Leipzig – 17. 100-km Lauf Leipzig am Auensee, 12. August 2006 – „Schneggi fährt doch nicht zu den verrüggten Saxen zum Träning“
Vor zwei Jahren im August 2004 rannte Schneggi mal diese 100 kms um den Auensee – lief ächt subba, trotz Hitze und Schwüle und Gewitter – und noch tolle Mieze kennengelernt, na also, kann man nicht mäggern. Nun denn warum nicht noch mal dahin und um den Auensee rumgurgen?
Bauen wir mal das heute etwas strukturierter und nicht so chaotisch wie sonst auf, einverstanden Knallfrösche?
Anfang mit dem Tag davor

links: Nicht so ganz einfach zu finden, vor allem wenn man „von hinten daher kommt“ – die Straße kommt aber bekannt vor und das winzige weiße Schild will uns sicher auch was sagen – übrigens diese Straße ist weiter hinten das Endstück der 10-km-Runde, die dann ins Stadion reinführt.
rechts: In der Tat, das Schildchen sagt „Anmeldung“ rechts rum.

links: Und dahin zeigt das Schildchen – zur „Gaststätte TSV 1893“, verdammich alt, also parken und mal da nach hinten watscheln.
rechts: Uuups, das erste Haus links sieht weder neu noch bewohnt aus.

links: Auch das zweite Hause auf dem Weg zur „Gaststätte TSV 1893“ lässt nix Gutes erahnen – ist das die „Anmeldung“ zum Wochenendseminar „Wie-breche-ich-alte-Häuser-sauber-ab“?
rechts: Aha, doch richtig, dieses Tie-Shört sagt uns, dass da Tübben rumrennen, die zumindest schon mal beim Rennsteig waren oder jemanden kennen, der ihnen ein Shört mitgebracht hat – außer, er hats auf dem Flohmarkt gekauft, ach zu kompliziert.

links: Am Ende des Weges links rum und noch mal links und voilà das Büro – MM checkt mal die Lage aus, mutige Frauen vor.
rechts: "Laufclub Auensee e.V." steht auf dem Schaukasten, hier sind wir richtig – MMs fliegende Haare können am rechten Rand bewundert werden (schnelle Frauen sind halt in allem schnell).

Letzte Zweifel verfliegen, als Ekki Steuck auftaucht – er hat gleich das passende Hemd aufm entzüggenden Rüggen - Ekki läuft die Fuffzig.

links: Steht vor dem Büro, dieses Auto - gutes Kennzeichen und sogar die Wäbseite hinten draufgebabbt.
rechts: „August-Bebel-Kampfbahn“ – Kampfbahn, wow, hört sich extrem martialisch an.

links: Das sind die altehrwürdigen Duschen und Umkleideräume - unter Denkmalschutz würde man denken.
rechts: Dann lieber munter tralalala über die Wiese ins Stadion und zu den Zelten.

links: Der Anmeldetisch und die Anmeldedamen – die Dame in rot ist das "Bestimmerstachelschwein" (Urheberrechte für diesen Ausdrugg liegen bei MM, also schamloses Plagiatisieren oder wie das heißt) – Schneggi geht zu ihr, sie sagt was, Schneggi versteht kein Wort, guggt zu MM, die zuggt nur mit der Schulter – zweiter Versuch, beide Antennen Richtung Dame-in-rot, wieder nix verstanden – der Nachbar übersetzt: „Wollen beide laufen?“ – für den Rest der Konversation dient der gute Mann als Übersetzer vom Säxischen ins Deutsche und vom Schwäbischen ins Säxische – uaaaa, das war ne Geburt, aber die Frau ist aber auch exträm säxisch, hat aber ihren Laden und ihre Leute voll im Griff.
rechts: Lothar Feicke ist der Schäffe von dem Ganzen, die gelbe Tüte (oder Düüüde, wie man hier sagt) gibts bei der Anmeldung.

links: Alles erledigt, nun die Unterkunft regeln – da kommt Gerd Bracht dahergewatschelt, man hat sich erst vor 2 Wochen in Davos bzw. irgendwo in den sakrischen Bergen dort getroffen - keine Dolmetscher jetzt nötig, Gerd ist Schwabe aus Stuttgart: „Ey, Gerd, läufste 50 oder 100?“ – „I faar do näd fiar fienfzig von Stuagärd nach Leibzisch!“ – okay, alles klar.
rechts: Hier noch die Turnhalle, in der man kostenlos schlafen kann – allerdings mit grünen Filzteppichboden (ebenfalls unter Denkmalschutz) – man beachte die "August-Bebel-Kampfbahn"-Inschrift.

links: Ach, wären wir die normale Stregge gefahren, hätten wir gleich dieses Riesenbanner von der Hauptstraße aus entdeggt – na, ging auch so.
rechts: Sogar an der Hauptstraße sieht man die Kampfbahn – Schneggi ist begeistert von dem Wort.

links: Also wer da mal laufen möchte, dem können wir allerwärmsten ne Blogghütte oder eine dieser Finnhütten empfehlen – tolle Sache – ist ein Cämpingplatz direkt neben dem Stadion mit allem sonstigem Zeux wie Duschen, Toiletten, sogar ein Restaurant (für Frühstügg zum Beispiel am Sonntag nach dem Lauf) - 22 Euronen pro Nacht pro Hütte.
rechts: Die Hütte innen drin, ein bisschen Heidi-Bettwäsche, aber prima.

links: Das Pännen geregelt, zurügg ins Stadion – so sieht der Einlauf ins Ziel aus – zehnmal, wenn mal durchkommt.
rechts: Schnelle Frauen haben wenig Zeit und müssen die verbliebene Zeit effizient nutzen.

links: Marcel Heinig klopft auf die Schulter – man beachte das Triathlon-Angeber-Hemd, Verzeihung Triple-Triathlon natürlich, also Neunerathlon oder so ähnlich.
rechts: Marcel beschwert sich, das seine extra gesteilten und gegeeelten Haare nicht aufm Foto drauf sind – daher noch mit dem Rest der Marcel-Birne.

links: Im großen Zelt gibbs nen Vortrag von Andrä Dreilich, das is der Zeitungsdieb, über seine Spatzathlon-Abenteuer, sehr witzig und gekonnt, und sogar auf deutsch, na ja relativ deutsch – der Andrang ist groß, die Leute stehen draußen an.
rechts: Das isser, der gute Andrä – auch vom Club Auensee hier.
Am näxten Morgen dann Start um 6 Uhr, uaaaaa, Aufstehen um 5 Uhr, oGraus-overdammteLaus. Erst mal vor dem Start ein paar Bildchen:

links: Tagsüber ist das Tor in Richtung Stadion ja offen – offensichtlicch um 5:15 Uhr morgens noch nicht – das ist übrigens Schneggi, der da rumhampelt.
rechts: Frühstügg in der TSV 1893 Gaststätte - Robert Wimmer guggt verdammt müde.

links: Draußen versammeln sich die Fahrradfahrer, die die Schnellsten begleiten, unterhalten, ziehen, schubsen usw.
rechts: Die schon wieder – erst neulich in Davos gesehen – Carmen Hildebrandt reichen heute 50 kms – gleichzeitiger Start dieses Bambinilaufes und der Hunderter.

links: Bernd Sehmisch wird wie gewohnt als Sprecher fungieren.
rechts: Ränä der Wallesch taucht aus dem Dunkeln der Nacht auf.

links: Mit Walter Zimmermann wird Schneggi heute noch viel zu tun haben.
rechts: Fummelverein-Größen Volkmar Mühl (läuft die Fuffzig) und Dietmar Knies, dazwischen Sympathisant Bernd Sehmisch.

links: Es wird heller, Zeit für den Start – rechts im gelben Hemd Ekki Steuck und im blauen Hemd Ränä der Wallesch, vorne mit 549 die MM – die Bambiniläufer der 50 kms haben Fünfhunderter-Nummern und die 100-kms-Granaten haben Hunderter-Nummern.
rechts: Direkt vor dem Start, Bernd Sehmisch und Lothar Feicke.
Sodale, jetzt mal die Stregge vorstellen – wiegesagt 10-kms-Runde, die ersten 4 kms und die letzten 4 kms sind die gleichen, also Gegenlaufstregge – die restlichen 2 kms gehen in einer Schleife um den Auensee rum.


links: Aus dem Stadion raus, immer dem weißen Strich hinterher– dieser km wird dann natürlich später der unbeliebteste und härteste, tja sorry.
rechts: Liebesvolles Laufstrecken-Schild, kurz vor km 1.
unten: Gleich dazu das km 1-Schild – alle kms mit Schildern bestüggt und nen fätten weißen Strich dazu.

links: Man kommt kurz nach km 1 über eine schmale Brügge, die schwingt in der Mitte wunderbar – gerade den Sonnenaufgang erwischt.
rechts: Über Schwingebrügge mal später am Tag.

links: Hinter der Schwingebrügge gleich in den Wald, für ca. 2 kms – hier der Bligg auf das Teilstügg km 2-3.
rechts: Da isses ja schon, das km 3-Schild - hoppla, „Leipzig Marathon“, falsche Veranstaltung, wa?

links: Bei km 3,3 dann die zweite Station und raus ausm Wald – rüber zu der Brügge da hinten, also km 3-4 hier.
rechts: Hinter der Brügge rein in nen Wald, unter ner Straße durch und bei km 4 raus aus dem Wald – dann über diese Brügge drüber – man beachte den kleinen gelben Punkt am rechten Ende der Brügge, das ist Wolfgang.

links: Wolfgang Schladitz in größerem Format – unermüdlicher Anfeuerer mit Trillerpfeife, Tröte, Rassel – nach 2 Runden kennt er alle mit Namen – überhaupt sehr gut, an den Stationen wird man mit Namen angesprochen.
rechts: Zwischen kms 4 und 5 linkerhand dieses Big Hotel.

links: An entscheidenden Stellen diese Monsterpfeile (hier gleich bei km 5) – vorteilhaft für später, wenn man dann im Tran durch die Gegend eiert.
rechts: Auch vorbildlich: Passanten werden vor den wilden Tieren gewarnt (hier kurz vor km 5) – die machen das schon professionell hier.

links: Hier die dritte Station kurz vor km 5 – an Stationen Eins und Drei gibbs Flüssiges (das übliche) und an Station Zwei und im Stadion gibbs dazu noch jede Menge zu Futtern und noch Malzbier und Schleim und weißderGeierwasnochalles– absolut mäggerfrei kann man da nur sagen.
rechts: Die beiden strengen Jungs sind die km 5-Aufpasser und haken jeden ab, der hier durchsaust – wohl damit keiner sich die 2 kms um den Auensee sparen möchte und überhaupt.

links: Nen Blick nach links auf die Geleise um den Auensee, bei kms 5-6.
rechts: Die Auenseebahn, rund um den See - für die Faulen.

links: Blick nach rechts über den Auensee.
rechts: Das dazugehörende „Seerestaurant“ – wir sind immer noch bei kms 5-6.

links: Nach der um-den-Auensee-Schleife dann gleich wieder zu Wolfgang auf die Brügge und das km 6-Schild neben ihm.
rechts: Bei kms 6-7 mal im Dusteren unter dieser Brügge durch – sehr beliebt zum Pinkeln in dem zweiten Brüggendurchlaß nebendran, riecht auch so.



links-rechts-unten links: Die große Futter-Sauf-Station bei km 3,3 (halt wir sind ja aufm Rüggweg, also bei km 6,6 dann eben) – viel Zeux und alle dahinter subbagut drauf.
unten rechts: Nun schon wieder zurügg auf diese Schwingebrügge (also kms 8-9), huch da kommt schon MMchen entgegen, flott heute wieder.

links: Die erste und letzte Station bei km 9 bzw. km 1.
rechts: Eine Ampel haben wir heute auch zu bieten (nach km 9 und vor km 1).

So sieht dann der Einlauf ins Stadion aus – sich langweilende herumlungernde Nichtläufer, die sich sonnen und es sich einfach gut gehen lassen.
Jetzt ein paar der Tübben und Tübbinnen, die da durch die Gegend rennen:

links: Nach dem Start klemmt sich Schneggi an Walter Zimmermann, hier in der 1. Runde.
rechts: Peter Schmidt aus Berlin, auch noch in der 1. Runde, versägt hier gerade Schneggi.

links: Schwingebrügge-Läufer, man beachte wie die zwei vibrieren.
rechts: Nach zwei Runden sieht Schneggi die zwei Figuren im Zielbereich: Ränä Strosny und Frau BamBam – hey, gleich Foto machen – Dietmar Knies brüllt: „Nicht anhalten, kein Foto machen, kostet zuviel Zeit!“ – Schneggi macht Foto, BamBam erklärt ihm: „Das ist Powerschnecke, der macht immer Fotos!“ – er schüttelt nur den Kopf, wie kann man nur soviel Zeit verschwenden, Verrüggte gibbts, unglaublich.

links: Uwe Männicke dreht immer Videos – MM sagt, dass die subba seien.
rechts: Der offizielle Fotograph, sitzt am Auensee – toller Sörvis: nach dem Zieleinlauf, gerade noch Zeit die Sinne wieder alle einsammeln und an den richtigen Platz stellen, und schon steht ne Mieze da und drüggt einem sein eigenes Lauffoto in die Hand, und die, die Schneggi gesehen hat, sind subbaFotos.

links: Bei deren km 35 festgehalten: die führende Carmen Hildebrandt (rote Hose) wird von Simone Stöppler (blaue Hose) überholt – am Ende ist Carmen Zweite und Stöpsel ist Erste.
rechts: Um die zwei Galgenvögel mussten die beiden Damen einen großen Bogen machen: Ränä und BamBam.

links: Wilhelm Pabst (107), Dieter Hahn (168), Grit Bischof (560) beim Rauslaufen - schöner weißer Pfeil, ästhetisch fast, auf jeden Fall massiv.
rechts: Gerd Bracht, noch guter Dinger, erst in der dritten Runde.

links: Aus dem Weg, uiiiiii, MM bei km 45 (siehe den weißen Strich, das ist die 5 km-Markierung) - wird der dritte Platz beim 50 km-Läufchen.
rechts: Monica Barchetti aus Italia läuft die Hundert.

links: Robert Wimmer, heute gut drauf.
rechts: Andrä der Zeitungsdieb, etwas gebüggte Haltung, nicht optimal.

links: Schneggi – auch noch gut drauf, zumindest von vorne.
rechts: Uaaaa, von hinten sieht das etwas gekrümmt aus – ey ey ey, Tränerin hat Verbesserungen anzumerken.

links: Hey, der Bursche hält nicht vor der roten Ampel.
rechts: Uwe hat das hier auf Video dokumentiert – wenn das man keine Disqualifkation gibt.

links: Sieht der Marcel völlig färtisch aus – oder ist das nur üble Tagtig?
rechts: Gerd Bracht geht in die näxte Runde.

links: Siegmund Bocian – er wird der Letzte unter 10.
rechts: Ränä der Wallesch und Gemahlin.

links: Alfred Bahnsen - ausm Stadion raus.
rechts: Axel Görig – hat aufgegeben nach 80 km.

links: Noch mal dieser Bocian - will seine sub-10 retten.
rechts: Er muß auch aufgehört haben - Jörg Beine - nach 60 kms.
Der Tübb hört auch auf – nach der 4. Runde fangen die Qualen, Höllenschmerzen (angeblich) an: im linken Oberschenkel hinten oben (um nicht zu sagen untere Arschhälfte links), der untere Rüggen wird steif (na wenigstens etwas wird in dem Alter noch steif) und der Naggen – auf jeden Fall denkt er sich auf dem Rüggweg der 5. Runde: „Ach, Fuffzig reichen auch, melde mich um auf die Fuffzig, nix kabuddmachen, Nachmittag mit Tränerin nochmal die Theorie bei Bier in der Sonne durchgehen und soweiter“ – Schneggi läuft durchs Ziel, bleibt stehen, macht die Startnummer ab (wird von den BIB-Tschibb-Leuten eingesammelt), Lothar Feicke steht gerade da – „Ey Lothar, wie mache ich das, von 100 auf 50 umzumelden, bin verletzt blahblahblah laberlaberlaber …?“ – Lothar: „Wir machen das hier nicht“, dreht sich und latscht weg – „HolySchitt, darf nicht wahr sein!“, Schneggi ist zuerst sprachlos und dann kiggt er erst mal alle Steine aus dem Weg – troddelt zum Getränkestand, betrinkt sich sinnlos mit Tee und Wasser und Schleim, troddelt weiter zum Beginn der Wiese, schmeisst sich ins Gras, MM kommt gerade von der Dusche – Schneggi mault und zieht wohl ein 1000-Tage-Regenwetter-Gesicht – da kommen langsam aber sicher alle Treter ins Stadion rein und wieder raus, die Schneggi mühsam versägt und quasi meilenweit hinter sich gelassen hatte, deprimierend – MM will ein Malzbier, Schneggi geht zum Stand rüber, joggt halb zurügg: „Mann, tut doch gar nix weh!“ brummelt er zu sich – MM versucht zu trösten: „Dann sieh es halt als Fuffzig-kmss-Träningslauf an!“ – da geht Schneggi die Galle im Kopf hoch: „Träningslauf? ich fahre doch nicht zu den beklobbten Saxen für einen Träningslauf! ich probier noch ne Runde!“ – sagts und steht auf und watschelt ins Ziel, kramt in der Kiste nach seiner Nummer und macht sie dran (siehe Foto) und zoggelt los – 32 min genau hat die Sinnkrise Nummer Eins gedauert, man könnte auch sagen Verletzungspause mit Behandlungsintervall – auf jeden Fall schlägt dann die 6. Runde mit 1:43 h (wenn man die 32 min Künstlerpause drin läßt) zu Buche – die 7. Runde wird auch noch geschafft, mit viel-Ach-und-wenig-Krach – aber dann, Sinnkrise Nummer Zwo: nach dem Zieldurchlauf mit 70 kms auf dem Buggel verzieht sich Schneggi ins Zelt, hoggt sich auf die Bank und hadert und hadert und hadert, MM kommt dazu: "Möchtest Du ein Bier, da sind wichtige Vitamine drin!“ – Schneggi brüllt im Delirium unzufriedicum: „Bist Du wahnsinnig? willste mich vergiften?“ – MM tut das einzig Richtige und holt die Peitsche raus: „Erst zwei für diese Frechheit und dann noch zwei damit Du wieder auf die Piste rausstürmst!“ – die Beweise sind die näxten beiden Fotos (vielleicht sollte sie noch lernen, wenigstens keine Spuren zu hinterlassen) – ohne Frage: Schneggi brav und ohne weiteres Murren lief die Hundert voll.

Text dazu siehe oben

links: Marcel, immer noch flott unterwegs – aber Reinlaufen ist mucho isier als rauslaufen.
rechts: Der Beweis.
Der spätere Sieger Jiri Krejci aus der Tschechei.

links: Die spätere Siegerin Nicole Bornhütter beim Rauslaufen.
rechts: Christoph Lux, 8er-Zeit, sehr dynamisch, beim Reinlaufen, 7. Platz.

links: Andrä (in orange) erklärt seinen Fotoapparat, Ralph Hermsdorf (132), und Pat Leysen (152).
rechts: Hans-Joachim Teegelbeckers kurz vor Ende einer weiteren Runde: „Hart heute, ächt“.



Der Sieger Jiri Krejci kommt nach 7:42 h ins Ziel – sieht noch ziemlich logger aus der Junge.

Robert Wimmer, als Zweiter, im Fluge.



Der Dritte, der Italiener Andrea Accorsi – der Junge freut sich wahrlich riesig.


Der vierte Platz nach Belgien: Pat Leysen mit 8:20 h.


links: Andrä ist nicht färtisch, aber eigentlich doch – ziemliche Magen-Darm-Probleme: „Nicht mein Tag“.
rechts: Derweil die Siegerehrung für die 50 kms der Männer: Sven Kersten (1. Platz in roter Jagge), Michael Boback (2. Platz, steht auf der Nummer 2) und Volkmar Mühl (weißes Tie-Shört).

Die Frauen-Siegerin Nicole Bornhütter auf den letzten Metern, 9:00 h haargenau – totaler Einbruch auf den letzten beiden Runden, aber heute keine bissige Konkurrenz dabei.

Zweiter Platz für kleine italienische Maus Monica Barchetti aus Bologna, mit wehenden Haaren zum Schluß (am Fotoapparat links vor dem Ziel, ihr Freund Andrea, der zuvor den Männer-Dritten holte, süß) - Zeit 9:13 h.

links: Toralf Hube, 11er-Zeit.
rechts: Dieter Hahn, 11er-Zeit.

links: Schneggi arg am Beißen, 8. Runde – MM hat ihn schon angemeldet für die Fortbildung: „Wie-lächle-ich-immer-beim-100-km-Lauf-auch-wenn-es-mir-scheiße-geht“.
rechts: Julien Sand aus Luxemburg, knäbbli über 10 mit 10:07 h.

links: Die allseits beliebte Schwingebrügge mit Schafen drunter.
rechts: Ränä kommt gerade ausm Wald raus.

links: Im Wald wirds mal ziemlich duster, draußen regnets - Marijan Pusek (159), Jürgen Reinert (155), Juana Schmidt (3. Frau mit 10:26 h).
rechts: Huch, auch Pferde im Auenwald – ne Hochzeit fand findet auch statt, zumindest die Fotosässion dazu.

links: Alfred Bahnsen, bei km 8-9, 10er-Zeit.
rechts: Nur als Silhouette, der Jens Dorner, 10er-Zeit, klasse Hut.

links: Karl-Heinz Mehde, 11er-Zeit, mit Schneggi die erste Runde.
rechts: Wilhelm Pabst, 10er-Zeit – erste Runde hinter Schneggi, dann wird er immer schneller und schneller, der Bazi, toll.

links: Klaus-Dieter Hellwig, 10er-Zeit, Rennsteig-Hemd.
rechts: Peter Schmidt, 12er-Zeit – tja, so mancher geht doch öfters und öfters und …

links: Jannett Lange aus Holland, vierte Frau, 10er-Zeit.
rechts: Andreas Baumeister, 10er-Zeit.

links: Hans-Joachim Teegelbeckers, 12er-Zeit.
rechts: Bettina Keelan, 10er-Zeit.

Die Sonne kommt dann wieder raus – nur wenige Regentropfen klopfen an.

links: Eine einsame Klatscherin am Auensee: „Seit wann werden die Zuschauer fotographiert?“ – „Seit heute!“.
rechts: Viel Wald auf der Stregge – hilft gegen Hitze, ist heute aber kaum vorhanden, a bisserl um die frühe Nachmittagszeit.

Beim zwanzigmal Vorbeikommen fragt man sich schon, was einem diese beiden Bäume sagen wollen.

links: In Schneggis vorletzter Runde (also bei km 89) sieht er Walter entgegenkommen, wandernd – aha, also 2 kms Vorsprung, den krieg ich noch, reine Motivation zum Weiterlaufen und eventuell a bisserl schneller Laufen, nix gegen Walter, der ist der nätteste und beste Tübb (außer Löffel und Dromeus natürlich, schleimschleim) – als Schneggi über die Schwingebrügge (km 98) trampelt, ruft ein Spaziergänger: „200 Meter voraus, da geht einer, den kriegste noch!“ – Schneggi schaltet den Turbo ein, holt Walter bei genau km 99 ein, man trödelt zusammen weiter, aber Walter wird im Stadion der Vortritt gelassen, bei km 99,8 noch versägen, nee das gehört sich nicht (das macht nur dieser RotzLöffel)– hier Walter Zimmermann im Zieleinlauf, 20 Meter dahinter Schneggi.
rechts: Schneggi dann selbst im Ziel - ein gebüggter Mann.

links: „Unglaublich! Wahnsinn! das noch rausgerissen! uaaaaaaaaaaaaaaaaa !!!"
rechts: Schneggi will Tee und Wasser: „Nix da!“, ruft Andrä und reicht ein Bier.
unten: Das ist der Rest vom Bier für heute – gerade noch rechtzeitig reingekommen, was?

links: Das italienische Paar Andrea und Monica aus Bologna (Dritter und Zweite beim 100 km), mucho sympathico.
rechts: Andrä und die Helfer beim Biertrinken in der Abendsonne.

Der Letzte, Leonorio Bertola aus Bergamo in Italia, trudelt neben dem Besenfahrrad nach 12:42 h ein – die Italiener freuen sich mehr.



Am näxten Tag ist nicht mehr viel übrig – zur Reminiszenz noch ein paar Fotos, war schon toll gewesen - vielleicht wieder im näxten Jahr, wenn die Knochen halten und die Birne mitmacht.
Medaille zum Fotographieren gibbs keine, könnte man noch eine erfinden. Die meisten Fotos der Läufer hat MM gemacht, sie war ja schon kurz nach 10 Uhr färtisch, die Flizzerin, wurde in den Fotodienst gepresst, damit sie was zu tun (hübsche Frauen mit zuviel Zeit an den Händen könnten ja sonst auf dumme Gedanken kommen).
Also, in Leibzisch um den Auensee – einfach klasse und ein prima Wochenende, hochgradigabsolutdefinitivmäßig empfehlenswert.
Grüezi
Schneggi
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