Lake Tahoe, USA, Teil 2 – 9th Lake Tahoe Triple Marathon, 25-27 September 2009 –„Tag Dos kühler, Tag Tres unglaubliche Vistas“

Sonntag, 4. Oktober 2009



Fortsetzung mit Tagen Dos und Tres nach den Mühen des ersten Tages des Lake Tahoe Triple Maras (Link dazu ganz unten).

Samstag, Tag Zwo – “Schon besser heute – mehr Schatten”


Morgens vor der Abfahrt an den Startpunkt von Mara Zwo, zwei Tübben vom britischen 100 MC entdeggt, einer ist Jack das Egg, der andere eigentlich ein Ami (Name vergessen).

Die doofen Grubben-Fotos, die keine Sau interessieren:  Das Tiem Austin-Germany am Tag Dos - die Unterstützer Russ und Chrissie (geht in die Knie) – die Treter Claire, Clint, Carolyne und Hasehumpel.

links:   Wir sind immer noch in Nevada.
rechts:   Bart Yasso der Ranners Wörldler neben der Startlinie - laut dem grünen Martin, sei er der Chief Running Officer bei RW USA, "eine Legende da drüben"!

links:   Die heutige Startlinie auf dem gestrigen Finisch-Parkplatz.
rechts:   Rachael, heute in roter Kombi.




Ruth aus Mannheem und Unbekannter – so kalt isses wirklich nich, Übertreiber!

Jean, genannt Helicopter-Jeannie (wegen dem Windrad auf der Birne) und Krügge (humpelt nur 20 Metros mit).

Manchmal sind die Amis doch noch ganz schön prüde – ringsherum nix als Wald und die gehen zum Pinkeln ins Häuschen.

links:   Rob der Zeitmann – sieht aus wie Billie Joel.
rechts:   Die schnellen Jungs – übrigens Total-Sieger wird ein Knaggfrosch namens Lynyrd Skynrod mit 2:43 h (Platz 1) und 2:52 h (Platz 1) und 3:03 h (Platz 2), nicht übel Meister Zwiebel.


Angel brüllt “Ruhe im Sauhaufen!” (oder so ähnlich – Englischsprache von Lahmsogge sehr limitiert, jajajajaja!) – und Lucia verkündet die frohe Nachricht, daß der abendliche 72-Meiler ausfällt (wegen fehlender Genehmigung), scheint aber niemanden zu ärgern – es jibt noch die Spezialvariante:  zweimal Mara (Freitag + Samstag) und als dritten Streich den Ultra Einmal-janz-um-den-See (Samstag Nacht + Sonntag), boaaaaaaa, heißt Super Triple (wären ja auch drei Stügg für`s eigene Glügg, gell!) – na dann eben nur die kleine Variante, also dreimal Mara, reicht ooch! – von denen, die nur wegen dem 72-Miles-rund-um-dem-See herkamen, sind einige doch sehr angefressen, starten inoffiziell auf eigene Faust.

Fängt heut wieder prima an – erstens, 10 kms zuerst nur abwärts, juhu – zweitens, Sonne schon draußen – drittens, Nebenstraße und weniger Verkehr, is ja ooch Samstag-früh-am-Morgen (da pennen auch die Amis länger) – und viertens, später heute mehr Schatten als gestern in der knalligen Hitze auf der Vierspur-Highway, verdammich war das heiß und überhaupt ätzend zum Schluß, dieser 3-Meilen-hoch-Hügel, pfui.

Schön breiter Seitenstreifen – und nur rollen strollen und nicht grollen.

Irre Felsformationen, tolle Gegend.

Mark beim Fotofieren des Sees – au ja, das nehmen wir auch mit.

links:   Sogar die Amis lernen dazu – Sonnenenergie für ein Verkehrszeichen.
rechts:   Das Blau haut einen um.



links:   Alle 5-Miles (= 8 kms) ne Markierung von der Orga.
rechts:   So heißen die Indianer hier.

Kein Sträss, angenehmes Laufen – Russ (in rot) bei der Arbeit, zerrt das Cola für Schneggi raus.

Kurz vor dem Ort Incline Village.

Tiem-Schwester Carolyne wird versägt, keine Gnade, jeder-gegen-jeden – man soll im See bis zu 20 Meter tief sehen können, so klar.

Und plötzlich kommt einem ein Radrennen mit voller Geschwindigkeit entgegen – in dieser Woche (Lake Tahoe Marathon Week of Events) jibbs unser Mara-Laufen (in allen Varianten plus 10 km und 5 km und Halbmara am Sonntag), Walken, Schwimmen und Kajak, Speed Golf (flottere Mutante des Altherren-Golfs), Radfahren und weiß der Geier was noch alles.

Die Nordspitze des Lake Tahoe geschafft, nu geht`s auf dem Westufer nach unten (Landkarten-angugg-mäßig).

Nach dem frühmorgendlichen Runtersausen kommen natürlich später schon wieder saftige Anstiege, logo.

Unterhalb der Straße mit Riesen-Grundstüggen und Zugang zum See einige Multimillion-Dollar-Häuser – in Nevada zahlt man keine Staats-Einkommensteuer (meist 5-10% je nach Bundesstaat), der Staat Nevada verdient genug am Gämbling, sondern man blecht nur die Bundes-Einkommensteuer – daher zieht es viele Reiche hier an den See.

links:   Zum Schluß hin heute fallen wir in California ein.
rechts:   Benzinpreis pro Gallone natürlich (= 4.4 Liter), entspricht 50 unserer Cents pro Liter.

Bryan wird zum Freund und Begleiter für die restlichen heutigen 10 kms – ein Höhlenforscher (Günäkologe) und ehemaliger Air Force-Doc, stationiert 4 Jahre lang in der räudigen Pfalz – hat den Triple schon mehrmals gemacht – seine Alte, äh Frau erlaubt ihm etwa 5 Maras pro Jahr, da muß er das ausnützen und macht mit dem Lake Tahoe Triple eben drei auf einen Zagg (zählt in der wieviele-Maras-pro-Jahr-erlaube-ich-dem-Ehemann als einmal, muhahahahahaha. schenial).

Sonntag, Tag Drei – “Heute alle unterwegs – ein paar echt unfäre Hügel dabei”


Am dritten Tag kein Coaching möglich – Straße is halbseitig in Laufrichtung gesperrt – und auch nicht nötig, da alle 2 Miles (3.2 kms) in etwa ne Station aufgebaut ist – Fahrt zum Start in Tahoe City mit Bussen – alles subba organisiert, piggobello.

Sammelpunkt wieder auf dem gestrigen Parkplatz – da geht`s zum Start.

Improvisierte Gebägg-Abgabe – wieder endlose Schlange, wo man ringsrum in die Büsche machen könnte (so wie einer dieser ungezogenen Europäer).

links:   Ein Dudelsaggler.
rechts:   Man solle sich nach Zielzeit anstellen – tja, hinter dem Schildchen “6 h” jibs nix mehr.
Wieder ein lupenreiner Sonnentag an diesem Sonntag am See, fantastico.

links:   Es wird angeraten, das “Lake Tahoe Triple Marathon Singlet” anzuziehen – dann würden einen die nur-am-Sonntag-Mara-Treter wie Rockstars behandeln, muhahahahahaha.
rechts:   Les, heute wieder mit Gewehr – und richtig wichtig mit Ami-Fahne, Nationalhümne, Tränen-in-den-Augen und Hand-aufs-Herz.

Die drei Miezen Rachael (oransche Kappe), Helicopter-Jeannie (gelbe Mütze) und Jody (weiße Base-Cäbb) ganz in schwarz – nach 1 km von Schneggi eingefangen zerlegt versägt abgehängt – die müssen so deprimiert gewesen sein, dass sie den Rest gewandert sind, faule Weiber-Bande.

Heute wieder einiges auf Fahrradwegen – tolle Bäume.





Anwohner schätzen das Spektakulum.

Heute wird jede Meile angezeigt.




Heute wieder ganz schön noble Häuser und feudale Einfahrten.











Wieder ein Radweg, zum See runter und entlang.

Dutzende von Postern und Schildern mit klugen dummen saudummen lustischen abartigen unterhaltsamen schenialen Sprüchen druff.

Viele der Tripler nehmen`s heut ziemlich logger, viel gehen, langsam traben – Mark in oransch muß auch kämpfen.

Die Hügel fangen schon wieder an - der Ami als Spezies ist ja spontan interessiert herzlich humorvoll positiv.

Willkommen im El Dorado, im goldenen Land.

Geschützte Uralt-Baumriesen und gehende müde Tripler.





“Blasen stärken den Charakter!”, muhahahaha, subbaSpruch – immer gigantische Landschaft, ein Genuß hier rumzustromern.

links:   Die Stationen, wiegesagt so alle 2 Miles, haben meistens Themen, wie hier die Farben der Ami-Flagge oder woanders Harry Potter, the Blues Brothers, Weihnachten oder andere.
rechts:   Die Hügel werden nicht weniger, aber hugivesaschitt, dann gehen wir halt, wir die Blauhemden, die Tripler, die Rockstars, muhahahaha.

The Ort “Rubicon Bay” – hier wird nicht 235mal gepoppt, sondern es gibt 235 Nasen an Bevölkerung (= population).

Die Hälfte bei Mile 13 geschafft – jetzt scheint der Monster-Anstieg, von dem alle quasseln, zu kommen.

Ah, “Good Job” – ja, es jibt vier Sprüche, die man kategorisieren kann, in der Reihenfolge der Anerkennung und Wichtigkeit – von unten angefangen:  erstens “Looking good!” (“siehst gut aus”), sagen meist die Zuschauer, wenn da welche sind, ab-und-zu ein Läufer – zweitens, “Good Job” (“gute Arbeit”), der am häufigsten verwendete Spruch, sowohl von Zuschauer- als auch Läuferseite aus, jedoch wird den ein Läufer fast immer sagen, wenn er versägt wird, todsicher – drittens, “Way to go” (“so muß man`s machen!”), manchmal von versägten Läufern, relativ hoher Level des Respekts – viertens, “You rock, män!” (schwierig zu übersetzen:  “Du bist ein rockiger Tübb!”), absolute Spitze des Respekts, einmal von Mark gebrummelt, der von Lahmsogge am Berg brutalo niedergemacht wurde, muhahahahahaha.


Jetzt kommt doch erst der Monster-Hügel – “6300 Fuß, Willkommen, der Hügel aus der Hölle raus” – “6400 Fuß, was? es gibt kein Tigget aus der Hölle rauszukommen?” – “6500 Fuß, Fegefeuer in 100 Yards Entfernung (= ungefähr Metros)”.










Echt schwierig, langgezogen, ewig hoch – Schneggi der Einzige, der hochtigert, ehrlisch, Finger-auf-Bibel.

links:   “6600 Fuß, Fegefeuer”.
rechts:   Wie kann es sein, dass solche Diggen erst jetzt von Lahmsogge eingeholt werden? ganz einfach, es jibt auch den Halbmara und den 20-Mile-Powerwalk, die später starten und in den Mara einmünden – es jibt einige dieser Prachtexemplare und noch viel prächtigere.

“In 100 Yards der Himmel” – fast oben, Tiem-Bruder Clint reißt die Arme schon mal hoch.



Tolle Felsen – jetzt oben bei 6800 Fuß: “Fliege mit den Engeln – Du Pänner hast es geschafft” (oder so ähnlich) – Clint will es dokumentiert haben.

















Der Dudelsaggler bläst zum Downhill-Angriff.

Da bleibt einem die Spugge wech – geile Gegend.

Wie man sieht – rauf und runter und auch noch Berge dazu.




Keine Ahnung, warum hier “Nordpol” steht – hier die X-mas (Weihnachten)-Station – die Knagg- und Knallfrösche wünschen auch noch “Merry Christmas” mit auf den Weg, Spinner! bei 25-30 Grad Celsius, im September!









Langgezogene Brügge abwärts - um die Emerald Bay herum.

Nochmal Fahrt für das letzte Drittel aufnehmen, noch ca. 13 oder 14 kms.

Wasserstation vor dem letzten großen Hügel, hoch zum Starting Point am Freitag.

Saftiger Anstieg und Wuchtbrumme.

links:   Oben am Hügel noch 10 kms für uns Tripler – an dieser Station jibs Erdbeeren (joh, ehrlisch) und Trauben.
rechts:   Ein Barfußläufer – Barefoot Todd heißt der Knabe.



Das Ziel und die verdiente sonntägliche Medaille.

Boaaaa, das war mal wieder subbaheiß gewesen - schnell an den Strand, die Haxen ins kalte Wasser zischen.

Selbst Mark, die verrüggte Nudel, hat`s jeschafft – Russ hat den 10 km-Lauf gelaufen, wollte den Übernacht-72-Meiler flizzen, aber der wurde ja abgesagt (mit Lächeln und Grinsen auf dem Gesicht von Russ).


links:   Ne Bänd spielt am Strand für die Sieger auf und für alle anderen Vollender ebenso.
rechts:   Russ beim zehnten heißen Hund – die jibs umsonst im Ziel.



Barfuß-Todd auf dem Weg zum heißen Hund-Stand.





Montag, Tag danach – “Jetläg am Abklingen, Wetter kühler und wolkig, jetzt zu spät”

Noch ein heftiges deftiges Ami-Breakfast in Zephyr Grove, auf dem Weg zum Flughafen Reno.

Abschied von einem einmaligen wunderschönen schenialen See.

Die übbige Beute für die räudige Meute


links:   Ein License Plate-Holder – ein Gestell, um darin das Autokennzeichen festzumachen (jibt`s bei uns nicht) - gleich an Claire weiterverschenkt.
rechts:   Subbatolle Sporttasche – kein Plastikmist, richtig edel.


Singlet zum Angeben.




Eine Windbrecher-Jagge und ne prima Startnummer.

Die Medaille vom dritten Tag und ne Stehplakette für den Triple, schweres Teil.

Am Flughafen in Reno spielt Carolyne für 1 Dollar, setzt alles auf Sieg – und verdobbelt, die glüggliche Mieze.

Mann Mann Mann, was für ein Abenteuer! toller Lauf, spektakuläre Szenerie, einfach umwerfend – beim näxten Mal:  früher Anreisen (für die Umgewöhnung an die Zeitumstellung), verdammich viel Sonnencreme mitbringen und vorher Hügel tränieren.

Wieder zuviele Fotos vom See fotofiert – die besten übrigen vom Rest des Fest kommen im Teil 3 des Lake Tahoe Triple Maras, ohne viel Gesabber und Gedöns.

Grüzi
Schneggi


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