Potsdam – 5. Pro Potsdam Schlössermarathon, 1. Juni 2008 – “Boah, was für eine Wahnsinnshitze, kruzidürken holyschitt - aber nur die Top-Leute!”

Dienstag, 3. Juni 2008


Letztes Jahr war der Pozzblizz Mara ja eines der Hochlichter des Jahres, kurzweilig interessant schwierig.   Dieses Jahr sind jedoch über 30 Grad vorhergesagt – daher hört man am Samstag und am Sonntag Morgen von den Mara-Tretern meistens die folgenden Worte (oder so ähnlich):  “Bei der Hitze lauf ich das logger – als Tränenlauf für Biel”  - Biels Fuffzigster ist in 2 Wochen.  Also allgemeines Tiefstabbeln – nicht so Schneggi, Devise volle Pulle, tutta birra, gnadenloses Ziel sub-5.

Samstag Nachmittag – Abholen der Startnummer


links:   Mit dem Fahrradl schnell rüber zum Luftschiffhafen – das ist auf der einen Seite das Stadion Luftschiffhafen und auf der anderen Seite die Leichtathletikhalle – der blaue, ziemlich lange Pfeil zeigt den Weg, der Asphalt bzw. hier der Beton glüht schon am Tag-minus-1.
rechts:   Als erster der immer-gleichen-Pabbnasen kommt Eberhard Bergner daher – Heimspiel, läuft für Lokomotive Kotzdamm, äh Potzdamm.

Ute Wollenberg, auch Heimspiel – für die Treue zum Schlössermarathon gibbs für die Treter, die alle Fünfe komplett haben, ein Geschenk – das Gebüsch neben der Statue ist Eberhards Bart, weil die Statue auf seiner Schulter steht.

links:   Die Mara-Messe ist winzig – hier wird versucht, ein Vibrations-Massasche-Bügeleisen-Mikrowellen-Gerät zu verkaufen.
rechts:   Ausgabe der Nummern und der Schörts routinemäßig.

Das ist Geoffrey aus Atlanta, Georgia – schon mal aufgefallen, daß in den deutschen Medien immer von den US-Boys die Rede ist, nie nicht von den US-Männern – also dieser US-Boy wohnt seit 1 Jahr in Berlin, spielt Violine, gibt das Fach Musik am J. F. Kennedy Gymnasium, und mag das Laufen nicht – nach dem Berlin Halb-Mara ist das hier sein zweiter Halber, weil die Kollegen ihn “gezwungen” haben – außerdem Vorbereitung auf den großen Berlin Mara im September.







Eingang ins Stadion – leicht geänderte Laufwege zum Stadion rein und raus gegenüber Vorjahr.

Der Fanfarenzug Potzdamm turnt in der prallen Hitze auf dem Rasen herum.

links:   Rainer Schädlich im Angeber-Davos-Hemdchen.
rechts:   Die Halle – als Luftschiff?

Sonntag Morgen – It`s Showtime


links:   Jan Prochaska – gerade erst zurügg vom Nemea-Lauf nach Olümpia im heißen Griechenland, wo er aber nicht hinter Griechen gegrochen ist, sondern bei “einem perfekten Lauf” Zweiter wurde (immerhin schlabbe 180 kms) – gewonnen hätte er trotzdem auch noch gerne, also fast perfekt.
rechts:   Peter Schmidt, umarmt Eberhard, den "Kleenen" (wie man hier zu sagen pflegt) -  Peter voll bei km 37 versägt, der weiß gar nicht was für ein Turbo an ihm vorbeisegelt.

links:   A bisserl Gedränge in der Halle heute morgen.
rechts:   Die Berliner en masse angereist zur Invasion – Felix Kainz.



Berlinerin Sigrid Eichner und Hamburger HaJo Meyer – MM kriegt noch retrowirkend die Medaille für den Sieg beim ersten Ostern-Plänterwald-Gehopse.











links:   Vor der Halle der große Getränkestand – mit Radler – gleich mal zugreifen, 8 Uhr und schon affenheiß, pffffffffffffffffffffffffffffffffffff.
rechts:   Berliner ohne Ende – viele Berliner haben ja ein miserables Gedächtnis, deshalb tragen sie ihre Vornamen groß auf den Schörts – also hier Anne und Andrä – Anne Wendler und Andrä Ruess –“Ey, Schlabbohr, halt mal meinen Becher, die Trinkflasche und die Taschentücher – und logger entspannt entzüggt guggen – hier in die Kamera, nich uffn Boden, Mann!”.
links:   Im Stadion tobt die wilde aufgegeilte Meute.
rechts:   Auf der Bahn tobt schon Ekkie Steuck - will sich wieder illegale Vorteile durch heimliches Einlaufen verschaffen.

links:
   Noch nen Bligg aufs Start-Ziel-Gestänge - auf der Bahn läufts sich gut und säufts sich noch besser.
rechts:   Zurügg in die Halle, den Müllbeutel abgeben – dieses Jahr viel besser als in 2007, als Beutel-in-letzter-Minute-Abgeben-Chaos herrschte.

links:  Grit Seidel -  “Ey, Grit, hierher guggen!” – “Kennen wir uns?” – kruzidürken, Gedächtnis der Berliner.
rechts:   Noch einer, der stramm steht:  in gelb Helmut Rosiecka aus Bremen – Helmut bei km 39 und km 40 versägt – schlägt er zweimal zurügg und weg isser, der Lump.

Nach der Rennerei


links:   Jobst von Palombini rennt Oberkörper-entblösst mit Adoniskörper durch die Halle – “Wo sind die Duschen?” – schon sein 300. Mara heute, der junge Spund – “Bis km 30 gings klasse, dann eingebrochen!”.
rechts:   Sigrid bei der Urkunden-Ausdruggerei – “Wo ist die Siegerehrung? ich habe gewonnen!” – in der Tat mit neuem Haxen die Altersklasse gewonnen, letztes Jahr noch mit schlechtem Bein die Allerletzte in 6:07 h - irgendwas hat sie mit den Sanitätern an der Stregge gemacht oder die mit ihr, nicht genau verstanden.

Dieser Tübb mit der Mafioso-Visasche ist eigentlich ein braver Zeitgenosse und nicht italienischer, sondern spanischer Abstammung - Rafael Penalba, genialer Partner beim Berliner-Tiem im-Matsch-und-Schlamm-und-Regen-Rummgeeiere im Januar 2008 – “Du erwischt mich immer bei den schweren Maras, der Rennsteig war viel einfacher!”, meint er.

links:   Grit nach der AK-Siegerehrung - kann sich noch an das Foto um 8:30 Uhr erinnern.
rechts:   Die Damen von der Urkunderei – druggen die doch glatt ne Urkunde aus, die für die Nettozeit 4 Minuten mehr zeigt als die eigene Polar-Uhr, ts ts ts – das sind haarscharf die 4 Minuten, die zwischen Startschuß und Überqueren der Startlinie vergangen sind – das sind 13 zuvor extrem hart erkämpfte Platzierungen schlechter, holyschitt blutigeHölle - und vor allem Peter Schmidt, der unter Aufbringung sämtlicher nicht vorhandener Kräfte und Lauftechniken versägt wurde, ist 2 Plätze besser, wat ein Unding, wa? – dieses “wa” sagen die Eingeborenen hier alle, am liebsten nach jedem Satz, wirste meschugge, wa? - inzwischen erfolgreich bei Davengo reklamiert. muhahahahahaha, 314 Plätze vorgerüggt, neue Bestzeit 3:08 h, die werden alle guggen, die da von Turboschnegge versägt wurden, am grünen Tisch, in silico, genial (auf-Schulter-klopf), machen wir näxtes Mal wieder so.



Pasta-Verschlingen (eigentlich sind es Ringelnudeln) aus der Plastikschüssel nach Duschen und Kämmen, Haare wieder drangeklebt – Duschen sind prima - blaues Angeber-Schört passt wie angemessen.










Heiner Schütte kommt gerade aus dem Stadion – schon von weitem rufen sich Heiner und Schneggi dasselbe zu:  “Nicht unser Wetter, wa?”.

Tatjana Festerling aus Hamburg – “Heute mal stillhalten, sonst gibbs wieder ein Waggelfoto!” – “Okay, lieber noch ein zweites, beim ersten zu grimmig geguggt! zeig mal Deine Beißerchen! Wa”.

Bei km 8 auf der ersten Runde schleicht einer von hinten sich schleichend an:  “Hallo Schneggi, ich bin der, dessen Namen Du nie kennst!” – “Krötenquark, natürlich kenne ich Deinen Namen, Du ist der Peter Genz und Du bist der Veranstalter vom Schwarzenbeck-Mara am näxten Wochenende!” – so ähnlich trägt es sich zu – auf jeden Fall lässt sich Peter drei kms später zurüggfallen, da er heute nach dem gestrigen 67-kms-Höllenlauf im Sauerland (muß wohl ziemlich hügelig sein) am Auslaufen ist und lieber Kerstin Biemann beim Kämpfen unterstützen will - sie schiggt ihn aber weg und so schleicht er sich wieder ran und fast kriegt er Schneggenlahmsogge wieder – fast ist nicht janz, wa? - irgendwie steht der Peter auf beiden Fotos total schräg, muß das Alter sein - übrigens hat er beim Lauf noch n extremes Piratentuch auf gehabt, grandios, wa.

Die Beute von heute


links:   Die Startnummer.
rechts:   Das Schört – “Preussisch logger!” – da können alle nicht-Preussen, also normale Menschen, nur brüllend lachen, wa? – “Ich schmeiß mich untern Tisch!”, würden Löffel und Dromeus sagen.

Urkunde und Medaille mit Tritt-in-Hintern oder Schuhabdrugg.





Subba Mara, geht “schneller” vorbei als andere, “großes Kino!” – vielzuviele Fotos zur Stregge sind im 2007-Bericht zum Pozzblizz Mara drin (Du guggen ganz unten für nen linken Link) - nur die ersten 3 kms auf der öden und schnurgeraden Zeppelinstraße mit maximaler Sonneneinstrahlung sind eine üble Herausforderung, aber nur die Besten ..... Und wie wars bei der Hitze?  "Ging ganz gut, nur bei km 39 mal 500 Meter gegangen, weil die Birne glühte und die Luft etwas flimmerte (sprich: die Sinne leicht schwummrig wurden) - hinterher wie ein Kamel gesoffen und 1 kg Eis (Speiseeis) verdrüggt, um etwas abzukühlen."
Apropos Hitze (muß wohl max bei 30 Grad an dem Tag sein – im Schatten), in der Zeitung steht, daß die Mara-Siegerin von 2004, 2005 und 2007 sagte: „Wegen der Hitze habe ich mich für nur eine Runde entschieden. Die ganze Marathonstrecke ist heute nur was für Top-Leute, denen meine ganze Hochachtung gehört“ – wuhuhuhuhuhu, nur was für Top-Leute, nur was für Top-Leute – das sind wir, nur wir, nur wir – genial, wa?

Grüzi
Schneggi


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