Klosterfelde – 2. Finowkanal-Lauf, 14. Juli 2007 – „Ultraheißer Lauf … gemütlicher Träningslauf hamse jesagt, die Knaggfrösche, von wegen!“

Mittwoch, 18. Juli 2007


Silke „Hoppelchen“ Stutzke (oder wars Jörgs Idee?) konzipierte den Finowkanal-Lauf in 2006.  Dieses Jahr die zweite Fassung - scharmant und durchsetzungskräftig wie sie ist (sie: „hartnäggig und nervig bin ich oft!“) wird da schneggentechnisch nun auch gelaufen – wobei allerdings der ausgeschriebene 6er-Schnitt auf „hinten-dran-Rumlaufen“ und die avisierten 30Gradplus an „hinten-dran-Rumtorkeln“ schließen liessen.

Heute ist Stemmen-der-Arme-in-die-Hüften-Tag:  links Ryan Shakal als nicht-Läufer-aber-subba-Helfer und rechts Eckart Broy als rasender Straßenbahnfahrer so gegen 8:45 h - Start vorgesehen für 9 Uhr.

Letzte Stärkung im Stutzke-Garten – Jochen Stöckmann (Spitzname Joghie En, weiß der Geier warum) im roten Hemd, Timo Krämer in weiß (Spitzname Kiddo, weiß der Geier ….), Hoppelchen in oransch und Christian Hottas in gelb.

Stars von der LG Nord Berlin - Michael Vanicek in weiß und Jan Prohaska in schwarz.

links:   Es ist jetzt schon ziemlich heiß – Schatten hilft.
rechts:   Die bestrumpften Beine von Michael Vanicek – plus ein Mini-Hund, der spielen möchte.


Eigentlich soll er ja Jörg heißen, manchmal taucht er auch als „Lauffreund“ auf – aber sieht er nicht aus wie ein toller Indianer? so richtig aus nem Karl-May-Film raus? – und da er bis zum Abend sage-und-schreibe drei (in Zahlen: 3) Reden hält, muß er wohl ein Häuptling sein, „Häuptling Schnelle Sogge“ – also der Häuptling begrüßt und weiht ein – wie man auf dem rechten Foto sieht, sind alle total gelangweilt, äh voll bei der Sache – wenigstens die Häuptlings-Frau hört gebannt zu.






Der Häuptling quakt immer noch, die Meute dreht sich langsam, aber unaufhaltsam in Richtung Reste des Frühstüggsbüffet um.

Sammeln auf der Straße vor dem Haus – links unten ist ein kleiner roter Strich = Start- und Ziellinie.

links:   Peter Bartel in weiß und noch mal Ekki die Straßenbahn in blau.
rechts:   Strateschie-Besprechung der Flizzer:  „Heute wirds heiß, da laufen wir gemütlich!“

links:   Der Häuptling reibt sich schon die Hände, Vorsicht, gleich kommt ne Rede.
rechts:   Hoppelchen ruft: „Laber hier nicht rum, Alter, auf die Piste, färtisch los, haut ab!!“

Die Nachhut (zu Beginn) aus dem Berliner Norden – Jan Prohaska, Peter Bartel, Michael Vanicek – von vorne und von hinten, weil sie so schön sind und so elegant laufen, muhahahahaha.

Erstes Foto von der Stregge in Marienwerder erst – bereits 10 bis 11 kms abgerattert – Teile der Marienwerder-Mara-Stregge werden mitgenommen – hier am Kanal entlang - sogar markierte kms (alle 5 oder so).

Ryan hat die zweite Station in Finowfurt, km 19 – macht er gut, kann man nicht mäggern.

links:   Der Häuptling ist es auch zufrieden, sehr zufrieden – läuft sogar mit Schneggi ein paar kms, aufmerksamer Gastgeber, aber Schneggi scheucht ihn weg, der Junge ist viel zu schnell.
rechts:   Idülle am Finowkanal – das Wasser loggt.

Linksseitig des Kanals auf festen Natur- oder Fahrradwegen entlang – spontane Begeisterung von Eingeborenen, die haben wohl gerade ne Fahrradpanne und amüsieren sich köstlich ("selten soviele Irre auf einem Flegg gesehen, die bei der Hitze rumschwirren").

Näxte Station an ner Schleuse, km 25-und-etwas, in der Gegend von Eberswalde.

Inzwischen isses granatenmässig heiß, der Häuptling erzählt hinterher was von 32.2 Grad (max im Schatten) – dann voll in der Sonne ist es absolut oberheftig – man trabt so dahin, die Flizzer vorne weg sehen auch immer an den Stationen total färtisch aus, während Schneggi wie „auf-Urlaub-aussieht!“ (fast - leider kein Foto zur Hand, so ein Pech).

links:   Die letzten 2 kms bis zum Wendepunkt an nem Cämpingplatz in Niederfinow sind der Hammer - Sonne pur, Wind null, Gehirn ausschalten: „da-müssen-wir-jetzt-durch“.
rechts:   Wurde nicht gerade geschrieben, dass die färtisch aussehen?  Häuptling wechselt nach 37 kms das Hemd und will im Flizzertempo zurügg, Hoppelchen ist auch schon 15 kms gelaufen.


Die Markierungen sind prima, es scheint sich dieses Jahr niemand zu verlaufen – Plastikflatterbänder, rot oder grün auf-den-Boden-Gesprühtes – hinterher beim Zensieren der gemachten Fotos meint Häuptling zu dem Dobbelpfeil:  „Dass da aber nicht nix Falsches hierzu geschrieben wird, ist das klar?“ – ey, oh, solche Zensurversuche werden einfach ignoriert.








Ein Ausflugsdampfer und eine der vielen Schleusen.

Einige Industrieruinen entlang des Weges.


Beschaulichkeiten an der Heegemühler Schleuse.

Interessante Brüggen und urige Schilder.



Boote und Schiffe aller Größen und Arten.













Schildbürgerstreich-Schild kurz vor Ryans Station, die er von der Straße ans Wasser runter verlegt hat – 17 Treter sind in Klosterfelde gestartet, 5 laufen die ganzen 74 kms hin-und-zurügg, diese zwei haben bei km 55 für heute genug.


Finowfurt scheint auf Museen zu stehen.














links:
   Bei km 57 über die Autobahnbrügge der A11.
rechts:   Sümpfe auf dem Weg nach Marienwerder.

links:   Der Kanal kurz vor Marienwerder.
rechts:   Der Sportplatz von Marienwerder, wo sie ihren gleichnamigen Mara starten und enden lassen (4 Runden, zumeist durchn Wald).

links:   Der Marienwerder See loggt verdammt kräftig, zumal es schon fast 18 Uhr ist – und noch ca. 10 kms to go - jetzt kommen die Sprüche wie "Die Harten vertroggnen im Garten" oder "Die Schlauen sitzen schon beim Gartenfest und kauen".
rechts:   Die letzten 5 oder 6 kms auf ner Sandpiste, wirklich troggen, Durst Durst Durst und trotzdem Durst – der Rettungsengel kommt mit nem Fahrrad entgegen und bringt was zu trinken.
Ausklang beim Garten-Grillfest – zu erkennen:  Hoppelchen (weiß), Häuptling blaues Angeberschört), MM (schwarz), Hartmut Feldmann (weiß), Christian Hottas (dunkelblau), Ryan (grau – oder ist das braun?).  Das Büffett, insbesondere die Salate, sind köstlich und empfehlenswert, näxtes Jahr kommt halb-Berlin nach Klosterdingsbums - Grillwürste, Grillfleisch - Wein, piggobello alles - sogar beißende Müggen fallen über uns her, kruzidürken. Startgebühr:  nulla niente nada - stattdessen ein Sparschwein für Spenden (hat hoffentlich keiner mitgenommen, muhaahahahaha). Noch ein Wort zur ach so schattenreichen Stregge:  "Hoppelchen, also das mit der schattenreichen Stregge war wohl nicht so ganz! - "Als ich da mal lief, war es schattig!" - "Muss wohl bei ner Sonnenfinsternis gewesen sein".



Die Beute von heute:  Eine handgemalte Urkunde, sehr schön.













„Das näxte Mal, großer Häuptling, nehmen wir unser Kanu und zeigen den Flizzern mal wie wir beide rudern, äh natürlich paddeln können – beziehungsweise Du, großer Häuptling paddelst (kannste auch rudern, wenn Du willst), Schneggi gibt die Richtung an – ansonsten liebes Hobbelchen und großer Häuptling, habt Ihr das subbaprima gemacht – aber als Träingslauf wird das nicht vermerkt werden, sondern als richtiger Ultra-mit-Schmagges! Träiningslauf, Ihr spinnt wohl? bei der Hitze, wa?"

Grüzi
Schneggi



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