Marburg - 14. Marathon rund um die Steinmühle, 8. April 2006 – „Juhu Frühling und immer dieselben Pappnasen“

Sonntag, 9. April 2006


Beim Marburger Ultra gibbs tatsächlich nen Ultra über 50 kms, nen Mara, nen Halb-Mara, und Staffler über 30 schwirren auch noch rum.
Foto PowerschneckeFoto Powerschnecke
links:   Das erste Gebäude vom Landschulheim Steinmühle – nicht so einfach zu finden, aber mit ein paar Nachfragen bei den Eingeborenen schafft’s man doch – auf diese Wand laufen die Maratreter und die Fünfziger fünf mal zu – heute immer mit üblem Gegenwind, zumindest diese letzten 400 Meter.
rechts:   Größere Anlage, hier noch ein Bligg – früher, Mann, was wurden hier wohl für Gelage und Orgien veranstaltet (reine Vermutung, keine eigenen Erfahrungen, Schneggi war ein ganz braves schüchternes liebes reizendes unproblematisches pflegeleichtes Kind, jawohl), heutzutage fahren die Kinder nach Rom als Schulausflug.
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links:   Der Parkplatz – wir sind draußen vor der Stadt – laufen aber nur auf asphaltierten Wegen –zu beachten das sonnige Wetter, rauf bis 15 ° Grad.
rechts:   Ein Brunnen von und mit Neptun auf’m Schulgelände – mit Wasserfontäne aus`m Hintern.
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links:   Thomas Zwirbelbart Wenning – guggt noch müde in der Nachmeldung: „Heute stand ne 35 im Tränenplan - da dachte ich, dann könnte ich auch gleich nen Marathon laufen!“.
rechts: A  ber Zwirbelbart kann auch lachen – gerade zurügg von quer-durch-Irland-laufen, 10 Tage Regen an den 5 Tagen (oder so ähnlich).
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links:   Walter Zimmermann – war 2 Wochen außer Gefecht gesetzt, als Briefträger iss er mit dem Fahrrad auf`m Glatteis ausgerutscht und aufs Knie gedäbbert, klarer Fall von Arbeitsunfall – hält aber heute die 50 tapfer, aber langsam durch.
rechts:   Die Brownies, Marion und Wolfgang, der illegale illegitime intime schleichende Werbung für so nen rauf-und-runter-Marathon macht, wo er für`s Ziehen und Bremsen wieder sorgen wird.
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links:   Ingo Schulze gibt sich die Ehre, wie immer in knalle rot.
rechts:   Beim Futtern denkt es sich am besten nach: von Schweden nach Italien oder von Italien nach Schweden? – schau`n wir mal unter die Wurst.
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links:   Superlöffel`s Vater Volker, dieses Mal mit mehr Abstand fotogemacht – damit`s nicht wieder Gemaule gibt.
rechts:   Die BIB-Ohren sind immer wieder ein Foto wert – Kurs ist genau 10 kms lang – wir Maratreter laufen hier viermal durch und beim fünften Mal eben nicht (siehe unten).
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links:   Der Bagger gibt das Tempo vor.
rechts:   Die Orga ist da drin und dahinter die Kantine, lägger Kuchen, Brötchen, Nudeln.
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links:   Prominenz? Volkmar Mühl mit Zwirbelbart – DUVler sind auch da.
rechts:   Reinhardt Schulz – einige tragen sein Rodgau TieShört – der Knabe hält sich knabb hinter Schneggi (es gibt mehrere Gegenlaufstreggenteile) und versägt dann bei km 38, entschuldigt sich nicht mal, hat 45 sec Vorsprung bei Mara – rennt aber weiter, Mann der macht ja nen Fünfziger.
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links:   Sabine Schneider – zuerst in rot-schwarz.
rechts:   …. zum Laufen in weiß - nützt aber nix, nämlich genau bei km 2 versägt: "Hallo Käsebrötchen!" - "Hallo Schneggi!".
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links:   In der Menge auch „Michel“, bekannt vom Hamburg Mara – er ist tatsächlich Franzose, von der Loire (Ort vergessen), wohnt in der Nähe von Marburg (Ort vergessen), ist ein ganz normaler Malocher (Beruf vergessen), läuft in 2 Wochen in Hamburg seinen 150. Marathon (nur die kompletten zählt er), der Veranstalter zwang ihn dort wieder zu laufen: „Du mußt laufen, Du gehörst dazu!“ – hey, investigativer Journalismus vom allerfeinsten.
rechts:   Auf der Toilette wird Ami-Släng gequasselt – zwei der US-Boys von der Mannheim American High School laufen die Staffel mit – sechs mal 5 kms – die Amis gewinnen haushoch in 1:52 h (Schnitt von 3:45), auf dem zweiten Platz der Schulen die oberlahmen Deutschen mit 2:53 h, uaaaaaaaaaaaaaaaa - selbst die Studenten der Marburg Uni werden von den Ami-Boys versägt, uaaaaa.
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links:   Gewusel 10 min vor dem Start, alle Treter fangen gemeinsam an - ca. 60 Ultra-Finisher, 50 Maras, 160 halbe Maras und 16 Staffler.
rechts:   Das ist schon nach getaner Arbeit: der Tisch mit Medaillen und Pokalen und Urkunden, heute alles im Freien - nicht jeder kriegt ne Medaille.
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links:   Aus der beliebten Serie vorher-nachher: Wolfgang Braun kurz nach 357-Zieleinlauf im Fünfziger – hat der sich gar nicht angestrengt? nur Träningslauf?
rechts:   Erste Frau beim Fünfziger: Carmen Hildebrandt in 358.
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links:   Das sind Beine von Langstregglern und nicht Fußballspielerstampfer.
rechts:   Michel machte „träningshalber“ nur 30 kms, schont sich für Hamburg, ist aber aktiver Antreiber auf der Endspurtstregge.
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links:   Und das sind die letzten 300, 400 Meter – immer noch Sonne und warm.
rechts:   Das Marathon Ziel sind nicht die BIB-Ohren, sondern dieses Zelt 50 Meter davor – dezent per Pappschild auf dem Boden angekündigt – Pänner Schneggi sieht`s gerade noch vor dem Vorbeischießen.
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links:   Die gute Schneggi-Tat-des-Tages – Schneggi fummelt sich am Auto aus seinen Laufschuhen, kommt einer dahergetigert: „Sprächen Sie Änglisch?“ – einer von der Ami High School-Trubbe – sie brauchen nen Jump Start – die Mütter haben in einem von den riesigen Ami-SUVs Videos geguggt und die Batterie leergefegt, uaaaaaaa – aber nicht verzagen, Schneggi fragen, hat Starthilfekabel immer parat – ach diese Völkerverständigung !!!
rechts:   Simone Stöppler und Marion Braun warten auf die Siegerehrung.
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links:   Ingo im Endspurt auf den letzten 100 seiner 50000 Meter.
rechts:   Medaille.

Gelungener Tag, in jeder Hinsicht, gibt’s nix zu Mäggern – selbst Coach Dromäus verkneift sich das Maulen: „Juhuuuuuu, jahrelanges Coaching zeitigt endlich Früchte - sauber gemacht (Split 50,04% zu 49,96%, zweite Hälfte 12 sec schneller als erste) – dunnerlittchen, voll auf dem ab- äh aufsteigenden Ast – so kanns weitergehen, dranbleiben Junge!“.

Grüzi
Schneggi


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