Sonthofen – Allgäuer Panorama Marathon 2010 Ultra-Trail, 22. August 2010 – “Ungeheures Abenteuer für abenteurige Laufungeheuer”
Es muß wohl Gabi Werwolf gewesen sein, die letztes Jahr meinte: “Da müsst Ihr unbedingt mal hin!” – und Gabi-Empfehlungen werden zu Lahmsogge-Befehle. Okay, Termin ist frei, wieder ewig weit weg, also langes langes Wochenende nötig. Was zu den schlabbigen Ohren gelangt, hört sich gut an: besser, schwerer, toller als dieses oder jenes Gehopse. Als Schneggi dem Ex-Träner Ex-Spitzenläufer aber immer-noch-Freund Dromeus von der Ultra-Trail-Fassung über 69 km und 3000 Höhenmeter schreibt, meint der Knaggfrosch nur: “Ist sowas überhaupt gesund?”, muhahahahaha.
Das Logo ist schon mal subba gelungen, hat sich jemand Mühe gegeben und den talentierten Gripps angestrengt - hier das Logo auf dem erkämpften Schört, nee schon vorher “erkauft”, is in den 77 Euronen drin – das logische Logo zeigt den ersten Anstieg, ca. 10-12 km hoch hoch hoch, wie das schwarze Männchen und die oranschene Mieze überdeutlich naturalistisch spezifisch andeuten - yepp yepp yepp, genauso geht`s dann auch in der wirklichen Realität hoch, unaufhaltsam brutal aber noch nicht fatal und schon gar nicht final, alldieweil der richtige Hammer nach km 50 erst kommt, nämlich dämlich der so genannte Sonnenkopf – da soll`s dann mehr senkrecht als schräg hochgehen, teilweise muß man sich an Grasbüscheln hochziehen, holyschitt.

Also am freien Freitag hindüsen und dann Samstag Stadt und Gegend geniessen – Sonntag ist der Lauf – hier isses in der Tat “schee”, für die Ulmer Lahmsogge nix Neues, aber die Pozzblizzer Flachland-Tigerin ist total begeistert – die meisten Häuser sehen so in der Tat aus und statt “Guten Tag” sagt man hier “Grüß Gott”.
Samstag - das Abenteuer für Laufungeheuer
Das ist Axel, der Hexer, der Meister, der Scheffe, die Orga – die rot geränderten Augen um 5:30 Uhr am Sonntag deuten auf viel Stress, viel Arbeit, wenig Schlaf, wenig Spass hin – aber der Tübb is voll okay, hat sogar einen riesigen Humor! Beweis? – hier der Beweis: auf der webbigen Seite schreibt er nach dem Lauf: “Der Allgäu Panorama Marathon 2010 hat wieder fast reibungslos und bei schönsten Wetterbedingungen stattgefunden.” – *brüllwiehervonderZugspitzesichschmeiß* - ein Naturtalent an Komiker: “schönste Wetterbedingungen”! hä? es war brüllend heiß, zum Verdursten, die Sahara ist Urlaub dagegen – noch besser “fast reibungslos”! wow wow wow – am Sonntag im Ziel meinte er noch, dass sie enttäuscht und überrascht seien, wie wenige Vollender es heute seien – okay geschenkt, also “fast reibunglos”, vielleicht kann das Geschribbse hier helfen, es beim näxten Mal noch mehr fast reibungslos zu machen – zu Kritik wird von Axel per Schrift und per Mund aufgerufen, ja fast erbettelt, kann er haben.
Um 6 Uhr also die Ultras am Start – hier der dunkle Strumpfbogen in Sonthofen – Monika Preißler steht verloren herum, fragt sich, was sie hier bloß soll, bestimmt wieder so ne Schnabbsidee von Loddar – geschätzte 200 Treter dabei – ein Rundkurs vom Stadtzentrum an den Rand von Sonthofen – am Samstag und am Sonntag alles kurze Wege, gut ausgetüftelt und perfetto organisiert – Pauschalangebote für Übernachtungen vom Turi-Amt, Startnummerausgabe, massige Prozente auf massig viel Zeux zum Kaufen, tutto professionnell – bis hin zum samstäglichen Pastamampfen und Einstimmung in ner Halle – die webbige Seite is ooch prima subba, jut jemacht, exzellente Beschreibungen der verschiedenen Teile der Stregge mit TschiPieÄss, mit Gugel-di-Schwubel-ich-gugg-alles-an, mit-Rakete-Drüberfliegen und pipapo, sehr schön bravo bravissimo.

Beim Ausfüllen der online-Anmeldung kann man angeben, was man auf der Startnummer haben möchte, sehr schön: Dschingis-Khan oder Attila der Hunne oder Hannibal Specter oder Heidi Deep Throat oder Susi Ichwillimmer.

Günter Kromer wird dabei erwischt, in flagranti (kurz vor dem “avanti”), wie er die schneggige Sogge zerblizzt – Günter läuft mit Spass und schreibt das Laufen und den Spass dann bei Laufspass.de nieder, immer wieder – zwanzig Kameras fotofieren blizzartig blizzend das nutzlose Foto rechts, also muß Hasihumpel als solidarischer Kumpel auch noch, Kamerauhr sagt 6:00, Axel zählt laut runter, keiner zählt mit, kollektiver Zählstreik (beziehungsweise Unwissenheit über die korrekte Reihenfolge der Zahlen! und auch noch rüggwärts! meine Fresse! mitten in der Nacht! am Sonntag!).

Nach 5 Minuten schon draußen aus der Stadt, weder eine Metropolis noch Megapolis – der große Hügel jagt einem gleich nen gewaltigen Schregg ein – die meisten Schlabbohren schleichen erstmal so langsam dahin, zwar schon hoch und rauf aber noch sehr sehr benigne – Lahmsogge nach dem Motto “da.wo.ich.bin.ist.hinten” stürmt viel zu schnell los, muss erst mal ne Pinkelpause und das Zurechtlegen bestimmter Körperteile einbauen, um nach hinten zu gelangen.

Tja, so nach 20 Minuten geht`s schon zur Sache – Anstiege und Landschaft fangen an beeinzudruggen (oder zu beeindruggen? oder bezueindruggen?), es gibt Viel zum Guggen, die Muskeln fangen an zu zuggen, die süfilitische Nase an zu juggen.

Da isser der Berliner, der Loddar Preißler, letztes Jahr schon hier den ersten APM Ultra erfolgreich absolviert, geradezu durchflogen damals.

Sonthofen und andere Orte noch im Morgendunst, die Sonne an den Spitzen der Berge.

Änschie BamBam stapft der Sonne entgegen.

Im Nest jetzt noch schnarchen oder anderes tun, dat wäre schön – ubbs, erst 6 kms und schon so spät! zefix, es gibt ein Zeitlimit, nämlich dämlich in Oberstdorf, bei km 49, um 14:15 Uhr, also nach 495 Minutos, na a bisserl kulant werden sie schon sein, die Schlabbohren.



MM, die Flachland-Tigerin, darf heute gleich losflizzen und muß nicht auf Lauf-Lahmie aufpassen – kriegt ne Kamera zum Fotofieren mit, hat aber wenig Zeit, daher nur wenige Fotos, leider, dabei isse doch so begabt die Kleene – schon Meilen voraus ist sie am ganz steilen Teil bereits dran, yepp yepp yepp, ganz schön heftig, gell!

Die Aussichten, wenn erst mal oben, sind schon erste Sahne, jibbs nix zu mäggern.

Oben ist es immer schön, aber erst mal rauf sich stöhnen – noch schlimmer sind heute meistens die Runter-Dinger.

Die erste Station, man schwitzt schon ganz schön – erste klasse, dass Axel Scheffe sowohl schriftlich als auch mündlich nicht müde wird, alle Schlabbohren zu bitten, zu den Helfern extra und nochmals extra freundlich und nett zu sein – guter Zug! sauba!



Der Himmel ab jetzt im blauesten Blöh, die Wiesen grüner nie gewesen.

Beschauliches Dahinschlendern – aber dann doch auch mal wieder echte Arbeit, Muskelarbeit, und nicht zu wenig.

Hat wohl jemand die Brotzeit gefuttert, die Dose nicht mehr gebraucht, einfach liegenlassen, Gesindel elendes! – unzählige Drehkreuze, Türchen, Durchgänge – schlimm sind diese Eisenstangen-Gebilde-Monster, die zwar beweglich sind, aber auf der anderen Seite abrupt abstobben und einem voll in die Ei... , äh Cojones zurüggfedern, uaaaaaaaaaaa, kruzidürken.

Ja ja, der Matsch – zu Beginn versucht man noch, elegant drüber oder drum herum zu kommen, die neulich erst gesäuberten Latschen oder die schön weißen Strümpfe von BamBam sauber zu halten – vergebliche Mühe, aber dazu kommen wir noch, muhahahahahaha, ein echter Brüller, nicht zu verpassen! 

Die Kühe sind schwindelfrei.

Solche Saufgelegenheiten sind später herzlichst willkommen, da die “günstigen Wetterbedingungen” sich zu grandios sauheiß entwiggeln.

Warum es manchmal Geländer mit Seilen jibbt, is nich immer klar.

Äh ja nun, keine Ahnung wohin? – aber an dieser Stelle hängt ein APM-Schildchen.





Spektakuläre Farben – aber wieder höxte Zeit, etwas Zeit gut zu machen, außerdem geht`s abwärts.

Jawohl, es geht abwärts, deftig heftig – warum nich ooch rüggwärts.

Hoppla, wo geht`s lang? kein Schild, keine Markierung, drei Möglichkeiten – hmmmm, hier würde ein Spray uffm Boden helfen – zum Glügg kommt nach Stunden Loddar, der lief letztes Jahr schon hier und weiß todsicher, dass es da lang geht, okay todsicher (er wird sicher erwürgt werden, wenn das nicht sicher ist) – Mist, schon im Zeitlimit-Minus für das Wegschneiden (Cut-off) – Kommentar von Dromeus: “Tipp! der Weg, auf dem Du herkamst, ist der falsche, muhahahahaha!”.

In dem Häuschen ganz hinten ist der VP2 – ubbbs, Bernhard vor 43 Jahren im Dezember von ner Lawine erwischt – isser da rumgerannt wie wir heute?

Jedes Mal die Befürchtung, eine gewischt zu bekommen, kommt aber nix rüber, also Stromschlag-resistent, die alte Lahmsogge.

Was macht die MM Mieze vorne? – schon auf dem Weg zur Verpflegung – hey, was passiert denn da hinten mit dieser Kuh? besteigt die gerade ein Läufer, oder wie?



Ja, es wird nicht flacher und die Vistas werden nicht hässlicher, schenial.



Man kämpft sich so langsam hoch – warum haben die Läufer eigentlich keine Marken an den Schlabbohren - manche Kühe sind ganz schön stur und bewegen sich keinen Meter, einige sind richtig wegzuschieben ehrlisch.

Erfrischung und Stärkung bei den Lila-Hemden, den Helfern, sehr beliebt heute die Melonenschnitze – aber schnell weiter, ein Gehetze.

Mountain Biker auch en masse unterwegs – keine Ahnung, was hier los ist, ein zweites Rad liegt 10 Meter davor, niemand zu sehen, was geht hier ab?

Plötzlich sitzt da einer im Drägg, was der da schon umgegraben hat, beachtlich, tolle Leistung.

Anfeuerer Fäns, aber Vorsicht wenn die runterbrettern – schöner Pfeil, noch besser wäre, wenn man genau wüsste, dass der zum APM gehört – später ist häufiger ein UT (für Ultra-Trail daneben gemalt, so isses bene).

Pirmin! who the frigging hell is Pirmin? auf jeden Fall, ganz logger vom Hogger.

Erste Klatscherin seit 200 Kilosmetros - große Station mit Piepsematte.



Exquisite Verpflegung, subba Service – der Zwetschga-Kuchen, unschlagbar – gleich nochmal zurüg, das dritte Stügg holen.

Ubbbs, hobbla, müssen wir da über diese Wand rüber oder durch? – schon wieder ein Kampf mit dem Stier: “Verpiss Dich, spiel mit den Eutern Deiner Kuh!”.

Eine Straße muß überquert werden – der Junge ist voll auf Optimismus, pumpt jeden total auf, wir können kaum mehr laufen vor Motivation.

Ah, Loddar, wo hat der sich denn versteggt? kleine Auszeit, wa? – ne Staffelläuferin brettert vorbei, unanständig pervers, jagt den Berg hoch, igitt!

Hier teilt sich die Freude, die Mara-Treter, dieses Gesindel, sind wir Eliteläufer endlich los, haben ab jetzt unsere eigenen Schildchen – ehrlisch gesagt sind bis dahin nur zwei oder drei Maronen vorbei gebrettert, die anderen werden sich wohl alle verloofen haben und sind schon in der Schweiz, muhahahahahaha.

Sehr schöner Teil, hier kann man Zeit gut machen, niemand unterwegs, einfach himmlisch – die Hitze noch erträglich, a bisserl Wind hätte Axel Scheffe organisieren können.

Herrliche Pilze, keine Zeit zum Mitnehmen, hätte ein subbaläggeres wenn auch einmaliges Abendessen gegeben.





BamBam abgehängt, vorne niemand, hinten niemand, keine Schildchen – oha? noch auf Kurs? – ab-und-zu einfach nen Bestätigungspfeil per Spray uffn Asphalt beruhigt die Nerven.



Das legendäre Moor – man denkt, zwei Meter rechts und links von den Brettern weg und man versinkt bis zum Hals und wird in 2000 Jahren von Archäologie-Studenten-bei-Doktorarbeit wieder entdeggt (siehe Ötzi - “auf der Flucht”) – die fotofierten Bretter sind die “guten”, fast alle anderen sind affig glitschig, versinken ebenfalls gerne 10 Centimetros – jeder Tritt daneben geht Minimum bis Mitte Wade, bis Knie ist aber auch möglich, wer tiefer rein will, kann es sich aussuchen – jetzt isses abenteuerlich geworden, boaaaaaaaaa – wenn Axel Scheffe das so geplant hat, dann Hut ab, subba Idee, muß man erst mal draufkommen.

Ah, zu den Ösies, den Schluchtis, kommt man auch! subba! – hier ist alles sauber und gekehrt und staubfrei.



Gelegenheit zu Intervallen und Spurts – aber aber, lieber die Kraft bewahren, es geht gleich wieder saumäßig hoch, aber richtig.

Diese 5 bis 6 Kilosmetros sind unglaublich heiß, boaaaaaaa, die Sonne knallt verdammich – mehr Getränkestellen und nicht nur Wasser wären hier hilfreich, es gibt einige Gaststätten auf diesem Teil – Kommentar von Dromeus: “Mann, das ist ein Laufevent und kein Fressevent!”.

Erst mal 10 Minutos im Schatten halbwegs zu sich kommen – ist das da unten Oberstdorf? dann geht`s da hin!



Fast nur abwärts, wer jetzt gute Oberschenkel hat, kann so richtig flizzen.

Näxtes Abenteuer: brutale Trebbe – meine Fresse, echter Hammer.

Ne Wanderin fragt, ob Lahmsogge was zum Trinken brauche – Schneggi muß total benebelt nicht-bei-Sinnen-aussehen (also so wie immer) - "Klar, her damit, Magnesium-Tütchen noch dazu!" – Sülvia heißt der Engel am Berg und Monika ihre Komplizin – und plötzlich kann Hasihumpel wieder sausen wie früher, kruzidürken, ein Geheimrezept, Sprudel mit Magnesium, schenial.
Der See mit extragroßem Sprungbrett läd ein.

Da muß noch ein armer Mann ausharren bis die letzten Pfeifffen daherschleichen – “Wieviel kommen denn noch?”, offensichtlich hat er genug!

Das muß Oberstdorf sein und isses, halt viel zu spät – es ist einfach zu heiß für lahme Soggen – am anderen Ende von Oberstdorf (ne häufigere und eindeutigere Markierung wäre hilfreich) ist an nem Sprungschanzenstadion das Zwischenziel – keine Sau mehr da, der Laden ist dicht, niemand nix – ah um die Egge herum findet Schneggi nen Gabelstabelfahrer, der die letzten Leichen gerade entsorgt – noch weiter um die Egge sitzen 6 oder 7 Knaggfrösche mit hängenden Schlabbohren, die nicht mehr weiter durften oder wollten – nix zu trinken, keine Orga – wenn nicht der Schattelbus käme, würden wir bis Weihnachten noch dort sitzen, wann dann die Vierschanzentournee, die Schispringer auftauchen – also Vorschläge: erstens sollte jemand die Ankunftszeiten aufnehmen und dokumentieren, bis die letzte Pfeifffe eintrifft – zweitens, es sollte genügend zum Trinken und vielleicht auch was zum Futtern vorhanden sein, auch bis der letzte Indianer daherkriecht – drittens, intensive Streicheleinheiten für die Abbrecher (manche können nicht mehr) und die Abgebrochenen (manche würden gerne weiter, dürfen aber nicht mehr) wären absolut schenial.

Die Abgebrochenen dann im Ziel – sehr schön und lobenswert, dass wir Luschen ooch ne Medaille oder (bisher versprochen) ne Urkunde bekommen, so wie in Biel – für den Ultra von 49 km und 2000 Höhenmetern.

Die Flachland-Tigerin hat sich durchgekämpft, holt Ränä ein, versägt ihn brutalst - MM hopst nachts um drei noch im Bett herum: "Den Saxenblizz versägt, den Saxenblizz versägt!" - das erste und letzte Mal in diesem Läbba.



Der letzte Anstieg ist ne extra Nummer, und was für eine, absolut knaggig urig zaggig – auf den Sonnenkopf hoch.



BamBam “Angie” und Ränä “Saxenblitz” (das “z” hat der Lump am Berg verloren) dann im Ziel – das sind übrigens zwei der zehn Biere von Schneggi (wurde schon geschrieben, dass es extrem heiß und noch mehr schwitzig hitzig war?) – Ränä und der Sieger, der Matthias Schippacher, fragen sich, warum sie nicht lieber zu Sünchronschwimmern wurden – “Jungs, es nie zu spät!”.

Hermann Böhm bringt so leicht nix aus der Ruhe, nicht mal die Hitze und die Höhenmeter – Walter Zimmermann ist sowieso alles unter 500 Kilosmetros viel zu kurz.
Ruth sagte sich, ohne meinen lila Hut fehlt mit der Mut und daher isses bei Oberstdorf gut – Loddar und Monika auch bis Oberstdorf, sind sowieso nur zum Träning hier, für näxte Woche am Weißen Berg, die Verrüggten.

Gerhard Bracht, das Fänomän, der wurstelt sich überall hoch und durch – neulich in Davos ihm noch 20 Minutos abgenommen, aber heute keine Schance.

“Dietrich, mach nochmal die Grimasse von eben, für`s Foto!” – Dietrich Eberle mit Rübezahlstogg in der Hand zischt zwischen den Zähnen: “Das war die Hölle!”.
Cornelia Kaltwasser, holyschitt, “what a tough cookie” würden die Yänks sagen (zäher Keks) – bis ca. km 40 immer in Sichtweite von Hasihumpel, aber dann kaggt der ab und Conny zieht los – boxt sich in Oberstdorf trotz 25 Minutos drüber durch (“mich hält von Euch Pfeifffen keiner hier uff! ausm Weg!”) – holt einen Treter, der 21 Minuten zuvor in Oberstdorf durchruderte und denselben Nachnamen trägt, erstens ein und zweitens nimmt sie ihm noch 7 Minuten bis ins Ziel ab – die Mieze hat Willen, Kraft und überhaupt sollte die niemand aufzuhalten versuchen, diese Braut – bravo bravissimo, fantastico, großes Kino! ehrlisch.
Die Beute für lahme Leute

Das Vollender-Hemd, okay Teil-Vollender-Hemd, man beachte das schnuggelige "2010" an der rechten Schulter – bei den Geschenken hat sich jemand auch gute Gedanken gemacht: Schuhbeutel (für die dräggigen Latschen) - Duschgel (nach dem Moorbad!) – Arnika extra kräftig und Fußbalsam auch nicht schlecht, beides aus Allgäuer Latschen, äh Latschenkiefern.

Die startende Nummer und die Medaille (Marathon steht drauf anstelle von Ultra-Trail).
Die Beute für schnelle Bräute

Die gar nicht gestellten, subba spontanen Siegerpodest-Fotos – “Ey, Pfeifffe, wenn Du nicht aufhörst, Grimassen zu schneiden, lasse ich Dich wegen nicht-ernst-Nehmens der Presse disqualifieren, hai capito!” – Eva Übelhör (auf eins), Margit Hirtzy (auf zwei).

Nach dem dritten Platz bei den Gesamt-Miezen auch noch die Sub-Hundert-Altersklasse abgeräumt (Andrea Falkus auf drei) – dafür jibbs die Plastersteine mit Lauf-ABC-Träningsanleitung.

Treil-Schuhe, damit`s näxtes Mal schneller läuft.
Der Allgäu Panorama Mara ist ein Juwel – mit ein paar Maggen noch, aber die sind korrigierbar, hauptsächlich Streggenmarkierung und Verpflegung. Das Ziel ist auch absolut subba – Häuschen wie auf dem Weihnachtsmarkt mit Trinken, Futtern und hübschen Miezen – Ziel neben nem Eins-A Erlebnisbad, in das man kostenlos reinkann (wenn`s so geplant war, dann isses schenial).
Wer den Schwiss Alpenschoko mag, der mag dies hier auch – wer bequem rumschlurfen will, der soll den Berlin Mara latschen – das hier is ein echtes Laufabenteuer für wilde Laufungeheuer.
Grüzi
Schneggi
Nachtrag
Die Allgäuer Knaggfrösche haben wie versprochen auch für die Treter, die es nur bis Oberstdorf geschafft haben, urige Kunden zur Verfügung gestellt - da isse.
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Kommentare ...
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netter Bericht ,du kannst dich beim nächsten Mal aber anstrengen damit mann auch alles erfährt.( also Schneckenschleim sameln und ran ans Grün.
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