Tag 5, Isarrun 2006, Fall - Scharnitz, 19. Mai 2006 – „Volle Attagge, die meisten Treter sind färtisch, grandioses Ende“

Donnerstag, 1. Juni 2006


Tag Fünf – es geht ins Ziel. Die Veteranen wissen was kommt und laufen jetzt zu Stärke auf (was halt im Alter davon so übrig bleibt), viele der Jungen haben alles am Anfang verschossen – außer diesem ewigschnellen, nie-schlecht-gelaunten Wunderknaben Ränä – er braucht mal ne Herausforderung, nen richtigen Gegner, nicht so Schlabbsoggen und Lahmtreter. Dasselbe gilt für Carmen, die mit den Männern vorneweg läuft und am letzten Tag ganz schön aufdreht und die Jungs granatenmäßig versägt.
Foto PowerschneckeFoto Powerschnecke
links:   Letzter Start um sieben Uhr – das Männchen in der Mitte neben dem Kanaldeggel müsste eigentlich Keule sein, uaaaaaa, verbannt in die Lahmen-Abteilung.
rechts:   Der junge Mann in der Mitte ist Horst Preisler, M70 – die Alten rechts und links von ihm sind Heinz Jäckel und Willem Mütze, beide M80 (oder schummeln die und sind schon M90?).
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links:   Raus aus dem idyllischen Fall - wo aber auch gar nix los ist, nicht mal ne frische Milch kann man kaufen - die Wolken hängen sehr tief, Regen liegt in der Luft – es wird auch 2 Stunden lang giessen und pissen.
rechts:   Erster km entlang dem Sylvensteinstausee – ein versunkenes Dorf in der Tiefe.
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links:   Ein Bligg zurügg – über diese elendiglich lange Brügge gings gestern ins Quartier, und das zog und zog und zog sich …
rechts:   Bligg nach vorne – zu den Bergen da ganz hinten, heute schlabbe 58 und zerquetschte kms – alle laufen bedächtig langsam, viele aus der nichtLahmen-Bande sind heute auch in unserer Gaunertrubbe – die Oldies Willem und Heinz auf jeden Fall nicht überholen lassen, unter gar keinen Umständen, koste es was es wolle, die haben noch 33 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung (33 Sekunden beim 8er-Schnitt sind circa 66 Meter) – der schwarze Konradius mit 5 Minuten Vorsprung, mmmpffffff, schon schwieriger, aber ist auch noch drin - wo ist BamBam? die spielt heute Rakete, 1:06 h schneller als Schneggi („verdammich aber auch, BamBam, das war so nicht abgemacht, gelle! schäm Dich!“).
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links:   Häuschen zum Zahlen vor dem Befahren einer Mautstraße entlang der Isar: „Ey, Bazi, letztes Jahr saß hier ne hübsche junge Frau und es gab nen kleinen süßen Hund!“ – „Dia Frau is wägglaafa und dä Hund hamma ogspärt, sonschta müssat Ihr jo no schnella wätza!“ – muhahahaha.
rechts:   Ab jetzt wird’s uhrig – letztes Jahr stand die Verpflegung auf der anderen Seite dieser Brügge – dieses Jahr an der Stelle des Fotofierers.
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Es regnet noch immer, Wolken hängen tief, sakra - Isar total grau, letztes Jahr grün und blau.
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Es jetzt wirds gewaltig hügelig – Radfahrer raus ausm Saddel.
Foto Powerschnecke


Zum letzten Mal wird Schneggi von diesem jungen Mann versägt, auch heute hat er keine Zeit: „Immer diese Hezzerei, Ränä, bleib mal doch mal stehen und geh mit mir a bisserl!“ – zuggt mit keiner Miene.








Foto PowerschneckeFoto Powerschnecke
Es reißt auf, die Berggipfel kommen raus.
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Eine Verpflegungsstation an dieser Stelle - muß wohl die von Gabilein, der süßen, gewesen sein.
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links:   Schwer zu erkennen, aber es ist in der Tat Ryan der Schakal, steht zumindest auf der Startnummer.
rechts:   In Mittenwald ist es flach – vorerst noch.
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links:   Aus Mittenwald raus mit der Eisenbahn, hier geht’s nach Österreich rüber.
rechts:   Die junge Isar.
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links:   Mehr Qualität rein in diesen Sträss.
rechts:   Gleich kommt die Staatsgrenze – nur ein Schild, mehr ist nicht mehr drin - Schild zweggs Foto aus Dusseligkeit verpasst.
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links:   Wir laufen am Hotel Risserhof in Scharnitz vorbei – letztes Jahr zur Isarquelle, zur symbolischen Isarquelle in Form eines Gedenksteines und wieder zurügg – dieses Jahr nur rauf und ne extra-Schleife drehen und oben bleiben – und später mit Autos und Kutschen wieder runter - hier hinter dem Hotel auf dem Geheimparkplatz stehen zwei alte Kisten aus BS und BZ, nur die Elite darf da parken.
rechts:   Letzter regulärer Verpflegungsstand vor dem Ziel, es sind noch weitere 15 kms (davon 4 kms in der Schlußschleife jenseits des Ziels, tutto capito? wahrscheinlich nicht!).
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In diesem Tal isses scho verdammt schee – grandios bombastisch.
Foto PowerschneckeBesser wie auf diesem Foto können die spektakulären letzten 12 kms zum Ziel nicht zusammengefasst werden – genau an dieser Stelle kommt vor genau einem Jahr dieser Dromäus Exx-Coach Michael den Weg hochgehechelt (siehe Weg am linken Bildrand in halber Höhe) und pfeift (wie immer) auf dem letzten Loch – Schneggi breitet die Arme aus und will dem Zweiten in 2005 grantulieren und ihn ans Herz drüggen – „Keine Zeit, keine Zeit, die Kerle sitzen mir im Naggen“ – totaler Blödsinn ist das, Wolfi Brownie ist mindestens 10 Minütchen dahinter total färtisch noch im Tal an vierter Stelle, etwas näher dran ist GeorgieBoy Räddie-for-the-Jump, aber er abgehängt schon lange in der Gesamtwertung - Tageszweiter und Gesamtzweiter ist dem Badensianer nicht mehr zu klauen – aber das war letztes Jahr, früher ist früher und jetzt ist jetzt.

Sodale (schwäbisch), das war der Isarlauf 2006 – zum allgemeinen naggt-sich-in-die-eiskalten-Fluten-Werfen am Ziel, dem generellen sich-Besaufen am Ziel und später beim Abendessen schweigt die Kamera dezent. Letzte Nacht im Dobbelzimmer und sogar Dobbelbett (eine Matrazze, jede Bewegung kriegt die zweite Person hautnah mit, uaaaaaaa) mit dem Dortmunder Heinz, der hat nen prima Ruhrpoddsläng.

Zur Rehabilitation des Rufes („Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich fortan unscheniert“ – solche Sprüche hat Dromäus immer drauf) muß Schneggi näxtes Jahr, falls er wieder mittrampeln darf kann will muß soll wird, weibliche Dauer-Begleitung organisieren (Bewerbungen werden ab sofort entgegen genommen, Fotos beilegen bitte nicht vergessen).

Der Isarlauf ist und bleibt extraspitze - der letzte Tag ist, natürlich subjektiv, das grandiose Ende – jeder hat seine Lieblingsetabbe, das ist definitivamente Schneggis – dreimal dabei, dreimal angekommen, jedes Jahr langsamer, wen juggts – Willem und Heinz würden sagen: das war nur ein Träningslauf für den Herbst, schau mer mal – und dieses Jahr wie in 2004 die Trümmerjungs Willem und Heinz versägt, 2005 waren die, rein zufällig, beide schneller – den schwarzen Konradius auch noch in der Gesamtabrechnung versägt – Ente gut alles gut.
Foto Powerschnecke

Hier die drei Medaillen zu den drei Isarläufen, jedes Jahr wars anders, sowohl Lauf als auch Medaille – Uli Welzel und Reinhard werden sicher wieder ne subbaCD-DVD basteln, ächt sehenswert.

Grüzi
Schneggi




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