Tag 4, Isarrun 2006, Wolfratshausen - Fall, 18. Mai 2006 – „Es wird bergig, die Alpen am Horizont, Schneggi holt die Säge raus“
Tag Vier – jetzt kommen die Schneggschen Lieblingsetabben, bisher das Vorspiel, nun wirds lustig, zuerst hügelig, dann bergig, dann orgiastisch – Vorspiele sindTräning und müssen ebenso träniert werden (sagt Tränerin). Heute wird angegriffen, ein paar dieser lahmen Treter müssten doch zu paggen sein.

links: Unterkunft der Flizzer im Nebengebäude der Humplbräu, Wolfratshausen.
rechts: Kirche gleich nebendran – wenns was hilft, okay einverstanden – nur das Gebimmel nervt gewaltig.

links: An der morgendlichen Pinnwand, im Innenhof der Humblbräu, muhahaha – Ryan Windschobber, Gabi Wer-ist-hier-der-Wolf, Schäfstratägen Erwin und Reinhard (Vorsicht: letzterer ist Läuferbeirat).
rechts: Humblbräu von außen, Bligg in Einfahrt zum Innenhof.
unten: Zwei Uhren auf einem Kirchturm.

links: Startversammlung der lahmen Treter kurz vor Sieben vor der Holzbrügge – der Beat Knechtle in grün, der Uwe Schiwon in blau, der Schmalfüßige Olaf in gelb.
rechts: Noch mehr trudeln ein: Wolfgang Wolf in braun, Lisa Lusskandl in dunkelblau (steht Neuseeland bei ihr als Nation), Dieter Sanitz in grün (ältester und bestgelauntester aller Eumel – okay, Unentschieden mit Ränä für Bestgelauntesten), Gabi mischt auch mit, Bill Nickl in gelb, Jörg Hafner in schwarz (bringen diese Unterschenkelabschnürer eigentlich was?).

links: Trotz Behandlung in einem bayrischen Krankenhaus kann Bert deJong wenigstens krükenweise wieder watscheln.
rechts: Die „Eisernen Unkabuddbaren“ oder die „Unzertrennlichen Vier“: Konrad Schwarz, Christoph Vögelin, Iris Reindl, Heike Pawzik – im Hintergrund schleicht Gjis Käsetreter Honing dazu.

links: Die Isar wird flacher, steiniger, wilder, schlanker.
rechts: Unsere beliebten Wegweiser - wir wollen nach Bad Tölz.





Immer noch die Isar – als heutiges Zuggerl läßt uns Uli Welzel durch Gestrübb und Unterholz und Matsch und Wassergräben einer Isaraue wätza, uaaaaa, tolle Idee.



Nadelwald jetzt, und es geht bergauf – beim Fotofieren voll von hinten von Ränä im Froschhemdl erwischt, schnell noch zagg vor die Linse, unscharf, holySchitt, zu schnell der fliegende Frosch, dann noch eins von hinten sabberlodd – hinterherhätza, pfffff, nee, lieber vom Aussichtspunkt nochmal die Isar unten ablichten.



Hey, voll in der Voralpenlandschaft drin jetzt – in der Distanz zum ersten Mal die Alpen sichtbar, uiiiiiiii.





Dafür gehts ganz schön saftig auffi und abbi – abseits von der Isar, durch winzige Minidörfer.

Bad Tölz – hier die Isar wieder breit und langsam – und ansatzweise blau.

Bill Nickl beim Zwischenspurt – keine Zeit, kein Auge für die Blumen.

Jäckel und Mütze kommen mit Eis am Stiel aus´ner Seitenstraße daher – Schneggi zu doof, die Quelle zu finden, dann eben vom letzten Platz No. 49 (erste 2-3 Stunden und 27 kms) hurtig sich auf Platz 42 vorarbeiten, juhu, einige innerhalb von 1-2 kms versägt, die sind alle platt – hier das oranschene Monster aus Ollandia, voll zersägt, und er kommt nicht mehr nahe, 15 Minuten im Ziel rausgeholt.



Nu wieder an der wilderen Isar entlang – Versuche, Leute in die falsche Richtung zu schiggen, scheitern an der Plumbheit des Pfeils – Big Berge kommen definitiv näher.

Biergärten en masse und ihre Insignien.

links: Thorsten RedBull kommt dahergewaggelt er beißt und schnauft, Schneggi zieht ihn 2-3 kms bis zur näxten Station.
rechts: Gewitter droht, zögert, kommt nicht runter.

Der Tübb darf natürlich nicht fehlen – „Keule, hogg Dich her, lass Dich fotofieren“ - Keule im Angeber-golden-Süderika-Genossen-TieShört und Keules zwei verschiedene Schuhe mit den Angeber-Deutschlandlauf-Soggen.



Löffel kommt hinterhergekrochen, der Mann ist färtisch und unrasiert (wenn das Gertrud sieht!) – jetzt muß der Tübb auch noch Mittagspause machen, das heißt es wird gegangen – dann eben die schöne Wiese und die schöne Isar fotofieren - und Löffel gehend von hinten, die lahme Sogge, dem Manne wird 4 kms lang gezeigt, wie Einer aus der LahmenTrubbe nen Etabbenlauf-subba-genialen-grandiosen-uneinholbaren-Zwischenspurt hinbrettert.

links: Nach dem kruzidürken-hört-das-hier-nie-auf-keuch? Bergansteig (mindestens 10.000 Höhenmeter auf 1 km) diese Almlandschaft.
rechts: Einflug nach Fall, Alpen in der Distanz, Sylvensteinsee vor den Füssen.
61 kms heute, wenigstens ab der 3. Stunde dann mit etwas Tempo – Mütze und Jäckel haben jetzt nur noch 33 Sekunden Vorsprung und der schwarze Konradius auch nur 5 Minuten – Attagge morgen, die Jungs sind färtisch, ÄnschieBeibie zu versägen wäre auch noch ne gute Idee, aber der Mieze geht’s wieder besser – heute mit Willem und Heinz auf einer Bude, das wird bestimmt laut werden, Ohropax rein, Händie zur Stimulation aus Pozzblizz manipulieren und vibrieren lassen.
Grüzi
Schneggi
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