Roma, XIII Maratona della Città di Roma, 18 Marzo 2007 – “Rom ist eine Nummer für sich”

Donnerstag, 22. März 2007


“Rom ist eine Nummer für sich”, sagt MM nach ihrem zweitem Rom-Mara. Sie meint den Mara, aber der Spruch trifft auch für die Stadt selbst zu: verdammt dreggig, irre laut, sagenhaft chaotisch, zum-Haare-raufen-teuer (wenn man sich nicht auskennt und/oder kein italiano sprechen/verstehen kann) – aber doch auch Rom, Italien, Geschichte, Weltstadt, Lebensart, Sonne, Futter, Eiscrem und vieles mehr.

Schneggi nach 2002, 2003 und 2006 nun zum vierten Mal beim Rom-Mara. Unterkunft privat beim Freund Francesco, 500 Meter vom Vatikan, sozusagen zentral.

Von Mittwoch bis Samstag zuerst die Touristen spielen:

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Gleich mal nach der Ankunft raus aus der Bude und die Stadt zurüggerobern, mal guggen, ob noch alles da ist – auf dem Petersplatz Massenauflauf, Polizei in Horden, neuerdings mit Kontrollen wie auf dem Flughafen – scheint ne Riesenaudienz unter freiem Himmel zu sein – wie später auf den Bildschirmen zu sehen ist hoggt ganz hinten unter diesem Zeltdach (in weißen Klamotten natürlich) der Papst, scheint sich aber zu langweilen.
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Zuviele Leute hier – lieber noch ein Foto vom Petersdom (es ist 11:25 Uhr, siehe Uhr) und über den Tiber rüber in die “normale Welt” – an der Engelsburg vorbei.









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links:   Auf dem Campo de` Fiori das erste von noch vieeeeelen Eises (Gelati) verkosten.
rechts:   Dann auf die Piazza Navona zum Cafe-Trinken – kruzidürken, die Preise haben sich seit letztem Jahr verdobbelt – also dann lieber in ner Bar in ner ruhigen Seitenstraße.
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links:   Am Pantheon und auf der Piazza Rotonda wimmelts wie im Ameisenhaufen.
rechts:   Fontana di Trevi war ja schon immer knaggevoll, also diesbezüglich nix Neues.
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Wenigstens noch zwei Schnabbschüsse vom Brunnen und nix wie weg hier - schnell noch ein 1-Cent-Stügg reingeworfen (Schwaben müssen sparen, gell!), damit das Zurüggkommen garantiert ist.
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links:   Logo dass die spanische Trebbe auch überfüllt ist - hier von oben.
rechts:   Jedoch sind die meisten zu faul, um nach ganz oben zur Kirche hoch zu kraxeln.
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Wenigstens an der Piazzo del Popolo ist nicht so ein Rummel, sabbalott.
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links:   Zuviele Touristen, das werden jedes Jahr mehr – ach wie ist unsere Wohnstraße im Viertel Prati nahe der Piazza del Risorgimento doch ruhig dagegen.
rechts:   Lieber noch am Tiber entlang ne Runde rattern, fünf kms auf der einen Seite runter und auf der anderen Seite zurügg - kaum eine Seele dort unten, außer Pännern unter den Brüggen, die sich für den Abend vorbereiten – dann endlich wieder ne extragroße Ladung Eiscrem und zuvor ne richtige Pizza (nicht so Zeux wie hier) und ne Karaffe Rotwein.
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Ohne M läuft hier nix (ohne MM sowieso nicht - Achtung Wortspiel) – am besten die Marathon Card im Marathon Village sich besorgen, fünf schlabbe Mäuse für freie Fahrt von Donnerstag bis Montag.
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links:   In der Metro hilft ein Deutscher den Weg zur Mara-Messe zu finden, aber Schneggi war da ja schon dreimal gewesen – Thomas Fratoni aus Augsburg, ein Triathlet, auch noch Ironmän – muß wohl italienische Gene haben - und wie klein die Welt wiedermal ist: man kennt gemeinsam den Flizzer Christoph Lux.
rechts:   Hier ist die Mara-Messe drin – im Palazzo dei Congressi im Stadtteil EUR.
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links:   Die beiden Carabinieri, ganz kühl, äh cool mit Sonnenbrille und lässig am Motorrad müssen aufs Foto – an der Piazza di Spagna.
rechts:   Der monströse Vittorio Emanuele-Kasten (Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II) zwischen Campidoglio und Piazza di Venezia.
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links:   Das Theater des Marcello.
rechts:   Mehr vom Vittorio-Kasten.
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links:   Marcus Aurelius, Beruf Kaiser, auf dem Rathausplatz (Piazza Campidoglio).
rechts:   Bligg vom Palatin auf den Titusbogen und das kolossale Colosseum.
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links:   Colosseum von hinten, wo es von den Autoabgasen abgebaut wird.
rechts:   Mara-Werbung in den Metro-Stationen.
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links:   Jaja jaja, das üble Pflaster in Rom ist ja berüchtigt, aber es wird von Jahr zu Jahr schlimmer – just kidding, das ist Original-Römer-Pflaster aus dem 2. Jahrhundert in Ostia Antica – aber das zeitgenössische Pflaster in Rom ist fast genau so, ähnlich auf jeden Fall.
rechts:   Wenn wir gerade bei den alten Römern sind: seit Urzeiten ist dieser Schriftzug das Hoheitszeichen des antiken Roms und ist heute immer noch als Leitspruch im Wappen der Stadt anzutreffen - in Rom selbst sind alle Schrifttafeln, Kanaldeckel, Mülleimer und öffentlichen Einrichtungen mit dieser Abkürzung belegt (und wir werden über unzählige Kanaldeggel am Sonntag trampeln) – steht für „Senatus Populusque Romanus“ (Der Senat und das Römische Volk) – andere behaupten es heiße: „Sono Pazzi Questi Romani“ (Die spinnen, die Römer) oder „Sono Porchi Questi Romani" (Die Römer sind Schweine) oder „Sapete Più o meno Quanto Rubiamo?“ (Wisst Ihr ungefähr, wieviel wir klauen?).
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In der ultrareichen subbaschnieken Via Veneto mit den Zehn-Sterne-Hotels und ne Zwiebelsuppe für Eur 20 und ein Bier für Eur 25.

Mara-Tag, Domenica, il 18 Marzo 2007 – Mara-Läufer spielen:

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Um sieben Uhr aufstehen – der Himmel verspricht Sonne - die Welt ist in Ordnung - es ist herrlich in Rom zu sein.
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links:   Am Sonntag Morgen um 7:30 Uhr gehört die Metro den Mara-Eumeln.
rechts:   Mindestens die Hälfte der 12023 Ankömmlinge sind vermutlich Ausländer – wie immer die Dänen mittendrin.
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Anschleichen auf der Via di S. Gregorio – auf der später dann “L`Ultimo Chilometro” genossen werden kann.
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links:   Ein Klaus aus Leverkusen erkennt die gelbe Schneggi-Uniform.
rechts:   Der Konstantin-Bogen wird abgesperrt, glügglicherweise (weil aus keinem klarem Grund müssen die Männer hier an alles und überall hinpinkeln).
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links:   Dabei gibbs doch ziemlich viele Dixies – allerdings nur in einem, äh Basiszustand.
rechts:   Da wird Wolfgang Schwabe, der große Maras-in-Italia-Fän, angetroffen.
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links:   Letztes Jahr war der Transponder in einem abtrennbarem Seitenteil der Startnummer integriert – allerdings lagen ziemlich viele dieser Startnummer-Teile auf der Laufstregge, muhahaha – dieses Jahr der Transponder am Knöchel (hier an der MM-Haxe), keinen einzigen davon auf der Stregge gesehen, bene.
rechts:   Gebäggaufbewahrung nicht mehr in den pittoresken Ami-Schulbussen, sondern in ollen Lastern, vermutlich effektiver.
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links:   Die Italos immer am Händie (= Telefonino oder Cellulare).
rechts:   Diesen Engel wird MM gnadenlos versägen.
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links:   Alte Ruine und moderner Triumpffbogen (noch 500 Meter to go).
rechts:   Ein Rudel Spanier auf dem Weg in die Startblögge.
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Dieser alte Römer (ein einfacher Legionär) ist direkt von den Statuen des Konstantin-Bogens runtergeholt und wiederbelebt worden.
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links:   Vier Startblögge A bis D – und zum ersten Mal ne relativ effektive Kontrolle am Eingang zu den Käfigen.
rechts:   Wir sind im Blogg C – MM macht gerade nen Knoten in ihre Haxen.
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Schigge Carabinieris halten die aufdringlichen D-Blögglinge, diese Rabauken, von uns vornehmen C-Bloggern zurügg.
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links:   Die Ballons der Pacemaker: 4:15 in weiß – 4:00 in magenta – 3:45 in oransche im Blogg C – aber im Programmheft steht drin, dass dies nicht stinkgewöhnliche “Pacemakers” seien, sondern “Race Assistents”: “Beginning with a careful analysis of runners` needs, the idea to transform pacemakers into race assistents was born. The difference is substantial, since every time slot has three people assigned to the job. During the marathon, they take turns being in the lead maintaining the desired pace, while the other two remain in the middle of the group to help and cheer on the runners ... Although volunteers, they are viewed as true “runners’ angels”. If you stay with the assistants and listen to them you are guaranteed to have fun.” – wow wow wow !!!
rechts:   Man postiert sich am besten am Rande, am Gitter – hier das km 42-Schild.
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Startstraße ist die Piazza del Colosseo, die in die Via dei Fori Imperiali übergeht – Live-Übertragung vom Hubschrabbschrabb ins erste Programm, RAI Uno.
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links:   Die Jungs stehen schon bereit – Dregg wirds wahrlich genug geben.
rechts:   Bligg über die Meute – vorne das Startbanner gerade noch zu erkennen.
unten:    Ziemlich viel Zeux für die Altkleidersammlung.








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Zwei Minuten vor dem Start quatscht dieser junge Mann in grün Schneggi schräg von rechts hinten an (Notiz an alle Anquatscher: einen Träumer nicht so erscheggen! Das macht üble Knoten im Pankreas): “Sie sind doch die Powerschnecke! Abstreiten läuft hier nicht! Ich lese immer Ihre Berichte, schlimmer als die Bild-Zeitung!” - nee, sagt er nicht, er ist überaus höflich und nimmt sogar das “Siezen” wieder weg, aber zur Strafe wird er doch fotofiert - MM hat die geniale Idee: “Fotofier doch auch die Startnummer, bei Deinem miesen Gedächtnis kannste Dir ja den Namen bis km 2 nicht merken!” - also, es ist Jürgen Haschen (oder haben die Römer das “ä” geklaut und verkauft?) - hey, donnerschitt, hat der Tübb gar ein Angeber-Schört an, über das man lästern könnte? - Tatsache, wat steht da druff? Palma di Mallorca - oho ein Vielgereister, Vorsicht, der kennt sich aus!
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links:   Start um 9 Uhr - der Sprecher brüllt was von “schönstem Mara in der schönsten Stadt der Welt” oder so ähnlich.
rechts:   Der Bürgermeister von Rom Walter Veltroni gibt den Schuss ab - der Tübb im Anzug ohne Krawatte, Brille, Hände gefaltet, wilde Haare (“meingott Walter! solche Haare!”).
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links:   Erst mal um den Vittorio-Kasten außen herum - noch auf km 1.
rechts:  Gleich der erste Stau (aber auch der letzte), noch vor km 1 - in der Via del Teatro di Marcello.
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links:   An der Piazza Bocca della Verità dieser niedliche Mini-Tempel - etwa km 2.
rechts:   Militär-Bänd an der Porta S. Paolo - etwa km 4.
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links:   Zweimal an der Piramide vorbei - übrigens neue Stregge: diese unsägliche Gegenlaufstregge am Ende, 3-4 kms runter und datselbe wieder rauf bis km 41, gibbs dieses Mal am Anfang, aber nur das Runter, kein Rauf mehr.
rechts:   Erste Verpflegung bei km 5 - ziemlich genau alle 5 kms ne Station - das Ami-Gesöff Gatorade macht die ganze Straße für 100 bis 200 Meter klebrig wie die Sau, später wird das auch noch rutschig und spritzt beim Trampeln die Beine hoch, bäh.
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Bei km 5 schreit jemand von links hinten was - es ist Angela Gargano aus Barletta, nahe Bari- was für eine Freude - hat alle 13 Rom-Maras kompletto – sagt auch, dass es heute “caldo” ist - na gugg, selbst Süd-Italos findens heiß - Affenhitze und schwül verdammich.
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links:   Wieder zurügg am Piazza Bocca della Verità - der “Mund der Wahrheit” ist in diesen Arkaden der Kirche S. Maria in Cosmedin drin - beißt die Finger ab, wenn man gelogen hat, also nur den Frauen - etwa km 11.
rechts:   Das Castel Sant`Angelo vom anderen (linken) Ufer aus - etwa km 13.
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... und nu volle Kanne auf die Basilica di San Pietro zu, den Papst erschreggen: il Papa kriegt nen Riesenschregg, er rührt sich nicht mehr weg vom Flegg, er versteggt sich hinter ner Hegge, da beißt ihn eine wilde Zegge, erschreggt tritt er auf ne Schnegge, er lugt dann um die Egge, fragt sich dann doch ganz kegg: “Ist das hier für nen guten Zwegg? ach was, nun meinetwegen, geb ich diesen Verrüggten meinen Segen, dann lassen sie mich bald in Ruh, ich spiel dann wieder Blinde Kuh” - die Priester gehen sicher schon mal voll in Deggung und die Clowns von der Schweizer Garde bereiten sich auf die volle Attagge vor - aber niente paura, die Meute wird rechts abgedrängt, um die Piazza San Pietro herum, in Richtung Piazza del Risorgimento - etwa km 16.
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links:   Halbmarathon (müsste so bei km 21.1 sein - muahahaha) - entlang dem rechten Ufer des Tibers (“Lungotevere”).
rechts:   Alle 5 kms, genau zwischen den Verpflegungsstationen (also ab km 7.5 - km 12.5 ....), gibt es weiße Schwämme und Waaser dazu - das ist km 22.5.
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Wer kommt denn nu dahergedonnert, voll auf Versägekurs? Sabine Schneider aus dem urigen Westerwald - und im Windschatten schleicht sich Wolfgang ran - etwa km 22.
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links:   Bei km 25 über den Tiber auf einer langen Brügge über Fluss und Flusstal, danach gleich die km 26-Station - hier sitzen die ersten Aufgeber, eingewiggelt in die berühmten goldenen Folien des Rom-Maras - ach nee, zu traurig, nix wie weg hier, da kommen einem ja die Tränen - und der Sani-Wagen muss mit viel Tatütata auch noch voll durch die Menge hindurch - ach ist das alles traurig, lieber sich auf den Mega-Eiscrem-Becher zu Dreifuffzig freuen (versprochene MM-Belohnung).
rechts:   Noch mehr der traurigen Gestalten bei km 30 - den Rom-Mara aufgeben? abbrechen? nein nein nein nie nie nimmer - anno 2003 lief Schneggi mit Christian Il Capo im läscheren 6er-Schnitt los und dahin - so bei km 10 sagte der Kreislauf “lägg-mich! ich bleib hier liegen! kannste alleine weiter! ich habe heute meinen Kollabier-Tag! tschüss!” - Schneggi schläbbte dann sich und den Kreislauf noch über weitere 5 Stunden dahin – laut Tagebuch im sagenhaften 11er bis 13er-Schnitt auf den kms 25-36 - sobald Laufen angesagt war, sagte der Kreislauf: “hey, Du Mistkerl, heute wird nicht gelaufen, Dir wirds gleich schwindlig”, und er hat Recht gehabt - auf den letzten 5 kms war der Kreislauf dann bei der Siesta und Schneggi konnte ein wenig traben (Tagebuch sagt: 8er-Schnitt von km 37 bis km 41 und sagenhafter 6er-Schnitt für l`ultimo km, uaaaaaa) - und dann noch brach bei km 38 der unbändige Ehrgeiz seine Bahn: sub-Sex! äh natürlich sub-Sechs! - und in der Tat, Zieleinlauf, der zweitschönste Zieleinlauf aller Schneggschen Abenteuer, in 5:57:05 h, kruzidürken verdammich sabbalott - Platz 5655, aber es kamen noch 135 Treter dahinter! - das war ne Nummer, holyschitt - das Zeitlimit war 7 Stunden, dieses Jahr ist es 7.5 Stunden.
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Das Tor zu den restlichen 12 kms - müsste bei km 30 sein, uaaaaaaaa - sieht alles sehr dünamisch aus.
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links:   Einen Tunnel haben wir auch noch, man ist ja nicht geizig - etwa km 32-33.
rechts:   Bei km 34 (richtig: es gibt einen Plastiktriumphbogen) gehts wieder in die Innenstadt - eine gewisse Ciro (oder ein gewisser Ciro?) erklärt einem gewissen Marco: “Ich liebe Dir - und eines Tages werde ich Dir heiraten!”.
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Auf in die Touristenhölle - zuerst Piazza Navona von oben kommend - drei Ami-Läufer müssen noch abgelichtet werfen - die mit-zuviel-Geld-in-den-Cafes-Hogger gaffen diese Idioten, die da durch die Gegend rennen, entgeistert und amüsiert an.
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links:   Auf der Piazza S. Andrea della Valle mit der gleichnamigen Kirche (wer häts dänkt?) - dann km 35.
rechts:   Am Rande der Piazza Venezia für uns scharf links in die Via Del Corso - von oben kommen die Fast-Färtischen durch den weißen Strumpfbogen, haben km 39 passiert und biegen links ab - “hey, Endspurt, nicht so lahm!”.
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links:   In der Linkskurve noch ein Bligg nach hinten, zum Vittorio-Monument - okay, Augen gerade aus jetzt, bis zum Vittorio (km 39.5) fehlen ja noch schlabbe 4-5 kms, erst mal noch ein paar Sehenswürdigkeiten abklabbern.
rechts:   Totale Energie und Dünamik auf der Via del Corso.
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An der Piazza Colonna mit der Mark-Aurel-Säule und dem Palazzo Chigi (Sitz des ital. Ministerpräsidenten) vorbei - die Italo-Görls greischen beim Anbligg der Kamera was das Zeux hält.
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Professionelle Psychologen (jawohl, ächt wahr, sind so im Programmheft angekündigt) geben auf den letzten 5 kms alles - Programmheft: “Psychologists (new this year) and Technical Asisstants on bicycles will be present along the race course to assist and encourage athletes running a pace of 7 min/km to finish the race. This service is provided by Training Consultant and CEI Consulting”“ - das Englische auf den Schildern wird wohl klar sein - “Roma fa il tifo per TE” (Rom ist ein Fän von Dir Lahmtreter) - “Resisti. Respira. Alza le gambe” (Widerstehe. Atme durch. Hoch die Beine, Schlabbohr) - “Non mollare” (nich schlabb machen, Galgenvogel) - “Il dolore è temporaneo, l`orgoglio è per sempre” (Der Schmerz ist momentan, der Stolz ist für immer, Pänner) - “Siamo tutti con TE, vai” (Wir sind alle bei Dir, los Eumel) - “I sogni si avverano ... corri” (Die Träume werden wahr werden ... lauf, Knaggfrosch).
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Wo waren wir? ach ja, auf der schnurgeraden Via del Corso, auf der es sich gut läuft - man sieht schon 2 kms voraus am Ende den Obelisk des Piazza del Populo - um diesen Poppel-Platz gehts einmal rund herum - etwa km 37.5.
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In der schnurgeraden gepflasterten Via del Babuino stehen wieder links und rechts Tische und Stühle vor den Bars und Restaurants und entweder langweilen sich sichtbar die Leute oder feuern auch mal ab-und-zu an.
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Nu kommt die Piazza di Spagna, voll mit Leuten – an ihrem Ende genau km 38 - mitten drin noch nen Linksbligg zur Scalinata della Trinità dei Monti (spanische Trebbe).
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Schlag-auf-Schlag jetzt: Fontana di Trevi, rabbelvoll.
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links:   Schon km 39 und Vittorio-Kasten passiert - Bligg links hoch zum Rathaus auf dem Campidoglio - etwa km 39.5.
rechts:   Hier waren wir vor ein paar Stunden schon mal - Teatro di Marcello - man beachte die Dünamik in der Hüfte der Dame links.
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links:   Auch hier ein Wiedersehen mit der Piazza di S. Anastasia - müsste km 40 sein, muhahaha.
rechts:   Berge von Müll - zu den Getränken später noch was.
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links:   Das ist der Plastikstrumpfbogen km 41 auf der Via di S. Gregorio - hinten der Steintriumpffbogen des Konstantin.
rechts:   Zieleinlauf auf der Via dei Fori Imperiali - Start und Ziel sind identisch.
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Bligg zurügg zum Colosseum, um das es herumgeht - komischerweise laufen die meisten Treter auf der weißen Straßenmarkierung ins Ziel - die unbändigen Endspurts sind klar zu erkennen.
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Nach dem Abrupfen des Transponders vom Bein und dem Umhängen der Medaille (die Mädels haben alle Plastikhandschuhe an) kommt Michele Rizzitelli entgegen - “hey, Michele, gugg nicht so grimmig, das kannste beim zweiten Foto besser!” - in seinen Händen Teile der Beute.
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Jetzt sich durch die Folien-Müllberge zu den Lastern mit dem Gepägg durchkämpfen - manchmal liegt da jemand zwischen den Folien drin: “aua, pass doch auf wo Du hintrittst, Trampel!”.










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links:   Letztes Jahr Treffpunkt beim Augustus - dieses Jahr Treffpunkt beim Trajan (Augustus steht hinter den Toiletten und da riechts streng).
rechts:   MM räumt schon mal auf.
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links:   Ächt heiß heute gewesen - aber was solls, so ein Träiningsläufchen ist doch was Schönes.
rechts:   Unter dem Trajan sitzen Regina Cyrol und Frank Wasse aus Hamburg und man kommt ins Gespräch - wieder der Trigg mit den Startnummern (wegem dem schlechten Namensgedächtnis).
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Schluss für heute - wo ist das Eis? und wo ist die Pizza? und der Rotwein? - erst mal nachhause zum Duschen - letzte Bligge nach hinten zur Trajansäule neben dem Trajan-Forum und rüber hoch zum Vittorio.
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links:   Die Görls auf den Gepägg-Lastern harren bis zum Letzten aus - Brave! Brave! Complimenti!
rechts:   Wieder zurügg auf der Folien-Müllstraße - das Ziel im Visier.
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Es kommen immer noch Schlabbohren ins Ziel.
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Die Beute: schönes T-Schört - bäh, Gatorade, also dieses Gesöff (klebrig, zu süß, macht Durst) ist nicht jedermanns Sache, Wasser ging zum Schluß an den Stationen auch noch aus - aber Unmengen von den kleinen Milch-Dingern sind im Ziel erhältlich, lägger lägger, mindestens 10 Stügg davon leergedudelt- sehr gute Orangenstügge gabs an den Stationen (die Ananas liegt nur zur Deko da - von MM, ein bekennender Ananas-Fän), aber die Orangen-Schalen auf dem Boden zusammen mit der Gatorade-Brühe können eine fantastische Rutschpartie verursachen, beinahe hätte es Schneggi voll auf die Fresse gebügelt, Obacht.
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Noch mehr Beute: schöne Medaille (vorne und hinten) und klasse Tasche - übrigens frühes Anmelden zum Mara für 25 Schlabben bis Ende November und mittelspätes Anmelden für 45 Mäuse bis Ende Januar.
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links:   Nach dobbeltem Eis-Verdrüggen und Pizza und Spaghetti und Wein noch a bisserl rumlatschen - “Gugg mal, der 16 km-Marker auf der Straße” (nahe dem Vatikan).
rechts:   Die Engelsburg abends um 19 Uhr.

Die Fotos haben alles gesagt, mehr gibbs heute nich.
Ci vediamo,
Schneggi


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