Potsdam – 6. Pro Potsdam Schlössermarathon, Sonntag 7. Juni 2009 – “Pozzblizz trotz Regen mit viel Scharm”
Einen der Lieblings-Maras auszulassen, ist nicht so einfach, also lieber mitloofen. Die Meldegebühr ist als Nachmelder mit Fuffzig Mäusen fett und heftig, aber der Lauf ist es wert und kostet auch den Veranstalter ziemlich viel – eine Armee an Leuten für die Millionen abzusperrenden Straßen, Helfer en masse ziemlich krass.
Dieselbe Stregge wie in den letzten beiden Jahren als Schneggi und Lahmsogge dort liefen – Plan von der webbigen Seite potsdam-marathon.de, äh ausgeliehen, jibbs nix zu mäggern, is ja Werbung für die Knülche.

Da zu spät losgefahren (“kein Problem, da jibbs jede Menge Parkplätze, mach Dir mal keine Sorgen!”), jibbs natürlich keinen vernünftigen Parkplatz mehr, deshalb muss man in Polen parken und zu Fuß zum Stadion schlabben – die wahren Läufer, die Spitzenläufer gehen mit dem Regenschirm zu Start, falsch die Spitzenläufer haben jemanden, der den Regenschirm hält, muhahahahahaha – die letzten 20 km dann noch auf Urwaldpfaden, die Wölfe, Bären und Elche benützen: “Kennst Du eigentlich den Weg?” – “Nö, wieso? wozu? aber das ist sowieso der einzige Weg!”.

Irgendwann, die Uhren wurden gerade auf Winterzeit umgestellt, kommen die MMS-Banditos zufällig (“Was für ein Zufall, Mensch! wir sind Glüggskinder!” – “Nee, Glüggs-Banditos, banditos afortunados, teniamos una suerta loca, venga venga!”) an diesem Schild mit der ungewöhnlichen Zahl 42 drauf – was könnte das wohl heißen? grübel-grübel – 50 Meter weiter ein scheuer Bligg nach links, ein Stadion: “Wir sind gerettet!”. 
“Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, gugg mal, was hier für verrüggte Tübben rumrennen! – die kleiden sich alle in gelbe Müllsägge! – ob die zusammengehören? – ob die entflohen sind? - ob die gefährlich, bissig, ansteggend, brutal fatal sind? - Vorsicht, nicht zu nahe, das sind bestimmt Eingeborene!” – “Wie heißt Du denn!” – (mit ganz tiefer, bissiger Stimme) “Ich bin der Rainer und ich fresse sowas wie Dich zum Frühstügg, grrrrrrr!” – “Und Du mit dem Regenschirm und den Handschuhen, wer bist Du denn?” – (mit piepsiger Stimme): “Ich bin die Oberhasin und vernasche sowas wie Dich vor dem Frühstügg!” – verdammich, nix wie weg hier – aber ist richtig hier, der wilde Osten.

links: In der Halle ist die Hölle los bzw. es scheint die Hölle zu sein – Gewusel Geschwusel – “Scheint ein Vermehrungsritual bei dieser Spezies zu sein - interessant interessant Herr Professor!”.
rechts: Draußen regnets – der Mimik nach zu schließen sind alle allerbester Laune – “Mach Dir nix draus, die sind hier so, das ist normal!”.

links: In der Halle klobben se sich um die besten Plätze in hunderten-von-Metern-langen Schlangen, während hier draußen jenseits des kleinen feinen Parkplatzes eine endlose Reihe an kaum benützen Delüx-Toiletten auf Flüssiges und Festes warten – tja, war nicht gut ausgeschildert, gelle.
rechts: Um so besser der Werbespruch – das hat Stil das hat Esbrie das gefällt.


links/unten: Die aggressiven Eingeborenen sammeln sich vor dem Haupteingang, den sonst gar keiner als solchen erkennt – besser Abstand halten – Obacht, da ist ist noch eine aus dem Stamm der Müllsäggerinnen.
rechts: So heißt der Laden ganz genau – ausgeschrieben sozusagen, mit von und zu.

Dann mal rüber ins Stadion – alles naß, bäh – entweder isses es hier sauheiß (2008) oder es ist sauschwül (2007) oder es regnet (2009), normal jibbs hier nich.

Ah, Frau Hoppelchen kommt dahergehobbelt – dahinter in angemessenen Abstand Häuptling Jörg – Prinz Philipp muß auch 300 Meter hinter Königin Elisabeth die Uralte laufen und aufsammeln, was aus der Krone fällt (die Zaggen) bzw. aus der Handtasche (das Gebiß).

links: Donnerschitt, wird man doch glatt von Schlägertübben auf der Bahn der Tartaren schon angepöbelt – halt halt, bei genauem Hinguggen sind das ja die allerliebsten Anne und Andrä – meine Fresse, was sind das für Halbstarken-Sonnenbrillen, beim Regen! die sind ja zum Fürchten – zur Strafe wird Anne gnadenlos in Runde Zwo ganz genau beim Schweizer Haus in Klein Glienigge versägt, brutal versägt, so ungefähr km 29.
rechts: Boah, vom Dach des Stadion werden auch noch Eier und Tomaten und brennende Kibben geworfen – irre Spezies hier.

links: Gerettet, ein normaler Mensch, ein Hamburger, also halbwegs normal, der Patrick Schmidt.
rechts: Die Anzeigetafel ist modernuralt – die Uhr steht schon seit 3000 Jahen auf halbachte.

links: Die Nörrischen Geher dehnen sich vorbildlich – bei den Tretern hat das ja niemand nötig.
rechts: Bligg rüber zu Start-Ziel und Tribüne – ja, ein paar einzelne Verwandte wurden zum Klatschen herbestellt.

links: Aha, hier fängt dann der Stadion-Endspurt an – zweimal, da zwei Runden.
rechts: Wer`s nicht bekapst: Rainer Calmund ist gemeint.

links: Ganz ganz hinten einreihen – letzte Woche nen Hunderter, da ist heute Schleichen-im-Quadrat (oder Schleichen-hoch-zwei für die Mathematiker) angesagt – Angeber mit seinem Kopfband, trotzdem kühler Mara.
rechts: Dahinter sind dann doch noch welche – brav brav, sich nicht ein- und vermischen, sondern hinterhertibbeln, sehr gut, vorbildlich.

Doch einige Tausende dabei, natürlich 85% Halbtreter und nur 500 Treter – glatte 6 Minutos bis zur Startlinie, boah uaaaaa.

links: Auf die Zeppelinstraße zuerst - Bernhard im leuchtenden mich-sieht-man-auch-im-Dunkeln-Hemd aus Hemsbach gefällt`s heute auch hinten besser – gestern Mara in Altenburg – zusammen mit Daniel Basel und Ewald Komar.
rechts: Das Brandenburger Tor dann zu Beginn der Brandenburger Straße – sehr leichtes Laufen (Kunststügg, hier geht`s abwärts, nur kaum einer merkt`s, weil ganz ganz seicht nur runter).

links: Bei der Sankt-Peter-und-Pauline-Kirche dann links ins Olländer-Viertel – keine Olländer am Straßenrand, also auch keine Fotos von den Käsetretern.
rechts: Auf der Humboldtbrügge läßt der Bligg nach links Richtung Havel und Berlin Übles ahnen – kommt dann auch eine halbe Stunde später runter.

links: Joh gell, hinten im Feld geht`s lustig zu - trotzdem wird auch hier mit den Armen gerudert und gekämpft und die langen Strümpfe müssen wertvolle Viertelstunden rausholen - übrigens, Halbtreter mit gelben Nummern und richtige Läufer mit lila Nummern.
rechts: Pozzblizzer Eingeborene unter sich – so eine Mara-Treterin muß bestaunt und gestreichelt werden.

links: Wer sich auskennt, so wie RasendeKrügge, könnte diese Trebbe benützen – würde 100-200 Meter sparen, also knäbbli 5-10 Minuten Zeit gewinnen – aber bescheißen tun ja nur immer die anderen, vermutlich alle Eingeborenen.
rechts: Station 2 – Menü ausgehängt – “Wasser und Tee bitte” – die Bananen sind im Regen ein einziger Matsch geworden – Pflaster? schon bei km 6? – na ja, wieso nicht? - zu Fuße der Humboldbrügge, also bei ca. km 5, liegt schon einer, Sanis drum herum, Verstärkung mit Blaulicht kommt dazu.

Hier sind Wasser und Tee, alles wunderbar und schee.

links: Wir sind jetzt im Park Babelsberg, fast am Babelsberger Goldstrand (la Costa de Ora del Babel Monte) – überm Wasser drüben das neue Theater der pozzigen Blitzer.
rechts: Ein Babyjogger, könnte der einzige heute sein – hat auf jeden Fall später einiges zum Putzen.

links: Im Dunst auf dem Hügel rechts der Fiatow-Turm – kennt kein Eingeborener hier, eine tübbisch schnoddrige Antwort wäre: “Gute Frage näxte Frage! wa wa wa!”.
rechts: Da ist Bewegung drin, wenn auch sehr gemäßigt – alles Halbtreter - übrigens in den Parks von Pozzblizz, wo solche grünen Streifen auf`m Asphalt sind, darf mit dem Fahrrad gekurvt werden – wo nicht, jibbs Ärger, Ärger heißt in Pozzblizz “Geld her und zwar dalli!”.

links: Jetzt wird`s urig – das ist kein einfacher Lauf, das hat noch nie jemand behauptet.
rechts: Das Kleine Schloß – ein Teil davon als Cafä mit fantastico Ausbligg (wenn die Sonne scheint, was sie hier öfters und heißer tut als woanders – das ist wahr, total wahr, nix als die Wahrheit und ....).

links: Die Glienigger Brügge – Wasserfontäne, Dunst und Regenwolken extra für uns, danke auch.
rechts: Babelsberger Matsch macht den Kurs nicht leicht.

links: Die Streggen-Miezen sind ziemlich oft richtig aufgedreht und fanatisch – hier ein wildes Exemplar - lieber wieder Abstand halten?
rechts: Ein Wasserwerk als mittelalterliche Burg, schenial spezial.

Rüberguggen nach Berlin – das ist das schnuggelige buggelige Klein-Glienigge – da geht`s gleich hin – und zwar über die diese schmugge und nicht kabudde Brügge.


Klein-Glienigge glänzt heute vor allem durch Kopfsteinpflaster, nämlich rutschiges – die Dame verliert ihre weiße Hose, so eine Schose – dem Schweizer Haus isses total egal, ach wie fatal.

Diese Seiteneingänge zum Jagdschloß Glienigge haben auch schon bessere Tage gesehen- Park innendrin und Schloss selber sind aber süperb, echt wahr wirklich ehrlisch.

Da jibbt das Gold auf den Viechern, die die Eingänge des Schloss Glienigge bewachen, schon mehr her – aber Berlin hat halt wenig Geld - Jagdschloß Glienigge und Schloß Glienigge sind zwei paar Handschuhe oder Äpfel oder was auch immer.

links: So, raus aus Berlin, wieder zurügg zum Glügg nach Brandenburg – über die Glienigger Brügge.
rechts: Noch ne gute Möglichkeit zum Schummeln – auf die rechte Straßenseite wechseln und dann fluggs in die Schwanenallee – spart geschätze 300-400 Meter – schade, niemanden erwischt (wir janz hinten sind die einzig Ehrlischen, ehrlisch!).


Statt Schummeln runter und unter der Brügge hindurch und drüben wieder hoch und in die herrliche Schwanenallee (am schönsten bei Hitze, da es hier immer ein leichtes Lüftchen und vor allem Schatten hat, allerschönste Allee, juhe), wo Daniel Basel versägt wird.

links: Legendäres Schloß Zäzilienhof, Muß-Haltestelle jedes anständigen Turi-Busses – Stichwort: Pozzblizzer Konferenz, könnte 1945 oder so gewesen sein.
rechts: Vorsicht beim Fotofieren mit Laufen oder Laufen mit Fotofieren – platsch tabbs matsch.

Nun kommt`s knübbeldigge – Regen, Pfützen, Matsch, hügelig, Schotter oder glitschiges Steiniges, dazu noch Ausweichen von Turi-Gruppen – die km-Schilder treiben den, der hier auf Zeit läuft und sich nach den Schildern richten möchte, sicherlich zum Koller – im RasendeKrügge-Tempo ist der km 10 in 8:30 min und dafür der km 12 in 4:30 min abgewatschelt, die aufm Boden hingesprühten Markierungen stimmen ganz seltenst mit den Schildern über ein – heute egal, RasendeKrügge als laufender, äh schleichender Fremden- und Blindenführer für zugereiste Berliner: “Links ein Stasi-Gefängnis!” – brüllt einer von vorne, der gar nicht für die Führung bezahlt hat und mischt sich ungefragt ein und quatsch dazwischen (ne Pozzblizzer Eigenart): “KGB-Gefängnis, nicht Stasi!”.



In der Russischen Kolonie ist es wieder matschig aber dafür auch heimelig – ein preußischer König circa 1850 (als hier noch Zucht und Ordnung herrschte) ließ für die restlichen 12 russischen Sänger eines ursprünglich 62 Soldaten-Chores Häuser bauen – dat sin se - genannt Russische Kolonie Alexandrowka.

Die versprochenen Zuschauermassen sind keine Massen, aber ein paar Alte und ein paar Kleinkinder werden zwangsrekrutiert und in den Regen rausgeschiggt, um mit Trommelfell-destruierenden Tröten und Hände-Abklatschen so tun als ob.

Station 4 in der Schlegelallee – psüchologisch sehr positiv besetzte Station – erstens, aber hier geht`s viel abwärts - zweitens, ab hier kommt der schönste Teil - drittens, ab hier noch 7 kms bis Rundenende (also nicht mal 2 Stunden) - und viertens, hier jibbs Cola Cola Cola (zumindest letztes Jahr) – jawohl, dieses Jahr wieder Cola Cola Cola, extra-Punkte: “Siete bravi!”.

links: Mit Schwung runter und um ne Egge, da steht sie schon, die Säule, die Ankündigung von Ohnesorge – die Eingeborenen sagen “Sang-Suzii” (oder so ähnlich), also ne Mischung aus Chinesisch, Französisch und noch was undefinierbares.
rechts: Ruft ne Mieze von der anderen Straßenseite: “Hey, Lahmfuß, Du schon wieder hier! wer hat Dich denn reingelassen?” – es ist die flizzigste aller Flizzerinnen, die Göttin der Jagd (Anmerkung für Nicht-Lateiner: das war bei den Römern die Göttin Diana), jagt nämlich arme Pozzblizzer Lauftreffler im PLC auf endlosen Intervallen um die Bahn der Tartaren – a bisserl blaß aufm Foto, aber der Blitz hat se äbbä voll erwischt – wenn sie nur mal nen flachen Mara laufen würde: “Nur einmal, Liebling, einmalistkeinmal Schatzie! wäre bestimmt ne 2 ganz vorne und vielleicht dann ne 4?”.

links: Nach dem viertelstündigem Pläuschchen mit letzten Anweisungen von der Göttin der Jagd in den Park Sangsuzie – km 15 wieder mindestens 1400 metros lang, egal hugivesaschitt?
rechts: Jaja, solche Hügel geben den Halbtretern den Rest – und sind noch 6 kilosmetros für die Ärmsten.

Oben angekommen liegt linkerhand der große Busparkplätz für die Hunderte Turi-Busse mit Sangsuzie-Turis – einer macht sich nen Spaß draus und rennt mit, äfft uns arme kabudden Halbtreter und desolaten Mara-Treter nach – zumindest für 200 Meter, dann bricht er ein, kaggt total ab, ist so was von platt, wird versägt, wird zum Gespött der von ihm zuvor Nachgeäfften, muhahahaha, fahrzurhölleelenderknaggfrosch!

Die berühmte Mühle zu Rechten, einer der Haupteingänge zum Schloß Sangsuzie zur linken – die Turis gaffen, können es nicht raffen.

Hatten wir die Mühle nicht schon? – und noch ein Ausläufer des Schloßes – ab hier munteres Abwärtslaufen auf gesperrter Straße, herrliche 2-3 kms, die Maulbeerstraße runter.



Links und rechts – Fotomotive reihenweise, aber keine Zeit – auch ein Schleicher muß vorwärtsschleichen.

links: Oben rechts schnell noch die Oranscherie mitnehmen.
rechts: Die Allee hinunterdüsen – schönster Teil des Pozzlizzer Maras.

Wer will kann auch im Gras schlabben oder auf Naturweg oder auf Kopfsteinplaster, die Qual der Wahl.

Manche der hinteren Halbtreter kommen echt ins Keuchen und Hüperfentilieren - ansonsten Stimmung prächtig, viel Spaß und Witz bei den Luschen hinten.

links: Normalerweise ist hier zu, aber heute dürfen auch wir Luschen da reinhuschen.
rechts: Noch 4 kms und jetzt kommt ein ganz spektakulärer Teil.

Rechts das Neue Palä – ein Riesenkasten – bis man da erst dran vorbei, da merkt man erst, wat für ein Riesending dat is, wa!

Links Teile des Parkes, da kann man morgens oder spätabends (wenn die Turis noch nicht da oder schon wieder wech sind) fantastico rumkurven – rechts, hinter dem Palä jibbs noch mehr.

Imposante Allee, quasi eine Schlucht aus Bäumen rechts und links (da muß Eberhard Bergner aber ganz schön viel und lange schnibbeln, jedes Jahr, damit das so bleibt) – am Ende dieses grandiosen Parkes zur Belohnung eine kleine aber feine Station – letztes Jahr mit Cola – ooooooh, dieses Jahr nur Tee, auch gut - “Nicht mehr weit!” – grrrrrrrrrrrrrrrrr.

links: Verloggend, aber 2.5 kms vor dem Ziel, neee, sonst bliebt man nur hängen.
rechts: Die Forststraße als letzte Anstrengung – zuerst elend lang, aber dann doch angenehm, leicht abwärts.

links: Keine Burg, sondern ein Tierheim.
rechts: In der ersten Runde lästig bis sehr lästig – wegen der Absperrungen oft und öfters Entlanglaufen an stinkenden Autos, Motorrädern und Bussen, ein echtes Minus – in der zweiten Runde nicht mehr, da Staus aufgelöst.

links: Wer diese Brügge schon von weitem sieht, der hat`s geschafft – sichtbar ab km 20 bzw. 41 – die Zeppelinstraße wird überquert.
rechts: Ruft ein Pänner wat von links, ey man muß nicht jeden Landstreicher grüßen – oh oh oh, das ist ja FB, mit der Schiebermütze gar nicht erkannt, der macht den Schlußspurt des letzten km bis Halb-Mara kabudd, statt 12er jetzt eben 14er-Schnitt, wenigstens auf dem letzten km. 

links: Auf dem Dach der Tribüne – pfeifen die Eumel, johlen die? lachen die einen aus oder wie oder wat? bei solchen Eingeborenen weiß man nie!
rechts: Ja im Stadion dann auf die Außenbahn verbannt und ab in die zweite Runde – jetzt isses leer, aber wirklich leer auf der Piste – vor einem 200 Meter nix, hinter einem 200 Meter nix.

Die Äpfel, an den Stationen immer in Wasser drin, waren prima – die Bananen wollte wollte nur einer, die waren ein einziger Matsch.

Die Ergebnislisten hängen im Stadion aus – Soforturkunden, alles prima Ballerina.

In der Halle taumeln die letzten Indianer noch von einem Bein aufs andere, inklusive der Daniel, dem der Altenburg Mara besser als Pozzblizzer gefallen hat.

Die wollen auch noch fotofiert werden – “Okay, stellt Euch in Reihe, brauchen wir nur ein Bildchen!”- “Kruzidürken, sabbalott, jetzt quatschen die miteinander!" – *brüll schrei Anfall-krieg*- “Disziplin! hierherguggen, alle sofort! aber dalli!” – verdammich, näxtes Mal müssen die Gebühren zahlen, und Strafgebühren auch noch – Andrä, Joachim, Andreas, Bettina.


Nach der besten Massasche und der besten Pizza in Pozzblizz (wo wird für beides nicht verraten, muhahahahahaha) ist die Welt wieder im Lot – die Brandenburger Straße gehört wieder den Nicht-Tretern und den Turis – von oben bis unten und zurügg inklusive hoch ästätischer intellektuell herausfordernder Mitbringsel.
Die Beute der Meute

Urkunde und sehr ansprechende Medaille – die Macher haben ihr individuelles Logo definitiv jefunden – warum alles in Grün ist, ist den Pozzblizzern nicht ersichtlich, sonst ist rot die Farbe dieser Stadt – aber grün ist auch okay.

Grünes Tieschört mit besserem Slogän als letztes Jahr (damals: Preußisch Logger) – lila Startnummer (für die richtigen Läufer).
Kein perfekter Mara (wer will schon nen perfekten Lauf?), sondern einer der besten schönsten unterhaltsamsten kühlsten Maras - unbedingt ehrlisch!
Grüzi
RasendeKrügge
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