Potsdam – 4. Potsdamer Voswinkel-adidas Schlössermarathon, 3. Juni 2007 – „ein wahrhaft grandioser Mara, subbaprima“

Donnerstag, 7. Juni 2007


So dieses Jahr ist mal endlich der Potsdam-Mara dran – zuviele Überlabbungen mit anderen Läufen in den letzten Jahren, dieses Jahr passts.  Viele Meter der Stregge dienen ja auch MM und Schneggi als Laufstregge, um mal ab-und-zu die müden Glieder zu bewegen.  Pozzblizz ist MMs Stadt, also Heim-Mara für sie.

Samstag, 2. Juni 2007 – Fahrradtur

Grandiose Idee:  am Samstag Nachmittag (Mara-Tag ist Sonntag) die Stregge per Fahrräder abfahren und ein paar Fotos abschiessen – dann sind sie vielleicht ein wenig weniger verwaggelt, nicht alle gegen das Licht und gelegentlich sogar fokussiert, außerdem spart das Zeit beim Mara-Gehetze.  Okay, Start der Fototur am Bahnhof – Start des Maras ist woanders, macht aber nix, oder?

links:   Überall gibbs was zum Fotofieren, aber zuviele Fotos sind für den normalerweise aufmerksamkeitsdefizienten Durchschnittsläufer nicht gut – hier etwas gleich im Lustgarten, nahe dem Bahnhof, südlich der Langen Brügge.
rechts:   Pozzblizz ist die Stadt des Wassers – zwischen zwei Havelbuchten dieser Kanal (heißt „Neue Fahrt“).

links:   Altes Rathaus.
rechts:   Nikolaikirche, im Umbau.

links:   Fortunaportal vorne rechts und Altes Rathaus hinten.
rechts:   Überreste aus der anderen Zeit, sieht aus wie zum Abbruch bereit.

links:   Entlang der Hegelallee, das Jägertor.
rechts:   Da schreit ein entgegenkommender Fußgäger:  „hey, hallo, Powerschnegge!“ – es ist Abbi (Hans-Albert Henne), auf Seitsieing-Tur am Tag davor, kriegt noch ein paar Tibbs und wird wieder losgeschiggt.

links:   Das Nauener Tor.
rechts:   Das Holländer-Viertel.

Noch mehr Holländer-Viertel.

Auf dem Weg hoch zur Humboldt-Brügge kommt dieser Streggenvermesserer und Streggenmarkierer entgegen – Sprühdosen in gelb und blau, muhahahaha (gelb die kms der zweiten Runde, blau die kms der ersten Runde).

links:   Nochmal weg von der Mara-Stregge, runter zur Neuen Marina am Tiefen See, alles neu und toll.
rechts:   Das Neue Theater.

links:   Überall, wie schon gesagt, Wasser und Boote.
rechts:   Nu wieder auf der Mara-Stregge:   bestens markiert mit blauer Farbe – hier ne Kehre von der Humboldt-Brügge runter in den Park Babelsberg – MMs linke Haxe mit im Bild.

links:   Nochmal das imposante Theater von der Babelsbergseite aus.
rechts:   Das Strandbad Babelsberg.

Kuriose Häuser im Park Babelsberg – Laufweg zumeist hier Sand oder Gras oder Kiesweg.

Wie ein Märchenschloss, der Faltowturm.

links:   Km 7, wunderbar markiert – morgen steht noch ne große Tafel daneben.
rechts:   Das Kleine Schloss im Park Babelsberg.

links:   Die berühmte Glienicker Brügge über die Glienicker Lake (so heißt in der Tat das Wasser dort) hinweg.
rechts:   Diese zu renovierende Burg ist ein Wasserwerk, immer noch im Park Babelsberg.

Über ne kleine Brügge und über den Teltowkanal rüber nach Klein Glienicke – links Bligg zum Griebnitzsee (Lieblingslaufstregge), rechts Bligg zur Glienicker Lake – kurz vor der Brügge ein kleiner Anstieg mit Sand-Kies-Weg, nach der Brügge nen schlabben km mit Kopfsteinpflaster.

links:   Schweizer Haus in Klein Glienicke.
rechts:   Überbleibsel in Klein Glienicke.

Glienicker Schloss.

Moby Digg fährt gerade unter der Glienicker Brügge durch.

Auf der Glienicker Brügge:  Bligg nach Berlin und Bligg nach Potsdam.

links:   Entlang der Schwanenallee gleich nach der Glienicker Brügge, rechter Hand liegt die Havel, hier morgen dann kms 10/31.
rechts:   Durch den Park des Heiligen Sees darf man nicht durchfahren.

Kleiner Abstecher zum südlichen Ende des Heiligen Sees - guter Badesee, am Ende einer langen Runde.


Der Cecilienhof von außen (vorne) und von innen – Potsdamer Konferenz der Siegermächte in 1945 und erst vor einer Woche waren die G8-Aussenminister dort – die Mara-Treter werden in 200 Meter Entfernung vorbeigeschleust.



Ein paar Fotos von Sanssusie (heißt übersetzt: „ohne Susie“ – äh, wer ist Susie?) mit Park und Weinbergterrassen – die Terrassen seitlich hochflizzen ist ein übles Hügelträning übrigens, eine Seite hoch und eine Seite runter – in Sanssusie keine Fahräder mehr, auch nicht schiebend.


Runtergesaust und nun wieder hoch, keuch, erstmal Pause und ein paar Fotos.

links:   Um die historische Windmühle herum, dann gehts fast 2 kms abwärts – km 37-Markierung rechts unten auf der Straße in gelb zu sehen – in den eigentlichen Park Sanssusie dürfen die Mara-Treter nicht rein.
rechts:   Zwischendurch noch ein Bligg nach rechts oben: die Oranscherie.

Bei kms 18/39 entlang dem Neuen Palä, ein Riesenkasten, monstermäßig.

links:   Am Eingang zum Stadiongelände eine Batterie an Dixies.
rechts:   Noch zwei Rechtskurven, dann ins Stadion – vorher noch die blaue km 42-Markierung auf dem Boden.

links:   Feine Tartarenbahn für die letzten Meter.
rechts:   Helmut Jung beim Nudelessen.

links:   Die Potsdamer Moschee – keine Moschee, sondern ein Dampfmaschinenhaus, das ein Pumpwerk für den Park Sanssusie beherbergt, der Schornstein ist als Minarett getarnt.
rechts:   Das Filmmuseum, im Hintergrund die Nikolaikirche.

Das Brandenburger Tor mit dem Luisenplatz davor – Start im Stadion, dann ein paar Schlängel und nachfolgend 3 km schnurgeradeaus auf einer halbseitig gesperrten Hauptstraße, der Zeppelinstraße – die letzten 2 kms auf der Forststraße sind auch fast geradeaus und leicht abwärts (also nochmal Tempo machen, wer kann und will), aber dann ist es ja nicht mehr weit, und sobald man die Eisenbahnbrügge in der Distanz sieht, ist die Stimmung wieder bestens.

Vom Brandenburger Tor genialerweise auf der Brandenburger Straße (Fußgängerzone) zur St. Peter-und-Paul-Kirche, um die herum und entlang dem Bassin Platz.

Sonntag, 3. Juni 2007 – Mara-Tag

Start um 9 Uhr, nur 3 kms bis zum Stadion, also mit der Straßenbahn.

links:   Einer der Eingänge zum Stadiongelände.
rechts:   Porsche Günter schleicht auch schon aufm Parkplatz wieder herum -  bei km 21 wird er eingeholt, das scheint ihn zu, äh motivieren und er düst ab, wird bei km 24 eingeholt, bei km 27 überholt – jedoch ist er einfach zu gut, der olle Knaggfrosch, und versägt zurügg bei km 30 und ist ab km 33 außer Sichtweite, holt noch 5 min raus, dieser Kerl.

Ute Wollenberg gewann letztes Jahr den Mara, dieses Jahr 4. Platz Frauen – Eberhard Bergner mit leichter Erkältung lässt es bei einer Runde bewenden – beide vom Verein Lok Potsdam.

Wolfgang Schwabe im Hallen-Foyer:  „Wenn Du den Hajo fotofieren möchtest, der ist aufm Klo!“ – HaJo mit Angeber-Schört.

links:   Sigrid Eichner in gelb.
rechts:   Sigrid, Wolfgang, Porsche und Eberhard beim „stellt-Euch-mal-da-hin-und-guggt-hierher!“

links:   Reschisör Volker Schlöndorff (mit blauem Pulli um die Schultern) läuft auch mit, den Ganzen – wohnt wohl am Griebnitzsee.
rechts:   Daniela Dilling, in Vorbereitung für DL07.

links:   Abbi hat auch den Weg her gefunden – läuft subba los und kann erst bei km 33 oder so eingefangen werden.
rechts:   Felix Kainz - aus Berlin, startet aber für Lok Potsdam, der Schlingel.

links:   Dirk Schwonburg – aus Leibzisch – man trifft die gleichen Eumel, wenn man immer gleich schnell/oder langsam läuft.
rechts:   Das 42 km-Schild steht im Weg rum.

Diese Fotos erinnern an die prima Verpflegung und Versorgung – nix zu mäggern, Cola auch zur Hand.

Start und Ziel – und Zwischenziel für Mara-Treter mit 2 gleichen Runden – das Stadion Luftschiffhafen.

Luftstrumpfbogen von vorne und von hinten – 20 Minuten vor dem geplanten Start um 9 Uhr fragt der Lautsprecher:  „Die Pänner aus Berlin kommen verspätet, weil ihre S-Bahn nicht funktioniert; sollen wir auf die warten?“ – „Nein“, tönt es aus 2500 Kehlen – so oder so ähnlich muß es wohl gewesen sein – auf jeden Fall dann Start um 9:15 Uhr, keine Hegtig kein Sträss.

links:   Kuriosität: GoKarts als Führungsfahrzeuge.
rechts:   In der Startnummer eingebauter Tschibb – achteggige Ziel-Signal-Erfassung.

links:   Er streunt auch wieder rum – ob er wohl Klaus heisst? womöglich ist das der Klaus Duwe von Marathon-vier-Du.
rechts:   MM und Jürgen Santl vom Lauftreff 2000 im Potsdamer Laufclub.

links:   Vom Lauf heute mal keine Fotos, keine Zeit, Stregge ist zu anstrengend, äh anspruchsvoll – echt wahr, in der Zeitung, der Potsdamer Märkischen Allgemeinen wird der Sieger (2:40 h) zitiert mit:  „Die Stregge ist zwar nicht schnell, aber schön – den welligen, kraftraubenden Kurs ….“ – in der Tat, der Belag wechselt laufend von Asphalt zu Kopfsteinpflaster zu Sandweg zu Kies zu Straßenbahnschienen und die Stregge hat etliche kleine aber feine Hügelchen – also zum Foto:  kurz nach km 10, so kurz vor dem Heiligen See ruft jemand von hinten:  „Hallo Doktor!“ – es ist Hardie (Klaus-Dieter Hartmann, noch ein Berliner, genauer aus Spandau) – und meint noch:  „Aha, Isarlauf auch gut überstanden – schön, dass Du nach Berlin gekommen bist“ – aha, Potsdam nun ein Berliner Vorort, allerdings dieser Pozzblizzer Stadtteil heißt ja auch in der Tat „Berliner Vorstadt“.
rechts:   Und schon im Ziel – die zwei Mädels halten die Medaillen bereit.

links:   Starbrille von MM und Starbart von Eberhard.
rechts:   Detlev Much (in rot) vom Lauftreff 2000 im Potsdamer Laufclub.

Kurz hinter Schneggi im Ziel:  Daniela und Dirk.

links:   Hey, Gerd-Rudi Papke ist ja auch hier – hat keine Zeit, muss zur AK-Siegerehrung.
rechts:   MM erklärt gerade Hardie, dass Potsdam nicht zu Bärliien gehört und dass diese Bärliiener sich noch gehörig zusammenreissen müssen, bevor Brandenburg diesen Geldverschleuderern aus dem finanziellen Loch und aus der Patsche helfen wird – Hardie verspricht Besserung.

links:   Noch ein Berliner:  Peter Schmidt – er trägt bereits ein Beutestügg, das grassgrüne Tie-Schört – dahinter kann man HaJo beim Kuchenfassen sehen.
rechts:   Zeit, abzudüsen – vor dem Eingang zum Gelände wird auf Sigrid noch gewartet.

Da kommt sie, mit 6 Fahrrädern und 2 Blaulicht-Motorrädern zur Begleitung.

„Toll, mit der Strassenbahn zum Mara fahren“, meint MM auf dem Nachhauseweg – die Mieze sitzt auf der Stange der Strassenbahnhaltestelle und hält die Altersklassen-rote-Rose.

Letzter Bligg zurügg – aha, die roten Hütchen für die Fahrbahn-Halbseiten-Absperrung sind schon eingesammelt.











Die Beute heute:  grünes Tie-Schört, grüne Sofort-Urkunde, bekleggerte Startnummer und diese Medaille.
Ein unglaublich kurzweiliger Mara, einer von der ganz feinen Sorte, aber nicht einfach.

Grüzi
Schneggi





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