Marburg - 17. Marathon Rund um die Steinmühle, 7. März 2009 – „In Marburg zum Mara immer die Sonne lacht“
Nach dem erfolgreichen Elbtunnel-Mara muß ein neues Opfer her – der Marburg Mara bietet sich an: immer prima Wetter und sowieso alles prima. Also dorthin zum zweiten Mara im zweiten Läuferleben. Am Tag zuvor noch Sauwetter und am Tag danach auch mieses Wetter, aber der Mara-Tag ist bestens. Achilles darf mit, muß aber brav bleiben, sonst gibbs Igelball.

links: Es wird schon aufgebaut – es sieht noch nass und grau aus, Temperatur auf 2 Grad, Zeit auf der Zieluhr ist 8:39 – Start um 10 Uhr, genial spezial extravital.
rechts: Die ersten Landstreicher und Grubbies lungern schon rum – als Erster rennt Dirk SaxeEins Schwonburg durch den Schulhof.

Invasion der Saxen – Versteggen hinter der Startnummer hilft nix, schon erkannt Gefahr gebannt – Andrä Zweilichtig SaxeZwee.

Aufm Parkplatz ein bayrisches Auto mit einem bayrischen Kennzeichen – aha ein Europatreter – und ein Bayer steggt in der gelben Jagge drin: Werner Selch – trotz Kniebeschwerden wieder ein Flizzetag – ein wenig Humpeln hinterher gehört dazu – sind noch 6 Wochen zum Auskurieren.

links: AmPoPo Europa – an diesem grandiosen Gemälde auf dem Pflaster vor den Stinke-Toiletten könnten sich alle Europatreter nochmals eines Besseren besinnen.
rechts: Gelangweiltes, äh konzentriertes Rumlungern vor dem Eingang zum zentralen Zentrum – da wos Kaffee, Bier und Kuchen gibt.

Carmen will nicht fotofiert werden – aber die Haare verraten sie, die Duffie-Jagge ebenso – ha, ganz klar, das kann nur die Frau Hildebrandt sein - will in Zukunft "langsamer" laufen, jajaja jajaja, gewinnt aber heute wieder im Affenzahntempo die Fuffzig.

links: Zum hundertzwölften Mal das gleiche Foto von den Löchern der Ohren.
rechts: Diese beiden dürfen ruhig nochmals auf die Platte druff – Dagmar Pöbelwitz und Wolfgang Olbrich.

Stefan Hinze und Gerhard Albert – dieselbe Stregge, nämlich Fuffzig Kms, zwei Welten.

links: Der Tübb schon wieder – und auch noch unrasiert – Keule darf nirgends fehlen, wos Kilometer zu machen gibt.
rechts: Den Miezen Sabine Schneider und Angela BamBam erklärt Keule, dass er eigentlich lieber 200 kms laufen wolle, aber die Veranstalter haben als Limit 150 kms gesetzt, also nur den dreifachen Fuffziger – blöd sowas! echt ärgerlich! - "Ond deswega kom i bis von Stuagard rübä! hanoi!".

links: Sabine meint: „Ja Lahmsogge, lebst Du auch noch! – daß ich das noch erleben durfte! Boa wow!“.
rechts: Ruth Jäger im engen Flur – mal schnell n Foto auf die Schnelle.

links: Silke Hoppelchen Stutzke, noch am Strahlen – Nobbie Madry schläft gleich wieder ein – er macht die 5 km in ner Staffel, in seinem Alter darf man sich ja nich zuviel vornehmen.
rechts: Nobbie fragt MM um Rat, ob er für die 5 kms seinen Trinkflaschengurt mit zwei oder nur einer Flasche bestüggen solle - sie fragt lieber nach, ob sein Tiem die Übergabe der Gehhilfe an den Näxten in der Staffel auch richtig geübt habe.

links: In der Mitte mit der 282 Bernd Kalinowski, ein Bayer, der was mit Leibzisch, nämlich dem Auenseeverein, am Hut hat - Mitkämpfer beim Badewannenlauf 2008 – „Bernd kannste Dich noch an Lahmsogge erinnern?“ – „Na klar, unter der Dusche!“ – Nobbie ist schon wieder im Stehen eingeschlafen - hoffentlich schläft er nicht auf der Stregge sein – sonst Schlagzeile in der Marburger Zeitung am Montag: „Älterer distinguierter Herr von Halbmara-Tretern zu Tode getrampelt!“ oder „Vermisster Marburger wird tragisches Opfer der Krötenwanderung an der Lahn, unter Hunderten von Kröten erstiggt!“.
rechts: Hans-Albert die Henne ist hellwach – Abbi ist ein Im-Mund-Rumwühler, äh Zahnarzt – ah, was sehen wir da, wagglige Plomben unten hinten, auf beiden Seiten – wohl mit dem Handspiegel selbst eingesetzt, wa?- Abbi gibt alles preis und verrät, dass er in Marburg studiert habe.

links: Heiko Krause, einer der wichtigen Leute hier – will nicht fotofiert werden – „Das mag ich gar nicht! Ich bin der, der hier Fotos macht!“ – zur Strafe eine Nahaufnahme – ey, Abbi, der Mann hat doch gute und schöne Zähne, nicht wahr – die Augenbrauen könnten etwas gestutzt, gezupft und getönt werden – und der graue Ansatz im Bart schreit auch nach einer Visaschistin.
rechts: Die schnelle Antje (Krause) läuft heut nicht – Dienst am Mikrofon und Mädchen-für-alles. 

Immer noch gepflegte Langweile – warum guggen die alle nach rechts – ah, da läuft ein naggter Hase vorbei, in Marburg ist alles möglich.

links: Die weibliche Elite aus Brandenburg diskutiert über Mara-Rennen mit Stöggelschuhen – Hoppelchen in roter LG-Nord-Angeber-Jagge und MM in noch röterer Boston-Mara-Angeber-Jagge.
rechts: Die Elite aus der Schwiez, die Martis, nämlich aus Zürich – ein Freund, früher als Lahmsogge noch Freunde hatte, sagte mal: Zürich ist ja sehr schön, wenn nur die Schwiez drum herum nicht wäre, *brüll wieher aufSchenkelklopf unternTischschmeiß* – Christian ist auch einer der Europabeklobbten, äh Europatreter, ihm gehts aber im Gegensatz zu anderen prima – er fragt sich, ob das ein Zeichen sei, dass er zu wenig träniere – nein, nein, außer dass er noch zunehmen muß, macht er alles subba. 

Zum vierten Mal beim „Rund um die Steinmühle“-Lauf dabei und endlich entdeggt, warum dat Ding so heißt – das muß die Steinmühle sein, aber dann doch vergessen wichtige Leute zu fragen, ob das auch stimmt.

links: Aha, voll erwischt – die so genannte Siegerin des Maras – was sehen wir da alles: erstens, unerlaubtes Hören von Musik per EmPeeVier-Player, und auch noch ein teurer eiPodd (subbaschönes Teil, *Neid Staun Glotz* - mal ausleihen, oder noch besser: konfiskieren, vielleichts läufts dann schneller, logo läufts sich schneller, deswegen ist dat Dingens ja auch verboten) – zweitens (nicht sichtbar, aber der Redaktion bekannt), unerlaubtes Tragen eines Startnummernbandes (Nobbie ist mitstrafbar, weil er es mitwissend und trotz besseren Wissens ausgeliehen hat, mitgefangen mitgehangen wie die Ameisen sagen) – drittens, die Startnummer hängt auch noch seitlich über den vorderen Oberschenkel (hier kommt noch ein weiterer Strafbestand zum Tragen: diese Person macht das absichtlich, damit sie von den wegelagernden Profi-Fotografen nicht fotofiert werden kann - wie heißt das? übles hinterlistiges Verhindern und Behindern von Profit-mit-Mara-Fotos machen) – viertens, die norwegische Flagge auf der Mütze, also Vortäuschung falscher positiv-besetzter Nationalität – fünftens, Vortäuschung dobbelter falscher Staatsbürgerschaft, nämlich USA (Boston-Jagge), allerdings wer will schon Ami sein, okay Pluspunkte – säxxtens und das Allerschlimmste: der Mund des Volkes sagt was von „schneller als die Bullen erlauben“, genauso isses, so und nix anderes - also das langt allemal für die Disquali und die 173-jährige Sperre und als Sofortstrafe das Aufputzen des Wassers im Vorraum der Herrendusche, wo es jedes Mal, in der Tat jedes Mal, wirklich jedes Jahr verdammich, mindestens 5 cm, meist 10 cm, hoch steht und man natürlich trotz Badelatschen sich sofort 12 Sorten von Fußpilz einsammelt, von den Gonokoggen und den anderen Viechern (Viros, Nanos, Baktis, Mycos – muhahahahaha, jetzt wird die Gesundheitsbehörde angetanzt kommen und sich erst mal ungeheuer wichtig machen – und dann noch die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt – die Jugendbehörde? es gibt viele Behörden, die an sowas ein Interesse haben, irgendwie müssen die schäftigt werden) ganz zu schweigen, weil die Latschen ergo logo klaro totalemente nutzlos sind, kruzidürken – somit ist das nötige schwäbische Gemägger, ohne das es ja niemals gehen darf, auch für den heutigen Bericht erledigt.
rechts: Schnell wieder abregen – die Idülle ringsherum.

Horst Preisler, wieder modisch schigg wie immer – in rot mit oranschenen Tretern – Abbi mit Spezialanfertigung einer … ja was ist das denn? ne Mönchskabbe?

links: Die Uhr zeigt 9:45 h – kein Mensch hats eilig – subbasümbadisch in Marburg, absolut null Stress, nicht ein Fünkchen.
rechts: Die Schullandheimuhr kündigt den Start an – Himmel noch grau – Stimmung unter den Verblendeten blendend.

links: Bruder Affenzahn will sich einreihen in die Horde der Läufer – „Schon lange nicht mehr gesehen, schon ewig her, Mann!“ – Abbi muß auch noch seine Visasche ins Bild hängen.
rechts: Weg da Abbi – gleich noch ne Großaufnahme von der windschnittigen Frisur dieses gutaussehenden Spitzenläufers – zum Dank, Affenzahn: „Ey, Alter (er meint Lahmsogge)! Biste zum Walken hier!“ - holyschitt.


Ränä Oberlizzer Strosny (der Provokatör) mit BamBam dahinter – Ulrich Meininger, ebenso Baltic-Run-Täter, aber heute ohne seinen Zwilling Holger vom Rennsteig TV – Jörg Gerlach entlang der Lahn, erholt von den Qualen der Vandalen während des DL08.

In der vierten Runde der 10-km-Runde schließt Hirendra Kurani auf – Zeit für ein paar gegenseitige Schnabbschüsse, heut wirds eh nix mit der neuen Bestzeit – das Wetter entwiggelt sich bombig, blauer Himmel, Sonne, warm *schwitz schwitz Schweiß tropf*, kurze Hose und ohne-Jagge hätte es auch getan – uaaaaaaaa, der Frühling kommt, wenigstens auf dem kleinen Stügg Wiese hier – eine Vorbeiläuferin, eine Versägerin fragt mit verzerrtem Gesicht: „Das sieht nach ner schmerzhaften Zerrung aus!“ – „Nö! wieso? alles okay, ich lauf immer so!“.

links: Ränä Wallesch 500 Meter vor dem Ende seines Fuffzigers, wieselig flizzig spritzig wie immer.
rechts: Auch Jörg nur noch eine Kurve und dann Endspurt – sieht verdammich fit aus, der Knabe – hat der überhaupt geschwitzt?


links: Wolfgang Schwabe – Pudelmütze und hochgekrempelte Ärmel – ja ja, es wurde ganz schön warm.
rechts: Renate Werz – nur noch die kleine Mini-Runde, zum Auslaufen.
unten: Dagmar mit wehenden Haaren – wo ist BamBam? die beiden liefen siamesisch zusammen! – ah, die hat auf Ränä das Renntier im Ziel gewartet und wird jetzt aufschließen, schließlich haben die beiden sich noch nicht leergequatscht.

links: 100MC-Elite – Affenzahn und Werner Burmeister – morgen vermutlich in Kandel.
rechts: Kibbe und Rauchwolke gehören zu diesem Deutschland-hat-seinen-Subbastar unbedingt dazu – „ey Alter, kannste auch singen?“.

links: War doch noch ein heißer Kampf, gell Hoppelchen!
rechts: Hermann Böhm – tut sich schonmal ans Bananenfuttern beim Europatreten gewöhnen – jeden Tag 42 Bananen, mindestens!

Ralf Simon und Gabriel Schlüter – so stehts zumindest auf den Zwangsjaggen druff – beide waren Fuffziger – übrigens Zwangsjaggen - geht einer an der Mauer der Irrenanstalt vorbei, hört er wie jenseits der Mauer zwee Irre laut rufen: „Vier Vier Vier!“, versucht er über die Mauer zu guggen, kriegt er nen Ziegelstein an die Birne, schreien die Irren: „ Fünf Fünf Fünf!“ – ja ja ja, politisch nicht korrekt, verdammich, hugivsaschitt – der Witz hat nix, aber rein gar nix mit dem 100MC zu tun, jede Ähnlichkeit ist rein zufällig und nicht beabsichtigt, für Nebenwirkungen fragen Sie Ihren ärztlichen Abodäger, muhahahahaha.

links: Die Leibzischer Bande beim säxischen Randalieren.
rechts: Nobbie ist schon wieder eingeschlafen – Hoppelchen friert am Brunnen – aber die Sonne wärmt brutal.

links: Duffie-Prominenz: Stefan, Ränä und BamBam – noch ein Wort zu Stefan: der Bazi wollte in 330 bis 340 „so zum Spass“ laufen, nicht Mara, sondern die 50 – und was läuft er, der Flizzer? glatte 326 und das mit Puls 135 bis 140 – Unverschämtheit - ob der sich eigentlich schämt! – jemand meinte, dass das Duffie-Präsidium komplett oder fast komplett vor Ort sei – vom Fummelvertein lässt sich niemand bliggen, hugivsaschitt!
rechts: Ah, Ruth hat Nobbie aufgeweggt, kurzfristig (jetzt wäre gerade Zeit für den Mittagsschlaf – oder schon den Nachmittagsschlaf?).

links: „Ey, gugg mal auf die Urkunde unter „Verein“ - wir sind in demselben Verein!“ – wer häts denkt?
rechts: Volker Berka – viel fleißiger als Sohnemann Löffel, das Faultier.
Die Beute von heute
Für lahme Soggen gibbs in Marburg nich viel – ne Startnummer, mehr war heute nicht drin – macht nix, trotzdem klasse Lauf - aber näxtes Mal bitte drei Schachteln (9er-Paggung) mit diggen Diggmännern (nicht die kleinen) und eine Medaille für diese Kannallie und ne Urkunde und ne Reise nach Neuseeland – wenn mer scho dabei sind, dann gleich noch Weihnachten in Ägüpten (Andrä Zwielichtig möchte auch mit und mit Lahmsogge die Wüste laufend erkunden) und Februar dann zu den üblen Diven (kapiert keiner: Malediven) – auf ein Teilnehmer-Tieschört wird großzügig verzichtet.



Mal guggen, was MM so abgesahnt und abgegriffen hat – Pokal – Medaille – Blume – ein Sagg voll Zeux für den Gürtel, hier steht Multibelt Süstem, also viele Gürtel: boah, großer Flaschenhalter mit großer Flasche, kleiner Flaschenhalter mit kleinen Flaschen, MP7-Tasche, noch ne Tasche – sabbalott, meine Fresse – und zwei Urkunden auch noch.
Die Kultur-Tour (Schnelldurchgang)


links: Das Rathaus kennen viele, weil da der nächtliche Nacht-Marburg-Mara startet.
rechts: Das Schloß ist auch bekannt, weil man es von der Schnellstraße aus sieht.
unten: Warum der Kirchturm schief ist, ist nicht bekannt – jemand faselte was von Marburger Studentinnen: wenn wenigstens eine von denen Marburg nach dem Studium als Jungfrau verlasse, würde sich der Turm wieder selbst zurechtrüggen – oder Lahmsogge bringt da (wie üblich) was durcheinander.
Grüzi
Hasehumpel Lahmsogge
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