt, hau ab!” – Matthias Muhs (136) und Günter Janiszewski (137).

Nachfrage beim LG Berlin Nord-Zelt: “Für wieviele Läufer ist denn dieser Tisch?” – “Nur für zwei!” – aber schöne Osterhasen als Belohnung, man muß sich große Ziele (“Incentives!”) fürs-ins-Ziel-Kommen zu setzen wissen.

links: Ralf Simon hat nur nen kleinen Korb am Wegesrand.
rechts: Walter Zimmermann bei seinem millionsten Hunderter.

Roland Riedel (107), flizzig wie immer, aber in seiner drittletzten Runde muß er arg beißen – die Teile 70-90 kms sind die schwersten – Heike Pawzik, wie immer ohne jeglichen Zeitdrugg: “Bestzeiten, das ist was für Männer!”.

Wieder ne Runde abhaken: Andreas Baier (163), Dietmar Veith (139) und Pozzblizzer Sascha Pantel (128).

Wolfgang Schwerk (142) – Werner Selch (148) legt sich schwer in die Kurve.

Ansturm auf die letzten 200 Meter, einmal rund um den Spielplatz zwischen Bettenhaus und Turnhalle – Martin Raulf (132), guter Vereinsname “Stolpertrubbe Winsen” – und Spezi Michael Frenz (151), holyschitt jetzt sind wohl bald alle bei LG Berlin Nord.

Ebenfalls auf dem letzten Runden-km sind Edgar Muecke (138), Deltev Abel (155) und Stephan Fey (102).

Noch einer, bei dem man auf die Knie gehen muß: Diethard Steinbrecher (147) – dahinter Silvia Rusche (123).

Klaus Schulz (173), unermüdlicher Organisator vieler Sechser und Vierundzwanziger – Ines Abel (154), ob sie was mit dem Detlev Abel zu tun hat?

Noch ein Zimmermann: Mario Zimmermann (174) und Werner Ziem (116).

links: Drei auf einen Schuß, allerdings in falscher Reihenfolge, diese Knaggfrösche: Mathias Cegielski (178), “Weltraumjogger” Manfred Treneny (179) und Heico Koch (180).
rechts: Au bagge, dem Andrä Rueß die Birne abgeschnitten – er wird`s verkraften können.

Everybody`s Darling Grit Seidel (157), Siegerin des Hunderters heute in 9:51 h, mit zwei Uhren an den Armen – Jens Dorner (153) und Thomas Frunzke (120).

Claudia Schelhorn (124) in der Abwärtskurve zum Endspurt und Mister Fantastic Peter Schmidt (150).

Matthew Lynas (105) – Gunter Bohn (165) und Werner Feist (172).

links: Weil er so strahlt, kriegt Jürgen noch ein Foto.
rechts: Barbara Mönnichs mit der 156.

Lacher und Ernstgugger: Maik Kuczulaba (133) und Karl Berndstrotmann (140).

Heike Christ (106): “Biste vor oder hinter Roland?” – “Immer davor!” – und Dietrich Klaasen (115).

links: Die zwei Eumel schon wieder, Jan und Jörg – wo kommt denn die Jörgsche Startnummer plötzlich her? und auch noch mit Startnummernband knäbbli unterhalb den Brustwarzen.
rechts: Wolfgang Böss (108) muß ner Horde Fahrradfahrern und dem Fotoapparat ausweichen.

Karlheinz Wild (121) – und Roland, also doch weit hinter Heike – was hat der denn da im Gürtel steggen? ein Talismännchen-Mäuschen?

Matthias Muhs (136) – Tomas Greshake (162) – Dietmar Veith (139) – Günter Knefel (176).

links: Bligg auf den letzten und fünften km, am 4 km-Schild vorbei – dieses 4 km-Schild ist jedes Jahr ein Ärgernis für jeden, der all seine kms auf der Uhr stobbt und danach auswertet – dieser verdammte vierte km kann nämlich dämlich unmöglich nicht nie stimmen, dafür ist der fünfte km dann viel zu kurz, kruzidürken.
rechts: Nochmals Hermann im perfekten Schlurf-Schlabb für den TransEuropa.

links: Die schönste Passasche: leicht abwärts, rechts-links und dann Vollgas die Rest-500 oder so ins Ziel.
rechts: Uh, digge Baggen machen – Gunnar Schad (170).



Freunde kriegen zwei Fotos (mindestens): Sascha, Werner, Heike und Walter – Walter schiebt schon gewaltig, nach 60 kms Schluß für heute – Werner hat auch nen schweren Tag, “unterzuggert” sagt er, aufhören.

Martin Woitynek (159) von “Kniebeuge 98” – und der Sieger heute, ein "Neuer" namens Andrä Collet (118), eine richtige Flizzemaus, mit wehender Albert-Einstein-Frisur, sagenhafte 6:57 h (hätte sich Michael Sommer dafür auch lang machen müssen) - Mara-Bestzeit von 2:25 h, holyschitt.

links: Die ersten Mara-Treter treffen ein – dieser Sportsfreund wollte den Hunderter machen, war aber im Stau auf der Autobahnauffahrt, kam zu spät, also wenigstens Mara – Wolfgang Wilde.
rechts: Silke Hoppelchen Stutzke – heute nicht ihr Tag, Magen und nochmals Magen, aber nicht verzagen, ein Tränenlauf, äh Träningslauf.

links: Nochmals der Brite Matthew Lynas mit schöner Beinarbeit - Dritter beim Rodgauer Fuffziger im Januar und Sieger beim Marburger Fuffziger Anfang März - hier und heute Zweiter in 7:10 h.
rechts: Roland Winkler taucht auf dem Parkplatz auf – wird also nix mit Lahmsogges ersten Mara-Sieg in Kienbaum.

links: Neue Schuhe, schöne Soggen.
rechts: Die Elite und der Stolz Berlins: Peter Schmidt und Sigrid Eichner.

links: Friedemann Hecke (141).
rechts: Plan des Kienbaumes Zwee.

links: Volker Wieduwild (158).
rechts: Andrä der Belgier grinst, wahrscheinlich sieht er seine Zwischenzeit auf der großen Uhr.

Günter Knefel (176) und Daniela Dilling.

links: Die Boxengasse sieht dieses Jahr a bisserl sehr mager aus, da war schon mehr los hier.
rechts: Jan-Albert Lantink (119), ein Käsetreter.

links: Zeit, zum Mara-Start zu watscheln – hier der km 1.
rechts: Wilfried Lübke (160), beim Ausgang des Kreisels.

Zwei 100MC-Urgesteine mit heute sehr schweren Beinen: Ekki Steuck und Sigrid Eichner – heute 75 kms und 50 kms, jeweils.


Mitten auf dem asphaltierten Rundkurs, also bei km 2.805 für die Hunderterlinge, ist der Mara-Start – in exklusiver, schöner, inspiriender Umgebung – die Preislers sind auch dabei.

Gert Schlarbaum muß die Mara-Treter von der Bahn scheuchen, damit die Hunderterlinge durch können – Gunnar Schad (170) wieder mit diggen Baggen – Sascha Pantel logger dahinter.

links: Gert hält ne Rede und betont, dass der Mara hier “nur Beiwerk” sei und man unbedingt die 100 km-Läufer beachten und ihnen Vorrang geben solle, auch den Luschen.
rechts: Werner scheint der kleine Haufen an Mara-Tretern köstlich zu amüsieren – wir sind immerhin zu 17 oder 18, in der Schlussliste stehen die Namen von 15 Nasen.

Aufstellung nehmen und noch schnell nen Klabbs von Roland Winkler auf Simone Stegmaiers Hintern.

Nach dem Mara gibbs im Orga-Büro die Soforturkunde und in der Kantine, wo der immer noch grinsende Sieger Andrä Collet sitzt, auch Kuchen und Würstchen usw.

Draußen kommen noch Hunderterlinge ins Ziel und sind doch ziemlich färtisch: ein weiterer Käsetreter names Arnold van der Kraan (166) - und Jörg Rosenbaum (101).

Während Sabine Strotkamp (134) finisht, stehen für andere noch Runden an: Gunnar Schad (170) und Maik Kuczulaba (133).

Tschüüüüüüüüs vom Säxx-Sümbol Ekki und von Hoppelchen mit Anhängsel dem großen Häuptling.

Den Zieleinlauf von Diethard Steinbrecher nehmen wir gerne noch bildlich mit.

links: Das war Kienbaum 2009 – wer schon mal da war, wird auf der Karte die Stregge wiedererkennen – manche mögen es dort gern, manche mögen es überhaupt nicht, es hat seinen eigenartigen und eigenen Scharm – aber natürlich ist die Stregge nicht zu unterschätzen, nicht umsonst haben nur 46 der 77 Hunderterlinge in der Ergebnisse-Detailliste die Hundert voll gemacht, ob allerdings auch von vornherein alle dies wollten oder nur unterwegs nicht mehr konnten, weiß der Geier.
rechts: Einzige Beute heute: ne Urkunde – der Bäbber vom Badewannenlauf Zwo gehört nicht zur Urkunde, drüggt Hobbelchen auf dem Parkplatz noch in die Hand, die Dinger müssen verteilt werden.
Hoppelchen denkt, die Aufkleber werden nur nach Afrika weitergeschiggt – nein nein nein, Ehrenplatz, gleich überm Mikroskop, wo jeden Tag die Resthirnzellen der Sklaven analüsiert werden, neben Aufklebern vom Thüringen Ultra, DL07, DL06 und dem famosen Plakat vom letztjährigen Kienbaum-Hunderter (sehr gelungenes Plakat übrigens).
Grüzi
Hasehumpel Lahmsogge
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