Waren – 6. Müritz-Lauf, 19. August 2006 – „Rund um die Müritz, schön, lang, heiß, endlich mal wieder Letzter“
Vor 3 Jahren kurvte Herr Schneggi schon mal um „größten deutschen Binnensee“, wie es in der Ausschreibung heißt. Die Süddeutschen denken da gleich an den Bodensee, um den rundherum es wohl über 200 kms lang ist – aber kluge Menschen meinen dann gleich, dass der Bodensee nicht ein „deutscher See“ sei, weil die Schluchtis und die Käseroller auch Anteile dran gekauft hätten, einer bringt noch Liechtenstein in die Diskussion, also bitte, jetzt reichts aber. Egalo, vor 3 Jahren wars toll um die Müritz, aber mühsam – folglich wirds wieder toll und noch mühsamer (das Alter). Aber Schneggi lässt sich von MM jagen und treiben. Letztes Problem: warum heißt ein See eigentlich „die“ Müritz? auch Wurscht, Problem der MäckPommscher, da liegt das Ding nämlich.

Start ist um 8 Uhr für die Beklobbten, die als "Einzelläufer“ einmal ganz rum wollen - es gibt dann noch die Staffelläufer (8 Stügg, Mann, das sind ja weniger als 10 schlabbe kms pro Läufer, billig, ei!) und nen Teilstreggenlauf und Teilstreggen-Wanderer – und verdammich Nordic Walkerer auch noch, aber keine gesehen oder die Wanderer und Stögge-Schwinger waren schneller oder haben sich verkleidet – ein Handbiker saust auch allein rundherum, in blutige Hennakepf sagenhaften 4:41 h - Start und Orga-Zelt sind am Hafen von Waren – wir sind so gegen sieben Uhr da.

links: Lohnt sich da ein bißchen rumzustolzieren – vorher und nachher und überhaupt.
rechts: Bligg nach hinten in die Stadt rein.

links: Kommt schon das erste bekannte Gesicht entgegen, Lothar Preissler.
rechts: Der Schäffe, Wolfgang Nicolovius, war mal Boxer (und Sohn rechts?).

links: Alles gemütlich hier, man hat Zeit und Muße.
rechts: Da hoggt einer im „Bayern München“-Hemd herum, tapfer mutig sauber!

links: Daniela Dilling mit Nummer 72, war letzte Woche auch beim Leibzischer Hunderter, sabberlot was für eine Kondition.
rechts: Der näxte gelbe Meister: Dietrich Eberle.

links: Olaf Schmalfuß, Freund aus zwei Isarläufen zusammen – die Sonne scheint schon prächtig und wärmt.
rechts: Sogar Rennsteigläufer im Angeberhemd laufen mit.

links: Hagen Brumlich, immer noch flott drauf.
rechts: Heike Pawzik und Lothar Preissler.

Olaf muß noch den Start aufhalten und Fotos machen.

Immer noch nicht färtisch – und hinten diskutieren noch Heike und Manfred Ludwig (Nummer 89).

Linkerhand schöne Häuser und rechterhand den tollen See voll im Bligg – wir laufen im Uhrzeigersinn – quasi bei 12 Uhr oder 1 Uhr startend und dahin zurügg, folglich Sonne später größtenteils auf der linken Seite, dementsprechend die Bräunung bzw. der Sonnenbrand am linken Arm und Bein und linke Gesichtshälfte, muhahahaha, manche sehen hinterher aus wie Tomaten, „Pomodoro“ in italiano.

Der See ist groß ("ach was? wirklich?")und normalerweise sieht man nicht weit hinaus (sagt jemand Schlaues).

links: Das ist die Nachhut, a bisserl staksig, oder?: Schneggi (in blau), Heike, Manfred – MM ist viel zu schnell für die Lahmen hinten und greift sich die Foto-Cänon und macht heute fast alle Fotos und tänzelt vor und zurügg und weiß-der-Geier-was-sie-dazwischen-noch-alles-treibt, total unterfordert.
rechts: Gute Beschilderung, gibbs nix zu mäggern, man kann sich nicht verlaufen – aber es schaffen trotzdem welche, aber mit ein bisschen guggen, wo man abbiegen könnte und wo nicht, klabbt alles wunderbar.

links: Nochmals die letzten Schlabbsoggen.
rechts: So macht man keine Plätze gut.

links: Jepp jepp, wir trampeln durch nen ächten Nationalpark.
rechts: Erste Überholungen stehen an, hurra, schnell vorbei.

links: Die „offiziellen Fotografen“, immer noch in Waren, quasi der Rest der Stadt.
rechts: In den dunklen Wald hinein, ca. km 4 bis km 19.

links: Alte Boote vom Müritzsee.
rechts: Wiegesagt, durch nen Big Wald durch.

links: Schneggi quatscht nen Intervall-Tränierer an, hier gerade die Pause zwischen seinen 1 km-aber-zaggig-Intervallen.
rechts: Dann wird Olaf angequatscht.

links: „Is noch weit?“
rechts: Ab jetzt wird’s urig (und schwül, sakra).

links: Die Franken im Dauertrott.
rechts: MM: „Mann, schon wieder, so geht das nicht voran“.



Schneggi schließt sich ausnahmsweise und vorübergehend den Franken an – Nummer 86 ist Erwin Bittel und Nummer 52 ist Olafs Andrea.



Wegweiser zur ersten Station bei km 10.8 – wie die Heuschreggen.

Erwin ist heute der Clown – derweil trudeln Heike und Manfred ein.



Weiter im Wald.



Nationalpark, Adler soll es hier geben –die Sonne fängt an zu knallen.



Schatten und Idülle helfen.

links: MMchen hüpft herum, hat die Cänon aus der Hand gegeben – aber will sie gleicch zurügg.
rechts: Ende des Nationalparks, da hinten kommt der Ort Boek.



In Boek die zweite Station – es gibt unheimlich viele Stände, laut Zettel 19 Stationen, entweder Verpflegung und Getränke oder nur Getränke, manche haben aber nur Wasser – Verpflegung (Mann, mal im Gedächtnis kramen, was war dat noch mal?): Äpfel, Bananen, Traubenzugger, Schokolade, so in etwa – Getränke: Cola (manchmal), irgendein Energiegesöff sieht aus wie Apfelsaft, Tee und Kohlensäure-Wasser (es wird gerülpst, das die Kühe davonrennen, weil aufgrund der aufkommenden Hitze viel getrunken wird) - Nummer 79 ist Ingo Eckardt, Nummer 101 ist Alexander Kleiszmantatis, Nummer 83 ist Martin Leins.

Aus dem Nationalpark und aus Boek raus: Michael Lockan mit Nummer 74 und Susanne Mahlstedt mit Nummer 80.

Immer wieder die Heumännchen und es überqueren schon mal Kanus die Hauptstraße – entlang der Hauptstraße einige (zu viele?) kms, nicht so toll.





Wenigstens auf nem Fahrradweg - Manfred (89), Heike, Alexander (101), Olaf (51) und Andrea (52), Erwin (86) und Stefan Scholz (23) und Schlabbohr-himself (wieder hintendran nach Büsche-untersuchen).

Auch mal ein bisschen rauf – huhu, gefährlich hier auch noch, wa?



Jetzt kommt der Yachthafen, sieht gut aus, hier könnte man es aushalten – so um die km 28.

Den beiden Clowns aus Franken, Olaf und Erwin, gefällts hier auch.


Raus in die Sonne, es wird affig heiß – das Wasser loggt.

Wieder auf die Franken aufgelaufen, bei der näxten Verpflegung.
Dorfidülle – diese Tübben schon wieder – irgendwo in den 30er kms.

In den Dörfern sind wir berühmt.

Hier gibbs nur Wasser (rülps) – runter von der Straße in die Wildnis.

links: Ach den See gibt’s ja auch noch, schon länger nicht mehr gesehen.
rechts: Beste Frisur aller Helfer – müsste km 36 sein – übrigens auch Wechsel der Staffelläufer.

Ab jetzt nur noch knallende Sonne – den See immer zur Rechten.

Flach ists auch nicht mehr, kruzidürken.



Ha, ein neues Gesicht, Dirk Schwonburg aus Leipzig, lief letzte Woche auch den Leibzisch 50 – man beachte das elegante Schneggi-Versäge-Manöver (hier erstmalig per Kamera dokumentiert), rechts versägen und nach links rüberschwenken– auf dem Fahrrad mit oranger Weste wird uns (wir sind die letzten, andere sind ausgestiegen) jetzt jemand zum Aufpassen (und Antreiben?) zur Seite gestellt, ist aber insgesamt nicht lästig, ein bisschen schon.
links: Mal schnell die Karte auf nem Verpflegungstisch abfotographiert, die rote Linie ist Kriech-, äh Laufstregge.
rechts: Noch mehr Heumännchen (und Weibchen, vermutlich).

Hey, der Sachsen-Dirk läuft an den Stationen durch und zieht davon – Schneggi hinterher, harter Kampf um den letzten Platz.

Die Staffelläufer, um 10 Uhr in Waren gestartet, fangen an zu überholen – hier auf der Landstraße nach Röbel, km 43.

Der Stadthafen Röbel (km 46 – „noch Dreißig“ rufen alle - es sind offiziell 76.7 kms) ist ein Hauptstützpunkt – Staffelwechsel und verloggender Ort zum Aussteigen.

Liegen am Hafen von Röbel rum, diese Tübben.

Erst mal etwas am See entlang, viel besser als querland in der Hitze.

Im Schatten alles prima – aber draußen in der Sonne, ui ui ui.

Schöne Weiten – aber das Laufen wird schwerer (siehe Haltung).

Viel Maisfelder – lange Geraden auf Plattenstraßen.

Staffelläufer – runter nach Gotthun (km 53).

links: Kunst im Dorf.
rechts: Wieder auf ner Straße (km 58).



Einsamer Verpflegungsstand, nur dieses Rülps-Wasser – Schneggi erbettelt sich ein Glas Milch – die Aufpasserin passt auf, dass es weitergeht – brutal heiß geworden, kein Windchen hier im Landesinneren, hilft nur noch marschieren wandern kriechen.



Nach dem zweiten erbettelten Glas Milch gehts wieder, die Hügel hochtippeln – hinunter marschieren – ein Lüftchen vom See machts leichter.

Der Sachsen-Dirk, kilometerlang gewandert, entfaltet ungeahnte Kräfte, hätte niemand gedacht, setzt zum Versägen an – „hinterher hinterher“, brüllt MMchen, "ey, eigentlich ist es die Zeit meines Nachmittagschläfchens!".



Feudales Hotel und öffentlicher Strand, kurz vor Waren wieder– nur noch ca. 10 kms.

Hier ist Tourismusgebiet.



Ein neuer Aufpasser, äh Begleiter „hilft“ auf den letzten 10 kms.

Sieht das etwa wie ein Endspurt auf dem letzten km aus? doch doch, volle Kanne, „tutta birra“ wie der Spaghettidingsbums sagt – im Ziel nicht Letzter sondern Vorletzter, weil MM das Zielfoto machen will.

Medaille und Urkunde.
Unterkunft in Turnhalle möglich (soll subbaFrühstügg geben), tolle heiße Duschen, Pasta und Bier nach dem Lauf am Waren-Stadthafen, alles piccobello - Spitzenlauf, große klasse.
Grüezi
Schneggi
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